🚀 go-pugleaf

RetroBBS NetNews Server

Inspired by RockSolid Light RIP Retro Guy

4 total messages Started by xor Tue, 11 Jun 2002 22:10
WEBBUGS_NEUE GEFAHR IM WEB
#175
Author: xor
Date: Tue, 11 Jun 2002 22:10
248 lines
13162 bytes

                                                    !!!  WEBBUGS !!!!!

Webbugs sind mehr oder weniger die Nachfolger der Cookies und damit das
hinterlistigste, was sich Softwareentwickler
in letzter Zeit ausgedacht haben. Im Gegensatz zu Cookies arbeiten diese
"Spitzelk�fer" hinterlistig und versteckt im
Hintergrund und das nur mit einem Ziel - um Websurfer auszuspionieren!

Webbugs? Noch nie geh�rt!

Sie haben von Webbugs noch nichts geh�rt? Kein Wunder, denn die
Internetindustrie hat  keinerlei Interesse daran, dass
ganze Welt pl�tzlich wei�, wie hemmungslos und raffiniert Millionen
ahnungsloser Surfer mit Vorsatz und nach allen
Regeln der Kunst ausgespitzelt werden. Dann n�mlich w�rde die Webbugs das
gleiche Schicksal ereilen wie die Cookies
-jeder vern�nftige Surfer w�rde sie ablehnen und versuchen abzuschalten. Das
allerdings ist nicht gerade einfach, denn
die Bugs sind winzig kleine Bilddateien, die im Grunde unsichtbar auf
Webseiten versteckt werden. Sie aufzusp�ren war
bisher - zumindest f�r den durchschnittlichen Surfer ohne HTMLKenntnisse -
fast unm�glich.

Webbugs k�nnen eingesetzt werden - zum Beispiel um herauszufinden, wie viele
Surfer eine Webseite  besucht haben.
Genauso l�sst sich feststellen, welche Seiteninhalte sich ein Surfer
ansieht. In Verbindung mit einem dazugeh�rigen
Cookie entsteht so eine Art Pers�nlichkeitsprofil des Surfers.

Das sind die Informationen, die ein Webbug �ber Sie herausfinden kann:

> Ihre IP-Adresse
> die Adresse der Seite, auf der Sie sich befinden
> die Uhrzeit, zu der Sie auf dieser Seite sind
> Ihren Webbrowser
> den Inhalt eines zum Bug geh�renden Cookies

Um es aber klar zu sagen: Genau wie Cookies sind die Webbugs grunds�tzlich
nichts Schlechtes - es kommt eben darauf
an, wie man sie einsetzt. Entwickelt wurden sie auch nicht als Spitzel Tool
sondern um den Erfolg von Werbebannern
ermitteln zu k�nnen.
Dummerweise bieten Sie aber ein erhebliches technisches Potenzial, von dem
sich mancher Seitenbetreiber zum Spitzeln
verf�hren l�sst.

Die Funktion der "K�fer"

Zu dem Spitzelspiel geh�ren immer drei Beteiligte. Ein Beispiel  wie ein
Webbug arbeitet:
Sie befinden sich auf der Webseite spitzel.com, auf der sich ein Webbug
befindet. Ihr Browser versucht die Webseite mit allen
Inhalten zu laden, und st��t dabei auf den Webbug, der als Grafik getarnt
auf der Seite versteckt ist. Diese kleine Grafikdatei
enth�lt aber auch einen Befehl, der dem Browser sagt, die Datei w�re ganz
woanders zu finden - n�mlich zum Beispiel auf
der Seite von betrug.com. Und was macht Ihr Browser jetzt? Stimmt - er nimmt
schnell Kontakt mit der angegebenen
Webseite betrug.com auf und der Webbug liefert die bisher gewonnenen
Informationen dort ab.
Soweit ist das nicht schlimm, denn die Informationen, die der Bug bis zu
diesem Zeitpunkt von Ihnen hat, sind mehr als
mager. Gef�rlich wird die ganze Geschichte erst im n�chsten Schritt! Nehmen
wir mal an, auf der Webseite von spitzel.com
gibt es etwas zu kaufen und Sie bestellen dort irgendeine Ware. Dazu haben
Sie in verschiedenen Formularen Ihre gesamten
pers�nlichen Daten wie Name, Adresse oder Alter angegeben.
Vielleicht waren Sie sogar noch so kooperativ und haben den Kundenfragebogen
ausgef�llt - dann sind jetzt eventuell auch
Ihre famili�ren und finanziellen Verh�ltnisse sowie Ihre E-Mail-Adresse kein
Geheimnis mehr.
In der Folge k�nnte nun der Webbug auf der Seite spitzel.com alle diese
Daten an die Seite betrug.com senden, ohne dass Sie
irgendetwas davon mitbekommen!
Und jetzt beginnt der wahre Teufelskreis - ihre E-Mail-Adresse ist bekannt
und anhand Ihres Browsers k�nnen Sie sofort als
eine bestimmte Person identifiziert werden. Wie gesagt - von all dem habe
Sie absolut keine Ahnung, denn alles dies ist bisher
vollst�ndig hinter Ihrem R�cken und klammheimlich geschehen!
Und jetzt ein kleiner Zeitsprung: Monate sp�ter landen Sie auf irgend einer
interessanten Webseite, auf der Sie beispielsweise
einen Newsletter abonnieren wollen. Und siehe da - wie von Zauberhand
erscheint im Anmeldeformular Ihre
E-Mail-Adresse! Sie wundern sich und denken vielleicht an die
Auto-Complete-Funktion Ihres Browsers,  vielleicht haben
Sie sogar einen Moment lang Cookies in Verdacht.

