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Started by Visvanath Ratnaweera
Sun, 30 Dec 2007 19:50
/ch/open lanciert Ubuntu Swiss Remix CD-ROM
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Sun, 30 Dec 2007 19:50
Date: Sun, 30 Dec 2007 19:50
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Die Ubuntu Swiss Remix CD-Rom ----------------------------- Zürich, 30. November 2007 – Der Verein /ch/open hat die aktuelle Linux-Distribution Ubuntu Gutsy Gibbon auf Schweizer Verhältnisse angepasst und liess 2000 CDs dieses so genannten Ubuntu Swiss Remix pressen. ... Die Ubuntu-CD wird in den kommenden Monaten an Linux Installations- Veranstaltungen kostenlos verteilt, wird an alle /ch/open Mitglieder verschickt und kann ab 20 Stück zu einem Unkostenbeitrag von CHF 2 pro Stück bestellt werden. Verläuft diese erste Ausgabe der Schweizer Fassung erfolgreich, lanciert der Verein /ch/open für die kommende Version von Ubuntu im April 2008 erneut einen Swiss Remix. Download des ISO-Images der CD, der Source Packages, des Shell-Skripts sowie der Grafik-Daten auf http://daniel.debian.net/images/ch-open/7.10-desktop+swiss-remix/ Quelle: http://www.ch-open.ch/sigs/ubuntu/ VR
Re: /ch/open lanciert Ubuntu Swiss Remix CD-ROM
Author: Heribert Slama
Date: Mon, 31 Dec 2007 01:07
Date: Mon, 31 Dec 2007 01:07
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On Sun, 30 Dec 2007 20:50:03 +0100, Visvanath Ratnaweera <spam@ratnaweera.net> wrote: >Z�rich, 30. November 2007 � Der Verein /ch/open hat die aktuelle >Linux-Distribution Ubuntu Gutsy Gibbon auf Schweizer Verh�ltnisse >angepasst und liess 2000 CDs dieses so genannten Ubuntu Swiss Remix >pressen. >[......] >Download des ISO-Images der CD, der Source Packages, des Shell-Skripts >sowie der Grafik-Daten auf >http://daniel.debian.net/images/ch-open/7.10-desktop+swiss-remix/ > >Quelle: http://www.ch-open.ch/sigs/ubuntu/ Ich will niemanden kr�nken, aber wurde auch an die Tastenbelegung � la Suisse beim _Bootvorgang_, sowie an die der Textconsole (<ctrl>+<alt>+1,2) gedacht? Gr�sse, -Heribert -- Heribert Slama Muttenz, Switzerland
Re: /ch/open lanciert Ubuntu Swiss Remix CD-ROM
Author: Stefan Werner
Date: Mon, 31 Dec 2007 05:38
Date: Mon, 31 Dec 2007 05:38
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Visvanath Ratnaweera schrieb: > Zürich, 30. November 2007 – Der Verein /ch/open hat die aktuelle > Linux-Distribution Ubuntu Gutsy Gibbon auf Schweizer Verhältnisse > angepasst und liess 2000 CDs dieses so genannten Ubuntu Swiss Remix > pressen. Was ist denn so speziell an "Schweizer Verhältissen"? Ich hatte bisher noch nie gemerkt, dass irgendeine Ubuntu/Kubuntu/Xubuntu (oder auch SuSE) irgendwie "unschweizerisch" gewesen wäre.... Von daher scheint mir die Arbeit, die in dieser CD steckt, nicht ganz sinnvoll investiert, sorry. Mir wäre mehr gedient mit einer Distribution, die meinen nun schon 4 Jahre alten wlan-Adapter mal erkennt und mit wpa anbinden lässt, oder auf meinem 3 Jahre alten PostScript-fähigen Farbdrucker endlich mal für schwarze Texte den schwarzen Toner nimmt, anstatt immer aus allen teuren Farben ein bräunlich-schwarz zusammenzumixen. Dann könnte ich Linux nämlich endlich nicht mehr nur auf dem Server, sondern auch auf dem Desktop einsetzen. -stef
Re: /ch/open lanciert Ubuntu Swiss Remix CD-ROM
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Mon, 31 Dec 2007 09:55
Date: Mon, 31 Dec 2007 09:55
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Hello Herribert Am 31.12.2007 02:07, Heribert Slama schrieb: > On Sun, 30 Dec 2007 20:50:03 +0100, Visvanath Ratnaweera > <spam@ratnaweera.net> wrote: > >> Zürich, 30. November 2007 – Der Verein /ch/open hat die aktuelle >> Linux-Distribution Ubuntu Gutsy Gibbon auf Schweizer Verhältnisse >> angepasst und liess 2000 CDs dieses so genannten Ubuntu Swiss Remix >> pressen. >> [......] >> Download des ISO-Images der CD, der Source Packages, des Shell-Skripts >> sowie der Grafik-Daten auf >> http://daniel.debian.net/images/ch-open/7.10-desktop+swiss-remix/ >> >> Quelle: http://www.ch-open.ch/sigs/ubuntu/ > > Ich will niemanden kränken, aber wurde auch an die Tastenbelegung à > la Suisse beim _Bootvorgang_, Mich kränkst du gar nicht, die Open Source Community lebt von Feedback! Was genau die Tastatu beim _Bootvorgang_ tut kann ich mir schlecht vorstellen. Meinst du die Eingabe von Kernel Boot Parameter (boot manager stoppen, dann auf prompt acpi=off usw.)? Aber die Parameter dort sind IMHO 7-bit ASCII. > sowie an die der Textconsole > (<ctrl>+<alt>+1,2) gedacht? Welche Sprache, bzw. locale soll das sein? Heisst du ein Konzept, die Mehrsprachigkeit der Schweiz berücksichtigt? Gruss Visvanath
Re: /ch/open lanciert Ubuntu Swiss Remix CD-ROM
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Mon, 31 Dec 2007 10:09
Date: Mon, 31 Dec 2007 10:09
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Hello Stefan Am 31.12.2007 06:38, Stefan Werner schrieb: > Visvanath Ratnaweera schrieb: > >> Zürich, 30. November 2007 – Der Verein /ch/open hat die aktuelle >> Linux-Distribution Ubuntu Gutsy Gibbon auf Schweizer Verhältnisse >> angepasst und liess 2000 CDs dieses so genannten Ubuntu Swiss Remix >> pressen. > > Was ist denn so speziell an "Schweizer Verhältissen"? Ich hatte bisher > noch nie gemerkt, dass irgendeine Ubuntu/Kubuntu/Xubuntu (oder auch > SuSE) irgendwie "unschweizerisch" gewesen wäre.... Dann ist es ja gut! > Von daher scheint mir > die Arbeit, die in dieser CD steckt, nicht ganz sinnvoll investiert, sorry. Ich weiss nicht wieviel Geld in dieser Arbeit steckt. Da man das Produkt für Fr. 2.- inkl. Porto nach Hause geliefert bekommt, kann es nicht eine Menge gewesen sein. > Mir wäre mehr gedient mit einer Distribution, die meinen nun schon 4 > Jahre alten wlan-Adapter mal erkennt und mit wpa anbinden lässt, oder > auf meinem 3 Jahre alten PostScript-fähigen Farbdrucker endlich mal für > schwarze Texte den schwarzen Toner nimmt, anstatt immer aus allen teuren > Farben ein bräunlich-schwarz zusammenzumixen. Hast du konkret mit Ubuntu probiert? Diese Distris sind nämlich erstaunlich stark in Sachen Hardware-Erkennung und Treiber- Installation. Wenn nicht, muss man halt manuell nachhelfen. Aber wenn der Hersteller nicht mitmacht, ist man rausgeschmissen, bes. beim Drucker. Woher soll man den Befehl sonst kennen? In WLAN hat man bessere Chancen, denn es gibt nicht allzu viele Chip-Modelle. > Dann könnte ich Linux nämlich endlich nicht mehr nur auf dem Server, > sondern auch auf dem Desktop einsetzen. Ja, Linux als Server und Linux auf dem "Desktop" sind zwei Welten. Wie du sagst, eine hast du hinter dir, nimm dir die andere als einen Challenge vor! Gruss Visvanath
Re: /ch/open lanciert Ubuntu Swiss Remix CD-ROM
Author: Heribert Slama
Date: Tue, 01 Jan 2008 01:12
Date: Tue, 01 Jan 2008 01:12
