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Article #109Re: LIST zum drohenden Verschluesselungsverbot
From: Gabor Fischer
Date: Wed, 01 Nov 1995 23:08
Date: Wed, 01 Nov 1995 23:08
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Andreas Diehl aka <ANDY@camelot.domino.de> wrote: > Warum sollte man eigentlich so kompliziert im RAUSCHEN etwas verstecken. Um der Strafverfolgung zu entgehen, falls es wirklich zu einem Verbot der Verschluesselung kommt. > Ich bin mir sicher, dass ihr nicht soooo geheimes Material habt. Ob geheim oder nicht, ich will dass es niemand ausser dem Empfaenger lesen kann. Es geht niemanden etwas an, das ist fuer mich schon ein hinreichender Grund zum Verschluesseln. > Natuerlich geht > auch mir das gegen den Strich mit der Verschluesselung. Deshalb sollte man > moeglichst ein verschluesselungsverfahren benutzen, dass moeglichst keiner > kennt. Am besten ist es, selbst eines zu programmieren. Das kannst du vergessen. Es ist sehr schwer ein gutes Verschluesselungs- verfahren zu entwerfen, man braucht dazu jahrelange Erfahrung mit Kryptographischen Verfahren. Selbst dann ist es noch eine Herausforderung. Auch Algorithmen die von Experten geschrieben wurden sind in der Vergangenheit schon geknackt worden. Algorithmen, die von Laien entworfen wurden, halten einem Angriff von Experten meistens nur wenige Minuten stand. > Oder z.B. eine "ganz > Normale" Mail schreiben und z.B. jedes dritte Wort am vierten Zeichen > herausfiltern und das ergibt dann die Mail. Codes dieser Art sind nicht sonderlich sicher, sie ergeben meistens einen derart gekuenstelten Text, dass jedem sofort auffaelt dass da etwas nicht stimmen kann. > Und einige verschluesselungsprogramme (wie das > unknackbare DISKREET) sehen aus, wie Datenmuell, was ja ganz aus Versehen > sowas entsteht. DISKREET ist alles andere als unknackbar. @------------------------------------------+--------------------------@ | Gabor Fischer | Encrypted mail preferred.| | Internet: <ub99@rz.uni-karlsruhe.de> | PGP Public Key available | | Fidonet: <2:2471/2559.5> | upon request. | +------------------------------------------+--------------------------+ | Key fingerprint = 1A 16 64 D3 D2 C1 5E 0E 7D E7 D5 9E FF 86 D1 1B | @---------------------------------------------------------------------@
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Path: arc1-ca.pugleaf.net!rz.uni-karlsruhe.de!ub99 From: ub99@rz.uni-karlsruhe.de (Gabor Fischer) Newsgroups: de.comp.security,de.comm.internet,de.comm.isdn,de.comm.misc,de.etc.lists,de.org.ccc,de.soc.netzwesen Subject: Re: LIST zum drohenden Verschluesselungsverbot Date: 2 Nov 1995 00:08:22 +0100 Organization: University of Karlsruhe, Germany Sender: ub99@rzstud1.rz.uni-karlsruhe.de Message-ID: <5x1bbxEqvmB@rz.uni-karlsruhe.de> References: <5wEH659-jSB@argo.rhein-main.de> <y8a20s4ezla.fsf@horten.artcom.de> <46iokn$8j0@omega.gmd.de> <5wmTTh80yjB@andy.camelot.domino.de> NNTP-Posting-Host: rzstud1.rz.uni-karlsruhe.de Mime-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-1 Content-Transfer-Encoding: 8bit NNTP-Posting-User: ub99 X-Newsreader: CrossPoint v3.1 R/C11608