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Article #4Re: Schutz der Ozonschicht
From: Bernd Harmsen
Date: Wed, 20 Dec 1995 00:00
Date: Wed, 20 Dec 1995 00:00
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Hallo Leute, folgendes schrieb Micheal am 18.12.95 (Auszugsweise). Hier ein paar Kommentare dazu. > 0. Die weltweite Chlorbelastung kommt nicht von den FCKW, da gibts genug > Chlor- und Chlorwasserstoffemissionen! Allerdings wird das in der Atmos- > phaere ziemlich schnell wieder ausgewaschen und landet im Boden und in > den Meeren, wo etwas Chlorid ja nicht so auffallen duerfte. > Und eine weltweite FCKW-Belastung wird nicht erfasst - leider. Sicher, nicht alles Chlor in der Atmosph�re kommt vom FCKW. Schon seit Urzeiten gibts es nat�rliche "Chlorquellen", deren Emissionen auch in die Stratosph�re gelagen und dort als "Ozonsenke" wirken. Dieser Prozess liegt/ lag jedoch mit der nat�rlichen Ozonproduktion in einem (empfindlichen) Gleichgewicht, da� durch hinzuf�gen zus�tzlicher "Ozonsenken" schnell gest�rt wird. Ist das mit dem Auswaschen von Gasen aus der Atmosph�re wirklich so einfach? Wenn ja, zu welchen Prozentsatz w�rde FCKW wohl ausgewaschen. Ich meine geh�rt zu haben, da� das bei vielen "Schadstoffen" nicht so gut funktioniert! Au�erdem, wie funkioniert so ein Mechanismus oberhalb der Tropopause? > 1. sind FCKW sehr stabile Verbindungen, deswegen wurden sie auch > entwickelt, da sie praktisch inert sind Deswegen haben sie ja auch genug Zeit die Stratosph�re (plus Ozonschicht) zu erreichen. > 2. haben FCKW eine _sehr_ grosse Dichte, sicher der Wind treibt sie > umher, aber da oben ist kein Wetter mehr. Wie schon gesagt, FCKWs haben viel Zeit. Wenn mich meine Erinnerung nicht t�ucht brauchen sie CA.50 Jahre bis zur Ozonschicht. Luftstr�mungen, die sie transportieren k�nnen gibt es auch oberhalb der Troposph�re, darunter gibt es Wind, Wetter, Thermikschl�uche usw. Und, einmal durch die Tropopause (wirkt wie eine Inversionsschicht, mit gr��erer H�he steigt die Temperatur �ber ihr wieder) ist ein zur�ckfallen, aufgrund der Dichte, nicht so einfach. > 3. sollte das nur ein Anstoss zur Diskussion sein, denn ich WEISS es > nicht, ich will es nur diskutieren, vielleicht wissen wir zusammen > mehr! Ok. Ich habe die Weisheit auch nicht gefressen und mir ist es lieber korrigiert zu werden, als mit verdrehten Ansichten rumzulaufen. > 5. Es gab mal einen Artikel in der ,,taz'' zu diesem Thema, der noch > weiter ging (absichtliche versuchsweise Herbeifuehrung eines > Ozonloches ueber Australien im Jahre 1985) der Artikel war in einer > Sonnabendausgabe, wahrscheinlich 1991. In diesem Artikel wurde > behauptet, dass das Perchlorat von 300 Raketen -theoretisch- > ausreiche, die Ozonschicht voellig zu vernichten. > Da inzwischen 10 Jahre vergangen sind, duerften es inzwischen > ca. 100 Starts gewesen sein. Warum sollte den jemand absichtlich ein Ozonloch herbeif�hren wollen? > Also, es waere schoen, wenn sich noch jemand an der Diskussion beteiligen > wuerde. Finde ich auch Gr��e Bernd ----------------- Frohe Weihnachten -----------------
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