Thread View: de.comm.provider.webspace
22 messages
22 total messages
Started by Peter Gruendler
Sat, 29 Jun 2002 17:29
zwischen den Fronten - eigener Mailserviceprovider auf Blacklist bei eigenem Zugangsprovider
Author: Peter Gruendler
Date: Sat, 29 Jun 2002 17:29
Date: Sat, 29 Jun 2002 17:29
68 lines
4730 bytes
4730 bytes
Bei uns ist was richtig dumm gelaufen. Wir haben seit kurzem inode (www.inode.at) als Zugangsprovider und schon seit l�ngerem netdiscounter (www.netdiscounter.de) als hosting- und mailservicesprovider. Nun verwendet inode im rahmen seiner anti-spam-policy externe blacklists. Auf einer von diesen Listen scheint seit l�ngerem ndmail4.name-serve.de auf, der von netdiscounter verwendet wird. Das f�hrt dazu, dass ich von meinem mailservice- und hostingprovider aus keine mails an meinen Zugangsprovider (und schlimmer: an dessen Kunden) schicken kann. L�stig und weil das einer der gr��eren Zugangsprovider in AT ist, auch ung�nstig f�r mein Gesch�ft. Ausschnitte aus der Korrespondenz m�chte ich hier zitieren: von inode: | Erst wenn Sie dies bereinigt haben, ist der tadelose E-Mailverkehr zu unserem | Server m�glich. Dies ist eine Schutzma�nahme, die nicht nur Inode Mailserver, | sondern auch andere Provider haben. Aus diesem Grund bitte ich Sie, Ihren | Mailserver richtig zu konfigurieren. Eine Anleitung dazu finden Sie unter: | http://relays.osirusoft.com/ . | darauf von netdicounter: | wir haben wiederholt versucht, den Mailserver, welcher definitiv kein Open | Relay ist, von dieser Blacklist streichen zu lassen, bisher ohne viel | Erfolg. Der letzte Eintrag dort ist vom 24.03.02 und seitdem haben die auch | den Mailserver nicht mehr gepr�ft. | Wir haben aber, glaube ich, auch schon �ber diese Problematik gemailt und | ich muss auch sagen, dass wir schon aus eigenen Interessen heraus bem�ht | sind, unsere Mailserver so dicht wie m�glich zu halten - und sie damit schon | naturgem�� weitestgehend von solchen Blacklists fernhalten. | [...] | Zu diesen Organisationen (abuse.net und wie sie alle heissen) kann ich nur | wiederholt sagen: Wir k�nnen nicht verhindern, dass wir durch wen auch immer | das eine oder andere Mal dort gelistet sind - in aller Regel sind wir dann | auch schnell wieder gestrichen. Allerdings ist das von uns aus letztendlich | freiwillig, denn eine Authorit�t gegen�ber uns oder dem deutschen Recht | besitzen sie nicht. Wenn sich jemand dar�ber beklagt, dass er eine Mail | nicht an jemanden schicken kann, weil der eine Blacklist einsetzt, auf der | einer unserer Mailserver gelistet ist, dann soll er den doch einfach fragen, | mit welchem Recht er denn das macht und damit verhindert, dass er seine | Mails empfangen kann, nur weil irgendjemand irgendwann einmal Werbemails | �ber diesen Mailserver verschickt hat bzw. diesen Povider auffordern, | derartige Zensuren zuk�nftig zu unterlassen. Genauso gut kann ich auch | meinen Mailserver anweisen, zuk�nftig keine Mails mehr von AT-Domains zu | akzeptieren, weil mein Nachbar meint, das sei uncool. Bei beiden finde ich den Tonfall nicht unbedingt in allen Formulierungen toll, aber darum gehts gar nicht: Ich komme mir hier richtig zwischen die Fronten geraten vor, da ich beides nicht direkt beeinflussen kann, einerseits ich au�er von inode in zwei Jahren noch keine Mails zur�ckbekommen habe, andererseits au�er von netdiscounter ausgehend noch keine Mails abgelehnt wurden (ich hoste einige domains auch bei anderen providern, bin aber mit miner Firmendomain gerade wegen des umfangreichen und g�nstigen Mailservices bei Netdiscounter). Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich sinnvoll und mit m�glichst wenig Aufwand vorgehen soll/kann? Eigentlich war ich mit beiden Dienstanbietern bisher im Gro�en und Ganzen zufrieden. (das xp beizubehalten scheint mir in diesem Falle sinnvoll.) Danke und Gru�, Peter