Alles falsch - die Webbugs haben zugeschlagen! Welche Wege die per Webbug
gesammelten Informationen nehmen und bei
welchen Seitenbetreibern und Werbeunternehmen sie landen, wei� kein Mensch -
Ihre pers�nlichen Daten gehen aber ab jetzt
durch viele H�nde. Durch sehr viele sogar!

Was das soll...es geht ums Geld !

Die Grundidee hinter den Webbugs d�rfte mittlerweile einer der unwichtigsten
Gr�nde sein, diese miesen Spitzelk�fer
einzusetzen, also die Besuchszahlen einer Webseite oder die Effektivit�t von
Webebannern zu bestimmen, werden nur
wenige und zudem seri�se Unternehmen auf Webbugs zur�ckgreifen. Viel
lukrativer ist es n�mlich, die gewonnenen
Daten weiterzuverkaufen - und Abnehmer gibt es  mehr als genug.
Adressh�ndler in aller Welt pr�geln sich geradezu um
gut recherchiertes Adressmaterial - das komplette Adressprofil eines
Menschen. der obendrein noch nicht mal etwas
gegen Werbung hat, kann schnell 1.000 ? wert sein. Nun geht es aber ja nicht
um eine, zwei, hundert oder zehntausend
Adressdaten - es sind Hunderthausende und Millionen von Adressen, die
weltweit umgeschlagen werden!
K�nnen Sie sich dieses gewaltige Gesch�ft vorstellen?


...und was kann ich dagegen  tun?

Web-Bugs konnten bisher nur aus zwei Gr�nden erfolgreich sein - zum einen
wusste kaum ein Surfer von ihrer Existenz,
zum anderen sind die Bugs im Regelfall unsichtbar. Sie erscheinen zwar im
HTML-Code einer Webseite, als Laie - und
das sind nun mal 99% aller Surfer - hat man aber kaum eine Chance, sie dort
zu finden.

Seit einiger Zeit gibt es allerdings eine "Waffe" gegen Webbugs - den
Bug-Detektor namens Bugnosis. Dieses Programm,
das Sie unter der Adresse www.bugnosis.org als Freeware herunterladen
k�nnen, ist zwar kein "Bugkiller", aber ein
"Bugsniffer"! Was es tut, ist, jede Webseite, die Sie besuchen, sofort auf
eventuell vorhandene Bugs zu durchforsten.
Wird ein Webbug gefunden, zeigt Bugnosis alle Infos zum Bug und auch die
Links zu den entsprechenden Seiten - also
den "Besitzern" des Bugs. Einziger Nachteil an Bugnosis: Zur Zeit
funktioniert es leider nur mit dem Internet Explorer.

Die Arbeit mit Bugnosis ist ausgesprochen simpel - das Programm bleibt
komplett im Hintergrund und meldet sich erst,
wenn es auf einen Bug gesto�en ist.
Haben Sie das Programm heruntergeladen, wird es automatisch installiert. Das
Einzige, was sie von ihm sehen, ist ein
Symbol in der Schaltfl�chenleiste des Explorer.

 �brigens: Sollten Sie Probleme beim Downloaden und der automatischen
Installation haben, k�nnen Sie das Programm
auch als EXE-Datei herunterladen und manuell installieren!

