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Started by Frank Cordes
Thu, 19 Dec 1996 00:00
Ist das INTERNET ein Modell fuer die MODERNE GESELLSCHAFT???
Author: Frank Cordes
Date: Thu, 19 Dec 1996 00:00
Date: Thu, 19 Dec 1996 00:00
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Moin Leute! Ich beabsichtige bald ein Referat mit dem Thema: 'Das Internet als Modell fuer die moderne Gesellschaft' zu halten. Dabei moechte ich mich auf Aspekte der Demokratie, Meinungsfreiheit, Selbstkontrolle, etc. konzentrieren, bin aber noch etwas unentschlossen. Sollte sich also jemand von Euch irgendwie mit diesem Thema auseinandersetzen /-gesetzt haben, bin ich fuer jede Anregung dankbar. Das betrifft vorallem Literaturtips, Netzadressen und auch einfach Eure Meinung zu den Schwerpunkten: - Strukturen des Internets - wie wirkt das Internet auf die Gesellschaft - wie wirkt die Gesellschaft auf das Netz - kann das Internet ein Vorbild der Gesellschaft sein - wird sich Gesellschaftsstruktur und Internet angleichen... Vielen Dank schon jetzt! Ps: Bitte alle postings auch als e-mail an mich schicken, da ich die Newsgroup nur unregelmaessig lesen kann! fcordes@zedat.fu-berlin.de Ciao, schreibt der Frank!
Re: Ist das INTERNET ein Modell fuer die MODERNE GESELLSCHAFT???
Author: Alexander Richter
Date: Sat, 21 Dec 1996 00:00
Date: Sat, 21 Dec 1996 00:00
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Frank Cordes wrote: > > Moin Leute! > Ich beabsichtige bald ein Referat mit dem Thema: > > 'Das Internet als Modell fuer die moderne Gesellschaft' Oh Gott hilf: Sch�tze uns vor falschen Propheten. > ...snip... > Vielen Dank schon jetzt! > Ps: Bitte alle postings auch als e-mail an mich schicken, da ich die > Newsgroup nur unregelmaessig lesen kann! Nee kein e-mail, Usenet bildet, z.B. news:de.talk.bizarre dort werden viele Deiner Fragen beantwortet. Au�erdem finden sich da Antworten auf Fragen, die (noch) keiner gestellt hat. > > fcordes@zedat.fu-berlin.de > > Ciao, schreibt der Frank! FF & GR Alex ----------------------------------------------------------------- Das Vorwahl-Providerverzeichnis http://www.bubis.com/provider/ *NEU* Die aktuellen RAM-Preise http://www.bubis.com/ram/ -----------------------------------------------------------------
Re: Ist das INTERNET ein Modell fuer die MODERNE GESELLSCHAFT???
Author: demo2
Date: Fri, 27 Dec 1996 00:00
Date: Fri, 27 Dec 1996 00:00
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Frank Cordes wrote: > > Moin Leute! > Ich beabsichtige bald ein Referat mit dem Thema: > > 'Das Internet als Modell fuer die moderne Gesellschaft' > > zu halten. Dabei moechte ich mich auf Aspekte der > > Demokratie, Meinungsfreiheit, Selbstkontrolle, etc. > > konzentrieren, bin aber noch etwas unentschlossen. Das Internet ist je nach Betrachtungsweise Stuktur (weltweiter Rechnerverbund) oder Medium mit riesigem Umfang an Informations- und Komonikationsmoeglichkeiten. Auch wenn immer von der (postmodernen) Informatsgesellschaft gesprochen wird, haben doch die Mitglieder einer Gesellschaft mehr Wechselwirkungen untereinander und mit ihrer Umwelt, als nur den Informationsaustausch. Da war doch noch was? Gruss Ralf
Re: Ist das INTERNET ein Modell fuer die MODERNE GESELLSCHAFT???
Author: Bei-Yin
Date: Tue, 31 Dec 1996 00:00
Date: Tue, 31 Dec 1996 00:00
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Thilo.Pfennig@kiel.netsurf.de (Thilo Pfennig) wrote: > In article <59c9c8$pc4@fu-berlin.de>, Frank Cordes writes: > > 'Das Internet als Modell fuer die moderne Gesellschaft' > > [...] Ich messe dem Internet keinerlei Bedeutung f�r die Demokratie bei. Lassen wir mal die 'Demokratie' beiseite, deren Existenz in ihrer praktizierten Form anzuzweifeln w�re. Aber da 'Demokratie' der momentane Ausdruck einer Lebensform ist, w�re die genauere Aussage: 'Ich messe dem Internet keinerlei Bedeutung f�r unser t�gliches Leben bei.' Und da widersprichst Du Dir sofort in Deiner n�chsten Aussage: > Es tr�gt lediglich zur (teilweise gegenseitigen Meinungsbildung) bei. Lediglich? Wenn es zur Meinungsbildung beitr�gt und das tut es mit Sicherheit, dann ist dies von gro�er Bedeutung. Es sind ja nicht nur der Unsinn und die Albernheiten die in Unmengen �ber das Internet gehen, es sind ja auch einige recht essenzielle Diskussionen vorhanden und eine gro�e Menge von Informationen... > B�rgerbeteiligung ist nichts, was man nicht h�tte schon l�ngst machen > k�nnen, wenn man gewollt h�tte. Wer h�tte dies gewollt? Die Regierung? Doch wohl der B�rger, so wie dies in der Schweiz praktiziert wird... Warum wird es nicht in der BRD gewollt bzw. kaum praktiziert? Vielleicht deshalb, weil die Leut' zu sehr mit sich selbst bzw. dem Konsum besch�ftigt sind? > Das Internet kann, wenn es mi�braucht wird, auch zur Gefahr f�r die > Demokratie werden. Wie denn wohl? Da� es von Anfang an mi�braucht wird und sich daran bisher noch nichts ge�ndert hat, daran kann ja wohl kein Zweifel sein. Es wird von den weniger demokratischen Kr�ften her versucht, das Internet zu kontrollieren, die j�ngsten einseitigen Informationen in den Medien �ber das Internet deuten darauf hin... Demokratie ist nach wie vor eine Illusion wenn sie nicht verantwortungsbewu�t gelebt wird. M�gliche Freiheit bis zum �u�ersten zu misbrauchen und f�r pers�nliche Vorteile zu benutzen, ist keine Demokratie, weder als Regierungsform noch in anderen Konzepten des t�glichen Lebens wie auch dem Internet... Das Internet kann nicht mehr sein als wir f�r uns selbst realisieren. Als erstes im pers�nlichen Leben eines jeden Einzelnen und dar�ber hinaus im Bezug zur Umwelt und seinem N�chsten... Bei-Yin
Re: Ist das INTERNET ein Modell fuer die MODERNE GESELLSCHAFT???
