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Started by Franz Bachler
Fri, 05 Jun 1998 00:00
Kernel compilieren
Author: Franz Bachler
Date: Fri, 05 Jun 1998 00:00
Date: Fri, 05 Jun 1998 00:00
36 lines
1620 bytes
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Hallo Jungs, bin blutiger Anfaenger. Habe mir S.u.S.E. Linux 5.2 gekauft und halbswegs brauchbar mit YAST installiert. Was mir fehlt, ist die Soundunterstuetzung fuer die MAD 16 (Opti 82C929A). Ich boote Linux von DOS aus mit LOADLIN. Muss ich dann die Datei "ZIMAGE" ersetzen? Muss ich im Rootverzeichnis / auch die Datei "vmlinuz" ersetzen? (Verwende LILO nicht) Ganz toll waere es, wenn mir jemand von Euch einen massgeschneiderten Kernel compilieren koennte und mir diesen via Internet E-Mail senden koennte. Bei mir laeuft der Standard (E)IDE-Kernel. Kann mir also jemand die Unterstuetzung fuer die Opti 82C929A einbauen? Unter DOS habe ich sie so eingestellt: 0x220 I7 DMA1 MPU401: Disable, Game: Enable CDROM: Type Mitsumi (verwende LU005S), IRQ 10, DMA Disable Internet-E-Mail: franz.bachler@schweighofer.at Besten Dank! Franz.
Re: Kernel compilieren
Author: Martin Hochwallner
Date: Sat, 06 Jun 1998 00:00
Date: Sat, 06 Jun 1998 00:00
66 lines
2521 bytes
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Hallo Franz!
Franz Bachler@2:314/13.19 meinte am 05.06.98 zum Thema "Kernel
compilieren":
FB>bin blutiger Anfaenger. Habe mir S.u.S.E. Linux 5.2 gekauft und
FB>halbswegs brauchbar mit YAST installiert.
Willkommen in Club.
FB>Was mir fehlt, ist die Soundunterstuetzung fuer die MAD 16 (Opti
FB>82C929A).
Wo liegt das Problem?
2.0.33 unterstuetzt meines Wissens diese Karte.
FB>Ich boote Linux von DOS aus mit LOADLIN.
FB>Muss ich dann die Datei "ZIMAGE" ersetzen?
Wenn das die Datei ist, die du loadlin uebergibst. JA
(Ich kenne loadlin nur von hoeren/lesen)
FB>Muss ich im Rootverzeichnis / auch die Datei "vmlinuz" ersetzen?
FB>(Verwende LILO nicht)
Nicht unbedingt. Um Verwirrung zu vermeiden ist es dennoch sinnvoll.
Kleine Anleitung:
Kernel Sourcen installieren (YAST)
oder enttaren (cd /usr/src; tar -xzvf linux.2....)
cd /usr/src/linux
Das Lesen der README ist immer sinnvoll (less README).
nur beim ersten mal
make mrproper
make clean
je nach Geschmack
make config # nach der ja/nein-Methode
make menuconfig # mit Menues +++++
make xconfig # unter X
nach der Konfiguration
make clean
make dep
make zImage
Wenn der Kernel zu gross wird: make bzImage
anschliessend findest du den neuen Kernel unter
/usr/src/linux/arch/i386/(b)zImage
Und vergiss nicht die System.map (/usr/src/linux/ ) nach / zu kopieren
(cp).
Sorge dafuer, dass der alte Kernel nicht ueberschrieben wird und dir
eventuell zum Booten zur Verfuegung steht.
reboot
Warum verwendest du loadlin und nicht lilo?
Viel Spass
mit Linux
Martin
-----+++++##### Martin.Hochwallner@jk.UNI-Linz.ac.at #####+++++-----
Re: Kernel compilieren
Author: Richard Kail
Date: Sun, 07 Jun 1998 00:00
Date: Sun, 07 Jun 1998 00:00
67 lines
3690 bytes
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Hallo Franz!
Am 05 Jun 98 schrieb Franz Bachler an All
zum Thema "Kernel compilieren":
FB> bin blutiger Anfaenger. Habe mir S.u.S.E. Linux 5.2 gekauft und
FB> halbswegs brauchbar mit YAST installiert.