Sobald Bugnosis einen Webbus entdeckt hat �ffnet sich im unteren Teil des
Browser-Fensters ein abgetrennter Bereich, in
dem Bugnosis die Analyse der jeweiligen Webseite durchf�hrt. In dem Bereich
rechte Maustaste-Klick �ffnet weitere
M�glichkeiten.
Wenn Sie meinen, nur fiese Versandh�ndler und dreckige Pornoseitenbetreiber
setzen Webbugs ein, haben Sie leider
falsch gedacht! Selbst bekannte und eigentlich als seri�s zu betrachtende
Unternehmen arbeiten mit den Spitzelk�fern!
Gehen Sie einfach auf die Seite des Freemailers Hotmail. Nach ein paar
Sekunden haben Sie auch schon das Ergebnis -
einen Webbug am unteren linken Bildrand!

Der Webbug sieht in Wirklichkeit nat�rlich nicht aus wie ein kleiner K�fer -
Bugnosis stellt ihn lediglich so dar!
Interessant ist aber nun, welche Informationen das Programm zum Bug gefunden
hat. Sie werden im unteren Bereich des
Browser-Fensters gezeigt, Unter Image URL finden Sie auch schon den Link zum
"Besitzer, des Spionageinsekts - in
diesem Fall ist es MSN selbst. Surfen Sie doch einfach mal wie gewohnt
durchs Web und sehen Sie sich bei den
gefundenen Bugs einmal an, wer sich eigentlich hinter der jeweiligen Adresse
verbirgt. Klicken Sie unter Contact einfach
auf das Symbol f�r Homepage. In fast allen F�llen ist es ein
Marketing-Unternehmen, wie beispielsweise Avenue A.


...ein Einzelfall ?


Absolut nicht! Das gezeigte Beispiele kein Einzelfall! Auf der
Bugnosis-Webseite unter www.bugnosis.org finden Sie einige
sehr �berraschende Beispiele f�r den Einsatz von Webbugs - oder h�tten Sie
gedacht, dass es selbst gro�e Onlineshops wie
us.buy.com n�tig haben, solche Spitzelspielchen zu treiben ?

Auf manchen Webseiten, wie im Beispiel von us.buy.com, tummeln sich gleich
ganze K�ferfamilien! Die von Bugnosis -
gelb - dargestellte Bugs werden dabei �brigens als "verd�chtig"
gekennzeichnet (mit gutem Grund, wenn Sie sich einmal
deren "Besitzer" ansehen. Nicht gerade selten taucht hier n�mlich der Name
doubleklick.net auf - ein Unternehmen, das
in der Vergangenheit mehr als einmal mit merkw�rdigen Werbepraktiken
unangenehm aufgefallen ist.

Wirklich bedenklich wird das Ganze, wenn sich Bugs auf Seiten finden, auf
denen Sie sich per Passwort anmelden,
beispielsweise um einen Mail-Account abzufragen. Diesen Fall finden Sie bei
Bigfoot - und wieder weist der Webbug auf
ein Werbeunternehmen hin!





Wie soll man sich wehren ?

Wie gesagt - Bugnosis ist kein Bug-Killer. Was Sie also gegen Webbugs tun
k�nnen, nachdem das Programm sie
identifiziert hat, ist leider nicht allzu viel.
Firewall installieren. Sind Sie vor Webbugs relativ sicher - die Betonung
liegt allerdings wirklich auf "relativ".
Cookies  ablehnen - viele Bugs brauchen n�mlich ein dazugeh�riges Cookie, um
arbeiten zu k�nnen.

Firewall und Cookie-Killer zusammen sind nat�rlich am sinnvollsten!

Genauso sinnvoll ist der Einsatz eines Werbebanner-Killers, wie z.B.
WebWasher den Sie unter www.webwasher.com
herunterladen k�nnen.
Ansonsten bleibt Ihnen leider nicht viel im Kampf gegen Webbugs, als sich zu
beschweren. Bugnosis macht Ihnen das sehr
leicht, denn wenn ein Bug identifiziert ist, zeigt das Programm in den
meisten F�llen nicht nur die Homepage des
"Besitzers", sondern auch  noch die dazugeh�rige E-Mail-Adresse an. Klicken
Sie das Mail-Feld unter Contact an, finden
Sie in Ihrem Mail-Programm gleich ein vorgefertigtes Standardschreiben.
Jedes halbwegs seri�se Unternehmen wird sich
nach Eingang dieser Mail sicherlich aufs Freundlichste bem�hen, Ihnen den
Einsatz des oder der Bugs detailliert zu
erkl�ren. Ist das nicht der Fall, sollten Sie das jeweilige Unternehmen
wissen lassen, dass Sie auf seine Dienste ab jetzt
gern verzichten k�nnen und dieses Vorgehen auch im Familien-" Freundes- und
Kollegenkreis empfehlen werden.


Und warum das ganze ?

