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49 messages
49 total messages Started by Visvanath Ratnaweera Thu, 20 Dec 2007 10:08
Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#664
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Thu, 20 Dec 2007 10:08
52 lines
3437 bytes
Hello NG

Gibt es Etwas wie Linux-freundliche Notebook-Hersteller unter den
in der Schweiz erh�ltlichen Marken?

Ich meine nicht unbedingt die Hardware/Treiber-Unterst�tzung vom
Hersteller. Da werde ich mich vor dem Kauf erkundigen.

Auch nicht "Windows-Refund". Der K�ufer hat mit Windows 2000, XP und
KDE gearbeitet und wird auf dem neuen Notebook 99% mit Linux arbeiten.
Ein Windows XP (im Dualboot) lassen wir drin, f�r "Debug"-Zwecke,
z.B. zu lokalisieren ob ein neues Peripherie-Ger�t defekt ist.

Ich meine, es gibt manche Hersteller, die versuchen einem Windows
Vista aufzuzwingen. Nicht mal ein Downgrade auf XP ist geduldet.
Siehe die angeh�ngte ./ Meldung. :-(

Was sind eure Erfahrungen?

Gruss
Visvanath

http://slashdot.org/article.pl?sid=07/12/18/0125207

"last weekend I bought a new laptop when my old one crapped out.
Obviously it had Vista, so I tried to use it for a couple of days.
Between the fact it was abysmally slow, consumed a gig of memory just
sitting there, kept asking me if I wanted to do things (yes, I know
about limited user privileges, but this is Windows, for god's sake,
where everything needs administrator), and I couldn't find a damn thing,
well... the best compliment I could give it was that it was pretty. Add
to that the fact I don't even get a damned OS install disk anymore, and
I was significantly less than thrilled about its long term
sustainability.

So, I decided to downgrade (upgrade?) back to XP. HP's own website
basically said "DON'T DO IT, MAN, IT'LL NEVER WORK" and provided exactly
no XP drivers, only Vista. Yeah, like I'm going to believe that. So I
did, and after nearly ten hours of collecting drivers from other sources
(occasionally having to change vendor IDs and the like to get them to
load), I had it running perfectly.

The thing that bugs me most is that HP has the drivers - the hardware in
this new box isn't anything all that revolutionary, or different from
what was found in their old XP offerings. There's no reason they
couldn't have put up the necessary XP drivers - most of them I got from
HP's site, just under other models. The only possible explanation is
that MS is sitting in the background, threatening to flog them mightily
if they dared not do everything possible to push this steaming pile
known as Vista upon us.

Oh, and yes, it dual-boots into Ubuntu 7.10 just fine."
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#665
Author: Markus Grob
Date: Thu, 20 Dec 2007 20:12
16 lines
1459 bytes
Visvanath Ratnaweera schrieb:

> Gibt es Etwas wie Linux-freundliche Notebook-Hersteller unter den
> in der Schweiz erh�ltlichen Marken?

Dell kannst Du glaube ich ohne Betriebssystem haben. Auch haben die
meisten Hersteller bei den Business-Ger�ten noch XP als Alternative.

Im Gesch�ft bootet mein Dell neben XP noch ein Suse.

Grss, Markus

-- 
Sehr zu empfehlen:

http://www.google.ch/ oder .de/ oder .com/ usw.
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#666
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Thu, 20 Dec 2007 20:26
22 lines
1769 bytes
Hello Markus, und NG

Am 20.12.2007 21:12, Markus Grob schrieb:
> Visvanath Ratnaweera schrieb:
> 
>> Gibt es Etwas wie Linux-freundliche Notebook-Hersteller unter den
>> in der Schweiz erh�ltlichen Marken?
> 
> Dell kannst Du glaube ich ohne Betriebssystem haben. Auch haben die
> meisten Hersteller bei den Business-Ger�ten noch XP als Alternative.

Wie gesagt, in diesem Fall Windows XP inklusive ist schon i.O.

Danke f�r den Tipp �ber Dell. Von den �blichen Herstellern habe ich
den  Eindruck, dass hp sehr stark von MS gesteuert ist. Sonst sieht
man Acer, Lenovo, Maxdata, Sony, usw. in den L�den.

Ist generell nicht so, wenn "Inkl. Vista" steht, dass man XP w�nschen
kann?

Gruss
Visvanath
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#667
Author: Markus Grob
Date: Thu, 20 Dec 2007 21:28
26 lines
2011 bytes
Visvanath Ratnaweera schrieb:

> Ist generell nicht so, wenn "Inkl. Vista" steht, dass man XP w�nschen
> kann?

N�, das ist dem Verk�ufer �berlassen. Vor allem, da man von Vista aus
nur bei bestimmten Versionen das Recht zum Downgrade hat.

Da ich selber weder XP noch Vista privat einsetze, er�brigt es sich f�r
mich.

Habe allerdings Vista bei einer Kollegin installiert. Die Daten�bernahme
vom alten Laptop musste ich von Hand �bers Netzwerk vornehmen, da der
�bernahmeassistent scheiterte. Sonst ist Vista halt recht verspielt,
ohne an die Funktionalit�t von KDE ranzukommen. Wichtiges wird versteckt
und alles, was pers�nlich einstellbar ist, muss gesucht werden.

Nun, ich bin jedenfalls gar nicht begeistert. Weder von Vista, noch
Office 2007, doch das ist meine pers�nliche Meinung als Openoffice User ;-)

Gruss, Markus

-- 
Sehr zu empfehlen:

http://www.google.ch/ oder .de/ oder .com/ usw.
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#668
Author: Marc Luethi
Date: Thu, 20 Dec 2007 21:57
20 lines
1674 bytes
On Thu, 20 Dec 2007 11:08:16 +0100, Visvanath Ratnaweera wrote:

> Gibt es Etwas wie Linux-freundliche Notebook-Hersteller unter den in der
> Schweiz erhältlichen Marken?

Hilft das hier weiter? http://ubuntu.zhdk.ch/ -> "Shop". Mit etwas Glück 
und Beziehungen könntest du an einen Laptop von dort kommen. Als 
Alternative wird von dort zu http://ch.lincomp.eu/ verlinkt.

Die verkaufen Fujitsu-Siemens Notebooks.

Nein, ich arbeite weder für die einen noch für die anderen und auch nicht 
für den Hersteller. Aber ich helf' ab und an beim schweizer Ubuntu-LoCo 
Team mit. Also nehm ich mir die Freiheit, hier ein bisschen Werbung dafür 
zu machen.


Gruss

Marc
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#669
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Fri, 21 Dec 2007 12:32
26 lines
1844 bytes
Hello Marc

Am 20.12.2007 22:57, Marc Luethi schrieb:
> On Thu, 20 Dec 2007 11:08:16 +0100, Visvanath Ratnaweera wrote:
> 
>> Gibt es Etwas wie Linux-freundliche Notebook-Hersteller unter den in der
>> Schweiz erhältlichen Marken?
> 
> Hilft das hier weiter? http://ubuntu.zhdk.ch/ -> "Shop". Mit etwas Glück 
> und Beziehungen könntest du an einen Laptop von dort kommen. Als 
> ...

Interessantes Konzept, vor allem das mit den Beziehungen :-)

> Die verkaufen Fujitsu-Siemens Notebooks.

Eine ziemlich alte Geschichte kommt mir jetzt in Sinn:
http://www.ratnaweera.net/amilo/

Die Hardware war völlig OK, aber Linux-Treiber und Doku haben damals
gefehlt. Heute scheint es anders zu sein.

Wie ist es mit Lenovo und Sony?

Gruss
Visvanath
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#670
Author: Lenz Martin
Date: Fri, 21 Dec 2007 12:40
32 lines
2423 bytes
"Markus Grob" <lord_x@ilnet.ch> schrieb im Newsbeitrag 
news:476ade73$1_1@news.tiscalinet.ch...
> Visvanath Ratnaweera schrieb:
>
>> Ist generell nicht so, wenn "Inkl. Vista" steht, dass man XP w�nschen
>> kann?
>
> N�, das ist dem Verk�ufer �berlassen. Vor allem, da man von Vista aus
> nur bei bestimmten Versionen das Recht zum Downgrade hat.
>
> Da ich selber weder XP noch Vista privat einsetze, er�brigt es sich f�r
> mich.
>
> Habe allerdings Vista bei einer Kollegin installiert. Die Daten�bernahme
> vom alten Laptop musste ich von Hand �bers Netzwerk vornehmen, da der
> �bernahmeassistent scheiterte. Sonst ist Vista halt recht verspielt,
> ohne an die Funktionalit�t von KDE ranzukommen. Wichtiges wird versteckt
> und alles, was pers�nlich einstellbar ist, muss gesucht werden.
>
> Nun, ich bin jedenfalls gar nicht begeistert. Weder von Vista, noch
> Office 2007, doch das ist meine pers�nliche Meinung als Openoffice User 
> ;-)
>
> Gruss, Markus
>
Hallo Markus

Ein einziger Vorteil spricht f�r XP oder Vista, ich nehme f�r meinen
Laptop einen PMCIA-Adapter f�r Wireless-Lan und schwups er
wird erkannt, die Treiber angefordert und es geht.
Das ist bei Linux (Suse 10.3 ) ganz anders, leider........ ;>(
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#671
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Fri, 21 Dec 2007 13:20
52 lines
3455 bytes
Hello Martin

Am 21.12.2007 13:40, Lenz Martin schrieb:
> "Markus Grob" <lord_x@ilnet.ch> schrieb im Newsbeitrag 
> news:476ade73$1_1@news.tiscalinet.ch...
>>
>> Da ich selber weder XP noch Vista privat einsetze, er�brigt es sich f�r
>> mich.
>>
>> Habe allerdings Vista bei einer Kollegin installiert. Die Daten�bernahme
>> vom alten Laptop musste ich von Hand �bers Netzwerk vornehmen, da der
>> �bernahmeassistent scheiterte. Sonst ist Vista halt recht verspielt,
>> ohne an die Funktionalit�t von KDE ranzukommen. Wichtiges wird versteckt
>> und alles, was pers�nlich einstellbar ist, muss gesucht werden.
>>
>> Nun, ich bin jedenfalls gar nicht begeistert. Weder von Vista, noch
>> Office 2007, doch das ist meine pers�nliche Meinung als Openoffice User 
>> ;-)
>>
> 
> Ein einziger Vorteil spricht f�r XP oder Vista, ich nehme f�r meinen
> Laptop einen PMCIA-Adapter f�r Wireless-Lan und schwups er
> wird erkannt, die Treiber angefordert und es geht.
> Das ist bei Linux (Suse 10.3 ) ganz anders, leider........ ;>(

Markus hat ja geschrieben, dass er weder XP noch Vista privat einsetzt
und die Aussage seine pers�nliche Meinung sei.

