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Article #296Re: Mac Resumee
From: Stefan Werner
Date: Mon, 25 Apr 2011 21:03
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Am 25.04.11 10:31, schrieb Peter Rohrer: > Die Frage ist mehr, ob man seine OpenSource-Software auf ein > ClosedSource-System aufsetzen will. Praktisch gesehen ist allerdings auch Gibt es irgendetwas was dagegen spricht? W�rdest Du es auch ablehnen, privat aufgenommene Musik auf einem patentgesch�tzten Player abzuspielen? Oder ein Public Domain Essay auf einem Kindle zu lesen? Das hat �berhaupt nichts miteinander zu tun. Wenn jemand von OpenSource leben will, br�uchte es eine geh�rige Portion Masochismus, gemischt mit Dummheit, freiwillig und nur um des heiligen Prinzipes Willen auf >90% der potentiellen Kundschaft zu verzichten, bloss weil die halt ein OS von Microsoft oder Apple nutzt. > Trotzdem nutzen die meisten Firmen OpenSource, und jene mit einer gewissen > Gr�sse und einem Verst�ndnis f�r OpenSource geben auch etwas zur�ck, indem > Sie direkt oder indirekt Entwickler bezahlen oder ihren Mitarbeitern > erm�glichen einen gewissen Teil ihrer Zeit f�r solche Projekte aufzuwenden, > und sei es nur das Schreiben von Bugreports. Google engagiert sich z.B. > sehr stark in einigen Projekten, und ihr Browser ist auch OpenSource. Google ist ein gutes Beispiel. Ihr Gesch�ftsmodell ist ein anderes. Sie leben nicht von OpenSource, sondern von data mining und Werbung. OpenSource ist ein Abfallprodukt, und das data mining funktioniert um so besser, je weiter verbreitet Software ist, die Googles Datensenken bedient. Es ist darum marktwirtschaftlich logisch, sie gratis zu verteilen. Ob Googles Absichten wirklich soviel edler und reiner sind als die von Apple oder Microsoft, sei dahingestellt. Ich mag Googles Dienste ebenso wie die Computer von Apple, aber bei beiden habe ich eine gewisse Portion Misstrauen. > Bei RedHat zahlen die Leute teilweise nur, damit Sie mit dem Finger auf > jemanden zeigen k�nnen wenn etwas schief geht, Ein durchaus akzeptables Motiv im Gesch�ftsumfeld. Fr�her sagte man bei Hardwarek�ufen in Grossfirmen: "Kauf bei IBM, denn es wurde noch niemand gefeuert, weil er bei IBM gekauft hat". Bei der Software gibt es denselben Spruch mit Microsoft. Da geht es wirklich nicht mehr so sehr um die wirkliche Qualit�t, das stimmt. > Du vergisst z.B. den Webbereich, in dem sich ein ganzes �kosystem an > Agenturen bewegt, die auf verschiedene Opensource-CMSen und Shopl�sungen > aufsetzten und teilweise auch massiv eigene Entwicklungszeit in die > Weiterentwicklung investieren. Im Webbereich ist auch Kommerz-Software > h�ufig in dem Sinne "open source", dass der Code z.B. auf php basiert und > frei einsehbar ist, auch wenn die Lizenz dann nat�rlich ein freies > weitergeben verbietet. Stimmt. Bei Massenprodukten wie Apache oder Joomla oder so kann es zum �berleben ausreichen, wenn ein Promille der Anwender etwas zur�ckgibt. Aber es will ja nicht jeder Massensoftware herstellen und es will auch nicht jeder nur mit Massensoftware arbeiten. -stef
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