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Article #360Re: Diskussion ueber Map-"Reform" in Berlin bedroht das Subnetz
From: Kai 'wusel' Siering
Date: Wed, 24 Feb 1993 06:37
Date: Wed, 24 Feb 1993 06:37
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Die W�rfel sind zwar gefallen, aber dennoch. Kam vorher leider nicht dazu:
In article <0ZWABTCC@geminix.in-berlin.de>, Uwe Doering writes:
% wusel@hactar.hanse.de (Kai 'wusel' Siering) writes:
%
% >In article <BNTABKXT@geminix.in-berlin.de>, Uwe Doering writes:
% >
% >% Die Mail darf auf keinen Fall "versehentlich" die Infrastruktur einer
% >% an einen Provider zahlenden Domain mitbenutzen. Fuer den Uebergang vom
% >
% > Die Domain zahlt einzig fuer die Anbindung, nicht fuer die, ja wohl auch
% >in Berlin, privat finanzierten Modemstrecken zwischen den einzelnen Sites;
% >jene haben mit dem Provider nichts zu tun, was auf diesen ablaeuft oder nicht,
% >entscheiden die beiden Endpunkte der Strecke (bzw. letzen Endes der, der f�r
% >die Verbindungskosten aufkommt). Es ist durchaus zul�ssig -- so keine Linkbe-
% >treiber was dagegen haben --, `Fremdtraffic' quer durch diese Infrastruktur
% >zu schleusen; bezahlt die Domain den Link, bestimmt sie, falls nicht ...
%
% Tja, wie Du schon schreibst, "wenn kein Linkbetreiber was dagegen hat".
% Ich nehme mir, genau wie fub, ueber die Win/Internet-Problematik hinaus
% die Freiheit heraus, keine Mails von sub.org-Sites weiterleiten zu wollen,
% die nicht bei Einlieferung ueber das Internet sowieso ueber meinen Rechner
Fein, daf�r setzt Du dann `kiste <geminix.in-berlin.de>' in u.sub.1, und
die Sache ist gegessen, pathalias sucht sich andere Wege zu Kisten hinter Dir
(sofern es andere Wege gibt). Kein Grund f�r eine irgendwie geartete Ausgren-
zung.
% gegangen waeren. Denn fub sitzt in der Mitte von in-berlin. Von dort aus
% sind im statistischen Mittel die Zustellungswege am kuerzesten, d.h., Mails
% werden nur durch Sites geleitet, die unbedingt notwendig sind, um den
% Empfaenger zu erreichen. Das ist, ebenfalls statistisch gesehen, billiger.
% Liefert hingegen eine sub.org-Site Mail an eine in-berlin-Site ein, die
% im Verteilerbaum unterhalb meines Rechners liegt, und der Empfanger haengt
% in einem ganz anderen Teil des Baumes, dann muss ich die Mail ueber meine
% Leitungswege leiten, obwohl das bei Internet-Einlieferung gar nicht
% notwendig gewesen waere. Es entstehen fuer mich also zusaetzliche Kosten,
% und die will ich nicht tragen.
Wie gesagt, das l��t sich durch besagten Mapeintrag erreichen; wenn Du
nat�rlich kastenabh�ngiges Routing machen willst (Mail von *.de �ber Dich an
*.de ja, Mail von/an *.~(de) �ber Dich nein), hast Du nat�rlich ein Problem,
da� sich am einfachsten durch eine Abspaltung von allen Nichtteilnehmern er-
schlagen l��t.
% Du hast natuerlich recht, dass man so eine periphere Einlieferung von
% Mail in den Teilen von in-berlin zulassen kann, wo die Betreiber mit
% einer Weiterleitung einverstanden sind. Es kann ja niemandem vorgeschrieben
% werden, was er mit den von ihm finanzierten Telefonleitungen macht. Nur
Sch�n, das wir da einer Meinung sind.
% wuerde so ein Sonderstatus in Teilen des in-berlin-Netzes auch den Leuten
% Arbeit machen, die, wie ich, nicht an so einer peripheren Einlieferung
Es kommt drauf an, wer den `Sonderstatus' hat, Du und Deinesgleichen
oder diejenigen, die diese Bedenken nicht haben. Da das System einstimmig
angenommen worden sein soll (war hier zu lesen), scheinbar wirklich be-
sagte andere Gruppe. Pers�nlich finde ich das bedauerlich, aber wenn die
Bereitschaft zum Transport nicht mehr vorhanden ist, ist Eure sicher die
beste L�sung.
