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Started by Michael Gredenberg
Thu, 17 Jan 2002 21:33
offener Brief an ISPA wegen diverser ADSL-Ausf�llen
Author: Michael Gredenberg
Date: Thu, 17 Jan 2002 21:33
Date: Thu, 17 Jan 2002 21:33
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Sehr gehrte Damen/Herren! Heute gab es (wiedereinmal) einen ADSL-Totalausfall seitens der Telekom Austria. Grund war angeblich ein Stromausfall in einem zentralen ATM-Netzknoten. Der Ausfall dauerte von ca. 16:30 bis 22 Uhr, also insgesamt weit �ber 4 Stunden. Betroffen waren wahrscheinlich zigtausende ADSL-Kunden von diversen ISPA-Providern. Ich habe die ISPA und ihre Mitglieder schon des �fteren aufgefordert, �berlegungen anzustellen, wie man die Qualit�t des ADSL-Services verbessern kann. Auch bei dem letzten ISPA-Treffen kam dieses Thema zur Sprache, wurde aber meiner Meinung nach nicht mit genug Nachdruck behandelt. Es sollten UMGEHEND Massnahmen gesetzt werden, die die Qualit�t und Verf�gbarkeit von ADSL in �sterreich verbessern. Diese Massnahmen w�ren auch problemlos realisierbar, sofern sich die Telekom diesbez�glich nicht auf bestimmte "Regeln" festsetzen w�rde: Man k�nnte das Service z.B. massgeblich stabiler machen, wenn die Zuf�hrung der Tunnel-Verbindungen nicht ZWINGEND �ber ATM laufen m�ssten, sondern auch z.B. �ber E3, Fastethernet oder �hnliche ausfallsicherere Wege laufen k�nnten. Meiner Ansicht nach gibt es da kein Problem der technischen Realisierung, sondern die TA weigert sich einfach den Dienst �ber ein anderes Medium als ATM anzubieten, obwohl das technisch �berhaupt kein Problem darstellen w�rde - so liefen z.B. die allerersten ADSL-Testversuche damals sogar �ber die VIX-Anbindungen der einzelnen ISPs und NICHT �ber ATM, Weiters w�re es technisch kein Problem einzelne Tunneln �ber redundante ATM-PVCs zu schicken - auch da zeigt sich die Telekom aber nicht bereit zur Realisierung. Ebenfalls anzudenken - und relativ leicht umzusetzen - w�ren komplett redundante Zuleitungen zu den ISPs (z.B. einmal �ber ATM, einmal �ber E3) Wenn eine der beiden Leitungen ausf�llt kann man �ber die andere gehen (geht problemlos mit jedem Routingprotokoll und wird auch von allen ISPs praktiziert) Mich w�rde jetzt wirklich interessieren - nachdem auf meine letzte Mail niemand geantwortet hat - ob bei den ISPA-Mitgliedern kein Interesse besteht in diese Richtung L�sungen zu entwickeln, oder ob wirklich nur der Einkaufspreis f�r die einzelnen ADSL-Anschl�sse interessant ist? Das kann doch keine L�sung sein, dass pro ISP �ber 3000 Kunden �ber eine einzelne ATM-Leitung geroutet werden, ohne jegliche Redundanz und fail-safe Mechanismen. Es entsteht immerhin bei so einem Totalausfall in enormer Schaden, sowohl f�r die Kunden die nicht im Internet arbeiten k�nnen - und das Internet ist mittlerweile f�r viele Menschen ein f�r die t�gliche Arbeit lebenswichtiges Medium, es entsteht aber auch ein grosser Schaden f�r die betroffenen ISPs, deren Telefone bei derartigen Ausf�llen heiss laufen, und bei denen sich die Kunden nat�rlich zuallererst abreagieren! mfg Michael Gredenberg PS: Dieser offene Brief wird auch in einschl�gigen Newsgroups ver�ffentlicht!
Re: offener Brief an ISPA wegen diverser ADSL-Ausf�llen
Author: Werner Purrer
Date: Thu, 17 Jan 2002 22:22
Date: Thu, 17 Jan 2002 22:22
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On Thu, 17 Jan 2002 22:33:54 +0100, "Michael Gredenberg" <mike@inode.at> wrote: > >Heute gab es (wiedereinmal) einen ADSL-Totalausfall seitens der Telekom >Austria. >Grund war angeblich ein Stromausfall in einem zentralen ATM-Netzknoten. >Der Ausfall dauerte von ca. 16:30 bis 22 Uhr, also insgesamt weit �ber 4 >Stunden. >Betroffen waren wahrscheinlich zigtausende ADSL-Kunden von diversen >ISPA-Providern. > Mhh bei mir wars von etwa 13-17h dass nichts ging. Heute scheinen die Marder die TA �berfallen zu haben. >Es entsteht immerhin bei so einem Totalausfall in enormer Schaden, sowohl >f�r die Kunden die nicht im Internet arbeiten k�nnen - und das Internet ist >mittlerweile f�r viele Menschen ein f�r die t�gliche Arbeit lebenswichtiges >Medium, es entsteht aber auch ein grosser Schaden f�r die betroffenen ISPs, >deren Telefone bei derartigen Ausf�llen heiss laufen, und bei denen sich die >Kunden nat�rlich zuallererst abreagieren! Stimmt ich hatte etwa 2 Stunden Stillstand in einem dringenden Projekt deswegen, da ich eine Datei f�r die Arbeit brauchte die ich nat�rlich nicht downloaden konnte. Drum sitz ich jetzt noch um das nachzuholen. Aber nachdem ich die Meldung bekam, Zielrechner nicht erreichbar war mir gleich klar dass wieder mal die Leitung der TA schuld war (ist es jemals anders?). Ich hab mirs also erspart bei meinem Provider anzurufen und nachzufragen.