Eine gute Frage, eine wirklich sehr gute Frage, denn dass uns die
Seitenbetreiber den Einsatz der Webbugs eiskalt
verschweigen, schafft nat�rlich Raum f�r Spekulationen!

Weshalb erfahren wir nichts dar�ber, wenn doch alles mit rechten Dingen
zugeht und es nichts zu verschweigen und zu
verstecken gibt?

Weshalb tauchen die Webbugs in keiner Privacy Policie eines Seitenbetreibers
auf, wenn die Privatsph�re doch angeblich
so gut gesch�tzt ist? Ja - das alles sind Fragen, die Sie zum Beispiel
einmal an Hotmail, Freenet, GMX
,MSN,BIGFOOT usw. richten sollten, wenn Sie dort einen Mail-Account haben,
oder an us.huy.com, wenn Sie dort
Kunde sind oder es werden wollen.
Re: WEBBUGS_NEUE GEFAHR IM WEB
#176
Author: Juergen Ilse
Date: Tue, 11 Jun 2002 23:40
42 lines
3400 bytes
Hallo,

In ger.ct.schulen xor <xor@xxxxx.de> wrote:
>                                                    !!!  WEBBUGS !!!!!

Der einzige BUG an deinem Posting ist die fast grenzenlose Unwissenheit
deinerseits. Informiere dich ordentlich (d.h. nicht aus den Schlagzeilen
dritt- oder viertklassiger "Fachzeitschriften") oder halte einfach die
Klappe.

> Seit einiger Zeit gibt es allerdings eine "Waffe" gegen Webbugs - den
> Bug-Detektor namens Bugnosis. Dieses Programm,
> das Sie unter der Adresse www.bugnosis.org als Freeware herunterladen
> k�nnen, ist zwar kein "Bugkiller", aber ein
> "Bugsniffer"!

Aha, daher wehrt der Wind! Wie oft "telefoniert" denn diese Freeeware
nach Hause und uebermittelt dabei Festplatteninhalte, Cookie-Dateien,
Browser-History-Eintraege, etc.?

Die einzige Empfehlung, die man beim Posting dieses Pseudonymen etwas
geben kann, ist "mach einen Riesenbogen um das empfohlene Programm,
die Chance ist gross, dass es einen Trojaner enthaelt oder selbst einer
ist ...". Serioese Software wird i.a. nicht mit so reisserischen Falsch-
aussagwen angepriesen, weil sie sich (hinreichende Qualitaet vorausgesetzt)
auch so durchsetzen wird.

> Wird ein Webbug gefunden, zeigt Bugnosis alle Infos zum Bug und auch die
> Links zu den entsprechenden Seiten - also
> den "Besitzern" des Bugs. Einziger Nachteil an Bugnosis: Zur Zeit
> funktioniert es leider nur mit dem Internet Explorer.

Allein das ist schon ein Grund, die Finger davon zu lassen (genau wie vom
Internet-Explorer in der Default-Konfiguration ...).

Tschuess,
	Juergen Ilse				(ilse@usenet-verwaltung.org)
-- 
Das Netz ist Freude. Es ist Ekstase, die jeden einzelnen Nerv ergl�hen 
l��t. Es ist Duft, den man f�hlt. Es ist ein Bild, das man riecht. 
Es ist Erf�llung - ein Geschmack, neben dem alles andere schal ist.	
("Netzreiter-Preisung" aus dem Buch "Der Netzparasit" von Andreas Brandhorst)
Re: WEBBUGS_NEUE GEFAHR IM WEB
#177
Author: xor
Date: Wed, 12 Jun 2002 09:08
79 lines
4587 bytes
Sehr geehrte Herr Ilse,

Ich finde Ihre Bemerkungen zum Thema Webbugs was meine Person betrifft etwas
unfair.
So wie es aussieht haben Sie sich nicht ein Mal die M�he gegeben das Thema
zu erforschen,
und im Web zu gucken was die Fachleute dazu sagen.
Ich garantiere Ihnen, dass es sich lohnt. Sie werden viele Beitr�ge finden
die von Leuten
verfasst wurden die tats�chlich mehr Ahnung in der Materie haben als ich.

Wenn Sie meinen, dass das Programm nach Hause "telefoniert", dann liegen Sie
auch falsch.
Jede in default Konfiguration laufende Firewall w�rde solche Versuche
blockieren.

Wenn man trotzt dem noch nicht sicher ist, dann gibt es noch andere
M�glichkeit.
Freeware Programm - Ad-aware 5.82 von Lavasoft installieren und das System
�berpr�fen.

