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Article #53

GK-Ergaenzung (Uebersicht GateBau)

#53
From: Frank Simon
Date: Wed, 15 Apr 1992 10:51
159 lines
7547 bytes
Uebersicht was die GateBau '91 fuer den Betrieb eines Gateways verlangt
-----------------------------------------------------------------------
  
Die Fragen, deren Beantwortung umfangreicher und komplizierter ist, werden 
hier _nicht_ beantwortet, sondern es wird dabei auf die GateBau verwiesen,
die dies ausfuehrlich behandelt. 

Einschub (Terra): 
Den Text besorge ich gerade, da er mir wiedermal verschuett gegangen ist. 
Der Text ist recht Z-Netz-spezifisch. Er soll auch erstmal nur einen
Eindruck von der GateBau geben. Die eigentliche GateBau ist eh mehrere
dutzend KB gross.
Einschub Ende.

Ich gehe in der Reihenfolge vor, in der eine Nachricht erscheint:

-----------------

Header:

1.Zeile: EMPFAENGERANGABE oder BRETTNAME

Bedarf keiner Erlaeuterung und ist normalerweise kein Problem,
ausser bei Empfaengern in fremden Netzen mit mehr als 40
Zeichen. Dann wird eine To:-Zeile eingebaut - siehe GateBau!

2. Zeile: BETREFF

Ist ebenfalls kein Problem und wird zur Not abgeschnitten, da
nicht lebenswichtig.

3. Zeile: ABSENDER

Muss hinter dem Klammeraffen der Name eines gueltigen Netzes
und somit eines eingetragenen Z-Netz-Systems sein.
Z.B. UUCP.ZER oder MAUS.ZER oder SEVEN.ZER. Vor dem Klammeraffen
stehen Absende-Person und Absende-System mit einem
Prozentzeichen getrennt. Alles zusammen darf NIEMALS laenger als
40 Zeichen sein. Kann dies grundsaetzlich passieren (z.B. im
UseNet - UUCP), sind Makros zu verwenden, die recht kompliziert
zu handhaben sind - siehe GateBau! 

4. Zeile: DATUM

Ist eine Ganzzahl mit 10 Stellen, die ein gueltiges Datum
repraesentiert! Da die Sekundenangabe nicht codiert wird, muss
evtl. eine Date:-Zeile eingebaut werden - siehe GateBau!

5. Zeile: ROUTING

Hier duerfen NUR Z-Netz-Systeme auftauchen!!! Andere Systeme
haben hier _nichts_ zu suchen!!! Da ein Z-Netz-Gateway immer das
erste System im Z-Netz ist, darf hier also nur der Name des
Gateways (also des Fremdnetzes) eingetragen werden. Also z.B.
UUCP oder MAUS oder SEVEN. Denn der String darf nie laenger als
80 Zeichen werden!

6. Zeile: MESSAGE-ID

Das wohl allergroesste Problem. Hinter dem Klammeraffen steht
_grundsaetzlich_ der Fremdnetzname. Also z.B. UUCP oder MAUS oder
SEVEN. Vor dem Klammeraffen steht eine beliebige Folge von
Zahlen, Gross- und Kleinbuchstaben. Erlaubt sind ausserdem
einige Sonderzeichen (+ und /), die aber moeglichst vermieden
werden sollten. Die gesamte Id darf _niemals_ laenger als 19
Zeichen werden! Kann dies passieren und gibt es noch andere
Gateways, die Nachrichten aus dem entsprechenden Fremdnetz
einspeisen, muss sichergestellt werden, dass gleiche Nachrichten
in verschiendenen Gateways auch mit gleichen Id's versehen
werden, um Dupes zu vermeiden. Dies soll durch eine Wandlung
nach GateBau-Emfehlung geschehen - siehe dort! Solange aber im
Z-Netz nicht zwingend vorgeschrieben ist, dass Nachrichten mit
gleicher Id grundsaetzlich - unabhaengig von irgendwelchen
anderen Merkmalen - als gleichartig (also Dupes) behandelt und
ausgeschieden werden, kann die GateBau nicht erfolgreich und
endgueltig durchgesetzt werden.

7. Zeile: TEXT/BINARY-ERKENNUNG

Bedarf keiner Erlaeuterung. Eventuell muss ein Binary aus dem
Z-Netz mit UUENCODE ins ASCII-Format gewandelt werden.