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On Mon, 31 Dec 2007 10:55:57 +0100, Visvanath Ratnaweera <spam@ratnaweera.net> wrote: >Am 31.12.2007 02:07, Heribert Slama schrieb: >> [......] >> >> Ich will niemanden kr�nken, aber wurde auch an die Tastenbelegung � >> la Suisse beim _Bootvorgang_, > >Mich kr�nkst du gar nicht, die Open Source Community lebt von Feedback! > >Was genau die Tastatu beim _Bootvorgang_ tut kann ich mir schlecht >vorstellen. Meinst du die Eingabe von Kernel Boot Parameter (boot >manager stoppen, dann auf prompt acpi=off usw.)? Aber die Parameter >dort sind IMHO 7-bit ASCII. Klar, diese Zeichen kriegt man mit jeder Tastatur hin, die lateinische Zeichen hat. Mir ging es um die Tastenbelegung (aka. keyboard layout). Die en-Version von Ubuntu erwartet eine US-amerikanische Tastatur [en_US], die de-Version eine solche f�r Deutschland [de_DE]. Die (Deutsch-)Schweizer Tastatur [de_CH] hat gerade einige wichtige Sonderzeichen auf anderen Tasten, und [fr_CH] unterscheidet sich von [fr_FR]. Die Cheatcodes bieten keine M�glichkeit, die Schweizer Tastatur-Varianten auszuw�hlen - eigentlich ein Aergernis, weil das schon seit vielen Jahren so ist, und sich leicht beheben liesse. F�r mich hat ein richtiger Computer Englisch zu "sprechen", darum hole ich stets die en-Version von Ubuntu. Ich habe mir das US-Keyboardlayout ausgedruckt (Wikipedia) und die wichtigen Sonderzeichen auf die CH-Tastatur aufgemalt (Aufkleber;-). Aber ein bisschen �rgern tut es mich doch. Denn jeder Installer f�r irgendein Linux l�sst sich gleich zu Beginn auf eine Schweizer Tastatur einstellen. >> sowie an die der Textconsole >> (<ctrl>+<alt>+1,2) gedacht? > >Welche Sprache, bzw. locale soll das sein? Heisst du ein Konzept, >die Mehrsprachigkeit der Schweiz ber�cksichtigt? Nein, soweit habe ich gar nicht gedacht. Diese echten Textkonsolen (nicht 'xterm' u.dgl. unter X) sind entsprechend den Einstellungen beim Booten (Default oder Cheatcode) konfiguriert und _m�ssen manuell_ auf die Schweizer Tastatur umgestellt werden (IIRC: $ loadkeys sg-latin1 ). Von einer Schweizer Distribution erwarte ich, dass sie solche Kleinigkeiten ohne menschliches Zutun erledigt. Gr�sse, -Heribert -- Heribert Slama Muttenz, Switzerland
Re: /ch/open lanciert Ubuntu Swiss Remix CD-ROM
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Tue, 01 Jan 2008 19:41
Date: Tue, 01 Jan 2008 19:41
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Hello Heribert Am 01.01.2008 02:12, Heribert Slama schrieb: > On Mon, 31 Dec 2007 10:55:57 +0100, Visvanath Ratnaweera > <spam@ratnaweera.net> wrote: >> >> Was genau die Tastatu beim _Bootvorgang_ tut kann ich mir schlecht >> vorstellen. Meinst du die Eingabe von Kernel Boot Parameter (boot >> manager stoppen, dann auf prompt acpi=off usw.)? Aber die Parameter >> dort sind IMHO 7-bit ASCII. > > Klar, diese Zeichen kriegt man mit jeder Tastatur hin, die > lateinische Zeichen hat. Mir ging es um die Tastenbelegung (aka. > keyboard layout). Die en-Version von Ubuntu erwartet eine > US-amerikanische Tastatur [en_US], die de-Version eine solche f�r > Deutschland [de_DE]. Die (Deutsch-)Schweizer Tastatur [de_CH] hat > gerade einige wichtige Sonderzeichen auf anderen Tasten, und [fr_CH] > unterscheidet sich von [fr_FR]. Die Cheatcodes bieten keine > M�glichkeit, die Schweizer Tastatur-Varianten auszuw�hlen - > eigentlich ein Aergernis, weil das schon seit vielen Jahren so ist, > und sich leicht beheben liesse. Danke f�r die ausf�hrliche Darstellung. Die Entwickler lesen mit, bei der n�chsten Version (4.2008?) wird das sicher angeschaut. > F�r mich hat ein richtiger Computer Englisch zu "sprechen", darum > hole ich stets die en-Version von Ubuntu. Ich habe mir das > US-Keyboardlayout ausgedruckt (Wikipedia) und die wichtigen > Sonderzeichen auf die CH-Tastatur aufgemalt (Aufkleber;-). Aber ein > bisschen �rgern tut es mich doch. Denn jeder Installer f�r irgendein > Linux l�sst sich gleich zu Beginn auf eine Schweizer Tastatur > einstellen. "Spezielle" L�sung ;-) >> Am 31.12.2007 02:07, Heribert Slama schrieb: >>> sowie an die der Textconsole >>> (<ctrl>+<alt>+1,2) gedacht? >> Welche Sprache, bzw. locale soll das sein? Heisst du ein Konzept, >> die Mehrsprachigkeit der Schweiz ber�cksichtigt? > > Nein, soweit habe ich gar nicht gedacht. Diese echten Textkonsolen > (nicht 'xterm' u.dgl. unter X) sind entsprechend den Einstellungen > beim Booten (Default oder Cheatcode) konfiguriert und _m�ssen > manuell_ auf die Schweizer Tastatur umgestellt werden (IIRC: > $ loadkeys sg-latin1 > ). > > Von einer Schweizer Distribution erwarte ich, dass sie solche > Kleinigkeiten ohne menschliches Zutun erledigt. Hast du das Verhalten von dieser CD angeschaut? http://daniel.debian.net/images/ch-open/7.10-desktop+swiss-remix/ Auch remaster-Skript ist dabei, alls unter GPL. Du k�nntest die Modifikation vornehmen und dem Entwickler als "Patch" schicken! Gruss Visvanath
Re: /ch/open lanciert Ubuntu Swiss Remix CD-ROM
Author: Heribert Slama
Date: Tue, 01 Jan 2008 20:31
Date: Tue, 01 Jan 2008 20:31
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On Tue, 01 Jan 2008 20:41:51 +0100, Visvanath Ratnaweera <spam@ratnaweera.net> wrote: Hallo Visvanath, [Schweizer Tastatur beim Booten und auf Textkonsolen...] >> Von einer Schweizer Distribution erwarte ich, dass sie solche >> Kleinigkeiten ohne menschliches Zutun erledigt. > >Hast du das Verhalten von dieser CD angeschaut? >http://daniel.debian.net/images/ch-open/7.10-desktop+swiss-remix/ > >Auch remaster-Skript ist dabei, alls unter GPL. Du k�nntest die >Modifikation vornehmen und dem Entwickler als "Patch" schicken! Ein _genialer_ Schachzug! :-))) Eigentlich wollte ich die CD erst holen, wenn die Sache mit der CH-Tastatur stimmt. Wenn ich am Bootvorgang etwas drehen m�chte (Steuerung durch Cheatcodes), m�sste ich mich mit SYSLINUX vertraut machen, und dieses Teil ist schon ein bisschen speziell (wie ich bei einer kurzen Inspektion feststellen musste). Vielleicht schaue ich mir das Ding doch noch an, aber versprechen kann ich es nicht. Gr�sse, -Heribert -- Heribert Slama Muttenz, Switzerland
Re: /ch/open lanciert Ubuntu Swiss Remix CD-ROM
Author: Stefan Werner
Date: Thu, 03 Jan 2008 13:35
Date: Thu, 03 Jan 2008 13:35
