Thread View: de.org.in
11 messages
11 total messages
Started by Vera Heinau
Tue, 22 Dec 1992 01:56
Bericht von der IN-Winter-Conference
Author: Vera Heinau
Date: Tue, 22 Dec 1992 01:56
Date: Tue, 22 Dec 1992 01:56
647 lines
30712 bytes
30712 bytes
First IN Winter Conference (11.12.92 - 13.12.92)
------------------------------------------------
Nach Willich und Oldenburg fand das IN-Treffen diesmal vom 11.12.92
bis zum 13.12.92 in Dortmund statt. An drei Tagen sollte diskutiert, ge-
stritten, gefragt und entschieden werden.
Freitag
=======
Vertretene Domains:
ccc, comlink, escape, fido, gun, han, in-berlin, maus, open, robin, ruhr,
swb, zer
Vertretene Organisationen:
DFN, EUnet, FUB, netmbx, .sub.org
Am Freitag wurde erstmal mit einer Kurzvorstellung der vertretenen Domains
begonnen. Anschliessend hielt Frank Simon einen Vortrag ueber die Geschich-
te der privaten Vernetzung und des INs, die er mit einer Vorstellung von
moeglichen Perspektiven fuer das IN abschloss. Dabei kamen die folgenden
Punkte zur Sprache:
- Entscheidungsstrukturen im IN
- Internationalisierung des IN
- Nicht-private Nutzung im IN
- Regionalisierung
- Gateways
- Infrastruktur (wie sieht das IN in 3 Jahren aus)
Anschliessend kam es zu mehr oder weniger heftigen Diskussionen zu einzelnen
dieser Punkte.
Samstag
=======
Vertretene Domains:
boerde, ccc, comlink, dinoco, escape, fido, gun, han, hanse, in-berlin, open,
oche, owl, robin, ruhr, saar, swb, toppoint
Vertretene Organisationen:
DFN, EUnet, FUB, netmbx, .sub.org, VzFdpbDk, XLink
Am Samstag standen diverse Vortraege und eine Diskussionsveranstaltung an.
Vorstellung EUnet (Axel Pawlik)
-------------------------------
Axel hatte seinen Vortrag in drei Themenkreise aufgeteilt: Organisation,
Dienste und Technik. Zu Beginn des Abschnittes "Organisation" machte er
einen Abstecher in die Gruendungstage des EUnet. Insbesondere der Ausspruch
"Das EUnet wurde gegruendet wie das IN" verdient es wohl, hier festgehalten
zu werden ;-). In der Tat ergeben sich dabei einige Parallelen. So wurde
auch das EUnet von einer Handvoll Freaks (drei Dortmunder Studenten) ge-
gruendet, die von den Moeglichkeiten der DFUE begeistert waren und das
in ihrer Freizeit betrieben.
Als der Service nicht mehr in Nachtarbeit aufrechterhalten werden konnte,
wurde das Ganze etwas professionalisert und u.a. auch ein Abkommen mit der
GUUG geschlossen. Die Anzahl der Kunden hat sich seit damals staendig nach
oben entwickelt; unter den jetzt 550 Kunden befinden sich auch in zunehmen-
dem Masse kommerzielle Nutzer. Dadurch haben sich auch die Ansprueche der
Kunden gewandelt - hatten die frueheren, universitaeren Nutzer Ausfallzeiten
noch ohne groesseres Aufbegehren hingenommen, so bestehen jetzt die Firmen
auf der Erbringung der Dienstleistung.
Um diesen Anspruechen in Zukunft gerecht werden zu koennen, hat das deutsche
EUnet zusammen mit der GUUG eine GmbH gegruendet, die - so die Hoffnung der
EUnet-Leute - jetzt flexibler auf die Wuensche der Kunden eingehen kann.
Aehnliche Bestrebungen sind auf europaweiter Ebene zu beobachten: Es soll
eine europaweit taetige Firma (Sitz in London) gegruendet werden, mit der
dann die nationalen Firmen wie das deutsche EUnet Vertraege abschliessen
koennen.
An Diensten bietet das EUnet zur Zeit die bekannten drei an: Mail, News und
InterEUnet. Geplant sind "Value Added Services" wie das Aufsetzen von Mai-
linglisten u.ae., "Information Finding and Retrieval" mit Diensten wie gopher
u.a. sowie "Custom made Services", also Auftragsarbeiten.
Unter dem Abschnitt "Technik" ist vor allem die Migration von einem einzigen
Kommunikationsserver, aufgesetzt auf mehr oder weniger exotischer Hardware
(MX-2, MX 500, Sequent), zu mehreren dedizierten Sun-Maschinen zu erwaehnen.
Ausgehend von dieser fuer Netzwerkdienste anerkannt stabilen Hardwareplatt-
form erhoffen sich die Betreiber der EUnet GmbH nun, dass deutlich weniger
Zeit fuer die Wartung der Dienste aufgewendet werden muss. Gleichzeitig mit
dem Umzug in die neuen Raeumlichkeiten der GmbH soll auch die Anzahl der
Zugangsmoeglichkeiten via ISDN erhoeht werden. Der Umzug soll sukzessive
erfolgen, geplant ist voellige Transparenz, so dass die Kunden davon nicht
betroffen sein soll(t)en - jedenfalls nach den Vorstellungen der EUnet GmbH.
Fragen an Axel Pawlik:
- Europaeische Preisstruktur
Angestrebt sind vereinheitlichte Tarifstrukturen. Eine Angleichung der nomi-
nellen Tarife wird man wohl nicht erreichen koennen.
- Tarife der GmbH (ab 1.1.93)
An der bisherigen Struktur aendert sich wenig.
Neu ist, dass man jetzt nur noch fuer die Mails bezahlen soll, die man ver-
sendet hat. Das EUnet behaelt sich einen Abgleich vor, wenn dauerhaft mehr
empfangen als gesendet wird.
- POPs
Zur Zeit existieren POPs in Hamburg, Berlin, Muenchen und Frankfurt. Geplant
sind weitere in Halle und im Ruhrgebiet.
Vorstellung XLink (Dr. Arnold Nipper, Universitaet Karlsruhe)
-------------------------------------------------------------
Fuer viele ueberraschend war die Erlaeuterung, dass "XLink" tatsaechlich
ein Acronym darstellt und nicht ein frei erfundener Phantasiename ist.
Fuer alle, die es (wie die meisten der in Dortmund Anwesenden) nicht wissen:
"Link" bedeutet "Lokales Informatik Netz Karlsruhe", "X" steht fuer "Extended".
XLink wurde 1989 in Kooperation mit der Universitaet Karlsruhe gegruendet
und bietet seit dem August 1989 internationale IP-Connectivity an. Die Ka-
pazitaet der Leitung wurde kontinuierlich von 9'600 bps auf 128 KBit/s ge-
steigert. Anschlusspunkt in Amerika ist New York.
Die Preisstruktur von XLink ist etwas einfacher gestaltet als die des EUnets.
Es gibt eine Grundgebuehr von 100 DM, Auslands-Mails kosten 0,20 DM/KB und
fuer News muss man zusaetzlich 100 DM bezahlen.
Kauft man IP-Kontingente ein, so sind News im Preis enthalten; auslaendi-
scher Traffic wird mit einem Faktor von 10 angerechnet (Kontingentpreise:
15 MB = 500 DM, 50 MB = 1000 DM). Universitaeten und Forschungseinrichtungen
erhalten einen Rabatt von 50 Prozent. Diese Kontingente werden ggf. viertel-
jaehrlich angepasst.
Interessant zu hoeren war, dass XLink derzeit POPs aufbaut.
Derzeit existieren POPs in Muenchen, Stuttgart, Saarbruecken, Dietzenbach,
Castrop-Rauxel und Kiel. Verhandlungen laufen mit Nuernberg, Koblenz und
Kiel. Weitere sollen folgen.
