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Started by Christian Weisgerber
Sun, 03 Jan 1993 23:41
Merkwuerdige Glimmlampe
Author: Christian Weisgerber
Date: Sun, 03 Jan 1993 23:41
Date: Sun, 03 Jan 1993 23:41
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Ich habe hier ein merkwuerdiges Phaenomen: Betroffen ist eine 08/15-Steckdosen-Verteilerleiste, mit einem Ein/Ausschalter, dessen Status von einer Glimmlampe angezeigt wird. Das Teil ist bei mir im Dauerbetrieb. Seit einigen Tagen flackert diese Glimmlampe, ich nehme an sie gibt demnaechst den Geist auf (Lebenserwartung einer Glimmlampe?). Das Obskure: Diese Glimmlampe flackert weniger (d.h. sie ist oefters aus als an), wenn es im Zimmer dunkel ist als wenn es hell ist. Der Effekt laesst sich auch im abgedunkelten Raum mit einer Taschenlampe vorfuehren. Ist es dunkel, ist die Glimmlampe meistens aus, nur ab und zu ein kurzes Aufflackern. Leuchte ich sie mit der Taschenlampe an, dann flackert sie munter vor sich hin, ist teilweise durchgehend an. Das Ganze ist mir schleierhaft. Eine optische Taeuschung scheint mir nicht plausibel. Wird die Glimmlampe vom einfallenden Licht angeregt? Aber das bisschen Licht ist doch viel zu energiearm fuer so einen Effekt, oder? -- Christian "naddy" Weisgerber, Germany naddy@mips.ruessel.sub.org
Re: Merkwuerdige Glimmlampe
Author: Markus Kuhn
Date: Tue, 05 Jan 1993 19:15
Date: Tue, 05 Jan 1993 19:15
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naddy@mips.ruessel.sub.org (Christian Weisgerber) writes:
>Das Obskure: Diese Glimmlampe flackert weniger (d.h. sie ist oefters aus als
>an), wenn es im Zimmer dunkel ist als wenn es hell ist.
Da ich die Lampe nicht selbst gesehen habe kann ich nur mal zwei
Hypothesen vorschlagen:
1. Die Lampe flackert wirklich weniger. Eine Glimmlampe leuchtet, da
durch die 230V Wechselstrom ein Gas ionisiert wird. Gase leiten nur,
wenn sie bereits ionisiert sind, das ist auch der Grund, warum Leucht-
stoffroehren durch eine Induktivitaet und einen Bimetalunterbrecher
erst gezuendet werden muessen. Glimmlampen sollten sich selbst zuenden,
wenn sie aber verschleissen, dann ist irgendwann das Gas fast nicht mehr
instabil genug um einen Ionenkanal aufzubauen. Also koennten in der
Tat ein paar Photonen (siehe Photoeffekt bei Metall) ausreichen um
genuegend Elektronen anzuheben.
Test zum Verifizieren: nimm Licht unterschiedlicher Wellenlaenge.
Bei einer UV-Lampe (z.B. Hoehensonne) muesste die Lampe dann auch weniger
flackern, obwohl nun Erklaerung 2 ausgeschlossen werden kann.
2. Eine physiologische Erklaerung: Im Dunkeln haben die Retinazellen
eine groessere "Nachleutzeit". Schwenk mal in der Nacht eine kleine
LED an einem langen Seil und Du wirst nur einen grossen Kreis sehen.
Am Tage ist das nicht moeglich, auch wenn Du einen 2kW Scheinwerfer
an das Seil haengst. Also siehst Du einen einzelnen Flackerer laenger,
was Dir insgesamt als weniger flackern erscheint.
Hypothese 3 hast Du mit Deinem Taschenlampenexperiment vielleicht schon
ausgeschlossen, aber trotzdem erwaehne ich es der Vollstaendigkeit halber
noch mal:
3. Wenn Du im Stromnetz einen relativ hohen Wiederstand hast (Achtung:
Brandgefahr wegen evtl. Waermeentwicklung!), dann leuchtet die Glimmlampe
gleichmaesiger, da an ihr mehr Spannung abfaellt wenn Du das normale
Licht ausschaltest. Test: Mit Multimeter Netzspannung ueberpruefen.