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Visvanath Ratnaweera schrieb am 31.12.2007 11:09: > Am 31.12.2007 06:38, Stefan Werner schrieb: >> Von daher scheint mir >> die Arbeit, die in dieser CD steckt, nicht ganz sinnvoll investiert, sorry. > > Ich weiss nicht wieviel Geld in dieser Arbeit steckt. Da man das Produkt > für Fr. 2.- inkl. Porto nach Hause geliefert bekommt, kann es nicht eine > Menge gewesen sein. Ich würde den Wert gratis geleisteter Arbeit an OpenSource Software nicht zu gering schätzen. > Hast du konkret mit Ubuntu probiert? Diese Distris sind nämlich > erstaunlich stark in Sachen Hardware-Erkennung und Treiber- > Installation. Wenn nicht, muss man halt manuell nachhelfen. Immer wieder. Besonders WPA war noch mit Kubuntu 7.04 Fehlanzeige. Nachlesen und Nachhelfen kostet immer wieder viel Zeit ()und das für jede neue Hardware), die ich im Geschäftsumfeld nicht habe. Zuhause ist das weniger ein Problem. > Aber wenn der Hersteller nicht mitmacht, ist man rausgeschmissen, > bes. beim Drucker. Woher soll man den Befehl sonst kennen? In Weil PostScript mittlerweile doch schon ein uralter Standard ist? Zumindest unter Windows druckt der PostScript Treiber anstandslos mit dem richtigen Toner und aus dem gewählten Tray. > Ja, Linux als Server und Linux auf dem "Desktop" sind zwei Welten. > Wie du sagst, eine hast du hinter dir, nimm dir die andere als einen > Challenge vor! Alle paar Monate probiere ich es wieder ;-) Bisher endete es meist damit, dass ich zuerst eine Windows VM unter VMWare einrichtete, um den labeldrucker/den Scanner/den Barcodeleser/die E-Banking-Software usw. zu nutzen, die unter Linux nicht gehen, und dass ich irgendwann feststellte, dass ich meistens eh in der VM arbeite, und deswegen auf das darunterliegende Linux auch gleich verzichten kann. Auf PC's mit ganz klar umrissenen Aufgaben (z.B. Fileserver, Datenbankserver mit PostgreSQL oder mysql, Printserver mit HP-Drucker) benutze ich Linux und finde es eine gute Wahl. Als Allround-Arbeitsplatz nach wie vor leider nicht. Ich bin mir durchaus bewusst, dass ein Linux-Profi vermutlich einige der Probleme lösen könnte. Bloss: Wo findet man einen verlässlichen Linux-Profi mit freier Kapazität? -stef
Re: /ch/open lanciert Ubuntu Swiss Remix CD-ROM
Author: Christof Buergi
Date: Thu, 03 Jan 2008 17:25
Date: Thu, 03 Jan 2008 17:25
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Stefan Werner schrieb: > Weil PostScript mittlerweile doch schon ein uralter Standard ist? > Zumindest unter Windows druckt der PostScript Treiber anstandslos mit > dem richtigen Toner und aus dem gewählten Tray. Uh, es ist unter Linux bei neuerer Hardware zuweilen ein Problem, diese zur Kooperation zu überreden. Da stimme ich absolut zu. Zum Beispiel gibt es noch nicht all zu lange "richtigen" S-ATA Support. ABER: Ich habe noch /keinen/ PostScript Drucker gesehen, der unter Linux nicht funktionierte. Und seit 10 Jahren gibt es mit CUPS ein System, mit welchem von jeder Linux-Applikation aus alle Druckerfunktionen genutzt werden können. Dazu muss der Spooler lediglich die PPD kennen, genau wie beim Adobe PostScript Treiber unter Windows.
Re: /ch/open lanciert Ubuntu Swiss Remix CD-ROM
Author: Stefan Werner
Date: Thu, 03 Jan 2008 21:04
Date: Thu, 03 Jan 2008 21:04
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Christof Buergi schrieb: > Stefan Werner schrieb: >> Weil PostScript mittlerweile doch schon ein uralter Standard ist? >> Zumindest unter Windows druckt der PostScript Treiber anstandslos mit >> dem richtigen Toner und aus dem gewählten Tray. > > Uh, es ist unter Linux bei neuerer Hardware zuweilen ein Problem, diese > zur Kooperation zu überreden. Da stimme ich absolut zu. Zum Beispiel > gibt es noch nicht all zu lange "richtigen" S-ATA Support. > > ABER: > > Ich habe noch /keinen/ PostScript Drucker gesehen, der unter Linux nicht > funktionierte. Und seit 10 Jahren gibt es mit CUPS ein System, mit > welchem von jeder Linux-Applikation aus alle Druckerfunktionen genutzt > werden können. Dazu muss der Spooler lediglich die PPD kennen, genau wie > beim Adobe PostScript Treiber unter Windows. > Mein Xerox Phaser 6120 funktionierte auch auf Anhieb (Ich hatte ihn eigens deswegen gekauft, weil "Linux" ausdrücklich bei den unterstützten Betriebssystemen genannt war). Allerdings verwendet er unter Linux, wie früher erwähnt, grundsätzlich den (teuren) farbigen Toner, auch für gänzlich schwarze Texte (Diese erscheinen dann nichtmal in Schwarz, sondern in einem Braunton). Und das zweite Problem war, dass er das Papier immer aus dem Standardschacht holte, und nicht aus dem, den das Textprogramm (OpenOffice) wollte. Das ist für mich deswegen relevant, weil ich öfters unterschiedliches Papier innerhalb eines Dokuments verwenden muss. Unter Windows druckt er schwarze Texte mit dem schwarzen Toner und zieht das Papier aus dem Schacht, aus dem er es ziehen soll (Ebenfalls mit OpenOffice und genau dieselben Dokumente, und alles mit unveränderten Standardeinstellungen des Treibers). Wie gesagt, ich habe es ja noch nicht aufgegeben und ich werde es irgendwann mal wieder probieren. Und mit einem HP Drucker habe ich auch durchaus gute Erfahrungen gemacht (Ausser dass dort dann wieder der Duplexdruck nicht gehen will). Ich hatte auch gedacht, dass die PPD universell ist, aber ich kam nicht dahinter, welchen der vielen Parameter dort ich ändern muss, um dem Druckertreiber den schwarzen Toner näherzubringen. Vermutlich wäre das für einen Linux-Experten ein Klacks, aber für mich wären es viele Stunden Arbeit. Ich denke, /das/ ist der entscheidende Unterschied zwischen Linux und Windows: Nicht dass irgendwas unter Linux nicht möglich wäre, sondern einfach, dass es viel schwieriger zu konfigurieren ist, und dass die Standardkonfiguration nicht immer ideal ist (z.B. grundsätzlich mit Farbtoner zu drucken). -stef
Re: /ch/open lanciert Ubuntu Swiss Remix CD-ROM
Author: Markus Grob
Date: Thu, 03 Jan 2008 23:25
Date: Thu, 03 Jan 2008 23:25
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Stefan Werner schrieb: > Betriebssystemen genannt war). Allerdings verwendet er unter Linux, wie > früher erwähnt, grundsätzlich den (teuren) farbigen Toner, auch für > gänzlich schwarze Texte (Diese erscheinen dann nichtmal in Schwarz, > sondern in einem Braunton). Je nach Treiber kann man eine Option beim Drucker einstellen, wie "drucke grundsätzlich schwarz". Hatte ich bei einem Tintenspritzer bei einem Bekannten drin. Nicht bei mir, da ich nur s/w Drucker verwende. > Und das zweite Problem war, dass er das Papier immer aus dem > Standardschacht holte, und nicht aus dem, den das Textprogramm > (OpenOffice) wollte. Das ist für mich deswegen relevant, weil ich öfters > unterschiedliches Papier innerhalb eines Dokuments verwenden muss. Kenne ich. Auch dies liegt am Treiber und lässt sich einstellen, wenn man weiss wo ;-) Ich empfehle: http://localhost:631/printers (ich hoffe, Du verwendest cups). Dann den Drucker auswählen und "Druckereinstellungen festlegen". Da kann ich etwa beim HP die Duplexeinheit oder den 500p Schacht auswählen. Dazu den Standardschacht, falls beim drucken dies nicht eingestellt wird. Dies kann aber auch in den Druckoptionen im Openoffice eingestellt werden. Wird dort die Druckervorlage übernommen, nimmt er den hier eingestellten Schacht. Auch den Druckmodus sollte man in den Einstellungen beim Druck mitgeben können. Nofalls wird hier übersteuert mit Graustufen. Gruss, Markus, sehr zufrieden mit cups unter Linux. Vor allem, da ich jetzt keine herstellerabhängigen Tools mehr brauche, über die ich mich immer aufgeregt habe. Ach ja, verwende Suse10.2, werde aber bei Gelegenheit auf 10.3 updaten. -- Sehr zu empfehlen: http://www.google.ch/ oder .de/ oder .com/ usw.
