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Article #641Re: Polytheismus / Monotheismus
From: Bernhard Albert
Date: Sat, 06 Apr 1996 00:00
Date: Sat, 06 Apr 1996 00:00
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B.MELCHERT@LINK-K.gun.de (Bruno Melchert ) meinte am 04.04.96 im Brett /CL/ GLAUBEN/DISKUSSION zum Thema "Re^2: Polytheismus / Monotheismus": BM> Nun, wo ist denn das Christentum monotheistisch? Gott Vater BM> und Sohn sind nach Adam Riese zwei G�tter. Denn da� Gott BM> sich selbst opfern mu�te um selbst S�nden vergeben zu BM> k�nnen, ist doch wohl etwas zu stark an den Haaren BM> herbeigezogen. Stimmt! Und wer kann einen Gott geb�ren - na wer wohl - nat�rlich nur eine G�ttin und wer hat eine G�ttin geboren - na eben wiederum eine G�ttin und wer hat sie gezeugt - eben - ein Gott. Wir alle demnach sind G�ttInnen und das Christentum ist demgem�� polytheistisch gegen unendlich. Da wir nun aber alle auch von Einzellern abstammen, die in irgendeiner Ursuppe schwammen sind auch die Gott und da die sich aus den verschiedenen Elementen zusammensetzen, sind auch die Gott. Alles ist Gott nun fragt sich ob jedes Quark, jedes Meson und jedes Photon ein eigener Gott ist, oder ob das alles Teil eines unendlich ausgedehnten Gottes ist, das w�re Monotheismus gegen unendlich. Dann w�re Jesus, sowas wie die kleine Zelle links unten an einer der unz�hligen Haarwurzeln Gottes an denen Du gerade Deinen Gedanken herbei gezogen hast. An sich wollte ich aber keine Er�rterung anstellen, die sich selbst als Zweck hat. Vielmehr geht es mir um Geschichte, Sozialgeschichte, Gesellschaftsgeschichte und was sich daraus lernen l��t und nicht darum ob die Thesen der Pfaffen in sich schl�ssig sind oder nicht. Vom Kern und der Vergleichbarkeit her geh�rt das Christentum mit den meisten seiner Spielarten, wie auch der Islam und das Judentum zu den monotheistischen Religionen dieser Welt. Unter diesem Blickwinkel interessiert es mich zur Zeit, ansonsten interessiert es mich nicht. Mit freundlichen Gr��en Bernhard Albert
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