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Article #1101

Re: Drehzahlerfassung

#1101
From: Kolja Waschk
Date: Wed, 01 Jul 1998 00:00
42 lines
2987 bytes
Ingo Wolf <zorro@aix550.informatik.uni-leipzig.de> wrote:
> kennt jemand ein billiges Drehzahlerfassungssystem, am besten wahrscheinlich
> magnetisch. Drehzahlen bis 20000 oder nur bis 3000 je nachdem.
[...]
> Eventuell gingen auch optischen Verfahren, da w�re z.B. ein schwarzes Rad an
> dem man eine Reflexmarke anbringen k�nnte, blo� ob die g�ngigen
> Lichtschranken so schnelle und kurze Blitze schon verarbeiten k�nnen wei�
> ich nicht.

Magnet+Spule: passenden Permanentmagneten mitdrehen lassen, vorbei an einer
aus Kupferlackdraht selbstgewickelten Spule; und eine kleine Transistorstufe
dahinter, um die Ausgangsspannung ungefaehr in TTL-Bereiche zum Zaehler zu
bringen. 

Ich halte die optische Methode fuer besser geeignet. Ist vielleicht ein wenig
leichter und bringt kaum Unwucht in's rotierende System. Fertige Reflex- oder
Gabellichtschranken gibt's in jedem Elektronikladen, auch C*nr*d. Ein Loch,
das 20kmal pro Sekunde eine Gabellichtschranke passiert, sollte m.E. kein
Problem darstellen, und es braucht auch nicht viel an Elektronik dahinter
(schliesslich enthaelt die Lichtschranke an sich schon den Transistor, der
bei der Magnetvariante noch dazukaeme).

Zum Herunterteilen der Frequenz tut's eigentlich jegliches Zaehler-IC, je
nach gewuenschtem Faktor Dezimalzaehler (2..10) oder Binaerzaehler (..2^n),
wenn's wirklich noetig ist. Vorausgesetzt, der Impuls (und auch die Pause)
ist groesser als 10ns, sollte dem PIC-Zaehler nichts zu schnell sein... oder
ist der schon mit anderen Aufgaben belegt? Ich wuerde das Zaehlen der Impulse
dem Zaehler ueberlassen, und den Zeitrahmen dafuer durch eine entsprechend
berechnete Programmschleife vorgeben (Zaehler-Reset, Schleife, Auslesen).

Ob es sinnvoller ist, die Periodendauer oder die Frequenz zu messen, haengt
von der geforderten Genauigkeit und davon ab, was der PIC sonst noch so tun
muss.

bibi,
Kolja

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