Als Beispiel und das Sie nicht zu viel  "arbeiten" m�ssen beim Suchen :

     http://freenet.meome.de/app/fn/arcont_portal_news_article.jsp/68566.htm


Zur Kenntnis: Freenet ist ein bekannter Internet Service Provider.

xor




"Juergen Ilse" <juergen@usenet-verwaltung.org> schrieb im Newsbeitrag
news:3d068a87$0$22834$a5ec1103@news.ilse.asys-h.de...
> Hallo,
>
> In ger.ct.schulen xor <xor@xxxxx.de> wrote:
> >                                                    !!!  WEBBUGS !!!!!
>
> Der einzige BUG an deinem Posting ist die fast grenzenlose Unwissenheit
> deinerseits. Informiere dich ordentlich (d.h. nicht aus den Schlagzeilen
> dritt- oder viertklassiger "Fachzeitschriften") oder halte einfach die
> Klappe.
>
> > Seit einiger Zeit gibt es allerdings eine "Waffe" gegen Webbugs - den
> > Bug-Detektor namens Bugnosis. Dieses Programm,
> > das Sie unter der Adresse www.bugnosis.org als Freeware herunterladen
> > k�nnen, ist zwar kein "Bugkiller", aber ein
> > "Bugsniffer"!
>
> Aha, daher wehrt der Wind! Wie oft "telefoniert" denn diese Freeeware
> nach Hause und uebermittelt dabei Festplatteninhalte, Cookie-Dateien,
> Browser-History-Eintraege, etc.?
>
> Die einzige Empfehlung, die man beim Posting dieses Pseudonymen etwas
> geben kann, ist "mach einen Riesenbogen um das empfohlene Programm,
> die Chance ist gross, dass es einen Trojaner enthaelt oder selbst einer
> ist ...". Serioese Software wird i.a. nicht mit so reisserischen Falsch-
> aussagwen angepriesen, weil sie sich (hinreichende Qualitaet
vorausgesetzt)
> auch so durchsetzen wird.
>
> > Wird ein Webbug gefunden, zeigt Bugnosis alle Infos zum Bug und auch die
> > Links zu den entsprechenden Seiten - also
> > den "Besitzern" des Bugs. Einziger Nachteil an Bugnosis: Zur Zeit
> > funktioniert es leider nur mit dem Internet Explorer.
>
> Allein das ist schon ein Grund, die Finger davon zu lassen (genau wie vom
> Internet-Explorer in der Default-Konfiguration ...).
>
> Tschuess,
> Juergen Ilse (ilse@usenet-verwaltung.org)
> --
> Das Netz ist Freude. Es ist Ekstase, die jeden einzelnen Nerv ergl�hen
> l��t. Es ist Duft, den man f�hlt. Es ist ein Bild, das man riecht.
> Es ist Erf�llung - ein Geschmack, neben dem alles andere schal ist.
> ("Netzreiter-Preisung" aus dem Buch "Der Netzparasit" von Andreas
Brandhorst)
Re: WEBBUGS_NEUE GEFAHR IM WEB
#178
Author: virustoeter
Date: Tue, 18 Jun 2002 16:47
286 lines
14148 bytes
Stimmungsmache! IP-Adressen kann man doch �ber einen einfachen Connect schon
sehen!