Re: zwischen den Fronten - eigener Mailserviceprovider auf Blacklist bei eigenem Zugangsprovider
Author: peter pilsl
Date: Sat, 29 Jun 2002 18:08
Date: Sat, 29 Jun 2002 18:08
24 lines
1848 bytes
1848 bytes
Peter Gruendler wrote: > > Nun verwendet inode im rahmen seiner anti-spam-policy externe > blacklists. Auf einer von diesen Listen scheint seit l�ngerem > ndmail4.name-serve.de auf, der von netdiscounter verwendet wird. Das > f�hrt dazu, dass ich von meinem mailservice- und hostingprovider aus > keine mails an meinen Zugangsprovider (und schlimmer: an dessen > Kunden) schicken kann. L�stig und weil das einer der gr��eren > Zugangsprovider in AT ist, auch ung�nstig f�r mein Gesch�ft. > dieses blacklistfeature kann man im mailadmin-webinterface f�r jeden account deaktivieren, was dein problem sehr einfach l�sen k�nnte ;) Das Codewort heisst "RBL aktivieren" peter -- peter pilsl pilsl_@goldfisch.at http://www.goldfisch.at
Re: zwischen den Fronten - eigener Mailserviceprovider auf Blacklist bei eigenem Zugangsprovider
Author: michael roedhamer
Date: Sat, 29 Jun 2002 19:04
Date: Sat, 29 Jun 2002 19:04
21 lines
2396 bytes
2396 bytes
Peter Gruendler wrote: > Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich sinnvoll und mit m�glichst > wenig Aufwand vorgehen soll/kann? Eigentlich war ich mit beiden > Dienstanbietern bisher im Gro�en und Ganzen zufrieden. wir hatten mal ein sehr �hnliches problem. wir haben mit einem server eine ip bekommen, die vorher ein spammer benutzt hat. daher waren wir auch bei spews.org eingetragen. ich bin auch inode kunde - so ists mir ebenfalls als erster aufgefallen. geholfen hat ein posting in news.admin.net-abuse.email die leute dort sind durchaus hilfsbereit, wenn es um die kl�rung der genauen ursache geht. zudem verkehren in dieser gruppe auch leute von spews und osirusoft. innerhalb von ein paar tagen waren wir dann draussen. -- best regards, michael roedhamer "geplante zukunft - solider background"
Re: zwischen den Fronten - eigener Mailserviceprovider auf Blacklist bei eigenem Zugangsprovider
Author: Alexander Talos
Date: Sat, 29 Jun 2002 23:59
Date: Sat, 29 Jun 2002 23:59
87 lines
5335 bytes
5335 bytes
Hej! >Nun verwendet inode im rahmen seiner anti-spam-policy externe >blacklists. Auf einer von diesen Listen scheint seit l�ngerem Ich setze genau aus diesem Grund keine Blacklisten zum Blocken ein. Ich bin mir auch mit Kollegen einig, dass, wenn wir so ein Service installieren, dieses nur auf individuellen ausdruecklichen Wunsch (kundgetan via Webmaske) nach Hinweis auf die Nebenwirkungen geschehen soll - in der Zwischenzeit wird nur eine Header-Zeile eingefuegt. >| Server m�glich. Dies ist eine Schutzma�nahme, die nicht nur Inode Mailserver >| sondern auch andere Provider haben. Aus diesem Grund bitte ich Sie, Ihren Und darueber, ob das gescheit ist, oder nicht, kann