[...]
% Das Problem ist doch, dass man, sowie man Sonderregeln zulaesst, deren
% Einhaltung auch kontrollieren muss. Die logische Schlussfolgerung daraus
% ist, dass man, wenn man keine Sonderregeln zulaesst, auch nichts kontrol-
% lieren muss, also keinen Mehraufwand dadurch hat. Daher wuerde ich es
% bevorzugen, wenn es in ganz in-berlin nicht zulaessig waere, Mails aus
% fremden Netzen peripher einzuspeisen. Dann ist das Netz ueberschaubarer
% und es kann keinen Aerger geben mit Leuten, die sich nicht daran halten,
% nicht ueber bestimmte in-berlin-Rechner zu routen. Das macht fuer die
% Verteiler, die sowieso schon den meisten Aufwand in Netz haben, das
% Leben einfacher. Es ist mir klar, dass es umgekehrt auch fuer einige
% Leute das Leben komplizierter macht, weil sie jetzt alles ueber
% smurf.sub.org routen muessen, aber das sind keine in-berlin-Teilnehmer,
% also interessieren mich deren Sorgen erst in zweiter Linie. Man muss
% Prioritaeten setzen.
Stimmt. Was ist aber, wenn jetzt z. B. jemand im SubNetz (lies: ein
System in der SubMap) sich sagt, ich will keinen Traffic von/nach in-berlin
auf meinen (Fern-) Links haben? Auf jeden Fall halte ich Deine Sicht f�r
ziemlich egoistisch; ist nat�rlich Dein gutes Recht ...
% Wenn das die eine oder andere Berliner sub.org-Site allzu sehr wurmt,
% kann sie ja immer noch in-berlin beitreten, dann hat sie wieder lokalen
% Zugang zum in-berlin-Netz. Es ist naemlich so, dass wir konkurrierende
% Netze in Berlin eigentlich gar nicht gebrauchen koennen. Diese Diversi-
Grmpft. Alleinvertretungsanspruch, l�uft es also doch darauf hinaus?
% fikation schwaecht uns nur bei Verhandlungen mit den Providern. Nur
% wenn die Privatteilnehmer alle an einem Strang ziehen, kann man
% guenstige Bedingungen fuer das Privatpersonennetz herausholen. In
% sofern hat das ganze also auch einen politischen Aspekt.
�h... Weil es 10 (?) .sub.org-Sites in Berlin gibt, bekommt das IN als
ganzes schlechtere Tarife bei DFN, EuNet & XLink als ohne? Kann doch wohl
nicht Dein Ernst sein! Sicher, migrieren diese 10 Sites zu in-berlin.de,
sinkt die monatliche Geb�hr pro Site (basierend auf den Zahlen von 12/92 von
5,17 auf 5,06). Das hat aber mit den Providern erstmal nichts zu tun;
zus�tzliche Teilnehmer bedeuten auch in der Regel h�heres Datenauskommen,
welches wiederum in Kontingenten bei den Providern (EuNet und XLink; via DFN
ist's m. W. volumenunabh�ngig) eingekauft werden mu�. Und die derzeit 250 MB
beim EuNet k�nnten bald sehr knapp sein, sprich h�heres Kontingent sprich
Mehrausgaben sprich Geb�hrenerh�hung.
% >% sub.org- bzw. dem "freien" UUCP-Netz in das Netz der zahlenden Domains
% >% ist also auf jeden Fall immer der in der Submap definierte offizielle
% >% Uebergabepunkt zu verwenden (smurf.sub.org). Die Einspeisung an anderer
% >% Stelle in zahlende Domains ist nicht zulaessig (schon alleine weil es
% >% mit vertretbarem Aufwand gar nicht kontrollierbar ist, ob dort kein
% >% Missbrauch stattfindet).
% >
% > Es hat genau der Rechner daf�r zu sorgen, da� kein unerlaubter Traffic
% >�ber bestimmte Leitungen flie�t, an dem diese Leitungen enden; hier also fub,
% >netbmx und andere Grenz�berg�nge vom in-berlin-Netz ins WiN/EuNet/... Es ist
% >das Problem genau dieses Rechners, nicht da� aller anderen; kommt mir ein
% >klein wenig unausgewogen vor, was die Aufgabenverteilung angeht ... Der Auf-
% >wand ist vertretbar, im Gegensatz zu der Definition mit allen Sites als
% >�bergabepunkten.