Drucken via CUPS (was: /ch/open lanciert Ubuntu Swiss Remix CD-ROM)
Author: Gabriela Salvisberg
Date: Fri, 04 Jan 2008 03:04
Date: Fri, 04 Jan 2008 03:04
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Am Fri, 04 Jan 2008 00:25:39 +0100 schrieb Markus Grob: > Stefan Werner schrieb: > >> Allerdings verwendet er unter Linux, wie früher erwähnt, grundsätzlich >> den (teuren) farbigen Toner, auch für gänzlich schwarze Texte (Diese >> erscheinen dann nichtmal in Schwarz, sondern in einem Braunton). > > Je nach Treiber kann man eine Option beim Drucker einstellen, wie > "drucke grundsätzlich schwarz". Hatte ich bei einem Tintenspritzer bei > einem Bekannten drin. Nicht bei mir, da ich nur s/w Drucker verwende. Ich hab mir zu Weihnachten einen Farblaser geleistet. Erste Anlaufstelle *vor* dem Kauf: Diverse Farblaser-Testberichte der letzten 6 Monate (engere Wahl: ein Oki und ein Brother). Die zweite: Linuxprinting.org (byebye, Oki). Erste *nach* dem Kauf: Die Hersteller-Support-Seiten (in meinem Fall Brother). Nicht weil's Probleme gab, sondern, weil ich sie vermeiden wollte. Und ich bin bis jetzt sehr zufrieden. > Ich empfehle: > > http://localhost:631/printers (ich hoffe, Du verwendest cups). Genau das hätte ich auch vorgeschlagen. Hab das vor dem Brother-Kauf auch nicht gekannt. CUPS scheint wirklich eine gut durchdachte Sache zu sein, auch wenn ich noch weit davon entfernt bin, im Detail zu wissen, was ich da einstelle. Ein wenig Feintuning wird mit dem Lernprozess noch folgen. Im Moment läuft meiner noch via USB, später (sobald wieder ein Notebook in Betrieb ist) werde ich ihn an den Switch hängen. Gaby
Re: /ch/open lanciert Ubuntu Swiss Remix CD-ROM
Author: Stefan Werner
Date: Fri, 04 Jan 2008 05:39
Date: Fri, 04 Jan 2008 05:39
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Markus Grob schrieb: > Stefan Werner schrieb: > >> Betriebssystemen genannt war). Allerdings verwendet er unter Linux, wie >> früher erwähnt, grundsätzlich den (teuren) farbigen Toner, auch für >> gänzlich schwarze Texte (Diese erscheinen dann nichtmal in Schwarz, >> sondern in einem Braunton). > > Je nach Treiber kann man eine Option beim Drucker einstellen, wie > "drucke grundsätzlich schwarz". Hatte ich bei einem Tintenspritzer bei > einem Bekannten drin. Nicht bei mir, da ich nur s/w Drucker verwende. Ja, aber das wäre auch nicht ganz korrekt: Farbiges soll er ja farbig drucken. Bloss soll er die schwarzen Stellen nicht aus YMC zusammenmixen, sondern dafür den schwarzen Toner nehmen. > > Ich empfehle: > > http://localhost:631/printers (ich hoffe, Du verwendest cups). Danke für den Tip. Wenn ich das nächste Mal wieder Mumm und Zeit für einen neuen Anlauf mit Linux auf dem Desktop habe, werde ich es nochmal testen. Gruss, -stef
Re: /ch/open lanciert Ubuntu Swiss Remix CD-ROM
Author: Christof Buergi
Date: Fri, 04 Jan 2008 09:47
Date: Fri, 04 Jan 2008 09:47
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Stefan Werner schrieb: > Allerdings verwendet er unter Linux, wie > früher erwähnt, grundsätzlich den (teuren) farbigen Toner, auch für > gänzlich schwarze Texte (Diese erscheinen dann nichtmal in Schwarz, > sondern in einem Braunton). > Und das zweite Problem war, dass er das Papier immer aus dem > Standardschacht holte, und nicht aus dem, den das Textprogramm > (OpenOffice) wollte. Das ist für mich deswegen relevant, weil ich öfters > unterschiedliches Papier innerhalb eines Dokuments verwenden muss. Was das Farbproblem betrifft, so vermute ich, das OpenOffice "schlechtes" Schwarz liefert. Das hat folgenden Hintergrund: Jede Farbe in OpenOffice kann in einem der Farbräume RGB, CMYK oder LAB definiert werden. Dabei ist es möglich, "schlechtes" Schwarz zu definieren, welches auf einem Farbdrucker durch Farbmischung statt durch die schwarze Farbe dargestellt wird. Der Windows-Treiber ist möglicherweise in der Lage, solche problematischen Werte zu erkennen und zu korrigieren. Unter Linux geht dies bei einem PostScript Drucker grundsätzlich nicht. Dies, weil das gesamte System PostScript-basiert ist. Die Applikationen liefern bereits PostScript, und dieses bleibt bei einem PostScript Drucker möglichst unberührt. Wahrscheinlich gibt es durchaus Filter, die schlechtes PostScript korrigieren, aber mir ist gerade nichts bekannt. Möglicherweise hat dein Drucker aber eine Einstellung, mit der er solche Fehler selbst korrigieren kann. Schau mal über die CUPS-Oberfläche nach. Was das Problem mit dem Papierfach betrifft, so bin ich selber schon darüber gestolpert. Offenbar kann OpenOffice (ebenso wie KDE) manche PPDs nicht richtig interpretieren, was dazu führt, dass die nötigen Spezialkommandos nicht ins PostScript kommen. In dem Fall hilft es, die Einstellungen in der CUPS-Oberfläche zu machen. CUPS sorgt dann selbst dafür dass die Kommandos stimmen. Zugegebenermassen ist das aber eine eher umständliche Lösung. Die CUPS-Oberfläche findest du, wie in den anderen Postings schon erwähnt, per Webbrowser unter http://localhost:631/ (oder http://<server>:631/, falls du einen Printserver und keinen lokalen Spooler verwendest). Das ist übrigens ein standartisierter Port. Jeder IPP-Printserver (und CUPS ist so einer) sollte dort erreichbar sein.
Re: /ch/open lanciert Ubuntu Swiss Remix CD-ROM
Author: Stefan Werner
Date: Fri, 04 Jan 2008 10:02
Date: Fri, 04 Jan 2008 10:02
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Christof Buergi schrieb am 04.01.2008 10:47: > Was das Farbproblem betrifft, so vermute ich, das OpenOffice > "schlechtes" Schwarz liefert. Das hat folgenden Hintergrund: Jede Farbe > in OpenOffice kann in einem der Farbräume RGB, CMYK oder LAB definiert > werden. Dabei ist es möglich, "schlechtes" Schwarz zu definieren, > welches auf einem Farbdrucker durch Farbmischung statt durch die > schwarze Farbe dargestellt wird. Der Windows-Treiber ist möglicherweise > in der Lage, solche problematischen Werte zu erkennen und zu korrigieren. Das wäre gut möglich. > Die CUPS-Oberfläche findest du, wie in den anderen Postings schon > erwähnt, per Webbrowser unter http://localhost:631/ (oder > http://<server>:631/, falls du einen Printserver und keinen lokalen > Spooler verwendest). Das ist übrigens ein standartisierter Port. Jeder > IPP-Printserver (und CUPS ist so einer) sollte dort erreichbar sein. Stimmt, cool: Meinen Netzwerk-HP kann ich tatsächlich auch so ansprechen. Er teilt mir mit, dass er gerade seine 98981. Seite druckt :-) -stef
Re: Drucken via CUPS
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Fri, 04 Jan 2008 10:42
Date: Fri, 04 Jan 2008 10:42
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Hello NG Am 04.01.2008 04:04, Gabriela Salvisberg schrieb: > Am Fri, 04 Jan 2008 00:25:39 +0100 schrieb Markus Grob: > >> Je nach Treiber kann man eine Option beim Drucker einstellen, wie >> "drucke grundsätzlich schwarz". Hatte ich bei einem Tintenspritzer bei >> einem Bekannten drin. Nicht bei mir, da ich nur s/w Drucker verwende. > > Ich hab mir zu Weihnachten einen Farblaser geleistet. Erste Anlaufstelle > *vor* dem Kauf: Diverse Farblaser-Testberichte der letzten 6 Monate > (engere Wahl: ein Oki und ein Brother). Die zweite: Linuxprinting.org > (byebye, Oki). Erste *nach* dem Kauf: Die Hersteller-Support-Seiten (in > meinem Fall Brother). Nicht weil's Probleme gab, sondern, weil ich sie > vermeiden wollte. Und ich bin bis jetzt sehr zufrieden. Die Wahl zwischen Oki und Brother zum Thema Linux-Support ist schnell beantwortet. Seit ca 2 Jahren bietet Brother Linux-Treiber für viele ihre Drucker an, allerdings als rpm-binary (war wenigstes damals so). So habe ich einen MFC-410CN unter SuSE sehr einfach zum Laufen gebracht, über's Ethernet-Anschluss. Die Treiber konnte ich aber nicht in meinen Slackware installieren. Habe die rpm's genau angschaut, die ersetzten manche CUPS-Programme! >> Ich empfehle: >> >> http://localhost:631/printers (ich hoffe, Du verwendest cups). Ja, in Linux hat CUPS die lpr zum grossen Teil ersetzt. Vermutlich sind die KDE/Gnome Drucker-GUIs frontends zu CUPS. Hier in der Schule können wir auf den meistens Drucker über Windows Druckerserver drucken: http://lug.zhaw.ch/wiki/Drucken_an_der_ZHAW > Genau das hätte ich auch vorgeschlagen. Hab das vor dem Brother-Kauf auch > nicht gekannt. CUPS scheint wirklich eine gut durchdachte Sache zu sein, > auch wenn ich noch weit davon entfernt bin, im Detail zu wissen, was ich > da einstelle. Ein wenig Feintuning wird mit dem Lernprozess noch folgen. Genau das ist der Punkt. _Vor_ dem Kauf sich erkundigen. Wenn es um Drucker geht http://www.linuxprinting.org Damit geben wir ein Signal an die Hersteller! Gruss Visvanath