Fragen an Arnold Nipper:
- Tarife fuer Privatpersonen
Vereinigungen von Privatpersonen bekommen die gleichen Verguenstigungen wie
Forschungseinrichtungen und Universitaeten.
- Anschlussmoeglichkeiten
In Karlsruhe nur via IP, bei den POPs via ISDN oder Modem; auf Wunsch auch
per Standleitung.
- Connectivity
Deutschland: 2 MBit/s WiN (Universitaet Karlsruhe)
Europa: 64 KBit/s Standleitung nach Muenchen, Anschluss an IXI
Uebersee: 128 KBit/s Standleitung nach New York
- geplante Strukturveraenderung
Geplant ist eine Losloesung von der Universitaet und Gruendung einer eigenen
Firma. Allerdings soll auch danach eng mit der Universitaet Karlsruhe zusam-
mengearbeitet werden.
Vorstellung des DFN (Karsten Leipold)
-------------------------------------
Der Verein zur Foerderung eines Deutschen Forschungsnetzes wurde 1984 gegruen-
det mit dem Ziel, Hochschulen und Forschungseinrichtungen eine Infrastruktur
zur Datenkommunikation zur Verfuegung zu stellen. An den Entscheidungen des
DFN sind mehrere Gremien beteiligt: Die Mitgliederversammlung, der Vorstand,
der Verwaltungsrat und der technische Ausschuss (unterstuetzt den Vorstand).
Die laufene Arbeit wird von der Geschaeftsstelle in Berlin erledigt, die zur
Zeit 30 Angestellte hat. Diese beschaeftigen sich mit Verwaltung, Entwicklung
und der Aufrechterhaltung und Gewaehrleistung des Betriebes. Mit der Abwick-
lung der Gatewaydienste wurde die GMD beauftragt.
Erlaeuterungen zum Wissenschaftsnetz (WiN):
Das WiN ist ein flaechendeckendes X.25-Netz, basierend auf zur Zeit 5 Vermitt-
lungknoten (Duesseldorf, Mannheim, Augsburg, Hannover, Berlin). Zur Zeit ist
man dabei, die Strecken zwischen den WiN-Knoten und zu einzelnen Organisatio-
nen auf 2 MBit/s umzustellen. Nach anfaenglichen Problemen mit der Firmware
sind die bereits existierenden Verbindungen stabil. Der eigentlich Engpass
ist dann das "Kern-WiN" - dem wird durch die Installation neuer Hardware ab-
geholfen.
Im Augenblick ist das WiN voll vermascht; da die Post aber zugesagt hat, dass
eigene IP-Router aufgestellt werden koennen, ist angedacht, evt. ein "Meta-
Netz" aufzubauen.
Die IP-Vermittlung erfolgt deutschlandweit ueber das WiN (mit 9'600 KBit/s,
64'000 KBit/s oder 2 MBit/s), Einwahlmoeglichkeiten per ISDN sind geplant
(in Bonn). Die europaeische Anbindung ist durch eine 2 MBit/s Standleitung
Bonn-London realisiert. Weitere 2 MBit/s Standleitungen nach Italien, Frank-
reich und in die Schweiz sind geplant. International erfolgt die Anbindung
ueber eine 256 KBit/s Leitung zum ESnet(USA).
Fragen an Karsten Leipold:
- Auslaufen der BMFT-Foerderung
Das WiN ist im Augenblick selbsttragend. Die Gateways sind gesponsort und
deren Finanzierung muss sichergestellt werden. Daher wurde die Einfuehrung
einer Mehrwertpauschale beschlossen. Im Gespraech ist eine Summe zwischen
8'000 und 64'000 DM pro Jahr (je nach Kapazitaet des WiN-Anschlusses), die
den Betrieb der Gateways und des Relays sicherstellen soll und ausserdem
noch die IP-Gebuehren enthaelt. Evt. sollen die entsprechenden Tarife volu-
mengesteuert sein.
Vorstellung des Vereins zur Foerderung der privatbetriebenen Datenkommunika-
----------------------------------------------------------------------------
tion (Christoph Badura)
-----------------------
Christoph berichtete (neben einer Darstellung der Geschichte des Subnets)
vor allem ueber die eine Woche zuvor abgehaltene Mitgliederversammlung
des Vz*. Dort wurde beschlossen, ein IP-Kontingent von 50 MB bei XLink
einzukaufen. Die Kosten sollen durch Mitgliedsbeitraege und durch Volumenge-
buehren gedeckt werden. Mitglieder sind dabei die Inhaber der Third Level
Domains; Domains zahlen nicht in Abhaengigkeit von der Anzahl ihrer Sites.
Die Mitgliedsbeitraege fuer Normalverdiener liegen bei 120 DM, Studenten er-
halten 50 Prozent Ermaessigung.
Als Volumentarif werden bis zum Vorliegen "echter" Trafficdaten 0,03 DM/KB
fuer empfangene oder versendete internationale Mails veranschlagt. Deutsche
Mails sowie deutsche News sollen frei zugaenglich sein.
Zielvorstellungen sind ferner:
- Freie Weitergabe internationaler News
- Anschluss von Firmen
Beide Punkte liessen sich nicht in einen Vertrag mit XLink einbringen, so
dass internationale News nicht weitergegeben werden duerfen und auch Firmen
nicht unterhalb von .sub.org angeschlossen werden koennen. Zur Zeit an-
geschlossene Firmen muessen nach einer Uebergangszeit aus .sub.org "aus-
steigen". Der Vz* will jedoch durch Verhandlungen eine Aenderung dieser
Bedingungen erreichen.
IP (telnet, FTP, IRC...) ist im Augenblick nicht im Angebot, da im Moment
noch kein Equipment dafuer zur Verfuegung steht.
Nach dem Mittagessen fand dann die grosse Diskussionsrunde mit Karsten
Leipold (DFN), Axel Pawlik (EUnet) und Dr. Nipper (XLink) statt.
- Weitergabe der internationalen News
Die Frage wurde gestellt, warum denn die Provider darauf beharren, dass die
News nicht weitergegeben werden duerfen, da doch im Internet die von den ver-
schiedenen Providern stammenden News an etlichen Stellen zusammengemischt
werden. Ausserdem gaebe es kein Copyright der Provider auf die News und daher
duerften sie auch nicht verkauft werden.
Zum letzten Punkt waren sich die Provider einig - sie wuerden nicht die News
als solche verkaufen, sondern nur den Service, dass sie News und die ent-
sprechenden Kapazitaeten (Leitungen, Platten, Personal) zur Verfuegung stellen.
Zum ersten Teil der Fragestellung wurde deutlich, dass die Provider ein Inte-
resse daran haben, dass jeder, der News bezieht, auch einen gewissen Anteil
an den Kosten traegt. Dies sei am einfachsten zu bewerkstelligen, indem man
die Weitergabe untersagt. Aus dem Auditorium wurde dann die IN-Netiquette
angefuehrt, die ja besagt, dass Teilnehmer des IN internationale News nur
an Sites weitergeben duerfen, die dazu "berechtigt" sind, d.h. sich dadurch,
dass sie bei einem der Provider fuer den Dienst "News" bezahlen, an der So-
lidargemeinschaft der Newsbezieher beteiligen.
Eine solche Regelung erschien den drei Vertretern der Provider sinnvoll.
Es soll nun durch eine gemeinsame Anfrage mit dem Vz* bei den Providern
sichergestellt werden, dass sie mit einer solchen Interpretation einverstan-
den sind.
Erwaehnt wurde die Moeglichkeit, die News selber zu importieren und auf die
eingekauften IP-Kontingente anrechnen zu lassen - eine extrem kostspielige
Moeglichkeit, die aber beinhaltet, dass man die News dann beliebig weiter-
verteilen koennte.
- DE-NIC
Das Deutsche Network Information Center ist fuer die Verwaltung des zentralen
Nameservers und fuer die Vergabe von Domainnamen zustaendig.
