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Article #153Re: Energie geht nicht verloren?
From: Vogel
Date: Tue, 01 Jul 2008 07:33
Date: Tue, 01 Jul 2008 07:33
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g.scholten@gmx.de wrote in news:02ab2eda-dfe5-415c-976a-0f5b71398076@
2g2000hsn.googlegroups.com:
>> >> Energie produziert einen Impuls.
>>
>> > falsch. Produziert wird Impuls durch die Kraft.
>>
>> Falsch.
>> Schon mal was vom Noethertheorem geh�rt?
>> In einem inhomogenen und anisotropen Raum tritt ein Impuls auf,
>> ohne dass da eine Kraft Wirken m�sste.
>
> das Noethertheorem sagt nichts �ber kausale Verursachung aus.
>
Aber doch sehr wohl. Gem�ss dem Noethertheorem folgt,
dass der Impuls in einem G-Feld nicht erhalten ist.
>
> Das
> Noethertheorem besagt, dass aus der Isotropie des Raumes die
> Impulserhaltung folgt. Wie ein K�rper zu dem Impuls gekommen ist, den
> er jetzt gerade hat, dazu sagt das Noethertheorem nichts.
>
Betrachte dann doch mal den Umkehrschluss.
In einem Nicht-Isotropen Raum ist der Impuls nicht erhalten.
So kommt dann der K�rper zu seinem Impuls,
n�mlich durch den Nicht-Isotropen Raum.
>
> Meine Aussage bezog sich selbstverst�ndlich auf R�ume, in denen
> Impulserhaltung gilt.
>
davon hattest du nichts gesagt.
Jedenfalls w�re dies ein nicht zul�ssige Einschr�nkung.
Sie w�rde jedwelche r�umliche Kraftfelder ignorieren.
>
> Wie das in anderen R�umen ist, wei� ich nicht,
> aber dass dort ein Impuls eine Kraft verursacht, das glaube ich dir
> nicht.
>
Siehe oben meine Argumentation.
In der ART gibt es gar keine gravitative Kraft, aber sehr wohl Impuls.
Wie dir bestimmt bekannt ist, ist jedwelche Beschleunigung �quivalent mit
der G-Beschleunigung und also sehr gut in die ART integrierbar ohne den
begriff Kraft verwenden zu m�ssen.
Schon mal was vom Energie-Impuls-Tensor geh�rt? ;-)
Was beschreibt der denn?
>
>> Das Gegenteil ist also richtig:
>> Impuls hat einen Messparameter "Kraft" zur Folge.
>
> Dass die Existenz einer Gr��e die Existenz weiterer Gr��en zur Folge
> hat, das ist eine andere Art von Beziehung. Das hat nichts mit
> Kausalit�t zu tun.
>
Die beziehung beschreibt eine Kausalit�t.
>
> Das erkennt man u. a.daran, dass es dabei nicht um
> den Impuls eines konkreten K�rpers geht oder um eine Kraft, die auf
> diesen wirkt, sondern darum, dass es in der Natur �berhaupt Impulse
> und Kr�fte gibt.
>
Woran soll man, dass deiner Meinung erkennen?
Alles eine Frage des Weltbildes der physikalischen Beschreibung.
Es ist nicht erforderlich das Kraft und Impuls, Teil der theoretischen
Beschreibung sind. Siehe ART. Da gibt es Impuls aber keine Kraft.
>
>> Die Gravitationskraft z.Bsp. ist genau so eine Kraft,
>> die durch einen Impuls im Raum entsteht,
>> weil der Raum da nicht mehr euklidisch ist.
>> Genau aus diesem Grunde ist der Impuls in einem G-Feld nicht erhalten.
>> Und weil der Impuls im G-Feld nicht erhalten ist, entsteht die
>> Gravitationskraft.
>
> eine solche Gravitatationstheorie ist mir neu. Woher hast du die?
>
Aus den neusten Kenntnissen der Physik.
Deine neuesten untenstehende Erkenntnisse stammt von 16?? wann genau?
1687 ;-)
>
> In der Newtonschen Theorie wirkt auf eine Testmasse in einem
> Gravitationsfeld eine Kraft, die dem Impuls der Testmasse einen
> Beitrag in Richtung auf das Gravitationszentrum verleiht.
> Ein frei
> fallender Testk�rper ist kr�ftefrei. Eine Gravitationskraft tritt nur
> scheinbar auf, wenn man den Test�rper nicht einem nicht frei fallenden
> Bezugssystem aus betrachtet.
>
>
> In der ART gibt es �berhaupt keine Gravitationskraft.
>
Na siehste, eben. Habe ich oben schon zweimal erw�hnt.
