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Started by Michael Oberseider
Sun, 01 Dec 2002 13:39
RB: Slowenien
Author: Michael Oberseider
Date: Sun, 01 Dec 2002 13:39
Date: Sun, 01 Dec 2002 13:39
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Hallo zusammen, Langsam komme ich voran im schreiben meiner Berichte. Leider wieder mit 3-monatiger Versp�tung. Wegen des starken �sterreichbezuges mit X-post nach avb aber f�up2 debm. Abfahrt war am 29.08.2002 in M�nchen Hbf. Da die Ennstsalstrecke zu diesem Zeitpunkt noch gesperrt war, ist als Alternativroute die Tiroler Bahn vorgesehen. Ich m�chte lieber nicht vorrechnen, wie viele Fahrg�ste der Bahn im Ennstal aufgrund des Hochwassers dauerhaft verlorengegangen sind... Denn aufgrund der Streckensperre mussten alle Alternativen durchgerechnet werden. Da ich beim Fahrkartenkauf dem Personal nicht zu viel zumuten wollte, geht es in der ersten Etappe nur bis Klagenfurt. Trotz des Zuschlages von 3,60 EUR, das macht immerhin 18,6% des Fahrpreises f�r die deutsche Strecke aus, w�hlte ich den EC 63, BELA BARTOK, Abfahrt 9:25. Wegen einer Anschlussaufnahme verz�gerte sich unsere Abfahrt um +6 Minuten, die jedoch bis Salzburg wieder eingeholt wurden. Der Zug bestand aus ungarischen Wagen, ich setze mich in den Grossraum. Da ich die Strecke bis Salzburg schon fast auswendig kenne, verbrachte ich die Zeit bis Salzburg schlafend. In Salzburg stieg ich in IC 690, KUNSTHALLE WIEN um. Dieser fuhr auf Gleis 2 ab, aber hielt nicht im Bereich des Empfangsgeb�udes. Der Zug bestand aus alten Abteilwagen, zum Teil liessen sich sogar noch die Fenster �ffnen. Zugpferd war eine 1044. Ich musste in dem nur m�ssig besetzten Zug mein Abteil lediglich mit einem Touristen aus �bersee (USA oder Australien � so genau weiss ich das nicht mehr) teilen. Er wunderte sich sehr �ber die rote Karte (Vorteilscard), die ich bei der Fahrt vorzeigte. Als ich ihm das Prinzip erkl�rte, meinte er, dass dies ein sehr gutes Gesch�ft sei, wenn man eine Karte kauft und danach nur noch fast die H�lfte des Preises zahlen m�sse. Ab Schwarzach-St.Veit geht es auf die Tauernrampe, die k�rzlich zweigleisig ausgebaut wurde. Die neuen Kilometertafeln wurden durch einen orangefarbenen Streifen am oberen Rand gekennzeichnet, so wie in Deutschland auf der SFS. Die S�drampe wurde schon vor l�ngerer Zeit ausgebaut, als Hinweis sind unter den Kilometertafeln auch noch die Tafeln mit dem alten Kilometern angebracht, die jedoch ein deutlich kleineres Format haben. Durch den Ausbau hat die Streckenl�nge abgenommen. Kurz vor Spittal an der Drau treffen wir auf die Tiroler Bahn, die ich auf der Reise nicht mehr verlassen werde. Hinter Villach geht es weiter entlang am W�rthersee, der eigentlich Veldener See heissen m�sste... Der IC h�lt hier drei mal auf einer Strecke von nur 20 km. In Klagenfurt war erst einmal eine Stunde Wartezeit angesagt. Zun�chst musste ich einmal die Fahrkarte f�r die Reststrecke kaufen. Der Bahnhof Klagenfurt machte einen sehr kleinen Eindruck auf mich. Besonders negativ aufgefallen sind mir die Abfahrtsanzeiger. Da wurde ein IC nach Wien S�dbahnhof und ein IC nach