Da es in letzter Zeit nicht nur erhebliche Verzoegerungen bei der Bearbei-
tung von Domainantraegen gegeben hat, sondern auch voellig willkuerliche
Ablehnungen bestimmter Domainnamen (lifenet.de, westfalen.de), wurde an die
Provider die Frage gestellt, was sie (u.a. als unsere Vertreter) deswegen
unternehmen.
Herr Nipper berichtete, dass auch XLink damit Probleme haette, die Bearbei-
tungszeiten laegen zwischen 2 und 60 Tagen, ausserdem wuerden gerade prin-
zipiell alle dreibuchstabigen Secondleveldomains abgelehnt. Alle drei Ver-
treter waren sich einig, dass im Augenblick wenig unternommen werden koenne,
da die Finanzierung des DE-NIC nur noch bis zum 31.12.92 gesichert sei und
niemand wisse, was anschliessend passieren wird. Herr Nipper vertrat die
Ansicht, dass es in dieser Situation am guenstigsten sei, im DIGI e.V.
(DIGI = Deutsche Interessengemeinschaft Internet) mitzuarbeiten und warf
dem DFN vor, die dortige Arbeit zu verhindern, da es sich nicht an den
Gremien beteilige. Das DFN hat dafuer natuerlich Gruende (so die nicht vor-
handene Gewichtung der Stimmen); aber dieser Zwist wurde nur relativ kurz
angesprochen, da er sicherlich nicht auf einer Mitgliederversammlung des
IN zu klaeren ist. Das EUnet aeusserte sich nicht weiter zu diesem heiklen
Thema, fuehrte aber - wie die anderen - an, dass die Provider u.a. dazu
da waeren, fuer ihre Kunden Probleme mit dem DE-NIC zu klaeren.
Im Laufe der Diskussion wurde seitens des IN die Zusammensetzung der von
DIGI ins Leben gerufenen DE-NIC-Kommission bemaengelt.
Die DE-NIC-Kommission soll Loesungsvorschlaege und Richtlinien fuer den
Betrieb eines DE-NIC erarbeiten. Sie setzt sich zusammen aus:
[hier zitiert aus der DIGI-Mailingliste]
a) je einem Vertreter der Anbieter eines Internet-Dienstes in Deutschland
(DFN, EUnet, Xlink, INFONET),
("Anbieter eines Internet-Dienstes" hat die paezise Bedeutung:
"Organisationen, die Teilnahme am internationalen Internet an Dritte
verkaufen")
b) zwei Vertretern der WIN-IP-Planungsgruppe,
c) einem Vertreter des jetzigen DE-NIC,
d) zwei Vertretern kommerzieller (nicht-akademischer und nicht oeffentlich
gefoerderte) IP-Netzbenutzer,
e) dem NIC-Beirat von DIGI e.V.
(soweit nicht schon ueber a) - d) beruecksichtigt),
f) einem Mitglied des DIGI-Vorstands,
g) einem Vertreter des RIPE NCC.
Wie jedem auffaellen wird, ist dabei die Benutzergruppe der privaten Nutzer
des Internets nicht vertreten (auch wenn DIGI immer betont, sie wuerden ja
alle Internetnutzer vertreten...). Heiko Schlichting hatte sofort nach Bekannt-
werden dieser Zusammensetzung Dave Morton von DIGI darauf hingewiesen und eine
entsprechende Korrektur gefordert, war jedoch abschlaegig beschieden worden
(mit einem Antworttext, aus dem man schon schliessen konnte, dass die privaten
User von DIGI nicht fuer voll genommen werden). Da auch Andreas Baess, der
dem Beirat von DIGI angehoert, von DIGI als "einer seiner groessten Enttaeu-
schungen" berichtete, hatte das Praesidium des IN ja schon vor geraumer Zeit
die Empfehlung ausgesprochen, DIGI *nicht* beizutreten.
Die Provider hielten unsere Forderung, bei der Entscheidungsfindung mit ver-
treten zu sein, fuer berechtigt. (Im Laufe des Sonntags wurde dann auch be-
schlossen, eine Beschwerde bei DIGI einzureichen.)
Im Laufe des Nachmittags und Abends gab es dann noch Vortraege ueber
- Einfuehrung ins Internet (Frank Nobis)
- Domain Name Service (Joerg Lehners)
- EUnet Archiv- und Informationsdienste (Ingo Dressler)
- IP ueber ISDN (Rainer Bieniek)
Sonntag
======
Vertretene Domains:
boerde, ccc, dinoco, escape, fido, franken, gun, han, hanse, in-berlin, maus,
open, oche, owl, robin, ruhr, saar, swb, toppoint, zer
Vertretene Organisationen:
DFN, FUB, netmbx, .sub.org, VzFdpbDk
Sonntag waren dann Entscheidungen faellig...
Am Vormittag und einem Teil des Nachmittags wurden die Antraege diskutiert,
die dann in der offiziellen Mitgliederversammlung zur Abstimmung gestellt
werden sollten. Folgende Punkte kamen zur Diskussion:
1. Absegnung des in der Mailingliste beschlossenen Stimmrechts
2. Internationale Mitglieder ("assoziierte" Mitglieder)
3. Vertrag mit XLink
4. Neue Domains: Regionaldomains?
5. Mehrwertdienste im DFN
6. Sonderregelungen Toppoint, open
7. DIGI
8. Vorstandsgroesse, Geschaeftsfuehrung
9. Einnahmeziel
10. Abrechnungssystem
11. "Kommerzielle" Systeme in IN-Domains
12. Vorgehen bzgl. DE-NIC
13. Naechstes Treffen
Zu den einzelnen Punkten:
1. Absegnung des in der Mailingliste beschlossenen Stimmrechts
Zu der schon in der Einladung formulierten Satzungsaenderung wurde der Zusatz-
antrag eingebracht, dass eine einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen erfor-
derlich sein soll, damit ein Vorschlag als angenommen gilt (zusaetzlich zu der
Bedingung, dass nicht mehr als 25 Prozent der abgegebenen Stimmen *gegen* den
zur Abstimmung stehenden Vorschlag sein duerfen). Diese Aenderung soll einen
in der Praxis zwar vermutlich nicht auftretenden, aber theoretisch moeglichen
Fall einer Stimmverteilung pro:contra:Enthaltung = 10:20:70 abdecken. Ohne
den neuen Zusatz waere in einem solchen Fall der zur Abstimmung stehende An-
trag naemlich angenommen...
2. Internationale Mitglieder ("assoziierte" Mitglieder)
Hier geht es um den Antrag auf Aenderung des Paragraphen 4 der Satzung
(Mitglieder). Folgende Ergaenzung wird beantragt:
"Assoziierte Mitglieder koennen befristet aufgenommen werden. Assoziierte
Mitglieder besitzen kein Stimmrecht."
Hintergrund des Antrags sind die recht zahlreichen Anfragen aus dem Ausland,
so aus den Nachbarlaendern, aus Argentinien, den USA, der Ukraine usw. Bis-
her hatte das IN nicht entschieden, wie bei solchen Anfragen verfahren wer-
den soll. Es herrschte ziemlich schnell Einigkeit darueber, dass das IN ein
Interesse daran hat, Leuten in anderen Laendern dabei behilflich zu sein,
eigene, IN-aehnliche Strukturen aufzubauen. Um pragmatisch verfahren zu
koennen und dort eine Initialzuendung zu geben, erscheint ein befristeter
Anschluss an die Infrastruktur des IN sinnvoll. Es soll aber in jedem Fall
"Hilfe zur Selbsthilfe " geleistet werden, d.h. das IN will nicht zum inter-
nationalen Provider avancieren, sondern nur dazu beitragen, dass auch in
anderen Laendern privatbetriebene Datenkommunikation zu einen akzeptablen
Preis und mit vertretbarem Aufwand moeglich ist.