Es gibt aber in der ART Energie und Impuls, obwohl es keine Kraft gibt.
Also gilt deine Behauptung, Impuls entst�nde durch Kraft, da schon mal gar
nicht.
Sch�n dass du sich selber widerlegt hast, das erspart mir so einige
Argumentationsarbeit.
>
>
> Deine Theorie w�re auch inkonsistent:
>
Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Genau dadurch ist die Theorie konsistent.
Ist nur leider *nicht meine* Theorie,
sondern die von Einstein, gest�tzt durch das Noethertheorem u.a.,
auch wenn dir das nicht bekannt ist.
>
> wenn der Impulsbeitrag des
> Probek�rpers in Richtung Gravitationszentrum dadurch zustandekommt,
> dass keine Impulserhaltung gilt, dann ist ja gar keine
> Gravitationskraft mehr vonn�ten, also braucht auch keine mehr durch
> den Impuls zu entstehen.
>
Du wolltest doch eine Kraft, nicht ich.
Eben, genau so ist. Habe ich doch in meiner Gleichung beschrieben.
grad(E) = d\vec{p} / dt
Kraft ist eine menschliche Empfindung
die man nicht zur Beschreibung der Natur braucht.
>
> Vielleicht redest du ja von der ART und der Gravitationskraft in
> dieser.
>
Ich Rede zwar *auch* von der ART, aber nicht von der Gravitationskraft in
dieser, denn eine solche gibt es da nicht, sondern vom Impuls im G-Feld,
der durch die Inhomogenit�t und Nicht-Isotropie des Raumes entsteht.
Transferiert mann nun in ein Bezugsystem dass lokal den gleichen Impuls
besitzt
Ich rede von jedwelchem Feld im Raume, dass einen Energiegradient hat, was
zur Folge hat, dass f�r ein K�rper/Teilchen, der daran koppelt, der Impuls
nicht mehr erhalten ist und er somit einen Impuls erh�lt.
Einen Kraftbegriff braucht man dazu nicht.
>
> Die [Gravitationskraft (siehe oben)] ist aber wie gesagt nur eine
> Scheinkraft, vergleichbar der Tr�gheitskraft.
>
Unfug.
Was f�r eine Scheinkraft denn?
Weisst du was eine Scheinkraft ist?
>
In einem frei fallenden lokalen Bezugsystem der ART tritt keine gravitative
Scheinkraft auf. Die Gravitationskraft verschwindet in so einem
Bezugsystem. Eben genau das ist das �quivalenzprinzip der ART.
Eine Scheinkraft ist genau das Gegenteil.
Sie tritt erst auf durch die Wahl des Bezugsystems.
Die Gravitationskraft hingegen verschwindet durch die Wahl des
Bezugsystems.
>
> Scheinkr�fte interessieren hier aber nicht, es war von
> echten Kr�ften die Rede, also im ART-Bild von Kr�ften, die einen
> K�rper auf eine nicht frei fallende Bahn bringen.
>
Und wie sollen diese Kr�fte nun in der ART entstehen?
Ich sprach �berhaupt davon, dass man den Begriff Kraft nicht braucht.
>
>>
>> F�r die lineare Bewegung gilt:
>> dE/dx = dp/dt
>> oder generell:
>> grad(E) = d\vec{p} / dt
>> Eine "Kraft" taucht da nirgends auf.
>
> doch. In der zweiten Gleichung.
>
Ich sehe keine ;-)
>
> Es gilt
> \vec{F} = - \grad E
> d\vec{p}/dt = \vec{F}
>
> Dass du sie durch Kombination dieser beiden Gleichungen herausfallen
> l�sst, �ndert ja nichts daran dass sie da ist.
>
Nur weil du sie wieder einf�gst, bedeutet nicht, dass sie da ist.
Wenn ich sie weglassen konnte, bedeutet dies dass ich sie weglassen durfte.
�brigens gilt deine zweite Gleichung umgekehrt:
\vec{F} = d\vec{p}/dt
Weil n�mlich nur dadurch eine Beziehung zur ersten entsteht, wie meine
zweite Gleichung aussagt.
>
Also:
\vec{F} = d\vec{p}/dt
\vec{F} = \grad E
\grad E = d\vec{p}/dt
>
Die Tatsache, dass ich die Kraft rausfallen lassen *darf*, hat aber schon
eine Bedeutung, n�mlich die, dass man sie nicht braucht, um die Natur zu
beschreiben und folglich gibt es sie auch nicht als physikalische Gr�sse,
sondern nur als technische Messgr�sse.
>
--
Selber denken macht klug.
Technical Details
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