Viel Spass beim weiterexperimentieren!
Markus
--
Markus Kuhn, Computer Science student -=-=- University of Erlangen, Germany
Internet: mskuhn@immd4.informatik.uni-erlangen.de | X.500 entry available
----- Anyone participating in the use of MS-DOS, Heroin or Cocaine is -----
---- simply not getting the most out of life possible. (Brian Downing) ----
Re: Merkwuerdige Glimmlampe
Author: Jan Richert
Date: Wed, 06 Jan 1993 14:23
Date: Wed, 06 Jan 1993 14:23
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naddy@mips.ruessel.sub.org (Christian Weisgerber) writes:
>Betroffen ist eine 08/15-Steckdosen-Verteilerleiste, mit einem
>Ein/Ausschalter, dessen Status von einer Glimmlampe angezeigt wird. Das
>Teil ist bei mir im Dauerbetrieb.
Auch wenn es Dir wenig helfen wird: Ich habe auch schon einiges
gemeinsam mit Steckdosenleisten erlebt :-)
Beispiel: Lampe glueht auch bei ausgeschalteter Leiste mit ca. 60% der
normalen Helligkeit, jedoch heller, wenn mehr Geraete in den
Steckdosen stecken und gar nicht, wenn kein Geraet steckt.
Grund: Nach Monaten gefundene Ursache: Der Schutzleiter war in der
Steckdose, in der die Leiste steckt, nicht angeschlossen.
Grusz, Jan
--
Jan Richert (NIC-ID: JR482) | Internet: jrichert@krefcom.GUN.de
Krefeld, FRG | Datex-J: 02151399843-0001
Voice & FAX: +49 2151 313124 | IRC-Nick: jrichert
Re: Merkwuerdige Glimmlampe
Author: Herbert Dampel
Date: Wed, 06 Jan 1993 15:39
Date: Wed, 06 Jan 1993 15:39
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In <1icmotEINN6c3@uni-erlangen.de>, Markus Kuhn writes: >>Das Obskure: Diese Glimmlampe flackert weniger (d.h. sie ist oefters aus als >>an), wenn es im Zimmer dunkel ist als wenn es hell ist. >Da ich die Lampe nicht selbst gesehen habe kann ich nur mal zwei >Hypothesen vorschlagen: > > 1. Die Lampe flackert wirklich weniger. Eine Glimmlampe leuchtet, da > durch die 230V Wechselstrom ein Gas ionisiert wird. Gase leiten nur, > wenn sie bereits ionisiert sind, das ist auch der Grund, warum Leucht- > stoffroehren durch eine Induktivitaet und einen Bimetalunterbrecher > erst gezuendet werden muessen. Glimmlampen sollten sich selbst zuenden, > wenn sie aber verschleissen, dann ist irgendwann das Gas fast nicht mehr > instabil genug um einen Ionenkanal aufzubauen. Also koennten in der > Tat ein paar Photonen (siehe Photoeffekt bei Metall) ausreichen um > genuegend Elektronen anzuheben. 1. stimmt. Diesen Effekt kenne ich aus Farbfernsehern mit Ultraschallempfaengern (Grundig 1. Generation Super Color). Dort wurden zur Erzeugung der Analog-Stellgroessen fuer Farbe/Helligkeit/Lautstaerke Wandler mit Glimmlampen benutzt, die nach einiger Zeit, aus zunaechst unerfindlichen Gruenden, diese Stell-Werte veraenderten. Man fand im Labor heraus, dass manchmal im dunklen Inneren der FFS-Kisten die Lampen nicht oder nur unvollkommen zuendeten. Abhilfe brachte eine zusaetzliche groessere Glimmlampe, welche die anderen leicht mit Licht versorgte. Damit war alles Ok. cu l8ter mfG herby@danubix.ulm.sub.org -- * E-Mail: herby@danubix.ulm.sub.org ccc_damp@rzmain.rz.uni-ulm.de * * herby@danubix.ul.open.de Fido: 2:241/7902.1 * * Forchenweg 14 W-7900 Ulm/Donau Voice: 0731-6021657 * * ULM: Letzte Stadt vor Bayern Don't marry, beer happy *
Re: Merkwuerdige Glimmlampe
Author: Jan Richert
Date: Wed, 06 Jan 1993 21:36
Date: Wed, 06 Jan 1993 21:36