Drucken via CUPS (was /ch/open lanciert Ubuntu Swiss Remix CD-ROM)
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Fri, 04 Jan 2008 10:56
Date: Fri, 04 Jan 2008 10:56
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Hello Stefan Am 04.01.2008 11:02, Stefan Werner schrieb: > Christof Buergi schrieb am 04.01.2008 10:47: > >> Was das Farbproblem betrifft, so vermute ich, das OpenOffice >> "schlechtes" Schwarz liefert. Das hat folgenden Hintergrund: Jede >> Farbe in OpenOffice kann in einem der Farbräume RGB, CMYK oder LAB >> definiert werden. Dabei ist es möglich, "schlechtes" Schwarz zu >> definieren, welches auf einem Farbdrucker durch Farbmischung statt >> durch die schwarze Farbe dargestellt wird. Der Windows-Treiber ist >> möglicherweise in der Lage, solche problematischen Werte zu erkennen >> und zu korrigieren. Wie die anderen schon erklärt haben, PostScript alleine ist die Seiten- beschreibung. Information wie welcher Papiertyp (Foto, Folien, ...), etc muss man seperat liefern. Die Lösung in CUPS ist die PPD. Also in deinem Fall, Schwarz aus Schw.Patrone zu nehmen statt selber mischen, 1. der Drucker muss es unterstützen (das nehme ich jetzt an, ein anderes System schaft's oder?) 2. die PPD muss diese Möglichkeit weitergeben 3. die Applikation davon gebrauch machen. Die PPD kann man schnell austauschen, falls bessere verfügbar. Aber wenn das Problem bei der Applikation liegt, wird die Sache etwas komplizierter. Eine Ausweichmöglichkeit wäre zu erst eine ps oder pdf Datei erzeugen und dann drucken. > Stimmt, cool: Meinen Netzwerk-HP kann ich tatsächlich auch so > ansprechen. Er teilt mir mit, dass er gerade seine 98981. Seite druckt > :-) Bei einem früheren Druckerkauf habe ich linuxprinting.org recherchiert und bekam den Eindruck hp-Drucker seien generell am besten unterstützt. gruss VR
Re: Drucken via CUPS (was /ch/open lanciert Ubuntu Swiss Remix CD-ROM)
Author: Christof Buergi
Date: Fri, 04 Jan 2008 12:12
Date: Fri, 04 Jan 2008 12:12
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Visvanath Ratnaweera schrieb: > Wie die anderen schon erklärt haben, PostScript alleine ist die Seiten- > beschreibung. Information wie welcher Papiertyp (Foto, Folien, ...), etc > muss man seperat liefern. Die Lösung in CUPS ist die PPD. > Also in deinem Fall, Schwarz aus Schw.Patrone zu nehmen statt selber > mischen, Stopp! Die Beschreibung der Farbmischung (auch ob echtes oder gemischtes Schwarz) ist in PostScript selbst vorhanden. Über das PPD kann höchstens ein Befehl kommen, generell auf Farbe zu verzichten. Übrigens kommen diese Befehle auch nicht wirklich separat. Es handelt sich eigentlich um nicht standardisierte PostScript Befehle, die im PPD beschrieben werden.
Re: /ch/open lanciert Ubuntu Swiss Remix CD-ROM
Author: Christof Buergi
Date: Fri, 04 Jan 2008 12:24
Date: Fri, 04 Jan 2008 12:24
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Ach ja, was ich noch vergass: Manche Druckerhersteller wie Xerox oder Konica/Minolta führen speziell für Linux angepasste PPDs. LinuxPrinting (welches neu OpenPrinting heisst) hilft da weiter. http://www.openprinting.org/ Ja, PPDs /sollten/ eigentlich universell sein. Sind sie aber leider nicht immer Darum gibt es zuweilen auch separate PPDs für Mac und Windows.
Re: Drucken via CUPS
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Fri, 04 Jan 2008 16:27
Date: Fri, 04 Jan 2008 16:27
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Hello Chrisof Am 04.01.2008 13:12, Christof Buergi schrieb: > Visvanath Ratnaweera schrieb: >> Wie die anderen schon erklärt haben, PostScript alleine ist die Seiten- >> beschreibung. Information wie welcher Papiertyp (Foto, Folien, ...), etc >> muss man seperat liefern. Die Lösung in CUPS ist die PPD. > >> Also in deinem Fall, Schwarz aus Schw.Patrone zu nehmen statt selber >> mischen, > > Stopp! Die Beschreibung der Farbmischung (auch ob echtes oder gemischtes > Schwarz) ist in PostScript selbst vorhanden. Über das PPD kann höchstens > ein Befehl kommen, generell auf Farbe zu verzichten. Oops, habe ich mich zu weit zum Fenster hinausgelehnt? :-) > Übrigens kommen diese Befehle auch nicht wirklich separat. Es handelt > sich eigentlich um nicht standardisierte PostScript Befehle, die im PPD > beschrieben werden. Kennst du gute Literatur zu dieser PPD-Sache? Ich sollte mal ein altes Projekt wieder in Angriff nehmen. Gruss Visvanath
Re: Drucken via CUPS
Author: Gabriela Salvisberg
Date: Fri, 04 Jan 2008 23:30
Date: Fri, 04 Jan 2008 23:30
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Am Fri, 04 Jan 2008 11:42:46 +0100 schrieb Visvanath Ratnaweera: > Am 04.01.2008 04:04, Gabriela Salvisberg schrieb: >> [...] engere Wahl: ein Oki und ein Brother). Die zweite: >> Linuxprinting.org (byebye, Oki). > Die Wahl zwischen Oki und Brother zum Thema Linux-Support ist schnell > beantwortet. Seit ca 2 Jahren bietet Brother Linux-Treiber für viele > ihre Drucker an, allerdings als rpm-binary (war wenigstes damals so). Debian und sämtliche Derivate (inkl. Ubuntu) werden in letzter Zeit von den Herstellern auch immer besser unterstützt. Der Brother war jedenfalls schnell in Betrieb genommen. Linux steht ja auch offiziell als unterstütztes OS in den Spezifikationen: <http://www.brother.ch/g3.cfm/s_page/61700/s_level/22190/s_product/ HL4070CDWC1/s_detailType/specs> Und sowas gefällt natürlich schon: <http://solutions.brother.com/linux/sol/printer/linux/cups_drivers.html> "Drivers for Red Hat / Mandriva (Mandrake) / SuSE Drivers for Debian" > Ja, in Linux hat CUPS die lpr zum grossen Teil ersetzt. Vermutlich sind > die KDE/Gnome Drucker-GUIs frontends zu CUPS. Hier in der Schule können > wir auf den meistens Drucker über Windows Druckerserver drucken: > http://lug.zhaw.ch/wiki/Drucken_an_der_ZHAW Damit hatte ich auch bei uns im Büro kein Problem. > Genau das ist der Punkt. _Vor_ dem Kauf sich erkundigen. Wenn es um > Drucker geht http://www.linuxprinting.org Damit geben wir ein Signal an > die Hersteller! "Völker, hört die Signale!" ;-). Ich kaufe auch nur noch linuxtaugliche Hardware. Und ich _sags_ den Händlern und Herstellern auch, warum ich genau dieses und nicht jenes Gerät kaufe. Hast du ev. sogar Beziehungen zu den Leuten von Linuxprinting.org? Da fehlt nämlich ein Feature, um Geräte nach Erscheinungsdatum zu suchen. Gaby
Re: Drucken via CUPS
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Sat, 05 Jan 2008 21:38
Date: Sat, 05 Jan 2008 21:38
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Helo Gaby Am 05.01.2008 00:30, Gabriela Salvisberg schrieb: > > Hast du ev. sogar Beziehungen zu den Leuten von Linuxprinting.org? Da > fehlt nämlich ein Feature, um Geräte nach Erscheinungsdatum zu suchen. Leider nicht. Versuch mal webmaster (ät) linux-foundation dot org (nach http://www.linux-foundation.org/en/Contact ) Visvanath
Re: Drucken via CUPS
Author: Stefan Werner
Date: Mon, 07 Jan 2008 05:42
Date: Mon, 07 Jan 2008 05:42
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Visvanath Ratnaweera schrieb: > Genau das ist der Punkt. _Vor_ dem Kauf sich erkundigen. Wenn es um > Drucker geht http://www.linuxprinting.org Damit geben wir ein Signal > an die Hersteller! Und was machen so arme Teufel wie ich, die es sich nicht leisten können oder wollen, nur für den Umstieg auf Linux ihren bereits bestehenden Gerätepark Linux-kompatibel auszutauschen? Ein Drucker lebt bei mir rund 10 Jahre. Ihn vorher wegen eines Experiments mit Linux auszutauschen, wäre unökonomisch (und unökologisch). Im Übrigen ist der Xerox Phaser 6120, mit dem ich die in diesem Thread beschriebenen Probleme hatte, sowohl beim Hersteller, als auch bei linuxprinting.org als Linux-geeignet gelistet. -stef
Re: Drucken via CUPS
Author: Christof Buergi
Date: Mon, 07 Jan 2008 13:33
Date: Mon, 07 Jan 2008 13:33
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Moin Visvanath Ratnaweera schrieb: > Kennst du gute Literatur zu dieser PPD-Sache? Ich sollte mal ein altes > Projekt wieder in Angriff nehmen. Leider nein. Da fragst du vielleicht besser bei der LUGS.
