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Started by Johannes Vogel
Wed, 20 Aug 2008 19:19
Clustering mit Debian
Author: Johannes Vogel
Date: Wed, 20 Aug 2008 19:19
Date: Wed, 20 Aug 2008 19:19
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Hi Leute Ich glaube, ich hab ein recht allt�gliches Problem: Ich habe mehrere Rechner in meinem heimischen Netz, die sowieso alle laufen und alle Debian installiert haben. Mind. einer ist immer ein bisschen im Leerlauf, w�hrend mein Arbeits-PC eher am Limit l�uft. Gerne w�rde ich CPU-Last verteilen. Bei den heutigen Netz-Geschwindigkeiten sollte es doch m�glich sein, CPU-Leistung auszulagern und damit einen Performance-Gewinn erzielen zu k�nnen. Ich schaue also Clustering mit OSCAR an, finde aber heraus, dass das Projekt nicht auf Debian laufen soll. Leider finde ich nichts �hnliches. Eigentlich w�re das Prinzip doch ganz praktisch? Jemand eine Idee? Herzlichen Dank, Johannes
Re: Clustering mit Debian
Author: webmaster
Date: Thu, 21 Aug 2008 08:22
Date: Thu, 21 Aug 2008 08:22
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Dazu benötigst du auch erst mal eine Software, die das Clustering unterstützt. So wie du es willst, dass also ein anderer Rechner Last mit übernimmt, geht so ohne weiteres nicht. Beispiel: Office -> kann nur auf einer Maschine laufen Videobearbeitung: Es gibt Tools, z.B. 3dsmax, die das Rendern auf mehreren PC unterstützen Tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen.
Re: Clustering mit Debian
Author: Johannes Vogel
Date: Thu, 21 Aug 2008 14:42
Date: Thu, 21 Aug 2008 14:42
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Hi Ben webmaster@ben-wagner.de wrote: > Dazu ben�tigst du auch erst mal eine Software, die das Clustering > unterst�tzt. So wie du es willst, dass also ein anderer Rechner Last > mit �bernimmt, geht so ohne weiteres nicht. > Beispiel: > Office -> kann nur auf einer Maschine laufen > Videobearbeitung: Es gibt Tools, z.B. 3dsmax, die das Rendern auf > mehreren PC unterst�tzen > Tut mir leid, dich entt�uschen zu m�ssen. Etwas detaillierter: Sofern eine Applikation Thread-tauglich ist, sollten einzelne Threads ausgelagert werden. Die Idee w�re also, dass einfach ein anderer Rechner rechnet... Die Schwierigkeit besteht nat�rlich darin, die CPU-intensiven Tasks im Vornherein auszufiltern und diese dann auszulagern. Aber auf jeden Fall m�sste das m.E. der OS-Kernel �bernehmen. In der Zwischenzeit habe ich mich entschieden, meine HW zu aktualisieren. Trotzdem sollte doch aus langj�hrigen Projekten wie Seti@Home & Co (Novartis hatte auch mal ein solches Projekt) mehr rausgeschaut haben... Ich verstehe nicht, weshalb hier nicht mehr unternommen wird. Schliesslich existiert unglaublich viel HW, welche leer l�uft. Gr�ess, Johannes
Re: Clustering mit Debian
Author: Alexander Schreiber
Date: Thu, 21 Aug 2008 21:15
Date: Thu, 21 Aug 2008 21:15
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Johannes Vogel <newsgroups@jvogel.ch> wrote:
> Hi Ben
>
> webmaster@ben-wagner.de wrote:
>> Dazu ben�tigst du auch erst mal eine Software, die das Clustering
>> unterst�tzt. So wie du es willst, dass also ein anderer Rechner Last
>> mit �bernimmt, geht so ohne weiteres nicht.
>> Beispiel:
>> Office -> kann nur auf einer Maschine laufen
>> Videobearbeitung: Es gibt Tools, z.B. 3dsmax, die das Rendern auf
>> mehreren PC unterst�tzen
>> Tut mir leid, dich entt�uschen zu m�ssen.