man sich ewig die Schaedel einhauen. YMMV sozusagen. >| Zu diesen Organisationen (abuse.net und wie sie alle heissen) kann ich nur Das ist ein Griff tief ins Klo. Abuse.net betreibt keine RBL, sondern eine Datenbank, um domain -> abuse-Adresse zu mappen. Ein ausgesprochen nuetzliches Service, das aber mit Blacklists rein gar nichts zu tun hat. Ein umfassendes Verzeichnis von RBLs gibt es unter: http://www.declude.com/JunkMail/Support/ip4r.htm >| wiederholt sagen: Wir k�nnen nicht verhindern, dass wir durch wen auch immer >| das eine oder andere Mal dort gelistet sind - in aller Regel sind wir dann Tatsache ist, dass man in groesseren Netzen schneller geblacklistet wird, als auf den ersten Blick anzunehmen ist. Es reicht ein User, der ein ungeschuetztes formmail.cgi auf seinen Webspace wirft, oder einer, der auf seinem prinzipiell relayberechtigten Rechner mal gschwind ein offenes Wingate installiert... >| nicht an jemanden schicken kann, weil der eine Blacklist einsetzt, auf der >| einer unserer Mailserver gelistet ist, dann soll er den doch einfach fragen, >| mit welchem Recht er denn das macht und damit verhindert, dass er seine Das Recht ist aus der Sicht des Absenders leicht zu klaeren: Es ist niemand gezwungen, Mail von irgendjemandem anzunehmen. Wenn ich auf meinem Mailserver konfiguriere, dass ich von Hosts, deren IP-Adresse durch 3 Teilbar ist oder die in ihrem Namen nicht mindestens drei "at" drin haben, keine Mail entgegennehme, dann ist das mein Bier. Die Frage ist, ob "meine" oder in dem Fall Inodes User damit einverstanden sind. Nachdem, soweit ich das verstehe, diese freiwillig die Blacklisterei nutzen, ist es deren - wenn auch mittelbare - Willenserklaerung, von Dir keine Mail zu empfangen. >| �ber diesen Mailserver verschickt hat bzw. diesen Povider auffordern, >| derartige Zensuren zuk�nftig zu unterlassen. Genauso gut kann ich auch Da hat jemand keine Ahnung, was Zensur heisst, mal abgesehen davon, dass diese Filterfunktion offenbar bei Inode frei waehlbar ist. >Ich komme mir hier richtig zwischen die Fronten geraten vor, da ich >beides nicht direkt beeinflussen kann, einerseits ich au�er von inode Das ist das ausdrueckliche Konzept vieler Blacklistbefuerworter: Die Kunden geblacklisteter Provider sollen sich a) beschweren und b) Provider wechseln, damit auf diese Weise Druck auf die verantwortlichen Admins ausgeuebt wird. Wenn legitime Mail deshalb nicht ankommt, ist das Kollateralschaden - vulgo Pech gehabt. Es funktioniert aber nichtmal diese Brachialmethode so wirklich generalpraeventiv. Ein merkbarer Erfolg fuer den individuellen Spam-Nichtempfaenger ist aber absolut gegeben. >Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich sinnvoll und mit m�glichst >wenig Aufwand vorgehen soll/kann? Eigentlich war ich mit beiden http://relays.osirusoft.com/faq.html#_Toc533558155 Ich weiss nicht, ob wirklich osirusoft die verwendet Blackliste ist und warum die Austragung nicht funktioniert hat. Nach dem Schnitzer von abuse.net nehme ich fast an, netdiscounter hat doch nicht so sehr den vollen Durchblick. Mir sind jedenfalls osirusoft bisher nicht als Produzenten von massenhaft fehlerhaft positiv markiertem Spam aufgefallen, was bei notorisch nichtfunktionierendem Austragen geschlossener Relays aber der Fall sein muesste. Ciao Alexander, der RBLs sehr skeptisch gegenuebersteht.