Re: Drucken via CUPS
Author: Markus Grob
Date: Wed, 09 Jan 2008 20:02
Date: Wed, 09 Jan 2008 20:02
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Stefan Werner schrieb: > oder wollen, nur für den Umstieg auf Linux ihren bereits bestehenden > Gerätepark Linux-kompatibel auszutauschen? Ein Drucker lebt bei mir rund > 10 Jahre. Ihn vorher wegen eines Experiments mit Linux auszutauschen, > wäre unökonomisch (und unökologisch). Richtig. Doch je älter, je besser. Ok, ein Commodore 802 musst Du nicht mehr versuchen, obwohl es sicher mit basteln gehen würde :-) Mein HP5M werkelt auch noch hervorragend im Netzwerk, doch alles was Netzwerk hat, ist normalerweise kein Problem. > Im Übrigen ist der Xerox Phaser 6120, mit dem ich die in diesem Thread > beschriebenen Probleme hatte, sowohl beim Hersteller, als auch bei > linuxprinting.org als Linux-geeignet gelistet. Nun, was klappt dann nicht? Gruss, Markus -- Sehr zu empfehlen: http://www.google.ch/ oder .de/ oder .com/ usw.
Re: Drucken via CUPS
Author: Stefan Werner
Date: Tue, 15 Jan 2008 06:18
Date: Tue, 15 Jan 2008 06:18
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Markus Grob schrieb: >> Im Übrigen ist der Xerox Phaser 6120, mit dem ich die in diesem Thread >> beschriebenen Probleme hatte, sowohl beim Hersteller, als auch bei >> linuxprinting.org als Linux-geeignet gelistet. > > Nun, was klappt dann nicht? Nun, das was ich weiter oben beschrieben habe, und auf das Du auch schon geantwortet hast. Ich glaube Dir ja durchaus, dass man die Probleme "irgendwo in den Treibereinstellungen", oder notfalls eben mit einem C-Compiler in den Griff bekommen könnte, aber auch das ist halt eine Frage der Oekonomie: Wenn ich >10 Stunden brauche, um den Drucker unter Linux zum selben Resultat zu bringen, das er unter Windows "out of the box" bringt, dann finde ich nicht, dass es -zumindest im Geschäftsumfeld- Sinn macht, Linux mit diesem Drucker einzusetzen. Denn wie gesagt: Der Drucker ist ja nur eins der Probleme, die man lösen muss, wenn man Linux auf dem Desktop einsetzt. Von meinen mehrfachen Versuchen, dies zu tun, sind mir z.B. folgende noch in Erinnerung: - DieVMWare-Kernelmodule müssen neu kompiliert werden, und das nach jedem Systemupdate, das einen Teil des Kernels betrifft. Und manchmal geht dabei etwas schief, und VMWare will nicht kompilieren. Dann steht die Arbeit erst mal still.... Unter Windows läuft VMWare dagegen nach jedem Update ohne Änderung weiter. - Die WLan-Karte (und nichtmal jede, die ich einsetze) läuft nur mit NDISWrapper. Auch hier kann es passieren, dass nach einem System-Update gar nichts mehr läuft. Und weil man dann keinen Internet Zugriff mehr hat, kann man auch nicht so schnell Hilfe suchen. Und schlimmer noch: Es gelang mir nicht, WPA zu aktivieren (Ubuntu 6.10). Vermutlich ginge auch das "irgendwo in den Treibern", aber nach mehreren verlorenen Stunden habe ich damals frustriert aufgegeben und wieder Windows 2000 installiert. - Der Labeldrucker, welcher am USB-Port angeschlossen ist, liefert keinen brauchbaren Ausdruck - Der Scanner funktioniert nicht bzw. nicht mit allen Auflösungen. Nochmal: Ich habe sicher nichts gegen Linux, im Gegenteil. Und auf dem Server habe ich auch keinerlei Probleme damit. Dort laufen sogar SUSe, Ubuntu und Kubuntu einträchtig nebeneinander in VM's, jede mit ihren soezifischen Aufgaben. Aber auf dem Desktop ist Linux meines Erachtens immer noch für den Normalanwender nur in einfachen Standardumgebungen brauchbar. Das hingegen geht sehr gut: Die neueren Ubuntu-Distros installieren sich problemlos wie von selbst. Erst wenn man etwas einbinden will, das nicht von vornherein vorgesehen war, beginnen die Probleme... Und echte Linux-Kenner, die einem das System einrichten könnten, findet man auch für Geld und gute Worte nicht ohne Weiteres. Ich habe es einmal versucht: Der Typ verlangte 150.- pro Stunde und es stellte sich dann heraus, dass er eher weniger von Linux verstand, als ich selber. Hingegen ist es relativ leicht, bei einem Windows-Problem einen "Microsoft certified system engineer" zu finden, der wirklich etwas vom System versteht. Das sind Punkte, die im Geschäftsumfeld wichtig sind, und die den Sympathiebonus von Linux zur Zeit noch aufwiegen. So gesehen wäre das, was Linux am ehesten voranbringen würde, vermulich ein Ausbildungsstandard mit einem Zertifikat, das einem zeigt, dass jemand wirklich etwas von Linux versteht. Das wäre doch eine Herausforderung für die LUGS oder ch/open: Propagiert einen "LUGS-certified system engineer" für Linux! Das würde Linux mehr helfen, als advocacy-threads im usenet. -stef
advocay-threads im usenet (was Drucken via CUPS)
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Sat, 19 Jan 2008 17:24
Date: Sat, 19 Jan 2008 17:24
