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Article #85Re: WiN-Anschluss des Deutschen EUnet
From: Heiko Schlichting
Date: Thu, 20 Aug 1992 20:22
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eckert@immd4.informatik.uni-erlangen.de (Toerless Eckert) writes: >From article <418539I@math.fu-berlin.de>, by heiko@Groucho.Chemie.FU-Berlin.DE (Heiko Schlichting): >> >>>>Ich hab mal Geruechte gehoert, dass der DFN-Verein nach Gruendung der >>>>EUnet GmbH mit Vergnuegen auf die akademische Ausrichtung des WiN >>>>hinweisen wuerde... >>> >>>Weswegen ? Wir machen keinerlei Transitverkehr ueber das WiN. >> >> Hmm. So selbstverstaendlich ist es aber nun auch wieder nicht, dass >> eine Firma (hier: EUnet) einen WiN-Anschluss bekommt, der zum Anbieten >> kommerzieller IP-Dienste genutzt wird und nicht fuer Forschung+Lehre. >> Bisher sind solche WiN-Anschluesse ja wohl mit der Lupe zu suchen >> (XLink, GMD?). > >Das stimmt wohl schon, adererseits wuerde sich der DFN ja wohl in das >eigene Fleisch schneiden, denn die WiN Kunden haben ja durch die direkte >Anbindung weiterer deutscher Netzbereiche ueber das Eunet und Xlink ja >den Vorteil der verbesserten Konnektivitaet. In dieser Hinsicht ist das >nicht viel anders als die Zusatzleistung durch DFN/GMD selbst und >natuerlich den Datex-P Uebergang, d.h.: alles Dienste die den >Wert des WiN fuer die WiN Teilnehmer vergroessert. Das ist ohne jeden Zweifel richtig. Nur kann der DFN-Verein wohl nicht von sich aus ueber eine WiN-Leitung entscheiden, da auch die TELEKOM ja ein gewichtiges Woertchen mitreden koennte. Wie die zu einem komerziellen Dienstanbieter (der Ihnen ja theoretisch Konkurrenz macht) in einem ausschliesslich der Lehre und Forschung vorbehaltenem Netz steht, kann ich nicht abschaetzen. Ich glaube auch nicht, dass fuer das EUnet ein Problem wird, aber so zu tun, als waere das voellig selbstverstaendlich und als braeuchten sich die EUnet-Kunden mit WiN-Anschluss keine Sorgen zu machen, verharmlost das natuerlich schon. Heiko -- Heiko Schlichting | Freie Universitaet Berlin heiko@groucho.chemie.fu-berlin.de | Institut fuer Kristallographie
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