Daher sollen auslaendische Domains dem IN als assoziierte Mitglieder beitre-
ten koennen. Angestrebt ist, dass sie das nicht unterhalb einer deutschen
IN-Domain tun, sondern als 'doma.in.ISO-Kuerzel'. Die Belgier also unter-
halb von '.be' usw. Inwieweit das realisierbar ist, muss sich zeigen.
Ein solcher Beitritt gilt als ein auf ein Jahr befristeter Pilotbetrieb.
Nach Ablauf des Jahres beschliesst die Mitgliederversammlung des IN, ob
(in begruendeten Faellen) die Mitgliedschaft um ein weiteres Jahr ver-
laengert werden kann. Dies soll in Ruecksprache mit den Providern sowie der
IN-Domain erfolgen, die die assoziierte Domain "betreut".
Eine dauerhafte Teilnahme am IN ist jedoch auf keinen Fall gewuenscht.
3. Vertrag mit XLink
Von der Domain "saar.de" wurde der Antrag eingebracht, ein Kontingent von
XLink einzukaufen. Damit haette das IN Vertraege mit allen drei Providern ab-
geschlossen. Fuer saar.de wird das bald, fuer einige der Neuantragsteller
(z.B. baden.de) sogar die einzige Moeglichkeitsein, am IN teilzunehmen. Der
Antrag wurde von mehreren Domains unterstuetzt und auch einstimmig angenommen.
Zu Beginn soll ersteinmal das kleinstmoegliche IP-Kontingent eingekauft wer-
den (15 MB).
Patrick Schaaf wird die Schnittstelle zum XLink darstellen und mit dem XLink
erste Verhandlungen fuehren. Die Teilnahme an XLink wird zum 01.01.93 ange-
strebt.
Fragen, die noch abzuklaeren sind:
- Sind mehrere POP-Anschluesse moeglich?
- Was kostet das Routing mehrerer Class-C-Netze?
4. Neue Domains: Regionaldomains?
Es wurde der Vorschlag eingebracht, dass als neue Mitglieder nur noch
Regionaldomains aufgenommen werden sollen, wobei Ausnahmen fuer organi-
satorische Gruppierungen (Vereine) bzw. eigenstaendige Netze (wie maus
oder fido) moeglich sein sollen.
Die Diskussion verlief ziemlich kontrovers. Es kristallisierte sich dann
heraus, dass kein Beschluss gefasst werden solle, der einzelne Gruppierungen
zu irgendwelchen Massnahmen zwingen soll. Auch die Namensgebung solle
prinzipiell weiter frei in der Entscheidung der Domain stehen. Allerdings
wurde festgehalten, dass eine Regionalisierung aus diversen Gruenden sinn-
voll und vom IN auch sehr gewuenscht ist.
Folgendes Verfahren zur Bearbeitung neuer Antraege wurde dann vorgeschlagen:
Antraege, die auf den Namen eines eigenstaendigen Netzes ("Fremdnetz" im
IN-Jargon) oder auf den Namen des Traegervereins einer Organisation lauten,
koennen sofort an die zustaendigen Stellen weitergegeben werden ("vereinfach-
tes Antragsverfahren"). Das Gleiche gilt fuer den Antrag von Regionaldomains,
bei denen der geographische Raum aus dem Namen ersichtlich ist.
Da das IN wuenscht, dass neue Teilnehmer Regionaldomains bilden, soll in
allen anderen Faellen ersteinmal die Empfehlung des IN (Regionaldomains,
"sinnvolle" Namen) erlaeutert werden sowie die Argumente, die fuer Regio-
naldomains sprechen (Ergonomie, Verwaltungsvereinfachung...). Sollte
der Antragssteller anschliessend immer noch nicht ueberzeugt worden sein,
so wird sein Antrag im Praesidium zur Diskussion und Entscheidung gestellt.
Die daraus zwangslaeufig resultierende Verzoegerung seines Beitritts sollte
ihm vorher erlaeutert werden.
Zur Beurteilung, ob ein Name sinnvoll ist oder nicht, sollen einige Kriterien
und Beispiele entwickelt werden. Passt der beantragte Name in das so ent-
wickelte "Pattern", so kann der Antrag in das "vereinfachte Antragsverfahren"
eingebracht werden.
5. Mehrwertdienste im DFN
Es wurde darueber berichtet, dass es einen ziemlichen Bedarf fuer Gateways
zwischen Unis und privaten Netzen (z.B. Maus-Netz) gibt. Das IN selbst hat
natuerlich zwangsweise einen hohen Bedarf daran.
Daher soll in Hinblick auf die Mehrwertpauschale beim DFN im naechsten Jahr
der Bedarf deutlich gemacht werden und im Zweifelsfall Kontakte zu den Gate-
waybetreibern vermittelt werden.
Das IN sollte nicht selber als Gatewaybetreiber fungieren, soweit das nicht
aus formalen Gruenden unbedingt erforderlich ist.
6. Sonderregelungen toppoint, open
Im IN gibt es derzeit noch 2 Sonderregelungen: Die Toppoint in Kiel (Xalias-
Problematik) und open.de (Regionale Domains auf Third Level Ebene).
Der Toppoint e.V. hat auf seiner Mitgliederversammlung beschlossen, bis zum
1.7.1993 die Sonderregelung auslaufen zu lassen und wie jedes normale Mitglied
zu zahlen.
open.de will - sobald gesichert ist, dass die Domainantraege zuegig bearbeitet
werden - ebenfalls die open-Domain aufloesen bzw. nur fuer temporaere An-
schluesse nutzen.
7. DIGI
Das Praesidium hatte sich schon einhellig gegen einen DIGI-Beitritt
ausgesprochen. Jetzt wurde beschlossen, dass wir uns zusammen mit dem
Vz* bei DIGI beschweren, dass die Nutzergruppe "Privatpersonen" in der
DE-NIC-Kommission nicht vertreten ist.
8. Vorstandsgroesse, Geschaeftsfuehrung
Wurde zurueckgezogen.
9. Einnahmeziel
Der Kassenwart (Andreas Baess) hat ueber die Einnahmen und Ausgaben in den
Jahren 1991 und 1992 berichtet. Die Probleme mit dem alten Kassenwart koen-
nen als geloest betrachtet werden. Der Kassenwart wies auf die Problematik
hin, dass durch die Umstrukturierung des EUnet in Zukunft die Zahlungen eher
geleistet werden muessen, um nicht in finanzielle Schwierigkeiten zu kommen.
Bisherige Gewohnheiten, die Zahlungen erst nach einem halben Jahr anzumahnen,
werden wohl nicht uebernommen werden koennen.
Die eigentlich fuer das erste Halbjahr 1993 eingeplante Ruecklagenbildung
ist nicht mehr erforderlich, da sich durch die Verzoegerung der WiN-Anschlues-
se schon jetzt die erforderlichen Summen angesammelt haben. In Zukunft brau-
chen also nur die tatsaechlich anfallenden Kosten umgelegt zu werden.
Fuer das Jahr 1993 wird von folgenden Kosten ausgegangen:
2.000 DM fuer die DFN-Mitgliedschaft
18.216 DM fuer den WiN-Anschluss + nationales IP
10.560 DM fuer DFN (internationales IP)
4.200 DM fuer EUnet (Grundgebuehr)
10.200 DM fuer EUnet (100 MB Kontingent + 3 geroutete Class-C-Netze)
7.590 DM fuer XLink (50 MB Kontingent + DE-NIC-Gebuehr)
1.000 DM MV 1993
1.000 DM Erstattungen fuer Auslagen (Porto, Telefon, Notarkosten...)
------------
54.766 DM
Um auch weiterhin ein Polster fuer unvorhergesehene Ausgaben (Zahlungsaus-
faelle, Mehrwertpauschale 1994) zu haben, wurde beschlossen, eine Barreserve
von ca. 6.000 DM zu bilden, womit sich das Einnahmeziel auf 60.000 DM fuer
1993 erhoeht. Das macht im Monat 5.000 DM. Von aehnlichen Groessenordnungen
war schon in Oldenburg ausgegangen worden, so dass dies keine Ueberraschung
darstellte und auch von den Anwesenden abgesegnet wurde.
