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Article #1381

Re: Drehzahlregelung f�r Gleichstrommotor

#1381
From: Olaf Hellmann
Date: Wed, 07 Jan 1998 00:00
73 lines
4460 bytes
On Wed, 07 Jan 1998 09:55:10 GMT, none@no.junkmail.com (Uli) wrote:

>>>die Spannungsreglung wird am Besten durch einen Mikrocontroller  
>>>realisiert, der eine Steuerspannung durch Pulsweitenmodulation ausgibt.
>>Habe ich zur Verf�gung.
>Haette ich das gewusst, haette ich Dir nicht den "komplizierten"
>Vorschlag mit 2 Dioden, 2 Thyristoren und 2 Analog-ICs geschickt.
Bislang bevorzuge ich noch deinen Vorschlag aber wenn ich weiterlese:

>Mit dieser Methode braucht man nur 1 Netzgleichrichter, einen
>Transistor und eine schnelle Freilaufdiode.
Kannst du das mal ein wenig konkretisieren ?

  
>Versuch es mal bei RS Components. Die schicken gerne, schnell und
>gratis einen dicken Katalog oder 'ne CD. Sind aber nicht die
>billigsten.
Es kann keinen Versender geben der alles hat und dann auch noch
g�nstig. Spezialit�ten kosten nunmal spezielles Geld !
(Bei Aldi bekomme ich auch nicht meine Lieblings Schokolade)
Den Katalog habe ich bestellt.

>
>>Wie gro� wird denn die maximale Verlustleistung sein .
>Insgesamt vielleicht so um 10 Watt Verluste.
Peanuts

>>Reicht es die 220Volt �ber ein einzelne! Diode gleichzurichten denn
>>dann habe ich ja genau meinen 190Volt (Pulsierende) Gleichspanung.
>Ich denke schon. Hinter dem PWM-Transistor kommt dann eine
>hochfrequent zerhackte 50 Hz Sinus-Halbwelle raus. Der
>Motor-Feldwicklung sollten die 50Hz egal sein. Aber bei aelteren
>Drehstrommotoren gab es oft Probleme mit der "HF-" Spannungs-
>komponente, die die Isolation ungleichmaessig belastete und versagen
>liess. Ein LC-Filter hinter dem Transistor vermindert nicht nur das,
>sondern auch Funkstoerungen.
>Problematischer koennte es sein, dass Du hierbei das Netz mit
>Strompulsen der PWM-Frequenz belastest.
Mit der Netzbelastung mit Hochfrequenzst�rungen oder Oberwellen sehe
ich auch ein gro�en Problem.
Wir sind zwar Stromversorgungsm��ig relative gut ausgestattet (extra 
10KV Netz mit einer Travo-Leistung von insgesamt gut 7000 KVA) und
haben zum Gl�ck alleine �bner 2000 KVA an ganz normalen Drehstrom-
motoren die die St�rungen ein wenig runterrechnen aber durch den
st�ndig steigenen Anteil an Frequenzumrichtern und Ankerstromstellern
haben wir jetzt schon ziemliche Probleme (haupts�chlich Oberwellen).
Wenn du dir mal unsere 230V Netzspannung (wird �ber das selbe 10KV
Netz erzeugt) auf dem Scope anschaust mu� man bald schon raten ob das
ganze wirklich noch ein Sinus ist und keine Sinus/Rechteck/S�gezahn
Kombination. ;-)

Ich h�tte ja inzwischen 'warscheinlich' schon die M�glichkeit eine
Ankerstromregelung relative g�nstig zu bauen aber wenn ich mir
Vorstelle 60 * 30 KW = 1800KW an selbstgebauter Ankerstromregelung.
Dann werden wir warscheinlich der gr��te St�rsender in Deutschland ;-)
Und ich wohne nur 1000 Meter von der Firma entfernt !

>Aber auf der Netzseite, siehe oben. Um den
>Netzstrom vernuenftig zu sieben, braucht es dicke, teure SNT-Elkos und
>Glaettungsinduktivitaeten.
>Unter diesem Aspekt, nimm doch besser die Thyristorschaltung, die nur
>mit 50 Hz statt PWM arbeitet.
Also ist die PWM L�sung gestorben.

mfg
Olaf

-- 
Olaf Hellmann              |alle schraib- kommer- tren- oda gros- und
Olaf@Hellmann.westfalen.de |klainchraibunksfehler basiren auf der    
Tel. +49 2552 99 60 47     |neuen rechtschraibreform und spiegeln den
Fax. +49 2552 99 60 48     |aktuelen bildunksstant d�r 'B!LD' wider !
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From: news@hellmann.westfalen.de (Olaf Hellmann)
Subject: Re: Drehzahlregelung f�r Gleichstrommotor
Date: 1998/01/07
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