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Article #4Re: Windows und Linux auf 4 GB
From: Joerg Maschtaler
Date: Tue, 17 Nov 1998 00:00
Date: Tue, 17 Nov 1998 00:00
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Tagchen !
Andreas Micklei wrote:
[...]
> Denn OS/2 Boot-Manager kannst Du nehmen (den von Windows NT mit etwas
> Bastelei uebrigens auch). Wenn Du aber nur Wind95 und Linux faehrst
> ist es simpler, LILO (das ist der LInux LOader) im Master Boot Record
> zu installieren, von wo aus er den gesamten Boot Prozess uebernimmt.
> Zum LILO gibt es jede Menge Dokumentation (sollte in /usr/doc oder
> so liegen), bei guten Distributionen wird er bei der Installation
> fast schon automatisch richtig eingerichtet.
>
Wenn Du den LILO nimmst, ist es _zwingend_ vorgeschrieben, das der
Kernel und die init-files komplett unterhalb der 1024-Zylinder-Grenze
der ersten beiden Festplatten liegen muessen, sonst kann man Linux nicht
ueber den LILO booten !
Bei YAST (SUSE 5.x) wird man garnicht erst den LILO installieren
koennen, wenn der Kernel (der per default in "/" liegt) ueberhalb der
der 1024-Zylinder-Grenze liegt.
Ich habe es so geloest:
Auf hda1(3,5GB): 470 MB WIN95 ("Laufwerk C:"), 20MB /boot (mit kernel
und init-files), /swap 120 MB, / der ganze Rest
hda2 (402 MB): WIN95 (Laufwerk E:)
Das Verzeichnis /boot kannst Du bei SUSE 5.x mit YAST erstellen.
Beim Installieren wirst Du irgendwann mal gefragt, welchen Kernel du
haben willst. Bei diesem Menupunkt kannst Du dann /boot als
Zielverzeichnis angeben. Du musst es natuerlich vorher beim
Partitionieren eingerichtet haben :-)
Wenn man eine durchgaengige WINDOWS-Partition haben will, denke ich, ist
es das beste, wenn man mit loadlin arbeitet.
ciao, Joerg
--
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Joerg Maschtaler Email: maschi@chemie.fu-berlin.de
http://userpage.chemie.fu-berlin.de/~maschi/
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