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Article #213Re: Gericht stoppt Bundesauftrag an Microsoft
From: Stefan Werner
Date: Fri, 05 Jun 2009 08:33
Date: Fri, 05 Jun 2009 08:33
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Felix Rauch schrieb: > Stefan Werner <009wcqf02@sneakemail.com> wrote: > [...] >> Ja, klar. F?r Windows gibts halt die Treiber, f?r Linux nicht oder >> schlechter oder erst nach aufw?ndigerem Suchen. Egal. > > Man kann sich auch PCs/Laptops/*books besorgen, die grundsaetzlich gute > Linux-Unterstuetzung haben. Das ist richtig. Man kann aber nicht in den Interdiscount gehen und den Laptop kaufen, der grad Aktion ist und einem gef�llt. Man muss aktiv evaluieren und/oder Tests lesen. Und wie man z.B. in der c't lesen kann, n�tzen die Tests nichtmal unbedingt viel, weil die Hersteller innerhalb derselben Modellreihe �fters Komponenten austauschen, ohne das speziell anzuk�ndigen. Also: Wer einen Linux-Laptop will, kann mit ein wenig Aufwand durchaus einen finden. Aber wer "einen Laptop f�r Text und Internet" will, wird vermutlich als erstes, zweites und drittes auf einen Windows-Laptop stossen. Ich habe einen Acer One mit Linpus, inzwischen ist der schon kaum mehr zu bekommen... Die neuen Modelle haben alle Windows XP, obwohl sie immer noch Acer One heissen. Und, ja, es /war/ ein Stress, das G3-Modem daran zum Laufen zu bringen, w�hrend es auf einem Windows-Laptop out of the box funktioniert. >> Wer den PC aber >> haupts?chlich hat, um irgendeine andere Arbeit zu machen, als >> PC-Konfigurationen, der will in erster Linie, dass es einfach l?uft. Und >> deswegen greift so jemand eher zu welchem System? -> Bingo. > > Du meinst vermutlich Windows. Dass Windows "einfach laeuft" liegt aber > in allererster Linie daran, dass es bei einem neuen PC/Laptop/*book > bereits in einer lauffaehigen Variante vorinstalliert ist. Richtig. Deshalb: Was wird Otto Normaluser kaufen? >> OpenSource ist frei und prinzipiell peer-reviewbar und deswegen im >> Grundsatz vorzuziehen. Andererseits ist OpenSource aber in vielen >> konkreten Anwendungsf?llen deutlich teurer - wegen der schlechteren >> Standardisierung und damit dem h?heren Anpassung- und Schulungsbedarf. > > Ich dachte eigentlich, dass Open Source Software Standards meistens > besser unterstuetzt, es sei denn, Du meinst mit "Standard" etwas wie > "Microsoft Office". Mit Standardisierung meine ich hier gleichartige Benutzerschnittstellen. Dateiformate sind nochmal ein anderes Thema, die aber eher nicht zum Schulungsaufwand zu z�hlen sind. Beispiel: Wenn ich bei Debian was �ndern will, muss ich mir irgendeinen dpkg-reconfigure-Befehl merken. Bei SuSE muss ich wissen, dass ich yast dazu brauche. Bei Ubuntu finde ich meistens irgendwo einen Me�punkt "Paketverwaltung". Bei Fedora brauche ich dann yum. Oder auf Anwendungsebene: Vergleich mal Gimp und OpenOffice. Unterschiedliche Bedienungsphilosphien ist da nur der Vorname... Oder meinetwegen auch AbiWord und OPenOffice.org writer. Diese Vielfalt ist nicht per se schlecht, im Gegenteil, so kann sich jeder das aussuchen, was ihm zusagt. Aber aus der Sicht eines Unternehmens bedeutet Vielfalt in erster Linie: Lern- und Schulungsaufwand. Kommerzielle Software unter Windows und noch viel mehr beim Mac ist da viel st�rker vereinheitlicht (<=> standardisiert) -stef
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