8. Zeile: NACHRICHTENLAENGE

Bedarf keiner Erlaeuterung.

---------------

Im Nachrichtentext muss UNBEDINGT eine X-Gateway-Zeile stehen!
Diese Zeile ermoeglicht es den Z-Netz-Teilnehmern, zu erkennen,
dass dies eine Nachricht aus einem Fremdnetz ist und ueber
welchen Gateway die Nachricht ins Z-Netz gelangt ist!  Gateways,
die eine solche Zeile nicht erzeugen, verstossen gegen die
Kennzeichnungspflicht und muessen umgehend ausgetragen werden!
Die X-Gateway-Zeile hat ein exakt vordefiniertes Format, das in
_jedem_ Fall eingehalten werden muss, da diese Zeile teilweise
automatisch ausgewertet wird!

Die X-Gatewayzeile ist wie folgt aufgebaut:

X-Gateway: ID Z-SERVER [beliebiger Text]
^^^^^^^^^^ ^^ ^^^^^^^^ ^^^^^^^^^^^^^^^^^
    1       2     3           4

1: X-Gateway: gefolgt von einem Leerzeichen. (Gross-
              Kleinschreibung beachten!!!)
2: ID         gefolgt von einem Leerzeichen. Die ID besteht aus
              zwei Grossbuchstaben oder einem Grossbuchstaben
              gefolgt von einer Zahl. Der erste Buchstabe sollte
              wenn moeglich mit dem Namen des Fremdnetzes
              uebereinstimmen (Problem: MAUS/MAGIC).
              JEDER Gateway muss so eine Id besitzen und sie der
              Gateway-Koordination mitteilen! Gateways ohne Id
              duerfen ab 1.3.92 nicht mehr betrieben werden!
3: Z-SERVER   Der Z-Netz-Server, ueber den der Gateway seine
              Nachrichten in das Z-Netz einspeist. Also nur der
              Name einer offiziell eingetragenen Z-Netz-Mailbox
              ohne '.ZER' dahinter!
4: [Text]     Hier kann ein beliebiger Text stehen, der durch
              ein LEERZEICHEN von Feld 3 getrennt sein muss.
              Empfehlenswert ist z.B. der Name der
              Gateway-Software und eine Versionsnummer.

Nach der X-Gateway-Zeile folgt eine Leerzeile und danach die
Nachricht. Der Gateway darf ausser dieser und einiger anderer in
der GateBau definierter Steuerzeilen am Anfang einer Nachricht
_keine_ zusaetzlichen Informationen einfuegen!!! Origins oder
Signatures des Gateways am Ende oder Anfang von Nachrichten
haben zu unterbleiben!!!

Schliesslich noch eine wichtige Sache: Die Informationen 2 und 3
aus der X-Gateway-Zeile (ID + Z-SERVER) ermoeglichen eine
Identifikation des Gateways. Der Z-SERVER hat einen Benutzer mit
dem Namen ID einzurichten und dafuer zu sorgen, dass Nachrichten
an diesen Benutzer an den Postmaster oder Betreiber/Betreuer des
entsprechenden Gateways weitergleitet und beantwortet werden!
Die sich aus ID und Z-SERVER ergebende Adresse nennt sich daher
auch Gateway-Service-Adresse (ID@Z-SERVER.ZER) und dient der
problemlosen Beantwortung allgemeiner Fragen zum Betrieb des
jeweiligen Gateways sowie der Verarbeitung von automatischen
Anfragen (siehe GateBau!). Der Benutzer ID@Z-SERVER.ZER hat fuer
den Gateway den gleichen Status, wie der SYSOP einer Z-Netz-Box.
Wenn also auf mehrere Anfragen der Koordination an den User
ID@Z-SERVER.ZER keine Antworten kommen, kann die Koordination
zur Schliessung des jeweiligen Gateways auffordern!

Werden irgendwelche Informationen aus der X-Gateway-Zeile
veraendert, muss dies der Koordination rechtzeitig vorher
mitgeteilt werden! Davon ausgenommen ist ausdruecklich die
Text-Information in Feld 4 der X-Gateway-Zeile. Diese kann
beliebig veraendert werden.

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Date: 15 Apr 92 12:51:04 +0200
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