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Hello Stefan Am 15.01.2008 07:18, Stefan Werner schrieb: > Markus Grob schrieb: > >>> Im Übrigen ist der Xerox Phaser 6120, mit dem ich die in diesem >>> Thread beschriebenen Probleme hatte, sowohl beim Hersteller, als auch >>> bei linuxprinting.org als Linux-geeignet gelistet. >> >> Nun, was klappt dann nicht? > > Nun, das was ich weiter oben beschrieben habe, und auf das Du auch schon > geantwortet hast. Ich glaube Dir ja durchaus, dass man die Probleme > "irgendwo in den Treibereinstellungen", oder notfalls eben mit einem Wenn linuxprinting.org den Drucker als "supported" katagorisiert, sind deine Chancen gut. > C-Compiler in den Griff bekommen könnte, Wenn du über CUPS gehst braucht ein Drucker höchstens PPD-Dateien, habe noch nie erlebt, dass deswegen binaries hätte compilieren müssen. > aber auch das ist halt eine > Frage der Oekonomie: Wenn ich >10 Stunden brauche, um den Drucker unter > Linux zum selben Resultat zu bringen, das er unter Windows "out of the > box" bringt, dann finde ich nicht, dass es -zumindest im > Geschäftsumfeld- Sinn macht, Linux mit diesem Drucker einzusetzen. Da hast du völlig Recht. Ich habe absurde Szenarien gesehen (wegen eines Fr. 250.- Drucker der Geschäftsleiter und externe Gurus Tage investieren und die Mitarbeiter warten auf den Drucker :-( Leider v.a. bei sehrKMU ist die Trennung zwischen Geschäftsleitung und Leiter nicht ganz klar ;-[ > Denn wie gesagt: Der Drucker ist ja nur eins der Probleme, die man lösen > muss, wenn man Linux auf dem Desktop einsetzt. Von meinen mehrfachen > Versuchen, dies zu tun, sind mir z.B. folgende noch in Erinnerung: > [...] OK. Es geht nicht um diesen Drucker (da hätte man anders debuggen sollen) sondern Einsatz Linux auf dem Desktop allgemein. Das Thema ist natürlich nach oben offen ;-) > [...] > Das sind Punkte, die im Geschäftsumfeld wichtig sind, und die den > Sympathiebonus von Linux zur Zeit noch aufwiegen. > > So gesehen wäre das, was Linux am ehesten voranbringen würde, vermulich > ein Ausbildungsstandard mit einem Zertifikat, das einem zeigt, dass > jemand wirklich etwas von Linux versteht. Das gibt bereits, mit Erfolg: http://www.lpi-german.de/ (OK, ob die Absolventen "wirklich" was verstehen, drüber kann man streiten genau wie ob ein Uni-Abgänger auch das "wirklich" verstehen was auf seinem Zeugnis steht.) > Das wäre doch eine Herausforderung für die LUGS oder ch/open: Propagiert > einen "LUGS-certified system engineer" für Linux! Das würde Linux mehr > helfen, als advocacy-threads im usenet. Vielleicht schon, vielleicht auch nicht. Der Punkt ist, auch wenn sie "advocacy-threads im usenet" lesen, den anderen zu sagen was sie zu machen hätten, das bringt erfahrungsgemäss wenig. Der Stoff (die Software) ist offen und niemand hindert dich den ersten Schritt zu wagen. ;-] Gruss Visvanath
Re: advocay-threads im usenet (was Drucken via CUPS)
Author: Stefan Werner
Date: Mon, 21 Jan 2008 17:31
Date: Mon, 21 Jan 2008 17:31
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Visvanath Ratnaweera schrieb am 19.01.2008 18:24: > Das gibt bereits, mit Erfolg: http://www.lpi-german.de/ > (OK, ob die Absolventen "wirklich" was verstehen, drüber kann man > streiten genau wie ob ein Uni-Abgänger auch das "wirklich" verstehen > was auf seinem Zeugnis steht.) Naja, wenn eine Organisation mit ihrem Ruf dafür bürgt, dass das Zertifikat etwas taugt, dann ist das schon etwas mehr wert, als wenn nur jemand selber von sich behauptet, er verstehe etwas davon. >> Das wäre doch eine Herausforderung für die LUGS oder ch/open: >> Propagiert einen "LUGS-certified system engineer" für Linux! Das würde >> Linux mehr helfen, als advocacy-threads im usenet. > > Vielleicht schon, vielleicht auch nicht. Der Punkt ist, auch wenn sie > "advocacy-threads im usenet" lesen, den anderen zu sagen was sie zu > machen hätten, das bringt erfahrungsgemäss wenig. Der Stoff (die > Software) ist offen und niemand hindert dich den ersten Schritt zu > wagen. ;-] Ich bin in keinster Weise qualifiziert, ein Zertifikat anzubieten. Ich bin vielmehr Kunde: Wenn es in der Schweiz zertifizierte Linux-Experten gäbe, hätte ich vielleicht den einen oder anderen Auftrag für sie und würde dafür durchaus auch marktübliche Honorare zahlen (das ist immer noch billiger, als wenn ich selber -zig Stunden das Internet durchforsten muss, um eine bestimmte Hardware zur Zusammenarbeit mit Linux zu überreden). -stef
Re: advocay-threads im usenet (was Drucken via CUPS)
Author: Markus Grob
Date: Mon, 21 Jan 2008 18:10
Date: Mon, 21 Jan 2008 18:10
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Stefan Werner schrieb: > Ich bin in keinster Weise qualifiziert, ein Zertifikat anzubieten. Ich > bin vielmehr Kunde: Wenn es in der Schweiz zertifizierte Linux-Experten > gäbe, hätte ich vielleicht den einen oder anderen Auftrag für sie und > würde dafür durchaus auch marktübliche Honorare zahlen Nun, ich denke, das wird es nie geben. Genauso, wie der PC-Supporter vom SIZ eigentlich ein Witz ist. Da könnte man auch gleich Windows-XP oder Windows-2000 Supporter sagen. Das ganze Gebiet ist so weitläufig, dass es höchstens Unterstufen davon geben kann. Wie etwa die Red Hat Zertifikate. Dann weiss man, auf welcher Distro sich derjenige auskennt. Auch wenn sich die Distros ähneln bruacht es für konkrete Probleme halt doch die spezifischen Dateien, die man sonst suchen muss. Dazu ist das Hardwaregebiet weitläufig und je nach System gibt es auch keine Lösung (leider). Hatte für eine FH-Arbeit auch eine Firma zu evaluieren. Die Hauptpunkte sind aber nicht (mehr) die Hardware oder eine bekannte Distro, sondern vielmehr die Anwender (Supporter) und die Schnittstellen zu externen Firmen. Da sind viele nicht bereit, auf ein gewohntes Look&Feel beim installieren zu verzichten und wenn die Worddatei mit Makros nicht will, dann ist Linux gestorben. So funktioniert es leider nun Mal. Alle wollen sparen oder wechseln, doch niemand will dafür investieren, obwohl ich zum Beispiel privat seit 6 Jahren komplett umgestiegen bin und immer noch behaupte, dass es mit gutem Willen auch geschäftlich möglich ist, doch dies möchte niemand riskieren. Kann ich auch verstehen, denn wenn plötzlich der Admin abspringt ist guter Rat sprichwörtlich teuer. Gruss, Markus -- Sehr zu empfehlen: http://www.google.ch/ oder .de/ oder .com/ usw.