Wien Westbahnhof angezeigt. Die Via-Bahnh�fe Villach-Salzburg bzw. Bruck waren nur sehr klein angegeben. Da k�nnte leicht mal einer auf Irrfahrt gehen... Mich betrifft das nicht, denn ich nehme den N nach Bad St. Leonhard. Ob der sein Ziel wirklich erreicht ist fraglich, denn angeblich soll ab Wolfsberg Schienenersatzverkehr sein. Ich setzte meine Reise also im 5047 bis Bleiburg fort. Die Hauptbahn von Wien her kommt mit km 17 nach Klagenfurt, w�hrend die Tiroler Bahn bei km 126 ist. Aufgefalen ist mir dabei der Hp St. Michael ob Bleiburg mit Zweisprachiger Beschriftung Smihel ob Pliberk. In Bleiburg sind wir bei km 84 angelangt. Im Bahnhof erfahre ich, dass die Kilometrieung der Tiroler Bahn sich mittlerweile auf Zeltweg bezieht, die Strecken aus Maribor und Zeltweg treffen mit nahezu gleicher Kilometrierung in Bleiburg ein. Bei Bleiburg � St. Paul handelt es sich �brigens um eine Neubaustrecke, mittlerweile ist sie allerdings auch schon 39 Jahre alt � Er�ffnung 1963. Die Weiterreise nach Maribor erfolgte in einem Dieseltriebwagen der SZ. Die Tiroler Bahn wurde �brigens nicht ein Opfer einer JZ Umkilometrierung, sie verl�uft von 82 bei der Grenze bis 0 bei Maribor. Mit sehr ruhigem Tempo ging es auf der landschaftlich sehr sch�nen Strecke bis Maribor. 5.09.2002: Fahrt Maribor � Ljubljana mit ICS. Obwohl die Fahrkarte des reservierungspflichtigen Zuges platzgebunden ist, bekommt man noch kurz vor Abfahrt des Zuges ein Billett. �brigens funktioniert das nicht mehr mit VC<26 = Euro unter 26. W�hrend es im Vorjahr noch ohne Problem ging, war es heuer nicht mehr m�glich. Was ist schief gelaufen. H�tte ich die Euro unter 26 Karte extra beantragen m�ssen? Die Auslastung des um 7:50 abfahrenden Zuges ist sehr gering. Ohne Halt geht es bis Celje. Bei Zidani Most, das ohne Halt durchfahren wird erreichen wir km 496 (von Belgrad her gesehen). Von dort steigt die Kilometerzahl wieder, auch die Strecke nach Ljubljana ( -Jesenice und Sezana) ist nach wie vor bis Belgrad kilometriert. 6.09.2002: R�ckfahrt im IC 245. Mit viel M�he erreichte ich gerade noch den um 13:45 abfahrenden Zug. Da die Abfahrt jedoch mit +10 erfolgte h�tte ich mich eigentlich gar nicht so beeilen m�ssen. Es war leider keine Zeit mehr zum Erwerb einer Fahrkarte da und deshalb kostet das ganze 400 SIT Nachl�sezuschlag � immer noch billiger als eine Stunde sp�ter mit ICS. Der Von Venezia S.L kommende Zug besteht haupts�chlich aus ungarischen Wagen. Beim Ausstieg funktioiert eine T�re nicht. Der Kondukteur versuchte vergeblich die T�re mit Hilfe der Notentriegelung zu �ffnen. Ein zweckloses Unterfangen, denn auf der T�re klebte ein handgeschriebener Zettel �FUORI SERVIZIO�. Aber irgendwie schien ich der einzige gewesen zu sein, der das hier kapiert hat, denn ausser meiner slowenischen Begleiterin und mir kam niemand auf die Idee, eine andere T�r zu benutzen. Die Weiterfahrt erfolgte um 18:25 mit einem Regionalzug, der elektrischen Variante des Desiro. Doch zuvor versuchte ich mit �bersetzung ein letztes Mal eine Euro unter 26 erm�ssigte Fahrkarte zu erstehen. Leider wieder erfolglos. Was ist schief gelaufen? Ist die Euro unter 