"xor" <xor@xxxxx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3d0674dd$0$23719$9b622d9e@news.freenet.de...
>
>
>                                                     !!!  WEBBUGS !!!!!
>
> Webbugs sind mehr oder weniger die Nachfolger der Cookies und damit das
> hinterlistigste, was sich Softwareentwickler
> in letzter Zeit ausgedacht haben. Im Gegensatz zu Cookies arbeiten diese
> "Spitzelk�fer" hinterlistig und versteckt im
> Hintergrund und das nur mit einem Ziel - um Websurfer auszuspionieren!
>
> Webbugs? Noch nie geh�rt!
>
> Sie haben von Webbugs noch nichts geh�rt? Kein Wunder, denn die
> Internetindustrie hat  keinerlei Interesse daran, dass
> ganze Welt pl�tzlich wei�, wie hemmungslos und raffiniert Millionen
> ahnungsloser Surfer mit Vorsatz und nach allen
> Regeln der Kunst ausgespitzelt werden. Dann n�mlich w�rde die Webbugs das
> gleiche Schicksal ereilen wie die Cookies
> -jeder vern�nftige Surfer w�rde sie ablehnen und versuchen abzuschalten.
Das
> allerdings ist nicht gerade einfach, denn
> die Bugs sind winzig kleine Bilddateien, die im Grunde unsichtbar auf
> Webseiten versteckt werden. Sie aufzusp�ren war
> bisher - zumindest f�r den durchschnittlichen Surfer ohne HTMLKenntnisse -
> fast unm�glich.
>
> Webbugs k�nnen eingesetzt werden - zum Beispiel um herauszufinden, wie
viele
> Surfer eine Webseite  besucht haben.
> Genauso l�sst sich feststellen, welche Seiteninhalte sich ein Surfer
> ansieht. In Verbindung mit einem dazugeh�rigen
> Cookie entsteht so eine Art Pers�nlichkeitsprofil des Surfers.
>
> Das sind die Informationen, die ein Webbug �ber Sie herausfinden kann:
>
> > Ihre IP-Adresse
> > die Adresse der Seite, auf der Sie sich befinden
> > die Uhrzeit, zu der Sie auf dieser Seite sind
> > Ihren Webbrowser
> > den Inhalt eines zum Bug geh�renden Cookies
>
> Um es aber klar zu sagen: Genau wie Cookies sind die Webbugs grunds�tzlich
> nichts Schlechtes - es kommt eben darauf
> an, wie man sie einsetzt. Entwickelt wurden sie auch nicht als Spitzel
Tool
> sondern um den Erfolg von Werbebannern
> ermitteln zu k�nnen.
> Dummerweise bieten Sie aber ein erhebliches technisches Potenzial, von dem
> sich mancher Seitenbetreiber zum Spitzeln
> verf�hren l�sst.
>
> Die Funktion der "K�fer"
>
> Zu dem Spitzelspiel geh�ren immer drei Beteiligte. Ein Beispiel  wie ein
> Webbug arbeitet:
> Sie befinden sich auf der Webseite spitzel.com, auf der sich ein Webbug
> befindet. Ihr Browser versucht die Webseite mit allen
> Inhalten zu laden, und st��t dabei auf den Webbug, der als Grafik getarnt
> auf der Seite versteckt ist. Diese kleine Grafikdatei
> enth�lt aber auch einen Befehl, der dem Browser sagt, die Datei w�re ganz
> woanders zu finden - n�mlich zum Beispiel auf
> der Seite von betrug.com. Und was macht Ihr Browser jetzt? Stimmt - er
nimmt
> schnell Kontakt mit der angegebenen
> Webseite betrug.com auf und der Webbug liefert die bisher gewonnenen
> Informationen dort ab.
> Soweit ist das nicht schlimm, denn die Informationen, die der Bug bis zu
> diesem Zeitpunkt von Ihnen hat, sind mehr als
> mager. Gef�rlich wird die ganze Geschichte erst im n�chsten Schritt!
Nehmen
> wir mal an, auf der Webseite von spitzel.com
> gibt es etwas zu kaufen und Sie bestellen dort irgendeine Ware. Dazu haben
> Sie in verschiedenen Formularen Ihre gesamten
> pers�nlichen Daten wie Name, Adresse oder Alter angegeben.
> Vielleicht waren Sie sogar noch so kooperativ und haben den
Kundenfragebogen
> ausgef�llt - dann sind jetzt eventuell auch
> Ihre famili�ren und finanziellen Verh�ltnisse sowie Ihre E-Mail-Adresse
kein
> Geheimnis mehr.
> In der Folge k�nnte nun der Webbug auf der Seite spitzel.com alle diese
> Daten an die Seite betrug.com senden, ohne dass Sie
> irgendetwas davon mitbekommen!
> Und jetzt beginnt der wahre Teufelskreis - ihre E-Mail-Adresse ist bekannt
> und anhand Ihres Browsers k�nnen Sie sofort als
> eine bestimmte Person identifiziert werden. Wie gesagt - von all dem habe
> Sie absolut keine Ahnung, denn alles dies ist bisher
> vollst�ndig hinter Ihrem R�cken und klammheimlich geschehen!