Re: advocay-threads im usenet (was Drucken via CUPS)
Author: Erich Rieder
Date: Mon, 21 Jan 2008 21:35
Date: Mon, 21 Jan 2008 21:35
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Hallo, hier ist Erich, grad Eure Ausführungen gelesen und kann nicht anders als auch "meinen Senf" dazugeben. Ich selbst befass mich (leider) erst seit 2000 mit Linux. Und halt immer noch (fast) nur im Server Bereich. Server bei Kunden als LAN/Druck/Groupware/Sicherungs/VOIP etc... Aber ich habs auch nicht geschafft bei einem Kunden ein Desktop Linux einzusetzen. Dabei würde zB mein Win-Delphi-Programm ohne grobe Probleme auch unter zB CentOS oder Fedora mit Wine laufen (geht bei mir). Für alles andere gibts echte Linux Software. Ich hatte sogar angeboten den Support GRATIS zu machen wenn ich nur einen echten Anwender in der Nähe hätte (natürlich nicht unendlich aber so dass nicht jede 5 Min was kostet). Es bring für die breite Verbreitung nichts wenn Linux Gurus den Linux Desktop verwenden, echte normale Anwender müssten das sein. Natürlich offen und einigermassen bereit neben den WIN Scheuklappen vorbeizusehen. Ich versuchts immer wieder aber bisher bin ich nicht fündig geworden. Gruss Erich
LPI (was advocay-threads im usenet)
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Fri, 01 Feb 2008 08:23
Date: Fri, 01 Feb 2008 08:23
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Hello alle Noch was zur LPI: Am 21.01.2008 18:31, Stefan Werner schrieb: > Visvanath Ratnaweera schrieb am 19.01.2008 18:24: > >> Das gibt bereits, mit Erfolg: http://www.lpi-german.de/ >> (OK, ob die Absolventen "wirklich" was verstehen, drüber kann man >> streiten genau wie ob ein Uni-Abgänger auch das "wirklich" verstehen >> was auf seinem Zeugnis steht.) > > Ich bin in keinster Weise qualifiziert, ein Zertifikat anzubieten. Ich > bin vielmehr Kunde: Wenn es in der Schweiz zertifizierte Linux-Experten > gäbe, hätte ich vielleicht den einen oder anderen Auftrag für sie und > würde dafür durchaus auch marktübliche Honorare zahlen (das ist immer > noch billiger, als wenn ich selber -zig Stunden das Internet > durchforsten muss, um eine bestimmte Hardware zur Zusammenarbeit mit > Linux zu überreden). LPI ist sehr aktiv in Europa. Seit neuem gibt's auch LPI Central-Europe http://www.lpice.eu/Linux-Professional-Ins.47.0.html?&L=4 Sie sind in allen FOSS-Veranstaltungen präsent und haben diverse Angebote für Partner. Der Markt, wenigstens in der Schweiz, ist noch nicht gross genug für viele solche Kursprogramme. Diese Kurse gibt's bereits: http://www.eb-zuerich.ch/kursprogramm/informatik/systemkurse/linux-systemadministration-basis-lpi-101.html http://www.eb-zuerich.ch/kursprogramm/informatik/systemkurse/linux-systemadministration-aufbau-lpi-102.html Disclaimer: Ich habe mit keinem der oben genannten was zu tun. Gruss Visvanath
Re: LPI (was advocay-threads im usenet)
Author: Stefan Werner
Date: Sat, 02 Feb 2008 05:56
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Visvanath Ratnaweera schrieb: > LPI ist sehr aktiv in Europa. Seit neuem gibt's auch LPI Central-Europe > http://www.lpice.eu/Linux-Professional-Ins.47.0.html?&L=4 > > Sie sind in allen FOSS-Veranstaltungen präsent und haben diverse > Angebote für Partner. Der Markt, wenigstens in der Schweiz, ist > noch nicht gross genug für viele solche Kursprogramme. > > Diese Kurse gibt's bereits: > http://www.eb-zuerich.ch/kursprogramm/informatik/systemkurse/linux-systemadministration-basis-lpi-101.html Interessant. Das heisst, wenn jemand ein LPIC-Zertifikat vorweist, dann sehe ich immerhin, dass er es ernst meint: Er hat immerhin etwa 3000.- für die Zertifikate hingeblättert, wenn er beide Kurse besucht hat. Vom Wissen her bescheinigt LPIC-1 wohl das, was ein engagierter Amateur kann. Für geschäftliche Linux-Anwender interessant wären wohl Inhaber eines LPIC-2 Zertifikates. Ok, ich werde mal sehen, ob ich so jemanden als freien Sysadmin finden kann... -stef
Re: LPI (was advocay-threads im usenet)
Author: Stefan Heimers
Date: Sat, 02 Feb 2008 08:38
Date: Sat, 02 Feb 2008 08:38
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Stefan Werner wrote: > Vom Wissen her bescheinigt LPIC-1 wohl das, was ein engagierter Amateur > kann. In ein paar Abendkursen lernt man bei weitem nicht das, was ein engagierter Amateur kann. Und wenn einer diesen Grundstoff auswendig lernen konnte, weiss man immer noch nicht, ob er sich auch selbst�ndig in neue Gebiete einarbeiten kann. >> Diese Kurse gibt's bereits: >> >http://www.eb-zuerich.ch/kursprogramm/informatik/systemkurse/linux-systemadministration-basis-lpi-101.html Ich lese dort: Schwerpunkte: Hardware und Systemarchitektur Installation von Linux und Paketmanagement GNU- und Unix-Befehle Ger�tedateien/ Linux-Dateisysteme File System Hierarchy Standard X-Window Da sehe ich keine Programmiersprache, keine vertieften Netzwerkthemen, keine Datenbankanwendung,... Stefan
Re: LPI
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Sat, 02 Feb 2008 09:40
Date: Sat, 02 Feb 2008 09:40
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Hello alle Am 02.02.2008 09:38, Stefan Heimers schrieb: > Stefan Werner wrote: > >> Vom Wissen her bescheinigt LPIC-1 wohl das, was ein engagierter Amateur >> kann. > > In ein paar Abendkursen lernt man bei weitem nicht das, was ein engagierter > Amateur kann. Und wenn einer diesen Grundstoff auswendig lernen konnte, > weiss man immer noch nicht, ob er sich auch selbst�ndig in neue Gebiete > einarbeiten kann. > >>> Diese Kurse gibt's bereits: >>> >> http://www.eb-zuerich.ch/kursprogramm/informatik/systemkurse/linux-systemadministration-basis-lpi-101.html > > Ich lese dort: > > Schwerpunkte: > Hardware und Systemarchitektur > Installation von Linux und Paketmanagement > GNU- und Unix-Befehle > Ger�tedateien/ Linux-Dateisysteme > File System Hierarchy Standard > X-Window > > Da sehe ich keine Programmiersprache, keine vertieften Netzwerkthemen, keine > Datenbankanwendung,... Die Themen sind ziemlich klar festgelegt, wenigstens was LPIC-1 und 2 anbelangt. Siehe Jeff Dean: LPI Linux Certification in a Nutshell Covers General Linux Exams 101 and 102, First Edition May 2001, Pages: 570 ISBN 10: 1-56592-748-6 http://www.oreilly.com/catalog/lpicertnut/index.html Vergriffen, 2nd Edition in Bearbeitung. Ist aber in Nebis-Bibliotheken erh�ltich, inkl. ZHAW (Technikum Winterthur). Gruss Visvanath
Re: LPI (was advocay-threads im usenet)
Author: Stefan Werner
Date: Sun, 03 Feb 2008 09:36
Date: Sun, 03 Feb 2008 09:36
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Stefan Heimers schrieb: > Schwerpunkte: > Hardware und Systemarchitektur > Installation von Linux und Paketmanagement > GNU- und Unix-Befehle > Ger�tedateien/ Linux-Dateisysteme > File System Hierarchy Standard > X-Window > > Da sehe ich keine Programmiersprache, keine vertieften Netzwerkthemen, keine > Datenbankanwendung,... Brauche ich auch nicht. Programamieren, Netzwerke und Datenbanken aufsetzen kann ich selber. Was ich nicht kann (und wozu ich keine Lust habe, eine Menge Zeit aufzuwenden), sind Dinge wie korrektes Anbinden meines Druckers, meines WLAN's etc. an Linux. Oder Dinge wie neu Kompilieren und Einrichten von VMWare, BestCrypt und NDiswrapper, wenn man beim Linux-Upate versehentlich einen neuen Kernel "eingefangen" hat. F�r solche Dinge w�rde ich lieber jemanden engagieren, als Stunden mit Arbeiten zu vergeuden, die mich eigentlich nicht interessieren. -stef
Re: LPI
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Wed, 06 Feb 2008 08:09
Date: Wed, 06 Feb 2008 08:09
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Hello NG Am 03.02.2008 10:36, Stefan Werner schrieb: > Stefan Heimers schrieb: > >> Da sehe ich keine Programmiersprache, keine vertieften Netzwerkthemen, >> keine >> Datenbankanwendung,... > > Brauche ich auch nicht. Programamieren, Netzwerke und Datenbanken > aufsetzen kann ich selber. Was ich nicht kann (und wozu ich keine Lust > habe, eine Menge Zeit aufzuwenden), sind Dinge wie korrektes Anbinden > meines Druckers, meines WLAN's etc. an Linux. Oder Dinge wie neu > Kompilieren und Einrichten von VMWare, BestCrypt und NDiswrapper, wenn > man beim Linux-Upate versehentlich einen neuen Kernel "eingefangen" hat. Ist trotzdem eine breite Palette. F�r einen lockeren Einstieg gibt's was im Kiosk: Easy-Linux Open Source Spezial: 01/2008 Januar - M�rz "130 Seiten Linux-Know-how machen Sie zum Shell-Guru" Ist nicht systematisch, daf�r freundlich pr�sentiert. Sonst bringt Linux-Magazin seit 05/2006 eine Artikelreihe "LPI-Workshop". Das O'Reilly Werk "LPI Linux Certification in a Nutshell" ist eine Referenz, kein Lehrbuch. Gruss Visvanath
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