26 Funktion der VC kollektiv in Vergessenheit geraten? Oder vielleicht �ber Nacht abgeschafft worden? Immerhis h�tte ich eine Railplusfahrkarte bekommen k�nne, obwohl gar kein RP-Logo auf meiner VC ist... Nach diesen Problemen verlief die Zugsfahrt dann aber ohne besondere Vorkommnisse. R�ckfahrt 13.09.2002: Nachdem es unm�glich war, eine durchgehende Fahrkarte bis M�nchen zu bekommen, muss ich mit einer bis Bleiburg vorlieb nehme. Obwohl die Strecke nur ein wenig l�nger ist wie bis Celje, kostet die Fahrkarte trotz Railplus mehr als das Doppelte. Trotz bereits erfolgter Billettkontrolle hinter Maribor wurde vor der Grenze noch einmal der Fahrschein kontrolliert. In Bleiburg statte ich erst einmal der Bahnhofswirtschaft einen Besuch ab. Danach erwerbe ich die Fahrkarte, es geht sogar bis M�nchen Ost (Das ist bei Kauf in .at manchmal schwierig). �brigens kostet Bleiburg � M�nchen Ost genauso viel wie M�nchen Hbf � Klagenfurt. Wie ist das m�glich? Dich hatte doch nur 10 km DB weniger, daf�r aber 42 km mehr �BB. Schliesslich geht es per 5047 wieder bis Klagenfurt. Von dort nehme ich den IC 797, HERMANN GMEINER, Abfahrt 19:36. Zugpferd des aus Abteilwagen bestehenden Zuges war eine 1044. Da ich fast allein in meinem Wagen war, konnte ich mich breit machen und verbrachte die meiste Zeit bis Salzburg schlafend. Draussen war es immerhin schon dunkel. Die letzte Etappe erfolgte im ORIENT EXPRESS EN 262, Abfahrt 23:55. Ich nahm in einem Grossraumwagen der SNCF platz. Ich wusste gar nicht, dass SNCF-Material so fern ab der Heimat eingesetzt wird. Gruss, Michael
Re: RB: Slowenien
Author: Michael Hanisch
Date: Mon, 02 Dec 2002 15:24
Date: Mon, 02 Dec 2002 15:24
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> wurde. Die neuen Kilometertafeln wurden durch einen > orangefarbenen Streifen am oberen Rand gekennzeichnet, so > wie in Deutschland auf der SFS. Das ist die Markierung f�r die Notbrems�berbr�ckung. > Die S�drampe wurde schon vor > l�ngerer Zeit ausgebaut, als Hinweis sind unter den > Kilometertafeln auch noch die Tafeln mit dem alten > Kilometern angebracht, die jedoch ein deutlich kleineres > Format haben. Durch den Ausbau hat die Streckenl�nge > abgenommen. Kurz vor Spittal an der Drau treffen wir auf die > Tiroler Bahn, die ich auf der Reise nicht mehr verlassen > werde. Hinter Villach geht es weiter entlang am W�rthersee, > der eigentlich Veldener See heissen m�sste... Warum? > In Klagenfurt war erst einmal eine Stunde Wartezeit > angesagt. Zun�chst musste ich einmal die Fahrkarte f�r die > Reststrecke kaufen. Der Bahnhof Klagenfurt machte einen sehr > kleinen Eindruck auf mich. Besonders negativ aufgefallen > sind mir die Abfahrtsanzeiger. Da wurde ein IC nach Wien > S�dbahnhof und ein IC nach Wien Westbahnhof angezeigt. Die > Via-Bahnh�fe Villach-Salzburg bzw. Bruck waren nur sehr > klein angegeben. Da k�nnte leicht mal einer auf Irrfahrt > gehen... Bei solchen Z�gen w�re es wohl sinnvoller, wenn nicht der eigentliche Endpunkt sondern in diesem Fall Salzburg angegeben werden w�rde, so wie ich es vor einigen Jahren in Deutschland bei den IC, die von Hamburg �ber das Rheintal