10. Abrechnungssystem
Das im Praesidium ausgearbeitete und einstimmig begruesste Abrechnungssystem
muss noch von der Mitgliederversammlung "abgesegnet" werden.
11. "Kommerzielle" Systeme in IN-Domains
Bereits im Vorfeld der Mitgliederversammlung war die Diskussion aufgekommen,
ob das IN zulassen wolle, dass Firmen die Domain eines IN-Mitgliedes nutzen
duerfen oder nicht. Vereinfacht ausgedrueckt: Soll es einer Firma moeglich
sein, als "Firma.IN-Domain.DE" erreichbar zu sein, wenn (selbstverstaendlich)
sichergestellt ist, dass dafuer keine Leistungen des IN in Anspruch genommen
werden?
Einig war man sich schnell ueber zwei Punkte:
- Firmen koennen nicht Mitglied des IN sein und duerfen demzufolge auch
keine Leistungen des IN nutzen (d.h., sie muessen einen eigenen Vertrag
mit einem Provider haben)
- Da in keinem Fall eine Netznutzung durch diese Firmen erfolgen darf und
soll, wuerde ein solcher Beschluss nicht gegen die bestehenden Vertraege
mit den Providern verstossen.
Es blieb die Frage: Wie will das IN selber in dieser Frage verfahren?
In der Diskussion stellte sich heraus, dass es Universitaeten und aehnlichen
Institutionen nur schwer oder gar nicht zu vermitteln ist, wenn es so eine
Unterteilung in private Sites einer Domain und nicht-private Sites der glei-
chen Domain gibt. Gleichzeitig sprachen sich die Vertreter mehrere Domains
dafuer aus, dass eine Trennung privat/nicht-privat moeglichst eindeutig und
auch offen sichtbar erfolgen soll. Ebenfalls abgelehnt wurde das Konstrukt,
dass eine Firma zwar eine eigene Domain hat und diese auch auf Rechnungen,
Visitenkarten, Anzeigen usw. verwendet, *zusaetzlich* aber ueber eine IN-
Domain erreichbar ist (also gewissermassen ein "Alias" existiert).
Fazit: Firmen duerfen nicht an IN-Domains teilnehmen. Auch das Setzen eines
Aliases ist nicht zulaessig. Zur Zeit noch existierende Aliase (weil
ein ehemals der Domain angehoerender Rechner inzwischen selbststaendig
geworden ist) sind innerhalb eines halben Jahres ausser Kraft zu set-
zen.
12. Vorgehen bzgl. DE-NIC
Bisher wurden Domainantraege vom IN immer direkt beim DE-NIC eingereicht.
Da dies nicht zufriedenstellend funktioniert, wurde beschlossen, die An-
traege auf neue Domains bei den Providern einzureichen, die sich dann um
die Eintragung beim DE-NIC bemuehen muessen. Da das IN Kunde der Provider
ist, besteht dort (im Gegensatz zum direkten Kontakt mit dem DE-NIC) die
Moeglichkeit, ggf. auf eine schnellere Bearbeitung zu draengen.
13. Naechstes Treffen
Die naechste Mitgliederversammlung soll im Dezember 1993 bzw. Januar 1994
stattfinden, das naechste Treffen nach Moeglichkeit schon im Sommer 1993.
Kurzbericht von der "offiziellen" Mitgliederversammlung
=======================================================
Versammlungsleiter: Christoph Badura
Protokollfuehrer: Vera Heinau
Wahlleiter: Roger Schwentker, Michael Havemester
Die Antraege 1 (Stimmrecht), 2 (assozierte Mitglieder), 3 (XLink), 7 (DIGI),
4 (Mehrwertpauschale/Gateways) und 10 (Abrechnungssystem) wurden angenommen.
[Die anderen Antraege/Uebereinkuenfte muessen nicht formal von der Mitglie-
derversammlung beschlossen werden.]
Neuwahlen:
1.Vorsitzender
Kandidaten: Frank Simon (12 Stimmen), Christian Balzer (7 Stimmen)
Gewaehlt: Frank Simon
2. Vorsitzender
Kandidaten: Vera Heinau (11 Stimmen), Christian Balzer (6 Stimmen)
Gewaehlt: Vera Heinau
Kassenwart
Kandidaten: Andreas Baess (19 Stimmen)
Gewaehlt: Andreas Baess
(20 stimmberechtigte Domainvertreter waren anwesend)
Tschuess, Vera
|~| Vera Heinau | Freie Universitaet Berlin
/ \ heinau@Groucho.Chemie.FU-Berlin.DE | Institut fuer Kristallographie
/FUB\ heinau@fub.uucp | Takustrasse 6
`---' phone +49 30 838-3612 | D-1000 Berlin 33 Germany
Re: Bericht von der IN-Winter-Conference
Author: Wiljo Heinen
Date: Thu, 24 Dec 1992 18:19
Date: Thu, 24 Dec 1992 18:19
41 lines
2180 bytes
2180 bytes
heinau@Individual.NET (Vera Heinau) writes: >Vorstellung XLink (Dr. Arnold Nipper, Universitaet Karlsruhe) >------------------------------------------------------------- >Die Preisstruktur von XLink ist etwas einfacher gestaltet als die des EUnets. >Es gibt eine Grundgebuehr von 100 DM, Auslands-Mails kosten 0,20 DM/KB und >fuer News muss man zusaetzlich 100 DM bezahlen. das ist der UUCP-Tarif. >Kauft man IP-Kontingente ein, so sind News im Preis enthalten; auslaendi- >scher Traffic wird mit einem Faktor von 10 angerechnet (Kontingentpreise: >15 MB = 500 DM, 50 MB = 1000 DM). Universitaeten und Forschungseinrichtungen >erhalten einen Rabatt von 50 Prozent. Diese Kontingente werden ggf. viertel- >jaehrlich angepasst. Der Passus ueber "intl. traffic" ist nicht ganz richtig, richtig ist vielmehr: "Das Kontingent bezieht sich auf das Nutzungsvolumen beim IP-Routing zum globalen Internet sowie auf das Nutzungsvolumen beim Mail-Relaying/Gateaying durch XLINK. Dieser E-Mail-Verkehr wird mit Faktor 10 auf das Kontingent angerechnet. Bis auf weiteres wird der innerdeutsche IP-Verkehr nicht auf das Kontingent angerechnet" (aus XLink-Dienste Vertrag). (das, was Vera da geschrieben hat, liest sich ein bisken anders ...) >Interessant zu hoeren war, dass XLink derzeit POPs aufbaut. >Derzeit existieren POPs in Muenchen, Stuttgart, Saarbruecken, Dietzenbach, >Castrop-Rauxel und Kiel. Verhandlungen laufen mit Nuernberg, Koblenz und >Kiel. Weitere sollen folgen. Tippfehler... "Verhandlngen laufen mit Nuernberg, Koblez und Potsdam" oder so. In Kiel gibt's ja schon einen POP.... Gruss Wiljo -- wiljo@kiel.uucp voice:+49 431 9790161 fax: +49 431 978126
Re: Bericht von der IN-Winter-Conference
Author: Kai Voelcker
Date: Sat, 02 Jan 1993 16:31
Date: Sat, 02 Jan 1993 16:31
44 lines
2340 bytes
2340 bytes
In <1992Dec22.015627.20664@cs.tu-berlin.de> heinau@Individual.NET (Vera Heinau) writes: >In der Diskussion stellte sich heraus, dass es Universitaeten und aehnlichen >Institutionen nur schwer oder gar nicht zu vermitteln ist, wenn es so eine >Unterteilung in private Sites einer Domain und nicht-private Sites der glei- >chen Domain gibt. Gleichzeitig sprachen sich die Vertreter mehrere Domains >dafuer aus, dass eine Trennung privat/nicht-privat moeglichst eindeutig und >auch offen sichtbar erfolgen soll. Ebenfalls abgelehnt wurde das Konstrukt, >dass eine Firma zwar eine eigene Domain hat und diese auch auf Rechnungen, >Visitenkarten, Anzeigen usw. verwendet, *zusaetzlich* aber ueber eine IN- >Domain erreichbar ist (also gewissermassen ein "Alias" existiert). >Fazit: Firmen duerfen nicht an IN-Domains teilnehmen. Auch das Setzen eines > Aliases ist nicht zulaessig. Zur Zeit noch existierende Aliase (weil > ein ehemals der Domain angehoerender Rechner inzwischen selbststaendig > geworden ist) sind innerhalb eines halben Jahres ausser Kraft zu set- > zen. Gibt's wieder Sonderregelungen? >Newsgroups: tp.eintraege >Path: deceiver!freeside!cls.de!menetekel.kiel.sub.org!tpki.toppoint.de!stefan >From: stefan@tpki.toppoint.de (Stefan Mehne) >Subject: Eintrag Site nuki >Organization: Toppoint Mailbox e.V. >Distribution: tp >Date: Thu, 31 Dec 1992 08:33:07 GMT >Message-ID: <1992Dec31.083307.18365@tpki.toppoint.de> >Lines: 9 > >Es wurde eine neue Site eingerichtet: > >nuki - UUCP netuse (NetUSE GmbH i.G.) ist seit dem >31.12 um 09:33:00 Uhr in der Domain toppoint.de >erreichbar. > >-- >Stefan Mehne stefan@tpki.toppoint.de (postmaster@tpki) >2300 Kiel Tel.: 0431-674875 (voice) > -- Kai Voelcker, Kappelner 18, D-W2300 Kiel 1, kai@deceiver.kiel.sub.org -- Und danach bekommt jeder ein schwarzes Kaninchen als Abschiedsgeschenk --