> Und jetzt ein kleiner Zeitsprung: Monate sp�ter landen Sie auf irgend
einer
> interessanten Webseite, auf der Sie beispielsweise
> einen Newsletter abonnieren wollen. Und siehe da - wie von Zauberhand
> erscheint im Anmeldeformular Ihre
> E-Mail-Adresse! Sie wundern sich und denken vielleicht an die
> Auto-Complete-Funktion Ihres Browsers,  vielleicht haben
> Sie sogar einen Moment lang Cookies in Verdacht.
>
> Alles falsch - die Webbugs haben zugeschlagen! Welche Wege die per Webbug
> gesammelten Informationen nehmen und bei
> welchen Seitenbetreibern und Werbeunternehmen sie landen, wei� kein
Mensch -
> Ihre pers�nlichen Daten gehen aber ab jetzt
> durch viele H�nde. Durch sehr viele sogar!
>
> Was das soll...es geht ums Geld !
>
> Die Grundidee hinter den Webbugs d�rfte mittlerweile einer der
unwichtigsten
> Gr�nde sein, diese miesen Spitzelk�fer
> einzusetzen, also die Besuchszahlen einer Webseite oder die Effektivit�t
von
> Webebannern zu bestimmen, werden nur
> wenige und zudem seri�se Unternehmen auf Webbugs zur�ckgreifen. Viel
> lukrativer ist es n�mlich, die gewonnenen
> Daten weiterzuverkaufen - und Abnehmer gibt es  mehr als genug.
> Adressh�ndler in aller Welt pr�geln sich geradezu um
> gut recherchiertes Adressmaterial - das komplette Adressprofil eines
> Menschen. der obendrein noch nicht mal etwas
> gegen Werbung hat, kann schnell 1.000 ? wert sein. Nun geht es aber ja
nicht
> um eine, zwei, hundert oder zehntausend
> Adressdaten - es sind Hunderthausende und Millionen von Adressen, die
> weltweit umgeschlagen werden!
> K�nnen Sie sich dieses gewaltige Gesch�ft vorstellen?
>
>
> ...und was kann ich dagegen  tun?
>
> Web-Bugs konnten bisher nur aus zwei Gr�nden erfolgreich sein - zum einen
> wusste kaum ein Surfer von ihrer Existenz,
> zum anderen sind die Bugs im Regelfall unsichtbar. Sie erscheinen zwar im
> HTML-Code einer Webseite, als Laie - und
> das sind nun mal 99% aller Surfer - hat man aber kaum eine Chance, sie
dort
> zu finden.
>
> Seit einiger Zeit gibt es allerdings eine "Waffe" gegen Webbugs - den
> Bug-Detektor namens Bugnosis. Dieses Programm,
> das Sie unter der Adresse www.bugnosis.org als Freeware herunterladen
> k�nnen, ist zwar kein "Bugkiller", aber ein
> "Bugsniffer"! Was es tut, ist, jede Webseite, die Sie besuchen, sofort auf
> eventuell vorhandene Bugs zu durchforsten.
> Wird ein Webbug gefunden, zeigt Bugnosis alle Infos zum Bug und auch die
> Links zu den entsprechenden Seiten - also
> den "Besitzern" des Bugs. Einziger Nachteil an Bugnosis: Zur Zeit
> funktioniert es leider nur mit dem Internet Explorer.
>
> Die Arbeit mit Bugnosis ist ausgesprochen simpel - das Programm bleibt
> komplett im Hintergrund und meldet sich erst,
> wenn es auf einen Bug gesto�en ist.
> Haben Sie das Programm heruntergeladen, wird es automatisch installiert.
Das
> Einzige, was sie von ihm sehen, ist ein
> Symbol in der Schaltfl�chenleiste des Explorer.
>
>  �brigens: Sollten Sie Probleme beim Downloaden und der automatischen
> Installation haben, k�nnen Sie das Programm
> auch als EXE-Datei herunterladen und manuell installieren!
>
> Sobald Bugnosis einen Webbus entdeckt hat �ffnet sich im unteren Teil des
> Browser-Fensters ein abgetrennter Bereich, in
> dem Bugnosis die Analyse der jeweiligen Webseite durchf�hrt. In dem
Bereich
> rechte Maustaste-Klick �ffnet weitere
> M�glichkeiten.
> Wenn Sie meinen, nur fiese Versandh�ndler und dreckige
Pornoseitenbetreiber
> setzen Webbugs ein, haben Sie leider
> falsch gedacht! Selbst bekannte und eigentlich als seri�s zu betrachtende
> Unternehmen arbeiten mit den Spitzelk�fern!
> Gehen Sie einfach auf die Seite des Freemailers Hotmail. Nach ein paar
> Sekunden haben Sie auch schon das Ergebnis -
> einen Webbug am unteren linken Bildrand!
>
> Der Webbug sieht in Wirklichkeit nat�rlich nicht aus wie ein kleiner
K�fer -
> Bugnosis stellt ihn lediglich so dar!
> Interessant ist aber nun, welche Informationen das Programm zum Bug
gefunden
> hat. Sie werden im unteren Bereich des
