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Article #78Re: IP connections and Germany
From: Ruediger Volk
Date: Tue, 25 Aug 1992 17:04
Date: Tue, 25 Aug 1992 17:04
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In article <SIMON.92Aug25134053@liasg1.epfl.ch>, simon@lia.di.epfl.ch (Simon Leinen) writes:
> Och. Hier an der EPFL haben wir so einen Anschluss (2 MBit ueber
> X.25-"Monopolleitungen") und ca. 3600 Rechner am Netz, und es gibt im
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
ich glaube, dass dies auch in der Schweiz nicht zusaemmengehoert!
In der Bundesrepublik Deutschland ist die Realisierung eines X.25-Dienstes
fuer Dritte bereits seit Jahren ganz klar als ein Mehrwert-Dienst klassifiziert,
fuer den es kein staatlich verordnetes Monopol gibt - im Gegensatz zum
grundsaetzlich geltenden Monopol bezueglich der Leitungen.
Ansonsten: seit wann faehrt der SWITCH-Backbone intern X.25?
> Das ist wohl nicht das wesentliche Problem; IP ueber X.25 =/=> langsam
> (siehe SWITCH).
Nach meiner Kenntnis der SWITCH-Architektur demonstriert SWITCH gerade, dass
auch eine Infrastruktur, die sich im wesentlichen auf den offenen
de-facto-Standard stuetzt - und damit auf den ueberwiegenden Anteil der
Verkehrslast abgestimmt ist - sehr gut den Anforderungen der benoetigten
und benutzten Applikationen und Protokolle (ab Ebene 3 inklusive aufwaerts)
der de-jure-Standards nachkommen kann.
Uebrigens haben die Kunden der Schweizer PTT gegenueber denen der deutschen
TELEKOM den nicht unerheblichen Vorteil voraus, dass sie auch inlaendische
Leitungen mit Kapazitaeten ZWISCHEN 64 und 1920 KBit/Sekunde bekommen koennen;
die TELEKOM bietet solche Zwischengeschwindigkeiten nur bei Auslandsleitungen
an. Fuer einen ordentlichen Ausbau eines Netzes ist es eben auch praktisch
sehr wichtig, dass man flexibel in Kapazitaet UND Preis dem Wachstum
folgen kann - wenn im Wachstumspfad nur Spruenge um den Faktor 32 (Kapazitaet)
eine volle Groessenordnung beim Preis erzwungen werden, ist das ein
aeusserst wirkungsvolles, tarifaeres Wachstumshindernis.
Ruediger Volk
Universitaet Dortmund, Informatik IRB DE-NIC
Postfach 500 500
D-W-4600 Dortmund 50
Germany
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