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Article #208Re: Gericht stoppt Bundesauftrag an Microsoft
From: Stefan Werner
Date: Wed, 03 Jun 2009 12:53
Date: Wed, 03 Jun 2009 12:53
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martin heggli schrieb: > Stefan Werner schrieb: >> Wie auch immer: Ich mag Linux durchaus. Als Server verwende ich nichts >> anderes. Auf dem Desktop mache ich bei fast jedem SuSE oder >> Ubuntu-Release mal wieder einen Versuch. Bisher gab es aber immer >> irgendwas, was halt nicht ging. > > Was meistens daran lag, dass die Ger�te "windowsspezifische" Treiber > erfordern? Ja, klar. F�r Windows gibts halt die Treiber, f�r Linux nicht oder schlechter oder erst nach aufw�ndigerem Suchen. Egal. Wer den PC aber haupts�chlich hat, um irgendeine andere Arbeit zu machen, als PC-Konfigurationen, der will in erster Linie, dass es einfach l�uft. Und deswegen greift so jemand eher zu welchem System? -> Bingo. Ich denke nicht, dass es irgendjemandem hilft, wenn man so tut, als sei OpenSource fehlerfrei, gratis und perfekt und ClosedSource sei teuer, virenverseucht und absturzfreudig. Da jeder sieht, dass das nicht stimmt, schiesst der OpenSource-Advokat sich mit solchen Behauptungen selber ins Bein. OpenSource ist frei und prinzipiell peer-reviewbar und deswegen im Grundsatz vorzuziehen. Andererseits ist OpenSource aber in vielen konkreten Anwendungsf�llen deutlich teurer - wegen der schlechteren Standardisierung und damit dem h�heren Anpassung- und Schulungsbedarf. Dazu kommt, dass ausser bei den absoluten Mainstream-Produkten OpenSource-Anwendungen eher fehleranf�lliger sind, und man bei Problemen keine Firma als Ansprechpartner hat. Das Peer-Review findet de facto nur bei grossen Projekten statt. Man muss deshalb zumindest im Firmenumfeld recht genau evaluieren, welche Anwendung f�r den gew�nschten Zweck geeignet ist. Das Merkmal "OpenSource" reicht jedenfalls nicht als Entscheidungsgrundlage, sollte aber zumindest mit einbezogen werden, da bin ich ja einverstanden. -stef
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