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jrichert@krefcom.GUN.de (Jan Richert) writes: >Beispiel: Lampe glueht auch bei ausgeschalteter Leiste mit ca. 60% der > normalen Helligkeit, jedoch heller, wenn mehr Geraete in den > Steckdosen stecken und gar nicht, wenn kein Geraet steckt. >Grund: Nach Monaten gefundene Ursache: Der Schutzleiter war in der > Steckdose, in der die Leiste steckt, nicht angeschlossen. Tja.. war wohl nichts.. ich muss mich korrigieren. Das Erdungsproblem existierte hier zwar mal, war aber nicht Grund fuer die brennende Lampe.. nachdem ich jetzt mal den Stecker der Steckdosenleiste umgekehrt in die Steckdose gesteckt habe ist die Lampe wieder an :-) und ich messe zwischen Nulleiter und Erdung eine Spannung von ca. 140 Volt, die sonst auch nicht vorhanden ist. Wenn ich das FAX-Geraet aus der Steckdosenleiste ziehe faellt die Spannung fast auf 0 ab. Was will mir das sagen? Grusz, Jan -- Jan Richert (NIC-ID: JR482) | Internet: jrichert@krefcom.GUN.de Krefeld, FRG | Datex-J: 02151399843-0001 Voice & FAX: +49 2151 313124 | IRC-Nick: jrichert
Re: Merkwuerdige Glimmlampe
Author: Christian Weisgerber
Date: Thu, 07 Jan 1993 17:32
Date: Thu, 07 Jan 1993 17:32
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------------------------------ schnipp ------------------------------ Date: 06 Jan 1993 16:27:32 +0100 From: gpb@nirwana.ruessel.sub.org To: naddy@mcd.ruessel.sub.org Subject: Re: Merkwuerdige Glimmlampe (fwd) Am 04.01.93 um 00:44 Uhr schrieb NADDY: > vorfuehren. Ist es dunkel, ist die Glimmlampe meistens aus, nur ab und > zu ein kurzes Aufflackern. Leuchte ich sie mit der Taschenlampe an, dann > flackert sie munter vor sich hin, ist teilweise durchgehend an. > Da hat tatsaechlich jemand das Experiment zum laufen bekommen, an dem unser Physik-Prof. zusammen mit Techniker gescheitert ist ! > Das Ganze ist mir schleierhaft. Eine optische Taeuschung scheint mir > nicht plausibel. Wird die Glimmlampe vom einfallenden Licht angeregt? Das ist in der Tat so. Wenn eine Glimmlampe knapp unter ihrer Zuendspannung betrieben wird, kann man tatsaechlich durch einfallendes Licht die Glimmentladung starten. Ist die Lampe erst einmal an, kann die Spannung um einige Volt abnehmen, ohne dass sie wieder ausgeht. In diesem Falle scheint tatsaechlich der Vorwiederstand defekt zu sein, sodass die Glimmlampe in diesem kritischen Bereich betrieben wird. > Aber das bisschen Licht ist doch viel zu energiearm fuer so einen > Effekt, oder? Nein ! Es kommt hier garnicht auf die Menge des einfall. Lichts an. Theoretisch genuegt schon ein einziges Quant (Photon), um die Entladung zu starten. Es spielt allerdings eine Rolle, welche Energie dieses Quant besitzt. Und das haengt nur von der Wellenlaenge (Farbe) des Lichts ab. Mit Infrarot-Strahlung wird es niemand schaffen, die Lampe anzumachen. Auch nicht mit einem 1 kW Ofen ! > Das waere mein Kommentar dazu. Du kannst den Text ja wieder in die richtige Newsgroup weiterleiten bye Gunter ------------------------------ schnapp ------------------------------ -- Christian "naddy" Weisgerber, Germany naddy@mips.ruessel.sub.org
Re: Merkwuerdige Glimmlampe
Author: Markus Kuhn
Date: Fri, 08 Jan 1993 15:39
Date: Fri, 08 Jan 1993 15:39
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jrichert@krefcom.GUN.de (Jan Richert) writes:
>nachdem ich jetzt mal den Stecker der Steckdosenleiste umgekehrt
>in die Steckdose gesteckt habe ist die Lampe wieder an :-) und ich
>messe zwischen Nulleiter und Erdung eine Spannung von ca. 140 Volt, die
>sonst auch nicht vorhanden ist. Wenn ich das FAX-Geraet aus der
>Steckdosenleiste ziehe faellt die Spannung fast auf 0 ab. Was will
>mir das sagen?