> Browser-Fensters gezeigt, Unter Image URL finden Sie auch schon den Link
zum
> "Besitzer, des Spionageinsekts - in
> diesem Fall ist es MSN selbst. Surfen Sie doch einfach mal wie gewohnt
> durchs Web und sehen Sie sich bei den
> gefundenen Bugs einmal an, wer sich eigentlich hinter der jeweiligen
Adresse
> verbirgt. Klicken Sie unter Contact einfach
> auf das Symbol f�r Homepage. In fast allen F�llen ist es ein
> Marketing-Unternehmen, wie beispielsweise Avenue A.
>
>
> ...ein Einzelfall ?
>
>
> Absolut nicht! Das gezeigte Beispiele kein Einzelfall! Auf der
> Bugnosis-Webseite unter www.bugnosis.org finden Sie einige
> sehr �berraschende Beispiele f�r den Einsatz von Webbugs - oder h�tten Sie
> gedacht, dass es selbst gro�e Onlineshops wie
> us.buy.com n�tig haben, solche Spitzelspielchen zu treiben ?
>
> Auf manchen Webseiten, wie im Beispiel von us.buy.com, tummeln sich gleich
> ganze K�ferfamilien! Die von Bugnosis -
> gelb - dargestellte Bugs werden dabei �brigens als "verd�chtig"
> gekennzeichnet (mit gutem Grund, wenn Sie sich einmal
> deren "Besitzer" ansehen. Nicht gerade selten taucht hier n�mlich der Name
> doubleklick.net auf - ein Unternehmen, das
> in der Vergangenheit mehr als einmal mit merkw�rdigen Werbepraktiken
> unangenehm aufgefallen ist.
>
> Wirklich bedenklich wird das Ganze, wenn sich Bugs auf Seiten finden, auf
> denen Sie sich per Passwort anmelden,
> beispielsweise um einen Mail-Account abzufragen. Diesen Fall finden Sie
bei
> Bigfoot - und wieder weist der Webbug auf
> ein Werbeunternehmen hin!
>
>
>
>
>
> Wie soll man sich wehren ?
>
> Wie gesagt - Bugnosis ist kein Bug-Killer. Was Sie also gegen Webbugs tun
> k�nnen, nachdem das Programm sie
> identifiziert hat, ist leider nicht allzu viel.
> Firewall installieren. Sind Sie vor Webbugs relativ sicher - die Betonung
> liegt allerdings wirklich auf "relativ".
> Cookies  ablehnen - viele Bugs brauchen n�mlich ein dazugeh�riges Cookie,
um
> arbeiten zu k�nnen.
>
> Firewall und Cookie-Killer zusammen sind nat�rlich am sinnvollsten!
>
> Genauso sinnvoll ist der Einsatz eines Werbebanner-Killers, wie z.B.
> WebWasher den Sie unter www.webwasher.com
> herunterladen k�nnen.
> Ansonsten bleibt Ihnen leider nicht viel im Kampf gegen Webbugs, als sich
zu
> beschweren. Bugnosis macht Ihnen das sehr
> leicht, denn wenn ein Bug identifiziert ist, zeigt das Programm in den
> meisten F�llen nicht nur die Homepage des
> "Besitzers", sondern auch  noch die dazugeh�rige E-Mail-Adresse an.
Klicken
> Sie das Mail-Feld unter Contact an, finden
> Sie in Ihrem Mail-Programm gleich ein vorgefertigtes Standardschreiben.
> Jedes halbwegs seri�se Unternehmen wird sich
> nach Eingang dieser Mail sicherlich aufs Freundlichste bem�hen, Ihnen den
> Einsatz des oder der Bugs detailliert zu
> erkl�ren. Ist das nicht der Fall, sollten Sie das jeweilige Unternehmen
> wissen lassen, dass Sie auf seine Dienste ab jetzt
> gern verzichten k�nnen und dieses Vorgehen auch im Familien-" Freundes-
und
> Kollegenkreis empfehlen werden.
>
>
> Und warum das ganze ?
>
> Eine gute Frage, eine wirklich sehr gute Frage, denn dass uns die
> Seitenbetreiber den Einsatz der Webbugs eiskalt
> verschweigen, schafft nat�rlich Raum f�r Spekulationen!
>
> Weshalb erfahren wir nichts dar�ber, wenn doch alles mit rechten Dingen
> zugeht und es nichts zu verschweigen und zu
> verstecken gibt?
>
> Weshalb tauchen die Webbugs in keiner Privacy Policie eines
Seitenbetreibers
> auf, wenn die Privatsph�re doch angeblich
> so gut gesch�tzt ist? Ja - das alles sind Fragen, die Sie zum Beispiel
> einmal an Hotmail, Freenet, GMX
> ,MSN,BIGFOOT usw. richten sollten, wenn Sie dort einen Mail-Account haben,
> oder an us.huy.com, wenn Sie dort
> Kunde sind oder es werden wollen.
>
>
>
>
>
>
>
Thread Navigation

This is a paginated view of messages in the thread with full content displayed inline.

Messages are displayed in chronological order, with the original post highlighted in green.

Use pagination controls to navigate through all messages in large threads.

Back to All Threads