nach M�nchen fuhren sah. Dort war Koblenz als Endpunkt angegeben. > Die letzte Etappe erfolgte im ORIENT EXPRESS EN 262, Abfahrt > 23:55. Ich nahm in einem Grossraumwagen der SNCF platz. Ich > wusste gar nicht, dass SNCF-Material so fern ab der Heimat > eingesetzt wird. Ich halte es allerdings f�r reichlich sinnlos, bei einem Nachtzug, Gro�raumwagen �ber die ganze Strecke einzusetzen. Wobei man dazu sagen muss, dass die SNCF-Abteilwagen auch nicht besser geeignet sind. Aber warum z. B. im EN 246 auf der ganzen Strecke ein 20-94 mitf�hrt, der dann den ganzen Tag in Vorarlberg herum steht und erst am Abend wieder zur�ck f�hrt, ist mir schon immer ein R�tsel gewesen. Das selbe gilt f�r den EN 263, der drei 20-94 von Salzburg bis Wien mit hat. Bis Linz sind die eher sinnlos. Und auch von dort weg, w�rden die Pendler mehr Freude mit Abteilwagen haben. Zeitweise ist es zwischen Salzburg und Amstetten (dort werden die Schlafenden r�de von Pendlern geweckt) schwierig durch so einen Wagen durchzugehen, weil �berall gang�berspannende Beine zu �berwinden sind. LG M -- Michael Hanisch http://www.univie.ac.at/hno-lehre http://mailbox.univie.ac.at/michael.hanisch
Re: RB: Slowenien
Author: Ulf Fischer
Date: Mon, 02 Dec 2002 16:24
Date: Mon, 02 Dec 2002 16:24
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"Michael Hanisch" <michael.hanisch@gmx.at> schrieb im Newsbeitrag news:3deb7b28$0$12910$3b214f66@news.univie.ac.at... > > Da wurde ein IC nach Wien > > S�dbahnhof und ein IC nach Wien Westbahnhof angezeigt. Die > > Via-Bahnh�fe Villach-Salzburg bzw. Bruck waren nur sehr > > klein angegeben. Da k�nnte leicht mal einer auf Irrfahrt > > gehen... > > Bei solchen Z�gen w�re es wohl sinnvoller, wenn nicht der > eigentliche Endpunkt sondern in diesem Fall Salzburg angegeben > werden w�rde, so wie ich es vor einigen Jahren in Deutschland bei > den IC, die von Hamburg �ber das Rheintal nach M�nchen fuhren > sah. Dort war Koblenz als Endpunkt angegeben. Wurde fr�her auch gemacht, vor alem bei Ansagen h�rt man auch heute noch "nach Salzburg �ber Villach und Bad Gastein" > Ich halte es allerdings f�r reichlich sinnlos, bei einem > Nachtzug, Gro�raumwagen �ber die ganze Strecke einzusetzen. In einem sehr vollen Zug ist es im Gro�raumwagen reichlich bequemer als zu 6. im Abteil. MFG, Ulf -- ____________________________________________________________ _______,=<>__.______________._-,________=,_.______________. /#u =========H|H============H|H============H|H============H| '=oo=======oo='=oo========oo='=oo========oo='=oo========oo='
Re: RB: Slowenien
Author: Ulf Kutzner
Date: Mon, 02 Dec 2002 17:36
Date: Mon, 02 Dec 2002 17:36
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On Mon, 2 Dec 2002, Ulf Fischer wrote: > In einem sehr vollen Zug ist es im Gro�raumwagen reichlich bequemer als zu > 6. im Abteil. Wenn Du nicht gerade im Gro�raum am Gang sitzt. Gru�, ULF -- ________________________________________________________________________ Ulf Kutzner Backhaushohl 46 D-55128 Mainz ________________________________________________________________________
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