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Article #1378

Re: Drehzahlregelung f�r Gleichstrommotor

#1378
From: Uli
Date: Wed, 07 Jan 1998 00:00
65 lines
4035 bytes
On Tue, 06 Jan 1998 20:54:30 GMT, news@hellmann.westfalen.de (Olaf
Hellmann) wrote:

>>die Spannungsreglung wird am Besten durch einen Mikrocontroller  
>>realisiert, der eine Steuerspannung durch Pulsweitenmodulation ausgibt.
>Habe ich zur Verf�gung.
Haette ich das gewusst, haette ich Dir nicht den "komplizierten"
Vorschlag mit 2 Dioden, 2 Thyristoren und 2 Analog-ICs geschickt.
Mit dieser Methode braucht man nur 1 Netzgleichrichter, einen
Transistor und eine schnelle Freilaufdiode.
  
>Das f�hrt mich gleich zu der n�chsten Frage:
>Gibt es Versender die sich mehr auf Spezialkomponeten spezialisiert
>habe und wo man solche Bauteile meistens findet ?
Versuch es mal bei RS Components. Die schicken gerne, schnell und
gratis einen dicken Katalog oder 'ne CD. Sind aber nicht die
billigsten.
Tel. 06105/401-234, Fax -222, rs-gmbh@rs-components.com
Irgendwo soll es auch einen Versender Farnell geben, vielleicht kann
ja mal jemand die Adresse posten?

>> 1 MOSFET Verstaerker bestehend aus:
>>  Transistor, Freilaufdiode, Kuehlkoerper, 190V 2A
>Wie gro� wird denn die maximale Verlustleistung sein .
>Ist die Rechung:  U eingang - U ausgang * I = Verlustleisung richtig ?
>Bei 100 Volt Ausgangsspannung und 1,2 A w�ren das 84 Watt. 
Nein. Der Transistor soll entweder ganz an sein (Spannung = 0) oder
ganz aus (Strom = 0). Er erwaermt sich durch die Schaltverluste (sehr
abhaengig von der konkreten Applikation) und den Durchlasswiderstand
im eingeschalteten Zustand (1 - 2 Ohm hier). Insgesamt vielleicht so
um 10 Watt Verluste.

>>  Gleichspannungsversorgung.
>Wie sauber mu� die Gleichspannungsversorgung sein ?
>Reicht es die 220Volt �ber ein einzelne! Diode gleichzurichten denn
>dann habe ich ja genau meinen 190Volt (Pulsierende) Gleichspanung.
Ich denke schon. Hinter dem PWM-Transistor kommt dann eine
hochfrequent zerhackte 50 Hz Sinus-Halbwelle raus. Der
Motor-Feldwicklung sollten die 50Hz egal sein. Aber bei aelteren
Drehstrommotoren gab es oft Probleme mit der "HF-" Spannungs-
komponente, die die Isolation ungleichmaessig belastete und versagen
liess. Ein LC-Filter hinter dem Transistor vermindert nicht nur das,
sondern auch Funkstoerungen.
Problematischer koennte es sein, dass Du hierbei das Netz mit
Strompulsen der PWM-Frequenz belastest.
>Oder sollte es ein Br�ckengleichrichter sein, evtl. sogar mit
>Gl�ttung/Siebung. 
Fuer die PWM und den Motor nicht noetig. Die Induktivit�t der
Feldwicklungen, die Du speisen willst, wird ohnehin einen konstanten
Gleichstrom erzwingen. Funktionieren wird das ganze schon mit ein paar
100 nF impulsfester Folienkondensatoren ueber der Transistor/
Freilaufdiodenkombination. Aber auf der Netzseite, siehe oben. Um den
Netzstrom vernuenftig zu sieben, braucht es dicke, teure SNT-Elkos und
Glaettungsinduktivitaeten.
Unter diesem Aspekt, nimm doch besser die Thyristorschaltung, die nur
mit 50 Hz statt PWM arbeitet.

>Wobei ich bei dem Br�ckengleichrichter wegen der
>h�heren Ausgangsspannung auch eine gr��ere Verlustleistung habe. 
Nicht bei PWM-Schaltbetrieb des Transistors.

-U.Sikkema
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From: none@no.junkmail.com (Uli)
Subject: Re: Drehzahlregelung f�r Gleichstrommotor
Date: 1998/01/07
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