In dem Thema ob der "schwups" �berhaupt ein Vorteil ist (der einzige
wie du sagst), da gehen die  Meinungen stark auseinander. Es gibt
manche, die wissen wollen, wie und warum was funktioniert!

Falls das nicht der Fall sein sollte, gibt es heute eine Reihe von
Distris wie z.B. *ubuntu, Knoppix, etc. Gerade gestern hatte ich einen
billigen Laptop eines Bekannten mit einem sogenannten "Soft-Modem". Auf
dem alten SuSE (9.x?) ging es nicht mit Klicks. Habe dann manuell
slmodem installiert.

Wollte aber nicht so belassen, denn was beim n�chsten Upgrade alles
passiert, wusste ich nicht. Nur zu testen dann Xubuntu von CD
gestartet, effektiv mit einigen Klicks ging es! Habe dann auf HD
installiert und es l�uft viel flotter. Das Ger�t ist ca 3 j�hrig
mit einem lahmen Celeron. Jetzt ist es v�llig brauchbar.

F�r meinen eigenen Laptop w�rde ich trotzdem keine Klick-Installation
nehmen. Bevorzuge die Linie Slackware, Zenwalk, ArchLinux.

Jede(r) muss es selber wissen, ob er Jahre lang mit etwas arbeiten
will, weil die neue WLAN-Karte im Nu darauf funktioniert hat.

Gruss
Visvanath
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#672
Author: Lenz Martin
Date: Fri, 21 Dec 2007 17:04
22 lines
2001 bytes
"Visvanath Ratnaweera" <spam@ratnaweera.net> schrieb im Newsbeitrag 
news:476bbd57$0$29608$5402220f@news.sunrise.ch...
> Hello Martin
>
> Am 21.12.2007 13:40, Lenz Martin schrieb:
>> "Markus Grob" <lord_x@ilnet.ch> schrieb im Newsbeitrag 
>> news:476ade73$1_1@news.tiscalinet.ch...
>>>
...............................
Nichts aussagende Politiker rede gesnipt
..............................
> Jede(r) muss es selber wissen, ob er Jahre lang mit etwas arbeiten
> will, weil die neue WLAN-Karte im Nu darauf funktioniert hat.
>
> Gruss
> Visvanath

Da auch Alles andere funktioniert.......
Wieso nicht.
Sch�ne Festtage
Martin 
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#673
Author: Markus Grob
Date: Thu, 27 Dec 2007 13:04
32 lines
2385 bytes
Lenz Martin schrieb:

> Ein einziger Vorteil spricht f�r XP oder Vista, ich nehme f�r meinen
> Laptop einen PMCIA-Adapter f�r Wireless-Lan und schwups er
> wird erkannt, die Treiber angefordert und es geht.

Klar. Das kenne ich auch :-) Leider auch das Gegenteil. Software und
Hardware drauf bei Laptop -> funktioniert -> das gleiche bei PC ->
funktioniert nicht.
Es handelt sich um einen DVB-USB Empf�nger. Ger�t wird erkannt, doch
keine Sender werden gefunden. Naja, ist nicht mein PC und ich benutze
keinen Fernseher, doch eben, Probleme sind immer wieder da.

Ich weiss um das Argument, doch eben, 99% gen�gt nicht immer, da ich
immer die anderen 1% zu betreuen habe :-)

> Das ist bei Linux (Suse 10.3 ) ganz anders, leider........ ;>(

Klar. Da muss man manchmal noch etwas nachhelfen, da das Geld meist nur
f�r einen aktuellen Windowstreiber reicht. Da ist zum Teil schon
Windows2000 zu alt und wird prinzipiell nicht unterst�tzt.

Doch Klagen n�tzt nichts. Da gibt es f�r mich bis jetzt immer noch
gen�gend Alternativen und bis Blueray/HD auf Linux unterst�tzt werden,
bleibe ich bei DVDs.

Gruss, Markus

-- 
Sehr zu empfehlen:

http://www.google.ch/ oder .de/ oder .com/ usw.
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#676
Author: anja rammschwiler
Date: Sun, 30 Dec 2007 12:45
16 lines
1882 bytes
> Ein einziger Vorteil spricht für XP oder Vista, ich nehme für meinen
> Laptop einen PMCIA-Adapter für Wireless-Lan und schwups er wird erkannt,
> die Treiber angefordert und es geht. Das ist bei Linux (Suse 10.3 ) ganz
> anders, leider........ ;>(

Das sehe ich ganz anders. Ich setze für meinen etwas in die Tage 
gekommenen IBM ThinkPad T23 mit SuSE 10.3 ein und habe für das WLAN eine 
Netgear PCMCIA-Karte (Atheros Chipsatz) .... und .... alles läuft 
reibungslos ;-)

Übrigens, für mich als Linux Anfänger (1. Jahr) heisst es, dass die 
Lernkurve bei Linux steil aufsteigt und nach und nach langsam wieder 
flacher wird, dafür habe ich allerdings sehr viel über meinen PC gelernt; 
Windows kommt mir nicht mehr auf die Platte

Beste Grüsse und einen guten Rutsch ins neue Jahr......
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#592
Author: Lenz Martin
Date: Sun, 30 Dec 2007 13:44
21 lines
2232 bytes
"anja rammschwiler" <anja.rammschwiler@gmx.ch> schrieb im Newsbeitrag 
news:477792db$1_4@news.bluewin.ch...
>> Ein einziger Vorteil spricht f�r XP oder Vista, ich nehme f�r meinen
>> Laptop einen PMCIA-Adapter f�r Wireless-Lan und schwups er wird erkannt,
>> die Treiber angefordert und es geht. Das ist bei Linux (Suse 10.3 ) ganz
>> anders, leider........ ;>(
>
> Das sehe ich ganz anders. Ich setze f�r meinen etwas in die Tage
> gekommenen IBM ThinkPad T23 mit SuSE 10.3 ein und habe f�r das WLAN eine
> Netgear PCMCIA-Karte (Atheros Chipsatz) .... und .... alles l�uft
> reibungslos ;-)
>
Reiner Zufall

Ich habe eine Evo-W54PCMv2 und nichts geht, natr�lich kann
man lernen und versuchen und probieren, doch es gibt sovieles
das bei Linux nicht geht, dass ich gerne darauf verzichten kann.
PC's baue ich mir seit gut 20 Jahren selber zusammen und kenne
diese so gut, dass ich sogar mit Windows darauf sehr gut lebe,
ohne Viren-, Treiber- und Spieleprobleme.......
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#624
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Tue, 08 Jan 2008 19:39
10 lines
1348 bytes
Auf Pro-Linux erschienen:

    Herstellersupport f�r Linux auf Notebooks - Ein aktueller
    Markt�berblick

    Matthias Heinz, So, 6. Jan 2008

http://www.pro-linux.de/berichte/notebook-herstellersupport.html

VR
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#625
Author: Gabriela Salvisberg
Date: Wed, 09 Jan 2008 03:15
17 lines
1256 bytes
Am Tue, 08 Jan 2008 20:39:55 +0100 schrieb Visvanath Ratnaweera:

> Auf Pro-Linux erschienen:
> 
>     Herstellersupport für Linux auf Notebooks - Ein aktueller
>     Marktüberblick
> 
>     Matthias Heinz, So, 6. Jan 2008
> 
> http://www.pro-linux.de/berichte/notebook-herstellersupport.html

Bitteres Fazit :-(

Seltsam, dass da Lenovo nicht mit dabei war. Aber vermutlich fielen die 
aus den Kriterien raus.

Gaby
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#626
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Wed, 09 Jan 2008 11:28
46 lines
2864 bytes
Am 09.01.2008 04:15, Gabriela Salvisberg schrieb:
> Am Tue, 08 Jan 2008 20:39:55 +0100 schrieb Visvanath Ratnaweera:
> 
>>     Herstellersupport für Linux auf Notebooks - Ein aktueller
>>     Marktüberblick
>>
>>     Matthias Heinz, So, 6. Jan 2008
>>
>> http://www.pro-linux.de/berichte/notebook-herstellersupport.html
> 
> Bitteres Fazit :-(

Sehr.

<zitat>
    Keine der gefragten Firmen liefert das jeweilige, von mir
    ausgesuchte Notebook ohne Windows an Endkunden aus. Einige Firmen
    erlauben den Umweg über deren Build-to-Order-Prozess und einen
    Fachhändler, was am Ende aber meist teurer kommt, als das Gerät als
    Bundle bei einem Händler zu kaufen. Ich habe zwar damit gerechnet,
    dass es so ausgehen würde, aber etwas Hoffnung hatte ich schon
    noch. Es ist traurig, wie uneinsichtig einige Hersteller selbst im
    Jahr 2007 beim Thema »Alternative Betriebssysteme« noch immer sind.
    Entweder gibt es keinen Markt für solche Geräte oder wir als Kunden
    beschweren uns zu wenig über diesen Missstand. Zwar ist der Umweg
    über Build-to-Order-Geräte möglich, wenn man die »Windows-Steuer«
    nicht zahlen will, aber teurer. Dieser lohnt sich erst ab einigen
    hundert Geräten, die abgenommen werden.
</zitat>

Ja, für Grosskunden gelten andere Gesetze. :-(


> Seltsam, dass da Lenovo nicht mit dabei war. Aber vermutlich fielen die 
> aus den Kriterien raus.

Da ist wirklich eine Erklärung nötig.

Meine ursprüngliche Frage war: Windows XP ist OK, aber die 
Tauglichkeit der Hardware vom Hersteller für Linux geprüft und
passende Treiber dokumentiert.

Scheint's nicht zu geben.

Gruss
VR
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#544
Author: Joerg Lorenz
Date: Wed, 09 Jan 2008 21:37
35 lines
2158 bytes
Gabriela Salvisberg schrieb:
> Am Tue, 08 Jan 2008 20:39:55 +0100 schrieb Visvanath Ratnaweera:
> 
>> Auf Pro-Linux erschienen:
>>
>>     Herstellersupport für Linux auf Notebooks - Ein aktueller
>>     Marktüberblick
>>
>>     Matthias Heinz, So, 6. Jan 2008
>>
>> http://www.pro-linux.de/berichte/notebook-herstellersupport.html
> 
> Bitteres Fazit :-(

Ja. Sehe ich auch so. Das ist auch der Grund, warum Linux wohl auf
absehbare Zeit keine wirklichen Verbreitungschancen hat. Ubuntu resp.
Suse hin oder her. :-(

> 
> Seltsam, dass da Lenovo nicht mit dabei war. Aber vermutlich fielen die 
> aus den Kriterien raus.