%
% Aber genau das Vertrauen habe ich nicht, zumindest was periphere Sites
% anbelangt. Wie schon in anderen Postings angedeutet, ist es technisch
% aufwendig, solche Routing-Unterscheidungen abhaengig vom Absender zu
Sicher; aber die hat eben genau der zu treffen, der an solchen
restriktiven Links h�ngt. Wenn er die �ffentliche Benutzung dieser nicht
w�nscht und keine M�glichkeit sieht, technisch dies zu unterbinden, mu� der
Link halt `unter der Hand' verbreitet werden. Oder verl��t Du dich drauf, da�
die gr�n-wei�en schon keine Verbrecher in Deine Stra�e lassen und schlie�t
daher die Haust�r nie ab? =:-> Hinkt, ist klar, der Punkt ist aber: wenn Du
schon Einschr�nkungen hast, dann mu�t Du auch f�r deren Einhaltung sorgen,
nicht irgendwer in Transsylvanien.
% treffen, und ich glaube nicht daran, dass das 100%ig funktioniert. Also
% muesste ich doch bei mir kontrollieren, ob die Regeln eingehalten werden,
% und das macht Arbeit, die ich letztendlich wegen anderer Leute Privat-
% vergnuegen habe.
Nochmal: Du willst eine Abspaltung aller, damit Du keine zus�tzliche
Arbeit hast?
% > Au�erdem: ich hoffe doch, der Plural in `Einspeisung an anderer Stelle
% >in zahlende Domains' ist ein Tippfehler, oder will in-berlin allen anderen
% >Domains auch noch die Verantwortung f�r ihre Links aufb�rden?!
%
% Nein, das war nur lokal gemeint. Jede Domain muesste natuerlich selber
% darauf achten, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Auch weiss ich
% natuerlich nicht, ob die periphere Einspeisung von Mails aus fremden
% Netzen andernorts vielleicht weniger eng gesehen wird. Ich hatte einfach
% mal angenommen, dass dort aehnliche Ueberlegungen stattfinden wie in
% Berlin.
Ich hoffe (und sehe derzeit keine Anzeichen daf�r) nicht, da� etwas
�hnliches f�r Hamburg und Umzu Realit�t wird. Wenn jemand von N�rnberg �ber
Hamburg nach Berlin will, so soll er das von mir aus tun, auch auf meine
Kosten (bei Mailserveranfragen k�nnte ich mir aber vorstellen, da� es
irgendwann `was auf die Finger' gibt).
% > Ich verstehe das richtig, da� eine nicht-in-berlin-Site, um eine andere
% >nicht-in-berlin-Site zu erreichen, entweder einen eigenen Link zu dieser
% >aufbauen mu� (selbst wenn beide an einer in-berlin-Site h�ngen) oder aber
% >�ber Fernlink->smurf->Fernlink routen mu�? Und jede Berliner Site, die einen
% >Link nach au�erhalb der Reichshauptstadt hat, sich eine zweite Domain suchen
% >und wom�glich auch noch munteres Headerrewriting � la smurf machen mu�?
%
% Ja. Das angestrebte Ziel ist eine voellige Entflechtung der Infrastrukturen
% der verschiedenen Netze. Das bedeutet entweder, dass die Mails eben ueber
% den Fern-Link gehen muessen, oder dass sich die regionalen Teilnetze zu
% einem einzigen Netz zusammenschliessen, was ich aus oben genannten
% Erwaegungen heraus bevorzugen wuerde.
�h, das `einzige Netz' habt ihr doch grade zerschlagen mit dieser Separation?!
kai
-- _
_ // Kai 'wusel' Siering, Villa Straylight, Hamburg, Germany. Go for MIME!
\X/: <wusel@hactar.hanse.de> Exile: <wusel@wolfhh.hanse.de> iso-8859-1: ����
"Al? Habe ich Dir schon mal gesagt, da� der Klang Deiner Stimme Aggressionen in
mir weckt?" -- Peg, "Eine schrecklich nette Familie"
Technical Details
Message-ID:
<240293r0831@hactar.uucp>Path:
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