Author: Heiko Recktenwald
Date: Thu, 02 Jan 1997 00:00
Date: Thu, 02 Jan 1997 00:00
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In article <32ca7b35.2137130@news.jet.es> bei-yin@jet.es (Bei-Yin) writes: >Lassen wir mal die 'Demokratie' beiseite, deren Existenz in ihrer >praktizierten Form anzuzweifeln w�re. Was willst Du denn noch mehr?? So grundsaetzlich..
Re: Ist das INTERNET ein Modell fuer die MODERNE GESELLSCHAFT???
Author: Martin Haller
Date: Mon, 06 Jan 1997 00:00
Date: Mon, 06 Jan 1997 00:00
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Juergen Sievers <juergen@nadhh.hanse.de> wrote: > Noch sagen die deutschen Provider "medienmaessig" nein zur Kontrolle, > demnnoch ist eine Konzentration auf wenige Superprovider absehbar. > Wenige Anbieter mit wenigen Leuten also hoher Automatisierung, sind > aber sehr leicht zu Kontolieren und die Gefahr der Aufdeckung ist > sehr gering. > Internet sollte meiner Meinung nach unbedingt ein engmaschieges Netz > bleiben und kein Stern (poly Polyp) werden. Wie sich der Providermarkt entwickelt, dies liegt ja nun wohl auch zu einem grossen Teil bei den Nutzern, denn sie entscheiden, welcher Provider wirklich gross wird und welche Ideen bzw. Konzepte unterstuetzt werden. Zum Beispiel steht ja immer die Moeglichkeit offen, mit Freunden einen eigenen ,,Provider'' fuer sich und seine Freunde zu gruenden und so ein Stueck unabhaengiger gegenueber den Grossen und ein Teil des Internet zu werden. Hier sehe ich weniger die Gefahr, da deine beschriebene Version der Zukunft vermeidbar ist. Nur darauf hingewiesen werden muss auf die potentielle Gefahr. > [Internet wird wichter als die konservativen Medien] Vielleicht sehen einige Leute die momentane Lage so, aber allzuschnell werden die alteingesessenen Medien nicht aus ihrer Position zu verdraengen sein, es sei denn, die Gewohnheiten der Nutzer des Internet aendert sich gravierend gegenueber diesen alten Medien. Eher werden die alten Medien einen Wandel vollziehen und sich im Internet integrieren. Es gibt Menschen, die suchen nicht gerne und bekomme es gerne mundgerecht serviert ala Fernsehen, was ja auch ueber das Internet uebertragen werden kann (wenn vielleicht dies momentan auch nocht nicht das beste Uebertragungsmedium ist). > Staatlich organisierete gute Gewissen funktionieren bekanntlich > nicht, dass des einzelnden Menschens aber sehr wohl, wenn er sich im > nicht manipuliertem (Zensur = Manipulation) Austausch mit anderen > wieder und aufgenommen vorfindet. Naja ... vielleicht idealisierst du hier ein bischen sehr, aber interessanter Ideenansatz. ;) Und weil wir gerade beim idealisieren sind: Vielleicht wird auch durch die noch kommende Entwicklung rund um das Internet sichtbar, wie schlank ein Staat sein kann, wenn alle Buerger eine Aufgabe zu seiner Organisation in ihm uebernehmen wuerden und wie weniger wir von einzelnen Personen abhaengig seien. Vielleicht, vielleicht auch zu sehr idealisiert. Aber wie schon mal erwaehnt, traeumen ist schoen und bringt die Menschheit vorran. > mfg juergen mfg. martin -- eMail: martin@marcom.in-brb.de | Infos ueber den Brandenburg Individual Voice/Fax: +49-30-9817453 | Network e.V. --> info@in-brb.de http://home.pages.de/~matriX/ | http://www.in-brb.de/ > Lutz Donnerhacke - da weiss man was man hat ;-) < > uz@wuschel.ibb.schwaben.com <
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