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Article #100Re: Kosten im Subnetz?
From: Axel Zinser
Date: Sat, 22 Aug 1992 13:33
Date: Sat, 22 Aug 1992 13:33
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In article <1992Aug21.201024.6917@lyxys.ka.sub.org> wolfgang@lyxys.ka.sub.org (Wolfgang Zenker) writes: >UMV001@DBNMEB1.BITNET (Christa Keil) writes: >: >: seit wann ist es eigentlich im Subnet ueblich, das man fuer die >: angebotenen Dienste *Geld* nimmt??? >: >: Bzw. es wird wohl irgendwie als "Pollkosten-Beteiligung" deklariert, >: wie auch immer. >: >: Bis dato bin ich immer davon ausgegangen, das nur internationale >: Mails was kosten, aber das nun schon der "Anschluss" ans Subnetz >: was kosten soll ... >: >: Wird damit schon wieder mit 'ner Tradition gebrochen? > >Soweit ich es verstanden habe, kann im SubNet jeder machen, wie er will. >D.h. es steht jedem frei, Geld fuer einen Anschluss *bei sich* zu verlangen, >es steht aber auch jedem frei, sich einen anderen Feed zu suchen. Die >meisten Sites verlangen meines Wissens nichts (zumindest ich verlange >definitiv kein Geld, wenn jemand bei mir pollen will). >Bei den IN-Sites sieht das wohl etwas anders aus, da das IN als Verein >Leitungskapazitaet einkauft und diese Kosten auf die Mitglieder umlegt. Bei den IN-sites sieht es genauso aus wie bei allen anderen Rechnern auch: Es entstehen dem Betreiber Kosten (z.B. im IN Leitungsmieten etc.) und es ist dem einzelnen Domain-Verantwortlichen im IN wie auch dem einzelnen Rechnerbetreiber ausserhalb des IN vollkommen freigestellt, ob er die Kosten alleine traegt oder mit seinen Usern teilt. Es wird auch m.E. nicht - wie Christa "befuerchtet" - mit einer Tradition gebrochen. Als das SubNet entstand, waren Leistungsbereitstellung und -abnahme noch relativ gleichmaessig verteilt. Und die Kosten waren betraechtlich geringer, so dass der Mehraufwand fuer ein paar Leaf-Sites unter die Kleinbetragsverordnung fiel. Mittlerweile ist aber der Leistungsumfang der regionalen Backbones (sowie deren Kosten) stark gewachsen, die Leaf-Sites verursachen messbare und nicht-minimale Kosten und koennen vor allem dem Leistungsangebot der Netzknoten keine entsprechende Gegenleistung anbieten. Was liegt da also naeher, als die Kosten fuer die Versorgung einer Region oder einer Mailbox mit allen Nutzniessern zu teilen? Mit der "Tradition" wuerde erst dann gebrochen, wenn diese Versorger anfangen wuerden, gewinnorientiert zu arbeiten. Und soweit ist es (denke ich) wirklich noch nicht. Gruss, Axel -- Axel Zinser +49 511 699945 fifi@hiss.han.de Uni Hildesheim, RZ +49 5121 883577 fifi@uni-hildesheim.de Expo 2000: Mensch? Natur? Technik!
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Newsgroups: de.admin.misc Path: arc1-ca.pugleaf.net!sparky!uunet!math.fu-berlin.de!news.netmbx.de!Germany.EU.net!rz.uni-hildesheim.de!hiss.han.de!fifi From: fifi@hiss.han.de (Axel Zinser) Subject: Re: Kosten im Subnetz? X-Remark: Jegliche Verbreitung ausserhalb der Datennetze ist nur nach schriftlicher Zustimmung des Autors gestattet. Message-ID: <1992Aug22.133327.9974@hiss.han.de> Organization: Fifi's NeXT Disaster Area References: <92232.161652UMV001@DBNMEB1.BITNET> <1992Aug21.201024.6917@lyxys.ka.sub.org> Date: Sat, 22 Aug 1992 13:33:27 GMT Lines: 48