Re: offener Brief an ISPA wegen diverser ADSL-Ausf�llen
Author: Werner Purrer
Date: Thu, 17 Jan 2002 22:29
Date: Thu, 17 Jan 2002 22:29
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On Thu, 17 Jan 2002 22:33:54 +0100, "Michael Gredenberg" <mike@inode.at> wrote: > >Mich w�rde jetzt wirklich interessieren - nachdem auf meine letzte Mail >niemand geantwortet hat - ob bei den ISPA-Mitgliedern kein Interesse besteht >in diese Richtung L�sungen zu entwickeln, oder ob wirklich nur der >Einkaufspreis f�r die einzelnen ADSL-Anschl�sse interessant ist? >Das kann doch keine L�sung sein, dass pro ISP �ber 3000 Kunden �ber eine >einzelne ATM-Leitung geroutet werden, ohne jegliche Redundanz und fail-safe >Mechanismen. Btw. hab ich ganz vergessen, dass best�tigt meinen Verdacht den ich heute hatte, nachdem wenn bei ADSL etwas ausf�llt es meistens der ATM Backbone oder dessen zuleitung ist, hatte ich bereits vermutet dass die TA keine fail safe Leitungen betreibt, was bei den Preisen die sie f�r das Reselling verlangen IMHO eine Frechheit ist. (Bitte jetzt keine Preisdiskussionen), aber ich denk einmal wenn man Europaweit die h�chsten Durchleitungspreise hat dann sollte man auch entsprechend in die Infrastruktur investieren.
Re: offener Brief an ISPA wegen diverser ADSL-Ausfällen
Author: peter pilsl
Date: Fri, 18 Jan 2002 11:30
Date: Fri, 18 Jan 2002 11:30
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Michael Gredenberg wrote: > Sehr gehrte Damen/Herren! > > Heute gab es (wiedereinmal) einen ADSL-Totalausfall seitens der Telekom > Austria. > Grund war angeblich ein Stromausfall in einem zentralen ATM-Netzknoten. > Der Ausfall dauerte von ca. 16:30 bis 22 Uhr, also insgesamt weit �ber 4 > Stunden. da warst du aber sehr gut dran ... hier gabs in den letzten 24h ausfaelle von 17.1.2001: 17:18 bis 21.42 17.1.2001: 23.56 bis 4:36 18.1.2001: 5:56 bis 6:28 18.1.2001 : 7:52 bis 9:50 ich finde es so schwierig festzustellen, wer schuld ist ... inode sagt natuerlich : "die post" und "die post" sagt - wenn man jemanden an die leitung kriegt, der weiss was ADSL ist, sagt, sie ist sowieso nicht schuld und zustaendig schon gar nicht ... was natuerlich wieder einmal gesagt werden muss: der newsletter von inode zum statusbericht ist sowas von ueberfaellig .... (das kann doch nicht so schwer sein, die kunden in 30 gebiete ueber oesterreich zu verteilen und dann stoerungsmeldungen in eines dieser 30 gebiete einzuordnen ...) peter -- peter pilsl pilsl_@goldfisch.at http://www.goldfisch.at
Re: offener Brief an ISPA wegen diverser ADSL-Ausf�llen
Author: Guenther Fuchs
Date: Fri, 18 Jan 2002 12:16
Date: Fri, 18 Jan 2002 12:16
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[ailed, da auf PM keinerlei Antwort erfolgte => posted] "Michael Gredenberg" <mike@inode.at> wrote: > Heute gab es (wiedereinmal) einen ADSL-Totalausfall seitens der > Telekom Austria. Nicht nur. > Grund war angeblich ein Stromausfall in einem zentralen > ATM-Netzknoten. Graz - Schillerplatz? > Der Ausfall dauerte von ca. 16:30 bis 22 Uhr, also insgesamt weit > �ber 4 Stunden. Wieso war dann inode Graz nachmittags ab 16:00 bereits offline - und bestimmte Kundenverbindungen (fest, ATM) von/ex warp4.inode.at "nur" von 20:30 bis 21:31 (i.e. 61 Minuten) "futsch"? W�re auch interessant zu erfahren - als inode SDSL Kunde in Wien. > PS: Dieser offene Brief wird auch in einschl�gigen Newsgroups > ver�ffentlicht! Diese Fragen mangels Antworten nun ebenfalls. -- Guenther Fuchs www.Service-Partner.at
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