Hast Du Grund zu der Annahme, dass die Antwort befriedigender als bei HP
oder FSC ausfallen würde?

> 
> Gaby
Jörg


-- 
Reclaim your inbox! Thunderbird makes emailing safer, faster, and easier
than ever before with the industry's best implementations of features
such as intelligent spam filters, built-in RSS reader, quick search, and
much more. http://www.mozilla-europe.org/de/products/thunderbird/
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#545
Author: Gabriela Salvisberg
Date: Thu, 10 Jan 2008 01:37
44 lines
2961 bytes
Am Wed, 09 Jan 2008 22:37:23 +0100 schrieb Joerg Lorenz:

> Gabriela Salvisberg schrieb:
[zu diesem Bericht:]
>>> http://www.pro-linux.de/berichte/notebook-herstellersupport.html
>> 
>> Bitteres Fazit :-(
> 
> Ja. Sehe ich auch so. Das ist auch der Grund, warum Linux wohl auf
> absehbare Zeit keine wirklichen Verbreitungschancen hat. Ubuntu resp.
> Suse hin oder her. :-(

Nun, es sollen ja angeblich auch noch ein paar Dell-Kisten mit Ubuntu 
ausgeliefert werden. Oder war das nur ein Marketinggag? Ich hab bei Dell 
gar nicht nachgeschaut, weil ich Notebooks gerne erst live sehe, bevor 
ich sie kaufe.

>> Seltsam, dass da Lenovo nicht mit dabei war. Aber vermutlich fielen die
>> aus den Kriterien raus.
> 
> Hast Du Grund zu der Annahme, dass die Antwort befriedigender als bei HP
> oder FSC ausfallen würde?

Allerdings. Ich sehe bei Linux-Usern einen relativ hohen Thinkpad-Anteil. 
Das lässt vermuten, dass die Hw gut unterstützt wird. Und IBMs bzw. 
Lenovos Stärken lagen zumindest in der Vergangenheit eher bei robusten 
Business-Notebooks als bei "kaputt-gefeatureten" Multimediakisten. 
Vergleiche auch mal die Business- und Privat-Produktereihen verschiedener 
anderer Hersteller. Im Businessbereich experimentiert man aus Prinzip 
weniger mit exotischer Hardware und dergleichen. Man verwendet bewährte 
Komponenten, damit sich der Inhouse-Support der Firma nicht die Hacken 
krumm laufen muss.

Ich evaluiere derzeit selbst und tendiere zu einem Lenovo T61p. Bei mir 
sind "Keine Windows-Lizenz zahlen" und "Ich will ein Display - keinen 
Schminkspiegel!" zwei Killerkriterien. Und bei einem kürzlichen Gespräch 
(Dez 07) mit Lenovo Schweiz hiess es sinngemäss: "Sie schicken uns nach 
dem Kauf die unbenutzte Lizenz (sprich: Recovery-CD und den Kleber) des 
vorinstallierten Windows zurück, formatieren die Harddisk und 
installieren Linux". Ob sie die Lauffähigkeit garantieren, weiss ich 
nicht. Aber für's zurückgesandte Windows soll's dann eine Gutschrift von 
ca. 40 - 50 Stutz geben.

Gaby
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#546
Author: Christof Buergi
Date: Thu, 10 Jan 2008 12:18
24 lines
2143 bytes
Joerg Lorenz schrieb:
> Ja. Sehe ich auch so. Das ist auch der Grund, warum Linux wohl auf
> absehbare Zeit keine wirklichen Verbreitungschancen hat. Ubuntu resp.
> Suse hin oder her. :-(

Ne, bei allem Respekt denke ich, hier sind Ursache und Effekt umgekehrt. 
Es gab
von verschiedenen Firmen schon mehrfach Linux-Notebooks, die fast alle 
mangels
Interesse wieder eingestellt wurden.

>> Seltsam, dass da Lenovo nicht mit dabei war. Aber vermutlich fielen die 
>> aus den Kriterien raus.
>
> Hast Du Grund zu der Annahme, dass die Antwort befriedigender als bei HP
> oder FSC ausfallen würde?

Die Annahme ist in der Tat berechtigt, da IBM/Lenovo seit Jahren immer auch
auf die Linux-Verträglichkeit der Komponenten achtet (zumindest bei den
ThinkPad Modellen). Zwar wird keine Garantie ausgegeben, und es 
funktionieren
auch nicht immer alle Details (etwa der Fingerabdrucksensor), aber im 
Grossen
und Ganzen gilt Linux auf ThinkPad als problemlos.
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#547
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Thu, 10 Jan 2008 15:58
80 lines
4660 bytes
Hello alle

Am 10.01.2008 02:37, Gabriela Salvisberg schrieb:
> Am Wed, 09 Jan 2008 22:37:23 +0100 schrieb Joerg Lorenz:
> 
>> Gabriela Salvisberg schrieb:
> [zu diesem Bericht:]
>>>> http://www.pro-linux.de/berichte/notebook-herstellersupport.html
>>> Bitteres Fazit :-(
>> Ja. Sehe ich auch so. Das ist auch der Grund, warum Linux wohl auf
>> absehbare Zeit keine wirklichen Verbreitungschancen hat. Ubuntu resp.
>> Suse hin oder her. :-(

Ich weiss nicht, was für dich "absehbar" ist. Zukunftsaussichten von
diesem oder jenem Lager, nehme ich mit einer Prise Salz ;-<

> Nun, es sollen ja angeblich auch noch ein paar Dell-Kisten mit Ubuntu 
> ausgeliefert werden. Oder war das nur ein Marketinggag? Ich hab bei Dell 
> gar nicht nachgeschaut, weil ich Notebooks gerne erst live sehe, bevor 
> ich sie kaufe.

Besonders im letzten Jahr gab immer wieder grosse Aufruhr über 
irgendwelche Hersteller bringe Linux auf dem Desktop, Dell v.a.
Waren die Lippenbekenntnisse nur für Marketing?

Heute habe ich zufällig in Manor, gegenüber Bhf Winterthur. Das 
Gespräch mit dem Computer-Verkäufer hätte man aufnehmen sollen:
Kunde: Habe eine Frage über Ihre Windows-Lizenz-Politik?

Verkäufer: Was für Politik?

K: Ob man Ihre Computer statt mit Vista, mit Windows XP kaufen?

V: Microsoft sagt, es gäbe nur Vista. Sie können nur Vista haben.

K: Ich möchte _Ihre_ Meinung wissen. (lange Erklärung über Downgrade
    zu XP)

V: Das sollen Sie direkt Microsoft fragen. Bei uns können Sie nur
    Vista haben.


>>> Seltsam, dass da Lenovo nicht mit dabei war. Aber vermutlich fielen die
>>> aus den Kriterien raus.
>> Hast Du Grund zu der Annahme, dass die Antwort befriedigender als bei HP
>> oder FSC ausfallen würde?
> 
> Allerdings. Ich sehe bei Linux-Usern einen relativ hohen Thinkpad-Anteil. 
> Das lässt vermuten, dass die Hw gut unterstützt wird. Und IBMs bzw. 
> Lenovos Stärken lagen zumindest in der Vergangenheit eher bei robusten 
> Business-Notebooks als bei "kaputt-gefeatureten" Multimediakisten. 

ACK. Frage mal in eine NG comp.linux.portable nach Notebooks. Mind. zu 
Zeiten von IBM ThinkPad war das die Antwort. Lenovo hat zu Beginn 
einen Schwenker gemacht, aber der chinesicher Chef musste dann seine
Worte zurückbuchstabieren.

> Ich evaluiere derzeit selbst und tendiere zu einem Lenovo T61p. Bei mir 
> sind "Keine Windows-Lizenz zahlen" und "Ich will ein Display - keinen 
> Schminkspiegel!" zwei Killerkriterien. Und bei einem kürzlichen Gespräch 
> (Dez 07) mit Lenovo Schweiz hiess es sinngemäss: "Sie schicken uns nach 
> dem Kauf die unbenutzte Lizenz (sprich: Recovery-CD und den Kleber) des 
> vorinstallierten Windows zurück, formatieren die Harddisk und 
> installieren Linux". Ob sie die Lauffähigkeit garantieren, weiss ich 
> nicht. Aber für's zurückgesandte Windows soll's dann eine Gutschrift von 
> ca. 40 - 50 Stutz geben.

Das Resultat würde mich auch interessieren. Lenovo will in Konsummarkt
und bietet recht günstige Modelle an. Was für Hardware drin stecken
und Windows-refund wären schon interessant.

Ich tippe hier auf einen ThinkPad T42, ca 2 Jahre alt. Absolut robust.
Einzige Unschönheit ist die "soft-modem". Es gibt schon Linux-Treiber,
aber die OS-Version geht nur bis 14,4 kB/s. OK, die Akku ging zu
Beginn 2 1/2 Stunden jetzt nur eine knappe Stunde.

Die Technologie könnte heute aber ganz anders sein.

gruss
Visvanath
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#548
Author: Joerg Lorenz
Date: Thu, 10 Jan 2008 18:39
30 lines
2439 bytes
Christof Buergi schrieb:
> Die Annahme ist in der Tat berechtigt, da IBM/Lenovo seit Jahren immer auch
> auf die Linux-Verträglichkeit der Komponenten achtet (zumindest bei den
> ThinkPad Modellen). Zwar wird keine Garantie ausgegeben, und es 
> funktionieren
> auch nicht immer alle Details (etwa der Fingerabdrucksensor), aber im 
> Grossen
> und Ganzen gilt Linux auf ThinkPad als problemlos.

So, so? Und was von dem was Du da oben ^^^^^^^schreibst soll
irgendjemanden der nur mit einem Laptop arbeiten will, dazu bringen, auf
Linux umzusteigen?

Nur zur Richtigstellung: Ich bin auch ein Freak und Bastler und habe
schon Suses und Ubuntus auf Laptops tadellos zum Laufen gebracht. Bin
aber aus verschiedenen Gründen wieder davon weggekommen, die allerdings
nichts mit den genannten Distris zu tun haben.