Damit hast Du schon den Status fortgeschrittener Anfaenger
erreicht. Wenn man Linux funktionsfaehig installieren kann, so hat man das
schlimmste einfach hinter sich gebracht.
FB> Ich boote Linux von DOS aus mit LOADLIN.
FB> Muss ich dann die Datei "ZIMAGE" ersetzen?
Ja. Diese Datei ist die Kernel-Datei.
FB> Muss ich im Rootverzeichnis / auch die Datei "vmlinuz" ersetzen?
FB> (Verwende LILO nicht)
Nein. Es wird immer nur ein Kernel File verwendet und das wird bei
Dir mit Loadlin geladen. Keine Geheimnisse, keine specials, alles ganz
straight.
FB> Ganz toll waere es, wenn mir jemand von Euch einen
massgeschneiderten Kernel
FB> compilieren koennte und mir diesen via Internet E-Mail senden
koennte.
Kernel kompilieren ist nicht schwer - das schaffst Du selbst auch.
Leider klingt "Kernel compilieren" aber furchtbar. Ok, wie auch immer,
Kurzanleitung:
Zuerst installierst Du Dir mit dem Yast die Kernel-Quellen, die
Kernel-Include-Dateien, den C- Compiler und das Hilfsprogramm make. Wenn
man noch was dazu braucht, so sagt Dir der Yast das (hoffentlich).
Wenn Du das hast, so gehst Du nach /usr/src/linux ( "cd
/usr/src/linux"). Dort gibts Du "make menuconfig" ein. Nach ein paar
Sekunden (oder Minuten, je nach dem was Du fuer einen Rechner hast)
bekommst Du ein User-Interface, wo Du den Kernel an Deine Hardware
anpassen kannst. Es gibt da sehr sehr viele Parameter, die man einstellen
kann - keine Panik, es kann nichts schlimmes passieren. Es gibt zu jedem
Menuepunkt eine Hilfe, die erklaert was der Punkt soll - und noch
wichtiger, der Dir sagt, was Du einstellen sollst, wenn Du mit den
Erklaerungen nix anfangen kannst. Ich glaube, in dem Buch, das bei der
SuSE CD dabei ist steht auch eine genau Erklaerung zu allen Punkten der
Kernel Konfiguration drinnen.
Wenn Du das durchgeackert hast, so gibst Du folgende Kommandos der
Reihe nach ein: "make clean" "make dep" "make zImage" (natuerlich ohne ").
Jedes Kommando braucht eine gewisse Zeit zur Ausfuehrung. Wenn das make
zImage durchgelaufen ist, so ist Dein Kernel fertig. Das Kernel-File
findest Du im Verzeichnis /usr/src/linux/arch/i386/boot/ und heisst
zImage.
Dieses File kopierst Du dort hin, wo der loadlin es haben will -
wo das bei Dir konkret ist kann ich Dir leider aber nicht sagen, das
haengt von Deiner Konfiguration ab. Um das File zu kopieren kannst Du den
cp Befehl verwenden oder - wenn Du was mit Norton Commander anfangen
kannst - den mc benuetzen (bzw. vorher installieren, wenn Du das nicht
schon getan hast).