Re: Bericht von der IN-Winter-Conference
Author: Frank Simon
Date: Sun, 03 Jan 1993 09:53
Date: Sun, 03 Jan 1993 09:53
110 lines
6413 bytes
6413 bytes
Hallo Kai und andere INler. :-), kai@deceiver.kiel.sub.org (Kai Voelcker) writes: >>Fazit: Firmen duerfen nicht an IN-Domains teilnehmen. Auch das Setzen eines >> Aliases ist nicht zulaessig. Zur Zeit noch existierende Aliase (weil >> ein ehemals der Domain angehoerender Rechner inzwischen selbststaendig >> geworden ist) sind innerhalb eines halben Jahres ausser Kraft zu set- >> zen. >Gibt's wieder Sonderregelungen? Keine Sonderregelungen. Nur "Ausfuehrungsbestimmungen", aber die stehen in der IN-Info. >>nuki - UUCP netuse (NetUSE GmbH i.G.) ist seit dem >>31.12 um 09:33:00 Uhr in der Domain toppoint.de >>erreichbar. Auf Grund dieser Nachricht habe ich eine Anfrage an den Vorstand der Toppoint gestellt. Das mache ich bei JEGLICHER Meldung dieser Art, wie oezim, fsag und andere schon gemerkt haben. Ich moechte aber noch auf folgende Punkte aufmerksam machen: Wir waren uns am Freitag in Dortmund alle einig, dass jeglicher Einfluss der Provider (z.B. Restriktionen) sich ALLEIN auf die Netznutzung beziehen. Dieses wurde auch allgemein akzeptiert. Das IN hat aber seine eigene Position noch klaeren muessen bezuegl. der daraus formal entstehenden Moeglichkeiten. Zum Beispiel den Anschluss von Firmen an einer IN-Domain, wenn sie einen eigenen Vertrag unterhaelt oder der Moeglichkeit das eine regional ansaessige Firma ueber ein Alias ueber eine regionale IN-Domain erreichbar ist. Beide Punkte wurden ausgeschlossen. Es gibt aber weiterhin folgende Grundlagen: Artikel 6 der IN-Nettiqette. Demnach koennen jegliche Einrichtungen an einer IN-Domain angeschlossen werden (Dauer ca. 4 Wochen) im Einstiegs- probleme oder "netzschnuppern" zu ermoeglichen. Das Ziel muss aber ein eigener Providervertrag sein. Der Anschluss von Forschungseinrichtungen auf diese Art wurde vom DFN sogar damals bei dem Gespraech im Berlin einhellig begruesst. Beim EUnet ist diese Methode einer der Grundlage, warum wir guenstige Kondiditionen kriegen. Gemaess Artikel 3 kann aber natuerlich eine IN-Site int. News an einen Teilnehmer weitergeben, wenn er dazu berechtigt ist. Dies ist z.B. der Fall, wenn es ein WiN-Teilnehmer ist oder einen Vertrag mit einen der drei Provider hat (XLink, EUnet, DFN). Nochmal zu den Restriktionen. Ich schrieb gerade, dass die Provider ihre Restriktionen auf die Netznutzung formulieren koennen und das IN sich (Wir sind Vertragtreu) halten werden. Wie ein Rechner/Mailbox aber betrieben wird, kann nicht Sache der Provider sein. Ob das eine Privatperson, ein Verein, eine Firma oder eine Uni ist, muss egal sein. Lassen wir im IN zu, dass die Provider auch darauf Restriktionen aus- sprechen, dann muss JEDE Site im IN ausgeschlossen werden, deren Hardware durch eine GbR bezahlt wurde (bei Studenten nicht selten der Fall), oder wo der Rechner gleichzeitig in das Kapital einer Firma eingebracht wurde, oder aus bestimmten Gruenden die Mailbox in einen Institut/Uni steht. Das wollen wir nicht und dafuer gibt es auch keinen Grund. [Paar Minuten spaeter] Eben hat mich jemand von der Toppoint angerufen. Der Rechner nuki ist unter der Domain netuse.de (sobald eingetragen) erreichbar. Es existiert ein Link zur TPKI fuer den Bezug von tp, kiel und de. (Das ist eigentlich schon egal - NetUse hat einen Vertrag mit dem EUnet und koennte daher sogar int. News beziehen). Derzeit ist der Rechner unter toppoint.de erreichbar, weil a) das Eintragungsscript das automatisch macht und b) damit evntl. auftretenede Probleme bei der Anbindung kurzzeitig geloesst werden koennen. Die Austragung aus der Domain erfolgt innerhalb naechster Zeit gemaess IN-Nettiqette (wenn sie ueberhaupt vorliegt - mensch war sich jetzt nicht sicher, ob der Mensch der das konfiguriert hat, dass auch gleich wieder rueckgaengig gemacht hat. Es war nie geplant durch Toppoint den Rechner nuki an der Domain toppoint.de teilnehmen zu lassen. Es waere auch Loetsinn, weil NetUse EUnet-Teilnehmer ist und EUnet woll eine Teilnahme an toppoint.de als erste nicht lustig finden wuerden. Das sind eigentlich so logische Gedanken- gaenge, dass ich sie jeden zutraue. Auch jenen, die hier oeffentlich das anmeckern muessen, anstatt erstmal (innerhalb von Kiel) eine Mail zu schicken. Das bedeutet fuer mich: Toppoint hat sich in allen Punkten an die Richtlinien des INs gehalten. Mich aergert jetzt nur, dass vielleicht (anstatt ein oeffentliches Posting) eine Anfrage an mich oder vielleicht erstmal an Toppoint selbst gemacht worden waere. Zok und Christa haben mich direkt angemailt und genau wie paar Stunden vorher bei einer Mail von Vera wg. einen anderen Fall, habe ich entsprechend reagiert. Wir haetten uns aber das hier alles sparen koennen, wenn einige Leute mal regelmaessig in die IN-Nettiqette schauen wuerden oder mal ein wenig auf "Kooperation" setzen und erstmal die betroffende Stelle fragen. Meine Wenigkeit und andere Menschen erbringen fuer das IN keine Dienstleistung die beliebig strapaziert werden kann. Es kann nicht angehen, dass bei den "Nachteilen", die durch die Autonomie und Eigenverantwortlichkeit der Domains (z.B. auch sich um Probleme erstmal selbst zu kuemmern) immer das IN bemueht wird, aber wenn es um die Vorteile geht keiner bereit ist, mal zurueckzustecken und an das IN Kompetenzen abzugeben. Ich finde es gut, wenn die Community darauf achtet, dass die Vertraege eingehalten werden. Aber am Stil sollten noch einige Leute arbeiten. Der letzte Absatz ist meine persoenliche Einschaetzung dieser Aktion. Terra -- ----------------------------------------------------------------------------- ! Frank Simon (Terra), Ammerlaender Heerstr. 389, D-2900 Oldenburg, FRG ! ! terra@sol.ccc.de, terra@sol.zer, ext/simon@kmx.gmd.dbp.de, +49 441 76206 ! ! Wie Kinder im Sandkasten - oder Profs im Fachbereichsrat (Glenlivet) ! -----------------------------------------------------------------------------
Re: Bericht von der IN-Winter-Conference
Author: Martin Seeger
Date: Sun, 03 Jan 1993 10:29
Date: Sun, 03 Jan 1993 10:29
48 lines
2596 bytes
2596 bytes
Hallo Leute,
ich fuehle mich leider gezwungen ein paar Dinge richtig zu stellen:
kai@deceiver.kiel.sub.org (Kai Voelcker) writes:
>>Fazit: Firmen duerfen nicht an IN-Domains teilnehmen. Auch das Setzen eines
>> Aliases ist nicht zulaessig. Zur Zeit noch existierende Aliase (weil
>> ein ehemals der Domain angehoerender Rechner inzwischen selbststaendig
>> geworden ist) sind innerhalb eines halben Jahres ausser Kraft zu set-
>> zen.