(Ich empfehle NBs mit Centrino-Chipsätzen, die sind sehr gut unterstützt
und da hatte ich die besten Ergebnisse).

Gruss,
Jörg


-- 
Reclaim your inbox! Thunderbird makes emailing safer, faster, and easier
than ever before with the industry's best implementations of features
such as intelligent spam filters, built-in RSS reader, quick search, and
much more. http://www.mozilla-europe.org/de/products/thunderbird/
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#549
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Thu, 10 Jan 2008 19:05
31 lines
2282 bytes
Hello Joerg

Am 10.01.2008 19:39, Joerg Lorenz schrieb:
> Christof Buergi schrieb:
>> Die Annahme ist in der Tat berechtigt, da IBM/Lenovo seit Jahren immer auch
>> [...]
>> und Ganzen gilt Linux auf ThinkPad als problemlos.
> 
> So, so? Und was von dem was Du da oben ^^^^^^^schreibst soll
> irgendjemanden der nur mit einem Laptop arbeiten will, dazu bringen, auf
> Linux umzusteigen?

Kannst du mir das Zitat von Christof zeigen, wo er Leute dazu bringen
versucht auf Linux umzusteigen? Bei mir zeigen die "Pfeile" das
Halbwort " proble" :-(

> Nur zur Richtigstellung: Ich bin auch ein Freak und Bastler und habe
> schon Suses und Ubuntus auf Laptops tadellos zum Laufen gebracht. Bin
> aber aus verschiedenen Gründen wieder davon weggekommen, die allerdings
> nichts mit den genannten Distris zu tun haben.

So, so? Was suchst du denn in ch.comp.os.linux?

> (Ich empfehle NBs mit Centrino-Chipsätzen, die sind sehr gut unterstützt
> und da hatte ich die besten Ergebnisse).

Unterstützt von wem, und was?

Nichts für Ungutes, verstehe leider nur Bahnhof.

Visvanath
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#552
Author: Gabriela Salvisberg
Date: Sat, 12 Jan 2008 03:38
74 lines
4635 bytes
Am Thu, 10 Jan 2008 16:58:21 +0100 schrieb Visvanath Ratnaweera:

Salü, Visvanath

> Am 10.01.2008 02:37, Gabriela Salvisberg schrieb:
>> Nun, es sollen ja angeblich auch noch ein paar Dell-Kisten mit Ubuntu
>> ausgeliefert werden. Oder war das nur ein Marketinggag?

> Besonders im letzten Jahr gab immer wieder grosse Aufruhr über
> irgendwelche Hersteller bringe Linux auf dem Desktop, Dell v.a. Waren
> die Lippenbekenntnisse nur für Marketing?

Händler und Hersteller wollen die Kisten mit möglichst wenig Aufwand und 
möglichst viel Marge verkaufen. Linux ist unbequem. Ob es seitens Dell 
nur ein Lippenbekenntnis war, kann ich nicht beurteilen.

Mir fallen noch Gespräche ein, die ich anlässlich einer Orbit/IEX-Messe 
z.B. mit Maxdata und Littlebit geführt habe. Beide erzählten, dass sie 
bei besonders hartnäckigen Kunden, die ein bestimmtes Gerät wollen, 
durchaus mal mit sich reden lassen. Natürlich könnte das ein reines Messe-
Anbiederungs-Geschwurbel sein. Aber z.B. bei Littlebit könnte ich mir 
vorstellen, dass die auf solche Wünsche eingehen. Nur schade, dass die 
inzwischen auch so viele Schminkspiegel (GlareType-Displays) im Sortiment 
haben.

> Heute habe ich zufällig in Manor, gegenüber Bhf Winterthur. Das Gespräch
> mit dem Computer-Verkäufer hätte man aufnehmen sollen: 
[snip: ein wahrscheinlich typisches Gespräch]

Manor, Interdiscount, Mediamarkt, Fust usw. bedienen den Massenmarkt. Das 
Gespräch hätte 1:1 in jeder Filiale dieser Unternehmen stattfinden 
können. Dem Verkäufer kannst du keinen Vorwurf machen. Der tut, was ihm 
aufgetragen wird. Das ist der Unterschied zwischen Warenhaus und 
Fachhandel.

[Lenovo]
>> [...] Ob sie die Lauffähigkeit garantieren, weiss
>> ich nicht. Aber für's zurückgesandte Windows soll's dann eine
>> Gutschrift von ca. 40 - 50 Stutz geben.
> 
> Das Resultat würde mich auch interessieren. Lenovo will in Konsummarkt
> und bietet recht günstige Modelle an. Was für Hardware drin stecken und
> Windows-refund wären schon interessant.

Ich habe beim Versuch, mein Wunsch-Thinkpad ohne Windows zu kaufen, einen 
Rückschlag erlebt. Der mir von Lenovo Schweiz genannte Händler 
(pathworks.ch), der angeblich die Thinkpads auf Wunsch auch ohne Windows 
verkaufe, entpuppte sich als Schlag ins Wasser. Der Onlineshop 
funktionierte nicht (auch nicht unter Windows per IE), meine stattdessen 
per E-Mail verschickte *Bestellung* kam erst nicht an. Und nachdem sie 
die Mail endlich im Spamfilter gefunden hatten, war das Gerät plötzlich 
nicht mehr an Lager. 

Die peinliche Krönung: Am Schluss verwies mich Pathworks ans Neptun-
Projekt der ETH Zürich, bei dem ETH-Studis und sonstige ETH-nahe Personen 
Rabatte auf diverse Hardware haben. Super! Jetzt müsste ich nur noch eine 
Legi haben (ich hatte noch nie etwas mit der ETH zu tun *g*). Eine 
Sackgasse.

Inzwischen wurde ich von einer ganz anderen Seite auf www.tell-it.ch 
aufmerksam gemacht. Die haben viele Lenovo-Produkte im Sortiment; und 
einen Tux auf der Webseite *g*. Mein nächster Anlauf wird also bei denen 
stattfinden.
 
> Ich tippe hier auf einen ThinkPad T42, ca 2 Jahre alt. Absolut robust.
> Einzige Unschönheit ist die "soft-modem". Es gibt schon Linux-Treiber,
> aber die OS-Version geht nur bis 14,4 kB/s. OK, die Akku ging zu Beginn
> 2 1/2 Stunden jetzt nur eine knappe Stunde.

Die Analogmodems in meinen zwei alten Notebooks habe ich schon seit 
Jahren nicht mehr benutzt. Man findet leichter einen Router, an dem man 
einfach das Netzwerkkabel einstecken kann. Oder man benutzt notfalls WLAN.

Gaby
Jeder hat seine eigene "Mission" (was: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?)
#553
Author: Gabriela Salvisberg
Date: Sat, 12 Jan 2008 05:07
53 lines
3814 bytes
Am Thu, 10 Jan 2008 19:39:34 +0100 schrieb Joerg Lorenz:

> Christof Buergi schrieb:
>> auch nicht immer alle Details (etwa der Fingerabdrucksensor), aber im
>> Grossen und Ganzen gilt Linux auf ThinkPad als problemlos.
> 
> So, so? Und was von dem was Du da oben ^^^^^^^schreibst soll
> irgendjemanden der nur mit einem Laptop arbeiten will, dazu bringen, auf
> Linux umzusteigen?

Joerg, manchmal verstehe ich wirklich nicht, was dich zu solchen Postings 
(auch in anderen Gruppen) treibt. Hast du den Christof gerade eben der 
Ketzerei bezichtigt? Weil er nicht verschwiegen hat, dass etwas unter 
Umständen unter Linux nicht funktionieren könnte? Wann schickst du ihm 
die tuxinischen Inquisitoren vorbei? 

Der Zweck dieses Threads (und dieser Newsgroup) ist nicht das 
Missionieren, sondern der Erfahrungsaustausch, ev. mit hilfreichen 
Hinweisen zum Thema. Das ist für jene gedacht, die sich schon entschieden 
haben oder die sich dem Thema bereits mit Interesse zuwenden. Also ist es 
nicht relevant, ob Christofs Posting hier drin (in ch.comp.os.linux) 
jemanden dazu motiviert, Linux einzusetzen.
 
Wenn ich hier mit scheinbar "missionarischem" Eifer einen Händler suche, 
der mir mein Wunsch-Notebook ohne Windows verkauft, hat das verschiedene, 
durchwegs sachliche Gründe:

Der Markt versucht, durch ein mit allen Mitteln beworbenem Angebot eine 
Nachfrage zu erzeugen. Ich habe aber den Verdacht, dass umgekehrt auch 
eine verstärkte Nachfrage zur Änderung des Angebots führen kann. Schau 
dir DRM-geschützte Musik an. Die Nachfrage zeigte, dass das DRM-Konzept 
nicht läuft. DRM-Musik ist jetzt quasi gegessen. Und schau dir Dell an. 
Eine von Dell getätigte Umfrage zeigte, dass Dell irgendwas mit Linux 
machen muss. Und sie machten zumindest irgendetwas (ob sie's richtig 
verstanden haben, steht auf einem anderen Blatt).

Deine "Mission" ist offenbar, alle User bei jeder Gelegenheit von Linux 
zu überzeugen. Jene, denen du das vorbetest, wollen es nicht hören; es 
ist kontraproduktiv. Sie lernen dank dir die "Linuxer" als Fanatiker 
kennen; und das macht Angst. 

Meine "Mission" besteht darin, eines Tages ganz selbstverständlich das 
kaufen zu können, was ich will. Der Konsument soll wählen dürfen, welches 
Betriebssystem er verwendet. Wenn es Windows ist, soll er eine 
installierbare Version bekommen, keine Recovery-CD mit eingeätzter 
weiterer Software, die er nicht mag. Und er sollen wählen dürfen, ob er 
lieber ein GlareType- oder ein entspiegeltes Display vor der Nase hat. 

Ich bin von Linux (besonders von Ubuntu) auch begeistert. Aber ich richte 
meine Bemühungen auf jene, die mir quasi zuhören "müssen". Das sind die 
PC-Hersteller und -Händler, die mein Geld wollen.

