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Article #288Re: Mac Resumee
From: Peter Rohrer
Date: Mon, 25 Apr 2011 08:31
Date: Mon, 25 Apr 2011 08:31
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Stefan Werner wrote: > Am 24.04.11 10:31, schrieb Visvanath Ratnaweera: >> On 20.04.2011 11:55, Stefan Werner wrote: > >>> Naja, MacOS ist relativ offen. Bloss muss man ein wenig unter die Haube >>> schauen (wollen). Aber das Terminal des Mach-Kernels ist immer nur einen >>> Klick weg. Und Fremdsofware oder selbstgemachte Software kann man auf >>> dem Mac genausoleicht laufen lassen, wie auf Linux. >> >> Unter "marktpolitischer Natur" meinte nicht was Technisches wie eine >> Commandschnittstelle oder die M�glichkeit selber Programme f�r Mac zu >> schreiben, sondern a) dass Mac-Software weder Frei noch Open sind >> nach http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software >> http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Source_Software sind >> b) dass sie Software und Dienste zusammenpacken wie im Fall von >> iTunes. > Ich bin kein Fan von Apple (Die Leute sind immer mal wieder �berrascht wenn ich nach 5 Minuten erfolglosem GUI-klicken im OS X das Terminal starte), und die Hardwarequalit�t �berzeugt mich auch nicht, aber Apple hat durchaus Opensource-Komponenten und f�rdert auch die Entwicklung von z.B. CUPS (vermutlich haben sie das gemacht, nachdem sie bei 10.4 feststellten dass sie es immer noch nicht anst�ndig hingekriegt haben CUPS ins System einzubauen). > Aber ob ein Pogramm frei oder open ist, entscheidet ja nicht der > Hersteller des Betriebssystems oder der Hardware, sondern der Autor des > Programms. Es steht wie oben ausgef�hrt jedem frei, OpenSource Software > f�r Mac zu schreiben, und es gibt auch eine Menge davon. Dass Apple > selber keine OpenSource Software publiziert ist eine unternehmerische > Entscheidung, die die meisten kommerziellen Unternehmen teilen. > Die Frage ist mehr, ob man seine OpenSource-Software auf ein ClosedSource-System aufsetzen will. Praktisch gesehen ist allerdings auch ein reiner OpenSource Linux-Desktop nicht ganz einfach, Grafikkarten machen h�ufig nur mit den propriet�ren Treibern vom Hersteller halbwegs Spass. > Die Erfahrung hat gezeigt, dass es schwierig ist, ein erfolgreiches > Gesch�ftsmodell mit OpenSource aufzubauen. Das hat selbst IBM > realisiert, die ja -zig Millionen in freie Software investiert hat. (Zum > Beispiel hat IBM den Abbau ihres Engangements bei Eclipse etwas > frustriert so kommentiert, dass es einfach zuviele Trittbrettfahrer und > zuwenig contributors gibt). > Trotzdem nutzen die meisten Firmen OpenSource, und jene mit einer gewissen Gr�sse und einem Verst�ndnis f�r OpenSource geben auch etwas zur�ck, indem Sie direkt oder indirekt Entwickler bezahlen oder ihren Mitarbeitern erm�glichen einen gewissen Teil ihrer Zeit f�r solche Projekte aufzuwenden, und sei es nur das Schreiben von Bugreports. Google engagiert sich z.B. sehr stark in einigen Projekten, und ihr Browser ist auch OpenSource. > So auf Anhieb fallen mir nur zwei Konzerne ein, die mit OpenSource einen > gewissen Erfolg erzielen: RedHat und Novell/SuSE. Und die sind beide in > einem Nischenmarkt t�tig, in der Kunde auf Zuverl�ssigkeit und Services > angewiesen und darum auch f�r OpenSource etwas zu zahlen bereit ist: > Unternehmensserver. �berall sonst erwartet der Kunde von OpenSource, > dass alles gratis ist... > Bei RedHat zahlen die Leute teilweise nur, damit Sie mit dem Finger auf jemanden zeigen k�nnen wenn etwas schief geht, deren Support ist teilweise nicht so hilfreich. Man braucht wohl einen guten Humor um das zu ertragen, wenn einem der Support sagt dass sie ein Problem nicht fixen, dass man es aber auch nicht selber fixen darf, weil man sonst den Support verliert, weil durch den Fix nicht mehr alles original RedHat ist. > Ok ich �berzeichne hier bewusst ein wenig (zum Beispiel unterschlage ich > einige kleinere Dienstleistungsunternehmen, die auf OpenSource als > Gesch�ftsgrundlage setzen), aber im Grunde ist es doch schon so, nicht? > Du vergisst z.B. den Webbereich, in dem sich ein ganzes �kosystem an Agenturen bewegt, die auf verschiedene Opensource-CMSen und Shopl�sungen aufsetzten und teilweise auch massiv eigene Entwicklungszeit in die Weiterentwicklung investieren. Im Webbereich ist auch Kommerz-Software h�ufig in dem Sinne "open source", dass der Code z.B. auf php basiert und frei einsehbar ist, auch wenn die Lizenz dann nat�rlich ein freies weitergeben verbietet. Gruss, Peter
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