>Gibt's wieder Sonderregelungen?
Aus tp.eintraege zitiert:
>>nuki - UUCP netuse (NetUSE GmbH i.G.) ist seit dem
>>31.12 um 09:33:00 Uhr in der Domain toppoint.de
>>erreichbar.
Es duerfte bekannt sein, dass es sehr schwer ist, Mail von einem Rechner
direkt zum anderen zu routen, wenn der Zweite dem Ersten nicht bekannt ist.
Dies gilt *nur* fuer Mail von Toppoint an NetUSE. Die Domain von
nuki ist netuse.de. Mail ueber diese Adresse wird nicht ueber die Toppoint
laufen. Der Link zu nuki wird nicht exportiert. Das es die
Moeglichkeit gibt, nuki ueber die Toppoint zu erreichen wird von uns nicht
bestritten, aber bei der Verwendung der korrekten Domain-Adresse tritt es
nicht auf. Die Domain "netuse.de" ist *kein* Alias fuer "nuki.toppoint.de".
Es ist nicht verboten Links zwischen IN- und Nicht-IN-Sites einzurichten.
Das zitierte Posting wird automatisch bei der Einrichtung eines UUCP-Nachbarn
erzeugt. Dieses ist (wie das was ich im vorigen Absatz geschrieben habe)
Kai Voelcker bekannt.
Es tut mir leid, dass wieder mal andere in einen Streit mit reingezogen
werden, mit dem sie nichts zu tun haben. Was aus der Mail von Kai leider
nicht hervorgeht ist die Tatsache, dass Kai einem Konkurrenzunternehmen
der NetUSE GmbH i.G. (welcher z.T. mir gehoert) angehoert.
Fuer Rueckfragen per Mail stehe ich gerne zur Verfuegung.
MfG Martin
P.S. Dies ist meine *persoenliche* Meinung. Das Posting wurde weder mit
einer Firma noch einem Vorstand abgesprochen.
--
Martin Seeger, Hansastrasse 75, 2300 Kiel, +49 431 81100
>>> Unter den Blinden ist der Einaeugige Aussenseiter <<<
Re: Bericht von der IN-Winter-Conference
Author: Andreas Frackowiak
Date: Sun, 03 Jan 1993 20:19
Date: Sun, 03 Jan 1993 20:19
29 lines
1429 bytes
1429 bytes
Moin Leute, raider@tpki.toppoint.de (Martin Seeger) writes: [ ... Auschweife und Vorwuerfe geloescht ... ] Ich verstehe Dein Posting so, dass es *keine* (mind. von aussen) Adresse 'nuki.toppoint.de' gibt, ueber die jene Firma erreichbar ist, und damit ist die Sache doch schon erledigt. >Das zitierte Posting wird automatisch bei der Einrichtung eines UUCP-Nachbarn >erzeugt. .... ist aber leider trotzdem nicht so eindeutig, bzw. kann leicht einen falschen Eindruck aufkommen lassen. Naja, vielleicht gibts ja Lerneffekte. >P.S. Dies ist meine *persoenliche* Meinung. Das Posting wurde weder mit >einer Firma noch einem Vorstand abgesprochen. Schoen waere nun, wenn jemand, der im Namen der Toppoint(-Technik) spricht, die Sachlage bestaetigen wuerde. OkiDoki Andreas -- "All my previous flames were understated!" Carl J Lydick in comp.os.vms Andreas Frackowiak af@germany.uucp
Re: Bericht von der IN-Winter-Conference
Author: Andreas Baess
Date: Sun, 03 Jan 1993 23:57
Date: Sun, 03 Jan 1993 23:57
33 lines
2154 bytes
2154 bytes
terra@sol.ccc.de (Frank Simon) writes: >Meine Wenigkeit und andere Menschen erbringen fuer das IN keine >Dienstleistung die beliebig strapaziert werden kann. Es kann nicht >angehen, dass bei den "Nachteilen", die durch die Autonomie und >Eigenverantwortlichkeit der Domains (z.B. auch sich um Probleme >erstmal selbst zu kuemmern) immer das IN bemueht wird, aber wenn es >um die Vorteile geht keiner bereit ist, mal zurueckzustecken und >an das IN Kompetenzen abzugeben. Ich finde es gut, wenn die Community >darauf achtet, dass die Vertraege eingehalten werden. Aber am Stil >sollten noch einige Leute arbeiten. Der letzte Absatz ist meine >persoenliche Einschaetzung dieser Aktion. Dem kann ich mich eigentlich nur anschliessen. Ich gehe bis mir jemand das Gegenteil beweist davon aus, dass sich die Leute sehr wohl darueber Gedanken gemacht haben wie Ihr kommerzieller Anschluss (so es denn einer ist) mit den vorhandenen Strukturen in Einklang gebracht werden kann. Von hektischen Reaktionen der Art "mir ist zu Ohren gekommen und muss man dagegen nicht SOFORT etwas unternehmen" habe ich inzwischen auch die Nase gestrichen voll. Ich bitte jeden dem etwas spanisch vorkommt erst mal in einem eigenen Gespraech oder per email abzuklaeren und nur in wirklich begruendeten Faellen (ich wollte schon immer mal wissen wie ein Fall Palmer in Deutschland gehandhabt wuerde) an das Praesidium zu treten. Ein Posting mit dem Tenor "ha, ich habe einen erwischt" finde ich total daneben ... -- Andreas Baess <andreas@easix.GUN.de> ... und was fangen wir damit an ??? Fontanestr. 12 D-4044 Kaarst1 Tel.: +49 2131 605652 Fax: +49 2131 666754
nuki.toppoint.de (war: Re: Bericht von der IN-Winter-Conference)
Author: Peter Gahbler
Date: Mon, 04 Jan 1993 23:55
Date: Mon, 04 Jan 1993 23:55
58 lines
2983 bytes
2983 bytes
raider@tpki.toppoint.de (Martin Seeger) writes:
> ich fuehle mich leider gezwungen ein paar Dinge richtig zu stellen:
>
> kai@deceiver.kiel.sub.org (Kai Voelcker) writes:
>
> >>Fazit: Firmen duerfen nicht an IN-Domains teilnehmen. Auch das Setzen eines
> >> Aliases ist nicht zulaessig. Zur Zeit noch existierende Aliase (weil
> >> ein ehemals der Domain angehoerender Rechner inzwischen selbststaendig
> >> geworden ist) sind innerhalb eines halben Jahres ausser Kraft zu set-
> >> zen.