Gaby
Re: Jeder hat seine eigene "Mission"
#554
Author: Joerg Lorenz
Date: Sat, 12 Jan 2008 06:42
74 lines
4804 bytes
Gabriela Salvisberg schrieb:
> Am Thu, 10 Jan 2008 19:39:34 +0100 schrieb Joerg Lorenz:
> 
>> Christof Buergi schrieb:
>>> auch nicht immer alle Details (etwa der Fingerabdrucksensor), aber im
>>> Grossen und Ganzen gilt Linux auf ThinkPad als problemlos.
>> So, so? Und was von dem was Du da oben ^^^^^^^schreibst soll
>> irgendjemanden der nur mit einem Laptop arbeiten will, dazu bringen, auf
>> Linux umzusteigen?
> 
> Joerg, manchmal verstehe ich wirklich nicht, was dich zu solchen Postings 
> (auch in anderen Gruppen) treibt. Hast du den Christof gerade eben der 
> Ketzerei bezichtigt? Weil er nicht verschwiegen hat, dass etwas unter 
> Umständen unter Linux nicht funktionieren könnte? Wann schickst du ihm 
> die tuxinischen Inquisitoren vorbei? 

Habe ich eigentlich nicht im Sinn. Ich will damit nur zum Ausdruck
bringen, dass Linux selbst in "verbraucherfrezundlichen" Ausführungen
noch sehr kompliziert und für den Massenmarkt wohl noch kaum tauglich
ist. Von Ketzerei keine Spur und ich habe auch niemanden derselben
bezichtigt.

> 
> Der Zweck dieses Threads (und dieser Newsgroup) ist nicht das 
> Missionieren, sondern der Erfahrungsaustausch, ev. mit hilfreichen 
> Hinweisen zum Thema. Das ist für jene gedacht, die sich schon entschieden 
> haben oder die sich dem Thema bereits mit Interesse zuwenden. Also ist es 
> nicht relevant, ob Christofs Posting hier drin (in ch.comp.os.linux) 
> jemanden dazu motiviert, Linux einzusetzen.
>  
> Wenn ich hier mit scheinbar "missionarischem" Eifer einen Händler suche, 
> der mir mein Wunsch-Notebook ohne Windows verkauft, hat das verschiedene, 
> durchwegs sachliche Gründe:

Auch das habe ich an keiner Stelle bezweifelt. PCs ohne OS zu finden ist
schwierig, weil dies keinen technischen sondern vor allem ökonomische
Gründe hat. Es steht zu vermuten, dass sich daran auch so schnell kaum
etwas ändern wird. Es ist schlicht und einfach lukrativer einen Rechner
und ein (sicher funktionierendes) OS zu verkaufen.

> 
> Der Markt versucht, durch ein mit allen Mitteln beworbenem Angebot eine 
> Nachfrage zu erzeugen. Ich habe aber den Verdacht, dass umgekehrt auch 
> eine verstärkte Nachfrage zur Änderung des Angebots führen kann. Schau 
> dir DRM-geschützte Musik an. Die Nachfrage zeigte, dass das DRM-Konzept 
> nicht läuft. DRM-Musik ist jetzt quasi gegessen. Und schau dir Dell an. 
> Eine von Dell getätigte Umfrage zeigte, dass Dell irgendwas mit Linux 
> machen muss. Und sie machten zumindest irgendetwas (ob sie's richtig 
> verstanden haben, steht auf einem anderen Blatt).

Hast Du bei Dell schon mal angefragt?
> 
> Deine "Mission" ist offenbar, alle User bei jeder Gelegenheit von Linux 
> zu überzeugen. Jene, denen du das vorbetest, wollen es nicht hören; es 
> ist kontraproduktiv. Sie lernen dank dir die "Linuxer" als Fanatiker 
> kennen; und das macht Angst. 
> 

Ich bin überhaupt kein Fanatiker und als User benutze ich übrigens im
Geschäft (zwangsweise) Windows und zu Hause überwiegend Mac OSX.
Abgesehen davon: Ich habe keine Mission. Wenn ich von etwas überzeugt
bin, dann ist es, dass ich es lieber habe, wenn man als Konsument eine
echte (Aus)wahl hat und das gilt nicht nur für Computer und Betrübssysteme.

> Gaby

Jörg


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Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#555
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Sat, 12 Jan 2008 08:02
71 lines
4644 bytes
Hello Gaby

Am 12.01.2008 04:38, Gabriela Salvisberg schrieb:
> Am Thu, 10 Jan 2008 16:58:21 +0100 schrieb Visvanath Ratnaweera:
> 
>> Am 10.01.2008 02:37, Gabriela Salvisberg schrieb:
> 
> [Lenovo]
>>> [...] Ob sie die Lauffähigkeit garantieren, weiss
>>> ich nicht. Aber für's zurückgesandte Windows soll's dann eine
>>> Gutschrift von ca. 40 - 50 Stutz geben.
>> Das Resultat würde mich auch interessieren. Lenovo will in Konsummarkt
>> und bietet recht günstige Modelle an. Was für Hardware drin stecken und
>> Windows-refund wären schon interessant.
> 
> Ich habe beim Versuch, mein Wunsch-Thinkpad ohne Windows zu kaufen, einen 
> Rückschlag erlebt. Der mir von Lenovo Schweiz genannte Händler 
> (pathworks.ch), der angeblich die Thinkpads auf Wunsch auch ohne Windows 
> verkaufe, entpuppte sich als Schlag ins Wasser. Der Onlineshop 
> funktionierte nicht (auch nicht unter Windows per IE), meine stattdessen 
> per E-Mail verschickte *Bestellung* kam erst nicht an. Und nachdem sie 
> die Mail endlich im Spamfilter gefunden hatten, war das Gerät plötzlich 
> nicht mehr an Lager. 

Gut zu wissen.

> Die peinliche Krönung: Am Schluss verwies mich Pathworks ans Neptun-
> Projekt der ETH Zürich, bei dem ETH-Studis und sonstige ETH-nahe Personen 
> Rabatte auf diverse Hardware haben. Super! Jetzt müsste ich nur noch eine 
> Legi haben (ich hatte noch nie etwas mit der ETH zu tun *g*). Eine 
> Sackgasse.

Wie so? Du kennst sicher jemanden, der einen kennt, dessen Nachbar an 
der ETH studiert .. ;)

> Inzwischen wurde ich von einer ganz anderen Seite auf www.tell-it.ch 
> aufmerksam gemacht. Die haben viele Lenovo-Produkte im Sortiment; und 
> einen Tux auf der Webseite *g*. Mein nächster Anlauf wird also bei denen 
> stattfinden.

Eine alte Meldung auf der LUGS-Liste kommt mir in Sinn. Damals konnte
man bei tell-it für zusätliche Fr. 40? Kubuntu installieren lassen.
Der Preis vom Gerät bleibt, inkl. Windows Vista. Sie haben tatsächlich
die ganze Palette von Lenovo. Bin gespannt wie es heute ist.

>> Ich tippe hier auf einen ThinkPad T42, ca 2 Jahre alt. Absolut robust.
>> Einzige Unschönheit ist die "soft-modem". Es gibt schon Linux-Treiber,
>> aber die OS-Version geht nur bis 14,4 kB/s. OK, die Akku ging zu Beginn
>> 2 1/2 Stunden jetzt nur eine knappe Stunde.
> 
> Die Analogmodems in meinen zwei alten Notebooks habe ich schon seit 
> Jahren nicht mehr benutzt. Man findet leichter einen Router, an dem man 
> einfach das Netzwerkkabel einstecken kann. Oder man benutzt notfalls WLAN.

Dachte ich auch. Als ich das Modem das erste Mal gebraucht hätte,
war ich bereits auf Reisen in einem Ort ohne Internet! Musste einen
Kollegen an der Uni aussuchen und einige Stunden von seinem Arbeits-
platz aus die "third party" Treiber holen und installieren. (Die 14,4
kB/s Limite war dort kein Problem, die Leitungen geben nicht mehr
her. Aber sehr ungünstig hier in der Schweiz.)

Umständlich war's auf jeden Fall, weil IBM Ingenieure peanuts gespart
haben mit dem Unding softmodem :-(

Nachtrag zu softmodem: Das Problem ist heute nicht so gravierend. 
Letzthin hatte ich einen billigen Laptop mit einem Softmodem
in der Hand. Habe testweite Ubuntu installiert. Tatsächlich nach
ein paar Klicks mehr (wegen propritäre Treiber) lief es dann!

Gruss
Visvanath
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#556
Author: Roman Merz
Date: Sat, 12 Jan 2008 20:36
27 lines
2203 bytes
Gabriela Salvisberg wrote:

> Händler und Hersteller wollen die Kisten mit möglichst wenig Aufwand und
> möglichst viel Marge verkaufen. Linux ist unbequem. Ob es seitens Dell
> nur ein Lippenbekenntnis war, kann ich nicht beurteilen.

Vorinstalliert gibt es Ubuntu nur bei einer sehr kleinen Anzahl von
Modellen.  Einige der leistungsfaehigeren Modelle werden mit Red Hat
angeboten (und sogar in die Schweiz geliefert).
Die meisten Modelle koennen leider nur mit Windows gekauft werden, auch wenn
Dell grundsaetzlich versichert, dass Ubunutu lauffaehig sein soll [0].

> Mir fallen noch Gespräche ein, die ich anlässlich einer Orbit/IEX-Messe
> z.B. mit Maxdata und Littlebit geführt habe. Beide erzählten, dass sie
> bei besonders hartnäckigen Kunden, die ein bestimmtes Gerät wollen,
> durchaus mal mit sich reden lassen.

Bei Littlebit gibt es die Rechner problemlos ohne vorinstalliertes
Betriebssystem (dieser Artikel wurde auf einem solchen Notebook verfasst). 
Ob und wieviel Hartnaeckigkeit zu einer Vorinstallation fuehrte, blieb
ungeprueft.

Gruss
Roman

[0]
http://support.euro.dell.com/support/topics/global.aspx/support/dsn/en/document?c=ch&dl=false&l=de&s=gen&docid=2F0A15EB21C7E5DDE040A68F5B285AAE&doclang=de&cs=#2
Re: Jeder hat seine eigene "Mission"
#557
Author: Gabriela Salvisberg
Date: Sun, 13 Jan 2008 16:57
45 lines
2924 bytes
Am Sat, 12 Jan 2008 07:42:01 +0100 schrieb Joerg Lorenz:

> Gabriela Salvisberg schrieb:
>> Am Thu, 10 Jan 2008 19:39:34 +0100 schrieb Joerg Lorenz:
>> 
>>> Christof Buergi schrieb:
>>>> auch nicht immer alle Details (etwa der Fingerabdrucksensor), aber im
>>>> Grossen und Ganzen gilt Linux auf ThinkPad als problemlos.
>>> So, so? Und was von dem was Du da oben ^^^^^^^schreibst soll
>>> irgendjemanden der nur mit einem Laptop arbeiten will, dazu bringen,
>>> auf Linux umzusteigen?
>> 
>> [...] Hast du den Christof gerade eben der Ketzerei bezichtigt?[...]
>> Wann schickst du ihm die tuxinischen Inquisitoren vorbei?