Re: zwischen den Fronten - eigener Mailserviceprovider auf Blacklist bei eigenem Zugangsprovider
Author: Claus Lenke
Date: Sun, 30 Jun 2002 02:48
Date: Sun, 30 Jun 2002 02:48
11 lines
1590 bytes
1590 bytes
Dazu, was Peter Gruendler meinte, muss ich auch meinen Senf geben: >ich hoste einige domains auch bei anderen providern und was spricht dagegen, den smtp-Server vom anderen Provider zu verwenden? Wenn ich mit einem Provider seinem SMTP-Server ein Problem habe, benutze ich halt einen anderen und wenn ich mehrere zur Auswahl habe, um so besser. Eine E-Mail Adresse sollte nichts mit dem verwendeten SMTP Server zu tun haben. Claus
Re: zwischen den Fronten - eigener Mailserviceprovider auf Blacklist bei eigenem Zugangsprovider
Author: Peter Gruendler
Date: Sun, 30 Jun 2002 07:29
Date: Sun, 30 Jun 2002 07:29
21 lines
2037 bytes
2037 bytes
Claus Lenke <noreply@peek.de> schrieb: >Peter Gruendler meinte: >>ich hoste einige domains auch bei anderen providern > >und was spricht dagegen, den smtp-Server vom anderen Provider zu >verwenden? Wenn ich mit einem Provider seinem SMTP-Server ein Problem >habe, benutze ich halt einen anderen und wenn ich mehrere zur Auswahl >habe, um so besser. Eine E-Mail Adresse sollte nichts mit dem >verwendeten SMTP Server zu tun haben. Erstens: kann man als Serverbetreiber wohl so konfigurieren, dass die Adresse im from: aus dem eigenen Namensraum sein muss. Und dann: es geht der Gro�teil unseres Mailtraffics �ber die bei netdiscounter gehostete domain. Warum sollte ich das anderen Betreibern zumuten? W�rde ich unfair finden. Gru�, daPeda
Re: zwischen den Fronten - eigener Mailserviceprovider auf Blacklist bei eigenem Zugangsprovider
Author: Alexander Talos
Date: Sun, 30 Jun 2002 09:01
Date: Sun, 30 Jun 2002 09:01
53 lines
3239 bytes
3239 bytes
Hej!
Claus Lenke <noreply@peek.de> wrote:
>und was spricht dagegen, den smtp-Server vom anderen Provider zu
>verwenden? Wenn ich mit einem Provider seinem SMTP-Server ein Problem
(Mal angenommen, es gibt hier kein Problem mit offenen Relays)
Darunter leiden Postmaster und Zuverlaessigkeit des Mediums eMail. Das
geht so:
From: bumsti@hotmail.com
To: wopsi@hotmail.com
Subject: Warum Frauen die schlechteren Autofahrer sind
Halo Wopsi, des must da gebn, a waunsinn!
Attachment: 12MB Powerpoint
Das wird abgeliefert bei mail.andererprovid.er. Dieser schickts an
Hotmail - hotmail sagt: "Quota exceeded und ueberhaupt, so lange mail
nehmen wir eh prinzipiell nicht". Na gut, geht der Bounce an den
Absender. Der ist auch bei hotmail, also schicken wir ihn an hotmail.
Dieser sagt nun ebenfalls. "Quota exceeded und ueberhaupt". Die Mail
landet mangels anderer Alternativen als Doublebounce beim Postmaster
von andererprovid.er.
Das ist aber nicht genug. Weil wopsi per sms meldet, dass die mail nicht
angekommen ist, schickt bumsti sie noch einmal, zweimal, ...
Wopsi bekommt nie eine Fehlermeldung, weil er eine Mail verschickt hat,
die er ueber den "richtigen" provider nie haetter verschicken koennen.
Bei email kann man sich aber, von so gearteten Ungustigkeiten, darauf
verlassen, dass mail entweder ankommt, oder eine Fehlermeldung
zurueckgeschickt wird. Die zweite Kategorie von solchen Mailvernichtern
sind die, die keine Mail mit leerem Reverse Path entgegennehmen
("<> buildaddr no host - bogus address refused to combat the spam
problem" ... ein deutlicher Hinweis auf die totale Inkompetenz des
Postmasters und gleichzeitig die Einladung zur Nominierung bei
http://www.rfc-ignorant.org/) - weil so schauen ausser bei hinnicher
Software genau die Fehlermeldungen aus.
Und dann befinden bumsti und wopsi noch, dass der mailserver von
andererprovid.er nicht gut funktioniert, weil ja die mail nicht
durchgeht, wenn sie ueber andererprovid.er geroutet wird.
Es spricht also schon einiges dafuer, wenn jeder bei "seinem" Server
Mail verschickt.