>
> >Gibt's wieder Sonderregelungen?
>
> Aus tp.eintraege zitiert:
>
> >>nuki - UUCP netuse (NetUSE GmbH i.G.) ist seit dem
> >>31.12 um 09:33:00 Uhr in der Domain toppoint.de
> >>erreichbar.
>
> Es duerfte bekannt sein, dass es sehr schwer ist, Mail von einem Rechner
> direkt zum anderen zu routen, wenn der Zweite dem Ersten nicht bekannt ist.
Sollte kein Problem sein. Es bedarf doch nur eines Eintrags auf
der Toppoint fuer netuse.de und schon steht dem Routing nichts im
Wege. Oder bin ich wieder mal zu dusselig? Ist es fuer das Routing
notwendig, dass es nuki.toppoint.de gibt? Merkwuerdigerweise
haenge ich hinter einer site mit anderer Domain; gleichwohl habe
ich dort keinen Eintrag mit der Domain meines Uplinks. Und ich bin
auch nicht unter seiner Domain zu erreichen...
> Dies gilt *nur* fuer Mail von Toppoint an NetUSE. Die Domain von
> nuki ist netuse.de. Mail ueber diese Adresse wird nicht ueber die Toppoint
Oops. Also heisst die Maschine dann nuki.netuse.de? Dann ist das
doch in Ordnung.
> laufen. Der Link zu nuki wird nicht exportiert. Das es die
> Moeglichkeit gibt, nuki ueber die Toppoint zu erreichen wird von uns nicht
> bestritten, aber bei der Verwendung der korrekten Domain-Adresse tritt es
> nicht auf. Die Domain "netuse.de" ist *kein* Alias fuer "nuki.toppoint.de".
Huch? Also doch nuki.toppoint.de? Wozu? Zumal es nach dem Zitat
ganz oben doch nicht sein darf, oder?
> Es ist nicht verboten Links zwischen IN- und Nicht-IN-Sites einzurichten.
Noe. Aber duerfen nicht-IN Firmen-sites ueber die IN-domain
erreichbar sein unter dem IN-Domainnamen?
BTW: Ich gehoere weder einer der Firmen noch dem Vorstand
irgendeines Vereins an...
Tschuess
Peter
--
Peter Gahbler, Richard-Vosgerau-Str.3
D-2330 Eckernfoerde, (v): +49 4351 86249
Re: Bericht von der IN-Winter-Conference
Author: Martin Seeger
Date: Tue, 05 Jan 1993 20:58
Date: Tue, 05 Jan 1993 20:58
30 lines
1793 bytes
1793 bytes
In <1993Jan3.201919.24130@horga.ruhr.de> zok@horga.ruhr.de (Andreas Frackowiak) writes: >Ich verstehe Dein Posting so, dass es *keine* (mind. von aussen) >Adresse 'nuki.toppoint.de' gibt, ueber die jene Firma erreichbar ist, >und damit ist die Sache doch schon erledigt. Weder von aussen noch von innen ist "nuki.toppoint.de". >>Das zitierte Posting wird automatisch bei der Einrichtung eines UUCP-Nachbarn >>erzeugt. > .... ist aber leider trotzdem nicht so eindeutig, bzw. kann leicht einen >falschen Eindruck aufkommen lassen. Naja, vielleicht gibts ja Lerneffekte. Es hat seine Gruende, warum wir solche Sachen *nicht* nach de.admin posten. Ich haette zumindest erwartet, dass man lokal nachfragt, bevor man das halbe Netz in die Sache reinzieht. Daher auch meine Veraergerung. >>P.S. Dies ist meine *persoenliche* Meinung. Das Posting wurde weder mit >>einer Firma noch einem Vorstand abgesprochen. >Schoen waere nun, wenn jemand, der im Namen der Toppoint(-Technik) >spricht, die Sachlage bestaetigen wuerde. Du kannst die Sachlage selber ausprobieren, indem Du an die entsprechende Adresse mailst. MfG Martin -- Martin Seeger, Hansastrasse 75, 2300 Kiel, Germany, +49 431 81100 >>>> Unter den Blinden ist der Einaeugige Aussenseiter <<<<
Re: nuki.toppoint.de (war: Re: Bericht von der IN-Winter-Conference)
Author: Frank Simon
Date: Thu, 07 Jan 1993 09:12
Date: Thu, 07 Jan 1993 09:12
20 lines
1525 bytes
1525 bytes
Hallo, peter@pgeck.sub.org (Peter Gahbler) writes: >> Es ist nicht verboten Links zwischen IN- und Nicht-IN-Sites einzurichten. >Noe. Aber duerfen nicht-IN Firmen-sites ueber die IN-domain >erreichbar sein unter dem IN-Domainnamen? Von den Providervertraegen her waere es nicht verboten, solange die Firma einen eigenen Vertrag mit einen Provider hat. Aus Gruenden die im Dort- munder Bericht nachzulesen sind, hat aber das IN solche Konstruke (Alias) ausgesschlossen. Daher waere das nicht erlaubt, aber der Fall liegt ja auch nicht vor. Terra -- ----------------------------------------------------------------------------- ! Frank Simon (Terra), Ammerlaender Heerstr. 389, D-2900 Oldenburg, FRG ! ! terra@sol.ccc.de, terra@sol.zer, ext/simon@kmx.gmd.dbp.de, +49 441 76206 ! ! Es gibt 2 absolute Wahrheiten: OSI ist Fortschritt, die Erde eine Scheibe ! -----------------------------------------------------------------------------
Re: nuki.toppoint.de (war: Re: Bericht von der IN-Winter-Conference)
Author: Kristian Koehntopp
Date: Sat, 09 Jan 1993 12:13
Date: Sat, 09 Jan 1993 12:13
35 lines
2215 bytes
2215 bytes
In <peter00042930005005516@pgeck.sub.org> peter@pgeck.sub.org (Peter Gahbler) writes: >Wege. Oder bin ich wieder mal zu dusselig? Ist es fuer das Routing >notwendig, dass es nuki.toppoint.de gibt? Merkwuerdigerweise Es gibt nuki.toppoint.de nicht, auch wenn irgendeine Nachricht von irgendeinem Script was anderes behauptet. Ist schwer zu begreifen, nicht wahr? ~ (kris) 152 > smail -bv -v postmaster@nuki.toppoint.de postmaster@nuki.toppoint.de ... not deliverable: unknown host Exit 68 ~ (kris) 153 > >Oops. Also heisst die Maschine dann nuki.netuse.de? Dann ist das >doch in Ordnung. Ebend. >Huch? Also doch nuki.toppoint.de? Wozu? Zumal es nach dem Zitat >ganz oben doch nicht sein darf, oder? Seufz. Es gibt einen Rechner nuki, der ein Link zu tpki hat. Du kannst also mit einigem Bang- oder %-Getrickse versuchen, nuki auf einem Pfad zu erreichen, der ueber tpki laeuft. Wenn Du es aber nicht so erzwingst, passiert das nicht. Also was? >BTW: Ich gehoere weder einer der Firmen noch dem Vorstand >irgendeines Vereins an... dito. Ich ueberpruefe aber die Facts, bevor ich hier rumposte. Kristian -- Kristian Koehntopp, Harmsstrasse 98, 2300 Kiel, +49 431 676689 "Better to have Linux RT than Windows NT" -- Kristian
Thread Navigation
This is a paginated view of messages in the thread with full content displayed inline.
Messages are displayed in chronological order, with the original post highlighted in green.
Use pagination controls to navigate through all messages in large threads.
Back to All Threads