Servus,
Richard
Re: Kernel compilieren
Author: Anton Ertl
Date: Mon, 08 Jun 1998 00:00
Date: Mon, 08 Jun 1998 00:00
19 lines
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In article <MSGID_2=3A310=2F25.2=40FidoNet_1e81c4c6@fidonet.org>, Richard.Kail@p2.f25.n310.z2.itc.or.at (Richard Kail) writes: > Am 05 Jun 98 schrieb Franz Bachler an All > zum Thema "Kernel compilieren": ...zImage... > Dieses File kopierst Du dort hin, wo der loadlin es haben will - > wo das bei Dir konkret ist kann ich Dir leider aber nicht sagen, das > haengt von Deiner Konfiguration ab. Ich wuerde vorher noch die alte Version des Files umbenennen, damit Du sie hast, sollte der neue Kernel doch nicht funktionieren. - anton -- M. Anton Ertl Some things have to be seen to be believed anton@mips.complang.tuwien.ac.at Most things have to be believed to be seen http://www.complang.tuwien.ac.at/anton/home.html
Kernel compilieren
Author: Bernhard Kuemel
Date: Tue, 09 Jun 1998 00:00
Date: Tue, 09 Jun 1998 00:00
54 lines
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Hi Franz! 05 Jun 98 18:11, Franz Bachler (2:314/13.19) wrote to All: FB> bin blutiger Anfaenger. :-), Ich glaub, das bin ich knapp nicht mehr. FB> Habe mir S.u.S.E. Linux 5.2 gekauft und halbswegs brauchbar mit YAST FB> installiert. Hab Suse 4.4.1 und Kernel 2.0.33. FB> Was mir fehlt, ist die Soundunterstuetzung fuer die MAD 16 (Opti FB> 82C929A). FB> Ich boote Linux von DOS aus mit LOADLIN. Ich boote auch mit Loadlin. Is mir zu bloed wegen dem 1024 Zylinder Limit rumzupfuschen, in dem die Startpartitionen liegen muessen. FB> Muss ich dann die Datei "ZIMAGE" ersetzen? Ich hab den Standardkernel (vmlinuz) auf die Dos Partition zum Loli kopiert und nach dem Kernel compilieren das neue Image dazu (zimage) und gebe halt den Namen des zu bootenden Kerels in meinem Loli.bat an. FB> Muss ich im Rootverzeichnis / auch die Datei "vmlinuz" ersetzen? FB> (Verwende LILO nicht) Nein, kannst auch loeschen. Hab ich aber selber noch nicht getan. FB> Ganz toll waere es, wenn mir jemand von Euch einen massgeschneiderten FB> Kernel compilieren koennte und mir diesen via Internet E-Mail senden FB> koennte. Warum? Funktioniert was nicht? Schon /usr/doc/howto/kernel.howto gelesen oder readme bei den Kernelsourcen (/usr/src/linux)? Nur keine Angst, es klappt eh ganz gut. FB> 0x220 I7 DMA1 FB> MPU401: Disable, Game: Enable FB> CDROM: Type Mitsumi (verwende LU005S), IRQ 10, DMA Disable Meine Netzwerktreiber haben die Config immer selber festgestellt. Es gibt aber auch ein Sound.howto (oder so) und jede Menge andere Docs. FB> Besten Dank! FB> Franz. Ciao, Bernhard! request message receipt for PGP2.6.2 public key
Re: Kernel compilieren
Author: Anton Ertl
Date: Wed, 10 Jun 1998 00:00
Date: Wed, 10 Jun 1998 00:00
40 lines
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In article <MSGID_2=3A313=2F37.42_357cf4d0@fidonet.org>, Bernhard.Kuemel@mailer.itc.or.at (Bernhard Kuemel) writes: > Ich boote auch mit Loadlin. Is mir zu bloed wegen dem 1024 Zylinder Limit > rumzupfuschen, in dem die Startpartitionen liegen muessen. Naja, die DOS-Partition muss sowieso in den ersten 1024 Zylindern liegen, die kannst Du ohne weiteres zur Linux-Boot-Partition machen (auch bei Verwendung von LILO). Bei einer unserer Muehlen schaut das z.B. so aus: ls -ld /boot lrwxrwxrwx 1 root root 12 Jun 17 1997 /boot -> /c/lilo/boot (/c ist der mount-point der DOS-Partition) Im lilo.conf: boot = /dev/hda ... image = /c/lilo/l-2030.2gz ... root=/dev/hdd2 In /c/lilo: boot/ kernel09 l-2030.gz vmlinuz boot15/ kernel09.ikr linux.net vmlinuz.mc etc/ l-2030.2gz linux.scs In /c/lilo/boot: any_b.b boot.030 chain.b os2_d.b any_d.b boot.b map system.map - anton -- M. Anton Ertl Some things have to be seen to be believed anton@mips.complang.tuwien.ac.at Most things have to be believed to be seen http://www.complang.tuwien.ac.at/anton/home.html
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