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Article #574Re: L'kunde Ethik Reaktorunglueck
From: DIE GRÜNEN/GAL Wandsbek
Date: Sat, 04 May 1996 00:00
Date: Sat, 04 May 1996 00:00
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B.MELCHERT@LINK-K.gun.de meinte am 02.05.96 zum Thema "Re: L'kunde Ethik Reaktorunglueck": > Zum Thema "Re: L'kunde Ethik Reaktorunglueck" stolperte ich doch �ber diese > beachtenswerten Silben von GAL-WANDSBEK@CL-HH.cl.sub.de: > > > >|Kants kategorischer Imperativ beinhaltet diese Aussage > >|nun auch in streng wissenschaftlicher Sprache: "Handle > >|so, da� die Maxime dienes Willens jederzeit zugleich als > >|Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten k�nnen." - > >|Daraus aber l��t sich aber schlecht ein griffiges > >|Sprichwort machen. > > > Doch, das gab es schon vor Kant: Was du nicht willst, das man dir tu, dasd > f�g auch keinem anderen zu. Habe ich etwas anderes behauptet? - Mir ging es darum aufzuzeigen, wie aus den Bibelzitaten "Alles, was ihr also ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen" (Mt 7,12) und "Was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen" die sprichw�rtliche Redensart geworden ist: "Was du nicht willst das man dir tu, das f�g auch keinem andren zu." Wobei allerdings zu beachten ist: Die Jesusworte sind klar als positives Handlungsgebot ausgesprochen, das Sprichwort dagegen ist die Negation dazu, n�mlich ein Unterlassungsgebot. Beides aber schlie�t sich nicht gegenseitig aus. Aus Kants kategorischem Imperativ - so schrieb ich - l��t sich aber schlecht ein griffiges Sprichwort machen. Wer sich mit Kants kategorischem Imperativ auseinandersetzt, wird erkennen, da� er die Jesuszitate wie die sprichw�rtliche Redensart beinhaltet, aber in einer wissenschaftlichen Sprache, die l�ngst nicht so allgemeinverst�ndlich ist. Horst G�rner > ## CrossPoint v3.11 R ## -- >> DIE GR�NEN/GR�N-ALTERNATIVE LISTE HAMBURG WANDSBEK << >> Schellingstra�e 83 ; 22089 Hamburg; Germany << >> Tel.: 040 /206915 Fax: 040/2002930 << ## CrossPoint v3.1 ##
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