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Article #295Re: c't: Vertrauensfrage
From: Carsten Mueller
Date: Thu, 26 Sep 1996 00:00
Date: Thu, 26 Sep 1996 00:00
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a2940612@smail.rrz.uni-koeln.de (Ralf Geschke) wrote: >Ja, und dann erlebt man in einem Laden die Situation, dass der >Haendler jemandem unterstellt, etwas kaputt gemacht zu haben... (Ist >nicht mir selbst passiert, ich stand daneben, als ein Kunde bei einem >dreibuchstabigen 'Haendler' seine Grafikkarte umtauschen wollte... >Dass solch ein Verhalten mehr als unverschaemt ist, brauche ich kaum >zu erwaehnen...) ... Und was meinst du wie oft es passiert, das Kunden nach einem Wochenende PC-Boulvardpresse selber anfangen zu basteln und dann unter lautem Knistern der Schuhsohlen ihren Speicher einbauen. Oder das Leute eine Platte kaufen, die nach 10 Tagen als defekt zurueckbringen, weiterhin behaupten (trotz differierender Seriennummer), die Platte ist aus dem Laden (Der boese Haendler hat die falsche Seriennummer auf die Rechnung geschrieben) und dann wuetend schimpfend und mit RA droehend aus dem Laden rennen. Tja, so ist das mit den Leuten in Deutschland. Der Kunde ist K�nig und darf in beliebigem Grad Unverschaemt werden. Man soll es schlucken. Es gibt Grenzen und der Spurch, wie es in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder raus bewahrheitet sich mal wieder. Was die Kunden hier im Gegensatz in den USA nicht verstehen, ist, das der Haendler sein Geschaeft ausschliesslich zu dem Zweck betreibt, Geld zu verdienen. 70% der Kunden hierzulande haben nur eines im Sinn: den Preis, so niedrig wie moeglich. Ob dabei f�r den Haendler noch soviel herausspringt, das er ueberhaupt noch in der vom Kunden geforderten Weise taetig werden kann, das ist sehr zweitrangig. Fazit: Kunde und Haendler koennen sich selber an die Nase fassen. Gruss Carsten
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