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Article #24096

Re: Server-Aufteilung...

#24096
From: Peter Keel
Date: Fri, 05 Mar 1999 00:00
72 lines
3247 bytes
In article <slrn7dojpg.2vp.mgloor@obelix.globacom.net>,
	mgloor@acm.org (Marc O. Gloor) writes:
> In article <7bglnb$9f5$1@bw107zhb.bluewin.ch>, Martin Heggli wrote:
> 
>> Der Server sollte folgendes koennen:
>>+Fileserver
> 
> Als Filerserver fungiert jedes korrekt aufgesetzte Linux mit
> Netwerkkarte. SMB-Anbindung (fuer Windows-Clients) kann mit
> dem Samba-Paket verwirklicht werden. 

FTP, HTTPD und NFS sind auch kein problem. Selbst so Zeugs wie
Appletalk oder Netware-Server (yikes) kann Linux emulieren. 
Ich erinnere mich an einen mittleren Auflauf als in einer Bude
in der ich gearbeitet habe pl�tzlich ein neuer Netware-Server
im Netz auftauchte.. Meine Workstation ;-)

>>+Dial-Out bei Anfragen der Clients f�r Internetzugang

Entweder mit diald/pppd oder ipppd (ISDN)

>>+Dial-In-Server wenn jemand von zuhause Dateien braucht
> 
> Nichts einfacher als ein Dial-In-Server unter Linux, die Tools
> dazu sind Bestandteil des Betriebssystems. Einfach gesagt:
> Ein getty-daemon ueberwacht die serielle Schnittstelle, nimmt
> das Telefon bei X-rings ab und sendet dem Client einen Login-
> prompt. Ich benutze dazu auf einem Server 'mgetty' welcher
> via inittab gestartet wird:
> 
>   mgetty -n1 -x0 -R 30 -s 57600 ttyS1
> 
> (Mein mgetty laeuft im Ringback-Mode und nimmt nach dem ersten 
> laeuten ab.)

Noch netter mit ISDN-Karte (Karte!, kein externes Ding). Denn dann
kann man den Server noch als Anrufbeantworter und halbe TK-Anlage
benutzen. 

>>+evtl. Mailserver
> 
> Fuer einen Mailserver ist sendmail geeignet. Alternativ auch smail usw.
> Sendmailkonfiguration ist aber nicht ganz einfach. Im Netz gibts
> aber viel "Support".

Vergiss smail. Entweder Sendmail, Qmail oder der Vmail von Wietse. 

>>konfigurieren gibt! Soll das alles ein Rechner erledigen - oder soll
>>ich mehrere "Server" machen (z.B. 1x File-/Printserver, 1x Kommuni-
>>kationsserver ISDN, 1x Komm.Server Modem usw.)?
>>Was sind eure Erfahrungen? Danke f�r eure Antworten und
>>Meinungen!

One Size fits all. Bei mir macht das ein Pentium 90 mit 32 MB Ram
und 20 GB Disk. 

> Sicher soll das alles ein einziger Server erledigen. Nichts spricht
> dagegen unter Unix. Das ganze ist logischerweise von den Ressourcen
> des Rechners abhaengig. Der Verwaltungsaufwand fuer einen separaten
> Mail-, News-, Dialup-, Dialout- und Fileserver waere enorm. 

Allerdings.

> Sicher heitsaspekte waeren da auch noch zu beruecksichtigen bzw. 
> wuerden gegen eine "all-in-one"-Loesung sprechen.

Das ist aber das Einzige.

Peter
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-- Lao Tse  
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From: keel@cyberlink.ch (Peter Keel)
Subject: Re: Server-Aufteilung...
Date: 1999/03/05
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