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Article #12386Re: Gesunde Radioaktivitaet (Was: Fragen zu Radioaktivitaet..)
From: Dirk Feeken
Date: Thu, 03 Mar 1994 17:12
Date: Thu, 03 Mar 1994 17:12
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Sven Gohlke (gohlke@lise.physik.tu-berlin.de) wrote: : Mit dem verstrahlten Milchpulver ist ohnehin gut Politik betrieben worden, : weil der Strahler C"asium eine Halbwertszeit von 164 Tagen hat, sprich : liegen lassen und nach 3 Jahren ist das Zeug soweit entstrahlt, da"s es : sich ohne Probleme noch als Mastfutter eignet. Ging das nicht um Caesium 137? Das hat eine Halbwertszeit von 30 Jahren. Aber, dass diese Milchpulverentsorgung reine Politik war, glaube ich auch, denn: Eine bestimmte Menge radioaktives Cs fiel auf die Bundesrepublik. Ein kleiner Bruchteil davon wurde von Futterpflanzen aufgenommen (der viel Groessere Rest...?). Davon wurde ein Teil von Kuehen gefressen und in der Milch angereichert. Daraus wurde das beruehmte Milchpulver. Oder kurz: Durch eine Kette von Anreicherungen erhielt man einen winzigen Bruchteil des Casiums das ueberall hingeregnet ist, und wusste nicht wohin damit. Und mit Millionenaufwand wurde es 'entsorgt', d.h. das Casium noch weiter angereichert. Klar, dass man das Zeug nicht mehr essen sollte, aber wieso diese grossartige Entsorgung? Ich will nichts verniedlichen, aber wenn die ganze Gegend voll von dem Zeug ist, wieso dann diese Aufregung um einen winzigen Bruchteil davon? Das Ganze kommt mir vor, wie jemand, der am Strand sitzt und ein paar Sandkoerner aus seinem Butterbrot klaubt und dann nicht weiss, wo er die Sandkoerner hintun soll. Oder sehe ich da was falsch? Gruss, Dirk -- Dirk Feeken | feeken@dice2.desy.de
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