OK, hier hätte ich ein solches ;-) Smilie springen lassen können.

> Habe ich eigentlich nicht im Sinn. Ich will damit nur zum Ausdruck
> bringen, dass Linux selbst in "verbraucherfrezundlichen" Ausführungen
> noch sehr kompliziert und für den Massenmarkt wohl noch kaum tauglich
> ist. Von Ketzerei keine Spur und ich habe auch niemanden derselben
> bezichtigt.

Deine Antwort an Christof klang so, als würdest du dich nicht über 
mögliche Probleme empören, sondern darüber, dass Christof ebendiese 
erwähnte.

>> Eine von Dell getätigte Umfrage zeigte, dass Dell irgendwas mit Linux
>> machen muss. Und sie machten zumindest irgendetwas (ob sie's richtig
>> verstanden haben, steht auf einem anderen Blatt).
> 
> Hast Du bei Dell schon mal angefragt?

Das habe ich nicht, weil man Dell-Geräte in keinem Shop oder Showroom 
anschauen kann. Bei Desktop-PCs wäre mir das nicht so wichtig; bei 
Notebooks hingegen schon.

> Abgesehen davon: Ich habe keine Mission. Wenn ich von etwas überzeugt
> bin, dann ist es, dass ich es lieber habe, wenn man als Konsument eine
> echte (Aus)wahl hat und das gilt nicht nur für Computer und
> Betrübssysteme.

Da gehe ich mit dir doch völlig einig :-)

Gaby
Re: Jeder hat seine eigene "Mission"
#558
Author: Joerg Lorenz
Date: Sun, 13 Jan 2008 18:03
15 lines
1691 bytes
Gabriela Salvisberg schrieb:
> 
> Da gehe ich mit dir doch völlig einig :-)

Friendenspfeife angenommen!  :-)
> 
> Gaby

Jörg

-- 
Reclaim your inbox! Thunderbird makes emailing safer, faster, and easier
than ever before with the industry's best implementations of features
such as intelligent spam filters, built-in RSS reader, quick search, and
much more. http://www.mozilla-europe.org/de/products/thunderbird/
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#559
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Sun, 13 Jan 2008 23:29
22 lines
2115 bytes
Am 12.01.2008 04:38, Gabriela Salvisberg schrieb:
> 
> Ich habe beim Versuch, mein Wunsch-Thinkpad ohne Windows zu kaufen, einen 
> Rückschlag erlebt. Der mir von Lenovo Schweiz genannte Händler 
> (pathworks.ch), der angeblich die Thinkpads auf Wunsch auch ohne Windows 
> verkaufe, entpuppte sich als Schlag ins Wasser. 

Gerade in /. gelesen

Lenovo Delivers SuSE Linux-Based ThinkPads
Sunday January 13

"Lenovo will release pre-installed SLED 10 on its Intel Centrino
processor-powered ThinkPad T61 and R61 14-inch-wide notebooks. In
February, Lenovo's pre-integrated Novell Linux offering will expand to
include some Penryn-based ThinkPads. The starting price for this
system will be $949, $20 less than the same laptop with Vista Home
Premium."

http://linux.slashdot.org/article.pl?sid=08/01/13/0053200

Visvanath
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#560
Author: Gabriela Salvisberg
Date: Mon, 14 Jan 2008 00:35
18 lines
1789 bytes
Am Mon, 14 Jan 2008 00:29:20 +0100 schrieb Visvanath Ratnaweera:

> Gerade in /. gelesen
> 
> Lenovo Delivers SuSE Linux-Based ThinkPads Sunday January 13
> 
> "Lenovo will release pre-installed SLED 10 on its Intel Centrino
> processor-powered ThinkPad T61 and R61 14-inch-wide notebooks. In
> February, Lenovo's pre-integrated Novell Linux offering will expand to
> include some Penryn-based ThinkPads. The starting price for this system
> will be $949, $20 less than the same laptop with Vista Home Premium."
> 
> http://linux.slashdot.org/article.pl?sid=08/01/13/0053200

Danke, das klingt sehr interessant. Den SLED brauche ich zwar nicht, aber 
man kann ja problemlos eine andere Distribution installieren.

Gaby
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#561
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Mon, 14 Jan 2008 22:21
23 lines
2098 bytes
Hello Gaby

Am 14.01.2008 01:35, Gabriela Salvisberg schrieb:
> Am Mon, 14 Jan 2008 00:29:20 +0100 schrieb Visvanath Ratnaweera:
> 
>>
>> Lenovo Delivers SuSE Linux-Based ThinkPads Sunday January 13
>>
>> http://linux.slashdot.org/article.pl?sid=08/01/13/0053200
> 
> Danke, das klingt sehr interessant. Den SLED brauche ich zwar nicht, aber 
> man kann ja problemlos eine andere Distribution installieren.

SLED ist sogar kontra-produktiv wegen Microsoft-Novell Schluter-
schluss. In xtops.de gibt es Lenovo mit Debian:
http://xtops.de/thinkpad_linux_preinstalled.html

Ein anderer Versuch: "Laptops & Notebooks without Microsoft-Tax":
http://tuxmobil.org/microsoft_tax_free_laptops_and_notebooks.html
leider bisher nur in DE lieferbar

Gruss
Visvanath
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#574
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Sun, 20 Jan 2008 00:09
21 lines
2074 bytes
Noch ein interessantes Angebot:

Am 14.01.2008 23:21, Visvanath Ratnaweera schrieb:
> 
> Am 14.01.2008 01:35, Gabriela Salvisberg schrieb:
>> Am Mon, 14 Jan 2008 00:29:20 +0100 schrieb Visvanath Ratnaweera:
>>>
>>> Lenovo Delivers SuSE Linux-Based ThinkPads Sunday January 13
>>>
>>> http://linux.slashdot.org/article.pl?sid=08/01/13/0053200
>>
>> Danke, das klingt sehr interessant. Den SLED brauche ich zwar nicht, 
>> aber man kann ja problemlos eine andere Distribution installieren.
> 
> SLED ist sogar kontra-produktiv wegen Microsoft-Novell Schluter-
> schluss. In xtops.de gibt es Lenovo mit Debian:
> http://xtops.de/thinkpad_linux_preinstalled.html

http://www.digitec.ch/ProdukteDetails2.aspx?Reiter=Details&Artikel=136872

VR
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#575
Author: Gabriela Salvisberg
Date: Sun, 20 Jan 2008 15:47
16 lines
1684 bytes
Am Sun, 20 Jan 2008 01:09:13 +0100 schrieb Visvanath Ratnaweera:

> Noch ein interessantes Angebot:
> 
> http://www.digitec.ch/ProdukteDetails2.aspx?
Reiter=Details&Artikel=136872

Mir stünde der Sinn eher danach:
http://www.digitec.ch/Startseite.aspx?param=details&wert=141983

Bessere CPU, mehr Grafikspeicher. Aber bei all diesen Geräten bezahlt man 
die nicht gebrauchte Windows auch noch mit. Man müsste sich auf das 
Experiment einlassen und die Windows-Lizenz gegen Gutschrift an Lenovo 
zurückschicken.

Gaby
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#576
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Mon, 21 Jan 2008 07:34
33 lines
2494 bytes
Hello Gaby

Am 20.01.2008 16:47, Gabriela Salvisberg schrieb:
> Am Sun, 20 Jan 2008 01:09:13 +0100 schrieb Visvanath Ratnaweera:
> 
>> http://www.digitec.ch/ProdukteDetails2.aspx?
> Reiter=Details&Artikel=136872
> 
> Mir stünde der Sinn eher danach:
> http://www.digitec.ch/Startseite.aspx?param=details&wert=141983
> 
> Bessere CPU, mehr Grafikspeicher. 

Auch eine andere Preisklasse!

> Aber bei all diesen Geräten bezahlt man 
> die nicht gebrauchte Windows auch noch mit. Man müsste sich auf das 
> Experiment einlassen und die Windows-Lizenz gegen Gutschrift an Lenovo 
> zurückschicken.

Richtig. Dazu gibt es unterschiedlichsten Erfahrungen. Momentan ist
man glücklich, dass M$ statt Vista immerhin eine "Downgrade" zu XP
anbietet. http://www.microsoft.com/austria/oem/1-4-3-downgrade.mspx
Wichtig: Nur bei Business und Premium.

Wenn ein Linuxer jetzt zur Sicherheit XP dual-boot haben möchte,
ist das ja ein Upgrade :-)

Quelle: Diskussion gerade in ch.comp.os.ms-windows, Betreff
"Vista downgrade".

Gruss
Visvanath
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#587
Author: Gabriela Salvisberg
Date: Tue, 22 Jan 2008 22:23
41 lines
3104 bytes
Am Mon, 21 Jan 2008 08:34:24 +0100 schrieb Visvanath Ratnaweera:

> Am 20.01.2008 16:47, Gabriela Salvisberg schrieb:
>> Mir stünde der Sinn eher danach:
>> http://www.digitec.ch/Startseite.aspx?param=details&wert=141983
>> 
>> Bessere CPU, mehr Grafikspeicher.
> 
> Auch eine andere Preisklasse!

Das Gerät soll ja auch wieder ein paar Jährchen halten :o)

>> Aber bei all diesen Geräten bezahlt man die nicht gebrauchte Windows
>> auch noch mit. Man müsste sich auf das Experiment einlassen und die
>> Windows-Lizenz gegen Gutschrift an Lenovo zurückschicken.
> 
> Richtig. Dazu gibt es unterschiedlichsten Erfahrungen. Momentan ist man
> glücklich, dass M$ statt Vista immerhin eine "Downgrade" zu XP anbietet.
> http://www.microsoft.com/austria/oem/1-4-3-downgrade.mspx Wichtig: Nur
> bei Business und Premium.

Ich verstehe nicht, warum man den gewöhnlichen Home-User derart 
benachteiligt. Es gibt oder gab sogar Geräte, auf denen (teils wegen 
schwacher Hardware) nur Vista Basic ausgeliefert wird. Gerade bei solchen 
Geräten wäre ein Downgrade auf XP mehr als angebracht.

> Wenn ein Linuxer jetzt zur Sicherheit XP dual-boot haben möchte, ist das
> ja ein Upgrade :-)
> 
> Quelle: Diskussion gerade in ch.comp.os.ms-windows, Betreff "Vista
> downgrade".

