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Article #1202Re: 1MHz AM Sender
From: Thomas Malkus
Date: Sat, 13 Jun 1998 00:00
Date: Sat, 13 Jun 1998 00:00
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Thomas Schaerer <schaerer@isi.ee.ethz.ch> writes: > Nein stimmt nicht, denn ich bin weitergefahren. Auch mit einem andern > Kofferradio machte ich die selbe Feststellung. Hatten die Radios nur eine Ferritantenne? > > Wenn Du Dir alte MW-Sendetabellen anschaust, sind Sender unter 1 kW > als Lokalsender definiert. Das ist ja auch ueblich, aber die Ausbreitung haelt sich oft nicht an diese Definition ;). > Aber das ist stark frequenzabhaengig. Das war alles in den > 60er-Jahren. Ich machte Versuche mit einem etwa 3 Watt starken > UKW-Sender und benutzte als Sendeantenne einen ganz gewoehnlichen > Faltdipol. Ich erreichte spielend 17 km Reichweite. Das war von Basel Ich habe neben mir mein Handy liegen, sitze in der Wohnung in meiner Bueroecke. Am Handy habe ich eine HB9CV Antenne ( von einem Schweizer mit dem Rufzeichen HB9CV entwickelt ) und mit 350mW Sendeleistung auf der kleinsten Stufe stehen. Das benutze ich hier als "Ortstelefon" fuer den Repeater DB0NN, der steht ca.20km von hier weg und faellt mit einem Signal von >S9 ein. Die 350mW reichen voellig aus, die Antenne haengt im Raum an der Gardinenstange. Selbst mit dem Gummispargel von dem Handy kann ich den Repeater erreichen, dann allerdings verrauscht. Draussen geht es aber wieder problemlos, auf 439.150 MHz ( 70cm ). > > Allerdings sind die Ausbreitungsbedingungen > > am Tage auf dieser Frequenz nicht unbedingt gut. > > Es sind doch hauptsaechlich Boden- und nur wenig Raumwellenanteile, oder? Tagsueber ja, in der Dunkelzone geht es dann mehr zur Raumwelle ueber. > > Die Wellen werden zu sehr von der D-Schicht gedaempft. > > Wie hoch ist die D-Schicht? Zwischen 55 und 90km und wird primaer von der ultravioletten Strahlung und kurzen Roentgenstrahlen ionisiert. Bis ca. 5 MHz wird tagsueber stark absorbiert. Frequencen ueber ca. 5 MHz werden durchgelassen. Nachts geht es dann bis zur E- und F-Schicht und die Ausbreitung laesst nahezu immer Verbindungen um die halbe Erde zu. ( Quelle: ARRL Amateur Radio Handbook ) > Es ist natuerlich ein Unterschied ob mit einem gewoehnlichen MW-Radio > mit Ferritantenne oder mit einer abgestimmten Lambda/4-Antenne > eines Amatuerempfaengers empfangen wird.... Klar, das ist natuerlich etwas, dass ich nicht bedacht habe. Denke halt immer mit etwas groesseren Antennen ;-). > > Versuche mal mit einem handelsueblichen MW-Radio den Schweizer Sender > auf 531 kHz (Musikwelle-531) irgendwo tagsueber in Europa ausserhalb > von 200 km Radius zu empfangen. Der Empfang wird, wenn ueberhaupt, Werde es morgen mal probieren, habe jetzt keine Lust mehr noch in den Keller zu rennen und die Antennen anzuschliessen. Werde dann aber einen einfachen Empfaenger ( YAESU FRG 7000 ) und einen unabgestimmten Draht von ca. 30m Laenge verwenden. Ist gerade aufgebaut. > > Was ist EIRP? EIRP = Effective Radiated Power bezogen auf den isotropen Kugelstrahler ERP = Effective Radiated Power bezogen auf den Halbwellendipol P EIRP = Ps * 10 ^ ( ( gd - a + 2,16 dB ) / 10 ) Ps Sendeleistung in Watt gd Antennengewinn bezogen auf den Halbwellendipol in dB a Daempfung ( Kabel usw. ) oder aber in dBm P EIRP = ps - a + gd + 2,16 dB -- vy 73 es 55 de DG1BHM, Tom Thomas Malkus, DG1BHM mailto:dg1bhm@qsl.net 27356 Rotenburg, JO43PC http://www.qsl.net/dg1bhm
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