>
> Etwas detaillierter: Sofern eine Applikation Thread-tauglich ist,
> sollten einzelne Threads ausgelagert werden. Die Idee w�re also, dass
> einfach ein anderer Rechner rechnet... Die Schwierigkeit besteht
> nat�rlich darin, die CPU-intensiven Tasks im Vornherein auszufiltern und
> diese dann auszulagern. Aber auf jeden Fall m�sste das m.E. der
> OS-Kernel �bernehmen.
Ein Ansatz dazu ist MOSIX: Da werden mehrere Maschinen zu einem Single
System Image Cluster zusammengefa�t. Das macht auch solche netten Sachen
wie transparente Prozessmigration usw. Allerdings ist das eher auf
Compute-Cluster ausgelegt.
> In der Zwischenzeit habe ich mich entschieden, meine HW zu
> aktualisieren. Trotzdem sollte doch aus langj�hrigen Projekten wie
> Seti@Home & Co (Novartis hatte auch mal ein solches Projekt) mehr
Seti@Home basiert darauf, da� das Problem trivial zu parallisieren ist,
da ausser dem Abholen der Workunits und dem Zur�ckmelden des Ergebnisses
keine Kommunikation notwendig ist. Praktische alle Projekte, bei dem
man Rechenzeit spenden kann (Folding@Home, Mersenne-Primzahlensuche)
basieren auf diesem Ansatz.
> rausgeschaut haben... Ich verstehe nicht, weshalb hier nicht mehr
> unternommen wird. Schliesslich existiert unglaublich viel HW, welche
> leer l�uft.
Daf�r gibt Virtualisierung -> weniger Hardware, mehr Auslastung.
Man liest sich,
Alex.
--
"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
looks like work." -- Thomas A. Edison
Re: Clustering mit Debian
Author: Felix Rauch
Date: Mon, 25 Aug 2008 03:59
Date: Mon, 25 Aug 2008 03:59
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Johannes Vogel <newsgroups@jvogel.ch> wrote: > Etwas detaillierter: Sofern eine Applikation Thread-tauglich ist, > sollten einzelne Threads ausgelagert werden. Die Idee w?re also, dass > einfach ein anderer Rechner rechnet... Die Schwierigkeit besteht > nat?rlich darin, die CPU-intensiven Tasks im Vornherein auszufiltern und > diese dann auszulagern. Aber auf jeden Fall m?sste das m.E. der > OS-Kernel ?bernehmen. Woher sollte der Kernel wissen, welche Threads kurzlebig sind und welche laengere Rechenleistungen machen werden? Fuer kurze Threads oder welche, die oft nur kleine Anfragen erledigen muessen, ist der Kommunikations-Overhead viel zu gross. > In der Zwischenzeit habe ich mich entschieden, meine HW zu > aktualisieren. Trotzdem sollte doch aus langj?hrigen Projekten wie > Seti@Home & Co (Novartis hatte auch mal ein solches Projekt) mehr > rausgeschaut haben... Ich verstehe nicht, weshalb hier nicht mehr > unternommen wird. Schliesslich existiert unglaublich viel HW, welche > leer l?uft. Ein Problem hier ist (wie so bei vielem), dass die Rechenleistung auf die maximal gebrauchte Leistung ausgelegt wird. Mehrheitlich wird ein Rechner aber nur minimal ausgelastet (Stichworte E-Mail, Textverarbeitung, Texte lesen etc.). Ein Bisschen was bringt hier eine dynamisch regulierte CPU-Taktfrequenz, aber andere Teil des Rechners lassen sich auf diese Weise leider nicht so gut in einen "Spaarmodus" umstellen (z.B. Festplatten). - Felix -- Felix Rauch, http://www.nice.ch/~felix/ Member of Swiss Internet User Group (SIUG): http://www.siug.ch/ This article contains my personal view only! Use of my addresses for marketing purposes is hereby strictly prohibited according to applicable privacy laws.
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