Normalerweise sind Schutzleiter (gelb-gruen) und Nulleiter (blau)
im Hauptsicherungskasten verbunden und werden danach immer getrennt
gefuehrt (damit der FI-Schutzschalter auch funktioniert). Wenn Du
einen Spannungsabfall zwischen Nulleiter und Schutzleiter hast, dann
ist irgendwo einer der beiden Leiter unterbrochen. Dem wuerde ich unbedingt
nachgehen, da das gefaehrlich werden kann. Entweder ist deine Steckerleiste
defekt (Wiederstand in und zwischen allen 3 Leitern testen), oder Deine
Steckdose ist defekt/falsch angeschlossen (das ist angeblich bei etwa ~3%
aller deutschen Steckdosen der Fall ... :-).
Bei einer anstaendigen Steckdose liegen zwischen Phase (schwarz) und
Nulleiter ebenso wie zwischen Phase und Schutzleiter 230 V~ an. Zwischen
Nulleiter und Schutzleiter darf aber keine Spannung anliegen, da diese
am Hauptanschluss miteinander verbunden sein muessen (nicht erst in
der Dose!). Soetwas nennt man dann ein TN-C-Netz (VDE 100).
Da Du nur 140 Volt gemessen hast und nicht die vollen 230 V, ist irgendwo
ein Widerstand und keine totale Unterbrechung vorhanden. Unbedingt
ueberpruefen, da das eine Brandgefahr sein kann! Zu Risiken und
Nebenwirkungen fragen sie Ihren Elektriker oder das E-Werk.
Hope this helped (hab gerade ein Buch ueber Elektroinstallation gelesen :-)
/
Markus /_
/
\/
--
Markus Kuhn, Computer Science student -=-=- University of Erlangen, Germany
Internet: mskuhn@immd4.informatik.uni-erlangen.de | X.500 entry available
--- Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum? Wer nichts fragt bleibt dumm. ---
Re: Merkwuerdige Glimmlampe
Author: Christian Weisgerber
Date: Sat, 09 Jan 1993 17:19
Date: Sat, 09 Jan 1993 17:19
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In <1icmotEINN6c3@uni-erlangen.de>, Markus Kuhn writes: > 1. Die Lampe flackert wirklich weniger. [...] Also koennten in der > Tat ein paar Photonen (siehe Photoeffekt bei Metall) ausreichen um > genuegend Elektronen anzuheben. So scheint es wirklich zu sein. > Test zum Verifizieren: nimm Licht unterschiedlicher Wellenlaenge. > Bei einer UV-Lampe (z.B. Hoehensonne) muesste die Lampe dann auch weniger > flackern, obwohl nun Erklaerung 2 ausgeschlossen werden kann. Gute Idee, das haben mir schon ein paar Leute geraten. Scheitert allerdings an der Praxis, ich habe einfach keine IR/UV-Lampen. Bei der Gelegenheit moechte ich gleich noch zwei Fragen anschliessen: - Genau fuer solche Experimentierzwecke wuerde ich gerne Licht verschiedener Wellenlaengen erzeugen, am besten von IR quer durchs Spektrum bis zu UV. Irgendwelche Empfehlungen wie man sowas *einfach* macht? Ich will hier kein Physiklabor aufbauen, ich will auch nicht Licht mit genau xxx nm Wellenlaenge erzeugen koennen, nichts kompliziertes. Da ich aber vermute, dass eine