Habs gesehen und etwas "dazugesenft". Was mich nervt: Es werden fast nur 
noch Wiederherstellungs-CDs (bzw. DVDs) ausgeliefert. Statt eine richtige 
Installation durchzuführen, wird damit einfach ein Image draufgeklatscht. 
Sogar wenn ich auf dem neuen Gerät die gleiche Windows-Version nutzen 
wollte, könnte ich gar nichts mit der mitgelieferten Version anfangen.

Auch unter Linux bin ich nicht scharf auf Vorinstalliertes.

Gaby
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#588
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Wed, 23 Jan 2008 11:45
39 lines
2954 bytes
Helo Gaby

Am 22.01.2008 23:23, Gabriela Salvisberg schrieb:
> Am Mon, 21 Jan 2008 08:34:24 +0100 schrieb Visvanath Ratnaweera:
> 
>> Am 20.01.2008 16:47, Gabriela Salvisberg schrieb:
>>> Aber bei all diesen Geräten bezahlt man die nicht gebrauchte Windows
>>> auch noch mit. Man müsste sich auf das Experiment einlassen und die
>>> Windows-Lizenz gegen Gutschrift an Lenovo zurückschicken.
>> Richtig. Dazu gibt es unterschiedlichsten Erfahrungen. Momentan ist man
>> glücklich, dass M$ statt Vista immerhin eine "Downgrade" zu XP anbietet.
>> http://www.microsoft.com/austria/oem/1-4-3-downgrade.mspx Wichtig: Nur
>> bei Business und Premium.
> 
> Ich verstehe nicht, warum man den gewöhnlichen Home-User derart 
> benachteiligt. Es gibt oder gab sogar Geräte, auf denen (teils wegen 
> schwacher Hardware) nur Vista Basic ausgeliefert wird. Gerade bei solchen 
> Geräten wäre ein Downgrade auf XP mehr als angebracht.

Logisch, zum Vorteil von Microsoft! Je kleiner der Kunde, desto 
mächtiger ist der Monopol.

>> Wenn ein Linuxer jetzt zur Sicherheit XP dual-boot haben möchte, ist das
>> ja ein Upgrade :-)
>>
>> Quelle: Diskussion gerade in ch.comp.os.ms-windows, Betreff "Vista
>> downgrade".
> 
> Habs gesehen und etwas "dazugesenft".

Hab mit Tabasco garniert :-)

> Auch unter Linux bin ich nicht scharf auf Vorinstalliertes.

In ch.comp.os.ms-windows habe ich geschrieben: Nicht ein individueller
Wunsch ist wichtig, sondern der Kunde "modular" einkaufen kann.

Gruss
Visvanath
Re: Jeder hat seine eigene "Mission"
#589
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Thu, 24 Jan 2008 22:34
23 lines
2297 bytes
Am 12.01.2008 06:07, Gabriela Salvisberg schrieb:

> [...]
> Der Markt versucht, durch ein mit allen Mitteln beworbenem Angebot eine 
> Nachfrage zu erzeugen. Ich habe aber den Verdacht, dass umgekehrt auch 
> eine verstärkte Nachfrage zur Änderung des Angebots führen kann. Schau 
> dir DRM-geschützte Musik an. Die Nachfrage zeigte, dass das DRM-Konzept 
> nicht läuft. DRM-Musik ist jetzt quasi gegessen. Und schau dir Dell an. 
> Eine von Dell getätigte Umfrage zeigte, dass Dell irgendwas mit Linux 
> machen muss. Und sie machten zumindest irgendetwas (ob sie's richtig 
> verstanden haben, steht auf einem anderen Blatt).

Das irgendetwas aber macht Schlagzeilen:
Neues Linux-Notebook von Dell
   http://www.heise.de/newsticker/meldung/102365
   http://www.pcwelt.de/index.cfm?pid=1536&pk=144257
   http://www.pro-linux.de/news/2008/12241.html

Linux kommt unerwartet aus einer anderen Ecke:
   http://www.pro-linux.de/edit/jan2008.html
   http://www.heise.de/newsticker/meldung/102415

Visvanath
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#508
Author: Gabriela Salvisberg
Date: Sun, 24 Feb 2008 01:02
46 lines
3040 bytes
Am Tue, 08 Jan 2008 20:39:55 +0100 schrieb Visvanath Ratnaweera:

> Auf Pro-Linux erschienen:
> 
>     Herstellersupport für Linux auf Notebooks - Ein aktueller
>     Marktüberblick
> 
>     Matthias Heinz, So, 6. Jan 2008
> 
> http://www.pro-linux.de/berichte/notebook-herstellersupport.html

Jetzt kann ich mal eine (gute) Erfahrung betreffend Lenovo in die 
Diskussion werfen. Vielleicht nützt das ja noch wem.

Ich hab mir inzwischen ein Lenovo Thinkpad T61p zugelegt. Der Händler 
(tell-it.ch) zeigte sich beratungsfreundlich und gab mir den 
entscheidenden Hinweis, wie ich die mitgekaufte Vista-Lizenz (die ich 
nicht brauche) an Lenovo zurückgeben kann.

Nach dem Kauf darf man unter gar keinen Umständen das vorinstallierte 
Windows nutzen, also nichtmal die "Lizenzvereinbarungen" annehmen! Darum 
bootet man am besten gleich von Anfang an mit einer bootfähigen CD 
(irgend eine Linux- oder Windows-CD). Sobald nämlich das installierte 
Windows auch nur einen Pieps an MS schickt, gilt die Version als 
"benutzt". Natürlich muss man die bestehende Windows-Partition (und auch 
die Service-Partition) wegformatieren. Letztere sah ich übrigens erst im 
Gnome-Partition-Editor. Sie trug einen Namen wie "ServiceV002" und ist 
ca. 8 GB gross.

Nun wendet man sich per E-Mail an issr[at]ch.lenovo.com (die Adresse ist 
auch hier erwähnt [1]). Da schreibt man hin, dass man sich bei XY das 
Lenovo-Gerät XYZ gekauft hat, dessen mitgekaufte Windows-Lizenz man aber 
zurückgeben möchte. Natürlich muss man eine gültige Schneckenpostadresse 
angeben, damit sie einem dann per Post ein Formular zustellen können.

Das Formular ist nach ca. zwei bis drei Arbeitstagen da. Darin füllt man 
den genauen Gerätetyp inkl. Seriennummer aus, sowie den Namen des 
Händlers und die genaue Windows-Lizenznummer. Es darf auch die 
Bankverbindung nicht fehlen, denn dorthin überweist Lenovo später die Fr. 
45.- als Vergütung für die nicht benutzte Windows-Vista-Lizenz. Mit der 
Unterschrift bestätigt man, dass man das darauf liegende Windows nie 
benutzt hat und dass man es komplett von der Platte entfernt hat.

Gaby

[1] http://www.neptun.ethz.ch/news/pc
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#530
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Wed, 02 Apr 2008 10:12
11 lines
1348 bytes
Am 24.02.2008 02:02, Gabriela Salvisberg schrieb:
> 
> Jetzt kann ich mal eine (gute) Erfahrung betreffend Lenovo in die 
> Diskussion werfen. Vielleicht nützt das ja noch wem.
> 

Die Würfel sind gefallen ;-)

Mein Beitrag ist hier: http://www.ratnaweera.net/?p=8

Visvanath
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#531
Author: Christof Buergi
Date: Wed, 02 Apr 2008 12:04
11 lines
1651 bytes
Visvanath Ratnaweera schrieb:

> Die Würfel sind gefallen ;-)
>
> Mein Beitrag ist hier: http://www.ratnaweera.net/?p=8

Oh, ein R-Serie Lenovo. Ich sollte dich vielleicht warnen, dass dies von 
den teuren Lenovos die Billigen sind. ;-) Das merkt man unter anderem an 
der Verarbeitung: Die R-Serie ist nicht so robust, wie die in dieser 
Hinsicht schon fast legendäre T-Serie. Es sind aber immer noch 
hervorragende Notebooks.
Re: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?
#532
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Wed, 02 Apr 2008 18:36
49 lines
3286 bytes
Hoi Christof

Am 02.04.2008 14:04, Christof Buergi schrieb:
> Visvanath Ratnaweera schrieb:
>>
>> Mein Beitrag ist hier: http://www.ratnaweera.net/?p=8
> 
> Oh, ein R-Serie Lenovo. Ich sollte dich vielleicht warnen, dass dies von 
> den teuren Lenovos die Billigen sind. ;-) Das merkt man unter anderem an 
> der Verarbeitung: Die R-Serie ist nicht so robust, wie die in dieser 
> Hinsicht schon fast legendäre T-Serie. Es sind aber immer noch 
> hervorragende Notebooks.

Bin ich mir dessen bewusst. Das Gerät ist nicht ganz für mich (warum
sonst die Win-XP Partition lassen? Mein Arbeitspferd bleibt vorauss.
der über zwei Jahre alte TP T42. )

Der Preis spielt natürlich auch eine Rolle.

/OT
Nach den neuen Nachrichten aus Tibet ist mir die ganze Lenovo-
Geschichte ungeheuer. Da wird ein friedliches Volk langsam
erstickt, das über ein halbes Jahrhundert lang!

Ich bin mit diesen Nachrichten (in Asien) aufgewachsen. Damals
"auf Papier" war es irgendwie entfernt, verzögert. Heute mit
den Internet-Bildern und von den Reaktionen aller freien Ländern,
ist die Sache offensichtlich. :-(

Es wurde letzte Zeit sehr viel berichtet, sogar heute in
heise-news

Amnesty International sieht beschämende Menschenrechtslage in China
-------------------------------------------------------------------
Vier Monate vor den Olympischen Spielen hat Amnesty International (ai)
die Menschenrechtssituation in China als "beschämend" kritisiert. Die
Regierung in Peking habe ihr vor den Spielen gegebenes Versprechen,
die Menschenrechte zu verbessern, nicht eingehalten. "Die Lage hat
sich eher verschlechtert als verbessert", sagte ai-Generalsekretärin
Barbara Lochbihler am gestrigen Dienstag in Berlin. "Zur Zeit werden
verstärkt Menschenrechtsaktivisten in und um Peking mundtot gemacht,
in Tibet regieren Gewaltmissbrauch, mutmaßliche Folter und strikte
Medienblockade."

http://www.heise.de/newsticker/Amnesty-International-sieht-beschaemende-Menschenrechtslage-in-China--/meldung/105832


Gruss
Visvanath
Echte Whitehats in Sachen Hardware? (was: Linux-freundliche Notebook-Hersteller?)
#533
Author: Gabriela Salvisberg
Date: Wed, 02 Apr 2008 22:45
37 lines
2478 bytes
Am Wed, 02 Apr 2008 20:36:40 +0200 schrieb Visvanath Ratnaweera:

Salü Visvanath

Mein T61p läuft sehr brav und hat meinen Desktop-PC gezwungenermassen 
früher ersetzen müssen, als ich geplant hatte (dessen Grafikkarte ist mir 
vor Ostern abgeraucht).

