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Article #603Re: Neue Impulse f�r Bahnverkehr nach �sterreich
From: K. H�ller
Date: Fri, 27 Feb 2004 17:36
Date: Fri, 27 Feb 2004 17:36
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"Daniel Weber" <dw20040229@newsfeeder.dynfx.net> schrieb im Newsbeitrag news:c1mpn0$f0i$3@erde.gra.dynfx.net... > Ich kann mir nicht vorstellen, dass Passau so uninteressant ist, denn zum > einen d�rfte es ja schon �hnlich gro� wie Salzburg oder Ulm sein zum anderen > auch noch touristisch interessant sein, da hier�ber im Norden der bayrische > Wald und im S�den die Heilb�der "erschlossen" werden k�nnen. Au�erdem w�re > es fast schon Verschwendung, wenn aus Norden kommende ICE �ber M�nchen > hinaus Salzburg und Wien anfahren, da sie dort kaum ihre Geschwindigkeiten > nutzen k�nnen. Das wird "Die Bahn" auch einsehen und ihren dezimierten > Fuhrpark effizienter einsetzen. > Was hei�t, da� man dann auch noch in M�nchen umsteigen mu�; im letzten Fahrplan war die Umsteigezeit vom ICE zum EC Ri. Salzburg 59min. Zugegeben: man braucht u.U. soviel Zeit mit Urlaubsgep�ck, falls man am falschen Zugende sitzt. Der eine durchgehende EC vom Rheinland nach Klagenfurt ist daf�r zum IR degradiert (Remagen, Andernach, Plochingen..) und etwa 1/2 h langsamer als fr�her. Ich habe bei Er�ffnung der ersten NBS in Hannover gewohnt und diesen Effekt jetzt zum zweitenmal erlebt (im Gegensatz zu damals allerdings kann man heute ein halbes Dutzend Ziele in �sterreich preiswert direkt anfliegen; damals gabs nur sporadische LTU-Fl�ge D�sseldorf-Salzburg). Den EC Paris-Wien hat man in vorauseilandem Gehorsam sogar schon 20 Jahre vor der TGV-Einf�hrung gebrochen. Diese Politik ben�tzt Fahrg�ste Ri. �sterreich als ICE-Auff�ller bis M�nchen, weil nur etwa 10% der Pl�tze wirklich von den begehrten Gesch�ftsreisenden gef�llt werden. Das Endergebnis ist, da� die Bahn eben �berall zum Restverkehrsmittel herunterkommt, das jeder meidet, wenn es geht. Der Proze� dauert allerdings, weil Gewohnheiten nur langsam umgestellt werden. Kurzzeitig tritt der gew�nschte Scheinerfolg des Hochgeschwindigkeitsbereichs ein. So hat die Einstellung aller 6 D-Z�ge K�ln-Belgien den 6 Thalys ein Plus von unglaublichen 4% gebracht lt. Erfolgsmeldung im eisenbahn-magazin 2 oder 3/04. Seit meiner Sch�lerzeit hat man das Angebot vom Rheinland nach Holland auf 1/4 und nach Belgien auf 1/3 zur�ckgefahren, alles nat�rlich Hochgschwindigkeitsz�ge (mit Schnitt 100km/h), die wegen des gehobenen Niveaus das gesamte Grenzland ohne Halt durchfahren. Es ist mittlerweile nur noch eine Frage der Zeit, bis die holl�ndische Bahn den internationalenVekehr aus Kostengr�nden ganz einstellt (die Belgier k�nne sich das nicht leisten,weil sie sich auch eine teure NBS an den Hals geh�ngt haben - f�r 6 Thalys-Kurzz�gelchen t�glich). Auf �sterreich �bertragen: Regensb�rg/Straubing/Passau-Wien geht nur noch �ber M�nchen und Sch�rding-Deutschland nur noch �ber Linz (weil Wels nicht ICE-w�rdig ist). Das ist die klassische Methode, wie man den Bahn-Marktanteil in den Promillebereich dr�ckt, um ein paar % mehr ICE-Fahrg�ste zu bekommen. Daf�r hat man dann ein Hub-System wie die Fliegerei - bis der richtige Populist kommt, und das ganze System anhebt und rausschmei�t durch Subventionsk�rzung. Gru� H�ller,,Knut
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