Lampe mit variabler Lichtfarbe illusorisch ist: Wo bekommt man handliche IR/UV-Lampen, ich dachte an sowas im Taschenlampenformat? Ausserdem, gibt es einen Lampentyp, der *weisses* Licht erzeugt, mit halbwegs brauchbares Verteilung ueber das ganze Spektrum? Dann koennte man das sichtbare Spektrum mit Filtern erschlagen. - Ich wollte schon oefters mal sichtbares Licht in seine Spektralfarben zerlegen, seien es irgendwelche Lampen oder nur Gegenstaende mit eigenwilligen Farbtoenen. Stichwort Prisma ist ja gut und schoen, aber wie macht man das praktisch/wo bekommt man eines her? > 2. Eine physiologische Erklaerung: Im Dunkeln haben die Retinazellen > eine groessere "Nachleutzeit". Schwenk mal in der Nacht eine kleine Das erscheint mir sehr unwahrscheinlich. > Viel Spass beim weiterexperimentieren! Dieses verflixte Ding macht, was es will :-)) Nach meinem ersten Posting dazu war es einen Tag lang komplett aus, und ich dachte die Lampe haette sich endgueltig verabschiedet. Dann hat sie wieder angefangen zu flackern, aktueller Stand ist, dass sie unabhaengig vom Licht unterbrechungsfrei leuchtet. ciao -- Christian "naddy" Weisgerber, Germany naddy@mips.ruessel.sub.org
Lichtexperimente Re: Merkwuerdige Glimmlampe
Author: Michael Schwuchow
Date: Tue, 12 Jan 1993 16:47
Date: Tue, 12 Jan 1993 16:47
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naddy@mips.ruessel.sub.org (Christian Weisgerber) writes: > sowas im Taschenlampenformat? Ausserdem, gibt es einen Lampentyp, der > *weisses* Licht erzeugt, mit halbwegs brauchbares Verteilung ueber das > ganze Spektrum? Dann koennte man das sichtbare Spektrum mit Filtern > erschlagen. Gluehende Koerper senden doch ein volles Spektrum, oder? Wenn sie hell genug sind, latuernich. Beispiele: Sonne, Wendel einer Gluehbirne. >- Ich wollte schon oefters mal sichtbares Licht in seine Spektralfarben > zerlegen, seien es irgendwelche Lampen oder nur Gegenstaende mit > eigenwilligen Farbtoenen. Stichwort Prisma ist ja gut und schoen, aber > wie macht man das praktisch/wo bekommt man eines her? Schau Dich mal nach Gardinen-Zugstangen um. Die Dinger, mit denen man Gardinen von links nach rechts schiebt. So ein Teil aus Plexiglas, am besten dreieckig ist ein gutes Prisma. Der Unterschied zu Glas ist nur, dass Plexiglas mehr Licht verschluckt und Licht schwaecher bricht. Dafuer geht's dann auch nicht kaputt, wenn runterfaellt. :-) Tschuess, Micha -- ! Michael Schwuchow Oldenburg, FRG/RFA/BRD UUCP: schwuchow@uniol.UUCP ! -Autofahren ist asozial: Mit anderen Verkehrsmitteln kommt man gesuender,- -umweltschonender, kommunikativer, platzsparender, volkswirtschaftlich ----- -billiger, und (mit Finanzbedarfszeitaufwand) meist schneller ans Ziel. ----
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