> /OT
> Nach den neuen Nachrichten aus Tibet ist mir die ganze Lenovo-
> Geschichte ungeheuer. Da wird ein friedliches Volk langsam erstickt, das
> über ein halbes Jahrhundert lang!

Stimmt. Berücksichtigte man dieses, dürften wir keine Lenovos kaufen :-(

Normalerweise (bei Lebensmitteln, Kleidung usw.) achte ich auf solches, 
sowie auf Infos über umweltschonende Fertigung. Nur war zum Zeitpunkt 
meiner Bestellung das Tibet-Thema nicht ganz so präsent.

Aber welches sind denn "politisch korrekte" Whitehats [1] in der 
Hardwarefertigung? Ich spreche da Dinge an wie beispielsweise:

- Menschenwürdige Arbeitsbedingungen (z.B. keine Kinderarbeit)
- Umweltschonende Fertigung, soweit machbar [2]
- Weitgehend rezyklierbare Teile
- Aus möglichst demokratischen Ländern
- Vertretbarer Stromverbrauch

Und dann soll's auch noch ohne grosse Klimmzüge unter Linux laufen.

Gaby

[1] Mir ist schon klar, dass nun der eine oder andere, dem solche Punkte 
egal sind, mir gerne empfehlen würde in den Wald zu ziehen und einen 
Tannzapfenrechner zu bauen *g*. 

[2] Bei diesem Punkt stand Lenovo eine Zeit lang nicht so schlecht da
Re: Echte Whitehats in Sachen Hardware?
#534
Author: Christof Buergi
Date: Thu, 03 Apr 2008 11:36
6 lines
1520 bytes
Gabriela Salvisberg schrieb:
> Stimmt. Berücksichtigte man dieses, dürften wir keine Lenovos kaufen :-(

Na, ich weiss nicht. Ich halte nicht viel von Boykotten gegen Nationen. 
Erfahrungsgemäss treffen sie eigentlich immer die Falschen, und sind oft 
kontraproduktiv.
Re: Echte Whitehats in Sachen Hardware?
#535
Author: Markus Grob
Date: Thu, 03 Apr 2008 18:41
20 lines
1847 bytes
Gabriela Salvisberg schrieb:

> Aber welches sind denn "politisch korrekte" Whitehats [1] in der 
> Hardwarefertigung? 

Gibt es zur Zeit nicht, denn zur Zeit lohnt es sich nicht. Die grosse
Masse kauft billig und entsprechend wird produziert.

Da muss schon etwas politisches geschehen, bevor man da umdenkt. RoHS
als Beispiel. Bis es aber von A bis Z so läuft hat der Alexander schon
seine eigene Gruppe und sich aus dem Rest von ch.* zurückgezogen ;-)

Gruss, Markus, bald KDE 4.0.3 testend.

-- 
Auch ich bin ein KDE 4.0.2 Nutzer... Du auch?

Hilf mit, KDE zu verbessern, indem Du testest und Fehler meldest.

*** http://bugs.kde.org/ ***
Re: Echte Whitehats in Sachen Hardware?
#536
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Thu, 03 Apr 2008 20:36
27 lines
2222 bytes
Am 03.04.2008 20:41, Markus Grob schrieb:
> Gabriela Salvisberg schrieb:
> 
>> Aber welches sind denn "politisch korrekte" Whitehats [1] in der 
>> Hardwarefertigung? 
> 
> Gibt es zur Zeit nicht, denn zur Zeit lohnt es sich nicht. Die grosse
> Masse kauft billig und entsprechend wird produziert.

Der Mensch als "eine grosse Masse", das ist ein phantasievoller 
Ausdruck. Ist irgendwie natürlich, nicht? Wir können auch nicht
unterscheiden wieviele Rinder und den Kebab gespendet haben!


> Da muss schon etwas politisches geschehen, bevor man da umdenkt. 

Und wie geschieht was in der Politik?


> RoHS
> als Beispiel. Bis es aber von A bis Z so läuft hat der Alexander schon
> seine eigene Gruppe und sich aus dem Rest von ch.* zurückgezogen ;-)

Muss sagen, da ich nichts verstehe. Mit dem Alexander (den Grossen)
hätte ich eher eine Truppe vorgestellt als eine Gruppe ;)

Visvanath
Re: Echte Whitehats in Sachen Hardware?
#537
Author: Markus Grob
Date: Thu, 03 Apr 2008 22:22
34 lines
2704 bytes
Visvanath Ratnaweera schrieb:
> Am 03.04.2008 20:41, Markus Grob schrieb:

>> Da muss schon etwas politisches geschehen, bevor man da umdenkt. 
> 
> Und wie geschieht was in der Politik?

Da geschieht nichts. Da wird nur geschehen ;-) Nun, es ist schon so,
wenn genügend Leute genügend lange bohren, so werden auch die Politiker
darauf aufmerksam und zwingen schlussendlich die Hersteller zum Handeln,
ausser jemand grosses entdeckt es als Marktlücke und die anderen
springen auf den Zug auf.
Lässt sich aber kaum voraussagen und einzelne sind zur Zeit noch nicht
entscheidend genug, um Weichen zu stellen, doch darfst es versuchen. Ich
mache es auf meine Art und die besteht darin, Computer so lange zu
nutzen, wie es geht und erst neue Sachen zu kaufen, wenn das Alte nicht
mehr einsetzbar ist.


> Muss sagen, da ich nichts verstehe. Mit dem Alexander (den Grossen)
> hätte ich eher eine Truppe vorgestellt als eine Gruppe ;)

Nun, der ist in ch.admin und anscheinend ch.talk recht aktiv am trollen,
doch da ich ch.talk nicht verwende, bekomme ich es nur am Rande mit :-)

Gruss, Markus, noch seine Maschine aus dem Jahr 2004 einsetzend mit
gewissen Bauteilen aus dem letzten Jahrtausend, wie etwa der Floppy ;-)

-- 
Auch ich bin ein KDE 4.0.2 Nutzer... Du auch?

Hilf mit, KDE zu verbessern, indem Du testest und Fehler meldest.

*** http://bugs.kde.org/ ***
Re: Echte Whitehats in Sachen Hardware?
#538
Author: Gabriela Salvisberg
Date: Fri, 04 Apr 2008 00:52
19 lines
1778 bytes
Am Thu, 03 Apr 2008 20:41:11 +0200 schrieb Markus Grob:

> [snip]Bis es aber von A bis Z so läuft hat der Alexander schon
> seine eigene Gruppe und sich aus dem Rest von ch.* zurückgezogen ;-)

Würdest du deine A.M.-Fixierung bitte in ch.talk oder /dev/null lassen, 
wo sie hingehört? 

Echt. Da rüstet man jahrelang ständig Filter nach, um den LäCHTraZ 
(lästigsten CH-Troll aller Zeiten) fernzuhalten, und dann kommen Troll-
Jünger wie du und vermiesen mit des LäCHTraZ OT-Erwähnung ganze 
Threads. :-(

Usenet ist tot *seufz*

Da man nicht nach /dev/null F'uppen kann und weil dag° in einer anderen 
Hierarchie ist, dann eben F'up2 Poster.

Gaby
Re: Echte Whitehats in Sachen Hardware?
#539
Author: John Fanta
Date: Sat, 05 Apr 2008 06:59
18 lines
1823 bytes
Gabriela Salvisberg schrieb:

>Aber welches sind denn "politisch korrekte" Whitehats [1] in der 
>Hardwarefertigung? Ich spreche da Dinge an wie beispielsweise:

Wie genau das untersucht wurde, weiss ich jetzt auch nicht, aber einige
Infos findest Du sicher hier:

<http://www.fair-computer.ch/>

Acer scheint da ganz schlecht wegzukommen, Dell besser, und von Lenovo
steht leider gar nichts (scheint nicht zu den Top 5 zu gehören)...

jf

-- 
The reluctance to put away childish things may be a requirement of
genius. - Rebecca Pepper Sinkler
Re: Echte Whitehats in Sachen Hardware?
#540
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Sat, 05 Apr 2008 19:23
40 lines
2811 bytes
Hello Zusammen

Am 05.04.2008 08:59, John Fanta schrieb:
> Gabriela Salvisberg schrieb:
> 
>> Aber welches sind denn "politisch korrekte" Whitehats [1] in der 
>> Hardwarefertigung? Ich spreche da Dinge an wie beispielsweise:
> 
> Wie genau das untersucht wurde, weiss ich jetzt auch nicht, 

Ist auch keine einfache Frage. Letzthin habe ich das Wort "Kosten-
wahrheit" gehört. Wenn wir vom Preise reden, reden wir vom "wahren"
Preis? Nicht nur was es alles beansprucht hat, sondern auch was noch
kommt!

> aber einige
> Infos findest Du sicher hier:
> 
> <http://www.fair-computer.ch/>

Wichtig ist, dass der Konsument, oder mind. ein Teil, solche gedanken
macht. Irgendmal müssen die Hersteller reagieren.

Ich hatte den Eindruck fair-computer.ch sei eher für Umwelt - Stoffe, 
Energie, etc. - interessiert. Unmenschliche Arbeitsbedinugen oder eben
wie vorher diskutiert Unterdrückung ganzer Völker (Tibet/China) ist
natürlich noch schwieriger zu berücksichtigen.

Dass wir nicht allzu weit OT sind, eine neue Entwicklung: Plötzlich
sind minimale Geräte "in", geführt von EeePC. Die kastengrosse 
Gamer-Computer mit Turbinen, Alarm-Leuchten und dazugehörige Netz-
teile im kW-Bereich sieht man immer weniger!

Abgesehen von Energieverschwendung tun die minimalen Hardware auch
Microsoft weh. Ihre Vista sollte ja Chip-Industrie ankurbeln, drum
die exorbitante Hardware-Anforderungen. Jetzt plötzlich können sie
XP nicht killen um Vista Platz zu machen!

Gruss
Visvanath
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