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Article #80Re: Tastaturen, mal wieder
From: Matthias Zepf
Date: Sun, 02 Aug 1992 09:51
Date: Sun, 02 Aug 1992 09:51
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In article <15c6s1INNhau@smurf.smurf.sub.org> urlichs@smurf.sub.org (Matthias Urlichs) writes: > Schon mal auf die Idee gekommen, dass manche Leute (noch) nicht die > Moeglichkeit haben, an die Sourcen ihrer Tools bzw. die EPROMs ihrer > Terminals ranzukommen, um die doofe US-DSoftware endlich zu Umlauten zu > ueberreden? > Oder dass sie Wichtigeres oder Produktiveres zu tun haben, als in ihren > Tools nach den ominoesen "& 0x7f" oder "isascii()" zu graben? Sorry, aber da haben die Leute einfach die falsche Hard- oder Software. Ausserdem steht das nicht zur Diskussion. Es geht darum, dass sehr viele Benutzer die Wahlmoeglichkeit zwischen einer deutschen und einer amerikanischen Umgebung haben und wer da aus einer gewissen Ueberzeugung meint, die amerikanische waehlen zu muessen, der gehoert zu der Gruppe, die ich hier gerade kritisiere. > Oder dass es fuer einen Grossteil der Leute wichtiger ist, eine konsistente > Umgebung zu haben (d.h. alles in einer Sprache) als staendig mental > umschalten zu muessen? Besonders bei der Programmiererei stoert das manche > Leute immens (mich zB). Richtig. Bei mir ist einfach alles deutsch. Da muss ich auch nicht mental umschalten. Und gerade beim Programmieren ... Du denkst doch wohl nicht an die englische Sprache, wenn Du "printf" oder gar "move.l a0,a1" schreibst?? > Siehe oben. Der gesunde Menschenverstand steht nunmal nicht im leeren > Raum. Und wenn du nicht akzeptieren willst, dass auch die "andere Seite" > Argumente hat, mit denen man sich auseinandersetzen muss, dann koennen wir > diese Diskussion _wirklich_ begraben. Nur sehe ich bisher keine vernuenftigen Argumente. Die Leute erzaehlen mir irgendwas von leichterer Erreichbarkeit der Tasten oder Konsequenz bei der Programmierung ... Also in meinen Programmen ist die Benutzerfuehrung deutsch (mit Um- lauten), die Kommentare sind deutsch, die Variablennamen sind deutsch, die Prozedurnamen sind deutsch - also sehr konsequent. > Auch hier gilt: nicht jeder hat die Zeit oder Moeglichkeit zu einem > Auslandsaufenthalt, um die doofen Germanismen aus seinem Schulenglisch > rauszuwerfen. Ist mir vollkommen klar. Dann muss man es eben einfach sein lassen. Ich schreibe hier ja auch nicht in englisch - einfach weil ich es nicht gut kann. Und ich mache eine halbe Doktor- arbeit draus, wenn ich etwas in eine internationale Gruppe schreibe. Matthias -- -- Matthias Zepf, Riegelaeckerstrasse 27, 7250 Leonberg, Germany -- -- +49 7152 41917 Email: agnus@amylnd.stgt.sub.org (NeXTmail) --
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<1992Aug2.095138.14185@amylnd.stgt.sub.org>Path:
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