Ciao
Alexander
Re: zwischen den Fronten - eigener Mailserviceprovider auf Blacklist bei eigenem Zugangsprovider
Author: Christof Meerwald
Date: Sun, 30 Jun 2002 10:46
Date: Sun, 30 Jun 2002 10:46
26 lines
2216 bytes
2216 bytes
On 30 Jun 2002 09:01:59 GMT, Alexander Talos wrote: > Claus Lenke <noreply@peek.de> wrote: >>und was spricht dagegen, den smtp-Server vom anderen Provider zu >>verwenden? Wenn ich mit einem Provider seinem SMTP-Server ein Problem > Darunter leiden Postmaster und Zuverlaessigkeit des Mediums eMail. Das > geht so: [...] > Attachment: 12MB Powerpoint > > Das wird abgeliefert bei mail.andererprovid.er. Dieser schickts an > Hotmail - hotmail sagt: "Quota exceeded und ueberhaupt, so lange mail > nehmen wir eh prinzipiell nicht". Na gut, geht der Bounce an den > Absender. Der ist auch bei hotmail, also schicken wir ihn an hotmail. Aber ist hier nicht das eigentliche Problem, dass die ganzen 12 MB gebounced werden? Sollten solche Bounces nicht sowieso auf einige kB beschraenkt werden, damit solche Probleme nicht auftreten koennen? bye, Christof -- http://cmeerw.org JID: cmeerw@jabber.at mailto cmeerw at web.de ...and what have you contributed to the Net?
Re: zwischen den Fronten - eigener Mailserviceprovider auf Blacklist bei eigenem Zugangsprovider
Author: Alexander Talos
Date: Sun, 30 Jun 2002 12:30
Date: Sun, 30 Jun 2002 12:30
95 lines
5547 bytes
5547 bytes
Hej!
Christof Meerwald <NOSPAM-seeMySig+ub8l@cmeerw.org> wrote:
>Aber ist hier nicht das eigentliche Problem, dass die ganzen 12 MB gebounced
>werden?
Das halte ich fuer eine interessante Frage.
* Mit einfachem Abschneiden nach n KB ists auf jeden Fall nicht getan,
weil damit die MIME-Struktur (so vorhanden) kaputtgeht.
* Wenn ich per Post einen Computer verschicke, mich aber bei der Adresse
verschreibe, dann erwarte ich auch den ganzen Computer zurueckzubekommen
und nicht bloss das Floppy Drive. Bekanntlich ist nicht alles, was hinkt,
ein Vergleich und manchmal stimmt schon nichtmal das Gegenteil, aber die
Analogie wurde traditionell gemacht: Wenn's nicht ankommt, bekomme ich
es zurueck.
Die diversen "freundlichen" Fehlermeldungen "Ihre Mail an JHKJHK/EXC
konnte nicht zugestellt werden, weil der interne Konnektor ein illegales
Ergebnis lieferte." - ohne Subject, ohne Header, ohne Message-ID, ohne
Hinweis, wer der Empfaenger haette sein sollen - sind das andere Extrem.
Einen sinnvollen Mittelweg zu finden, wird fuer den allgemeinen Fall
nicht so einfach sein. Spaetestens dann, wenn ich ein Base64-Monster
daherbekomme, ist der fachgerechte Schnitt schwer hinzubekommen und
setzt sehr viel Wissen ueber alle moeglichen Spielarten von Mail voraus.
* Der MTA (Mail Transfer Agent) hat den Inhalt der Mail nicht anzuschauen,
zu bearbeiten oder sonstwas. Waer ja zu bloed, wenn der Bounce nicht
ankommt, bloss weil der Bounce-Beschnipsler bei einem nicht
vorhergesehenen zEnc-Attachment in UTF-9 auf die Nase geflogen ist und
core gedumpt hat.
* Was eigentlich soll weggeworfen werden bzw. nach welchen Kriterien?
Der von mir geschilderte Fall von einem multipart
1. text/plain "Schau Dir das an"
2. text/html "<HEAD><TITLE>Eine Nachricht fur Dich</TITLE>
<META bli><CREATOR Mickeysoft WonderMailer></HEAD><BODY [weitere
20kB HTML-Schrott snipped]<FONT COLOR=blue>Schau </FONT><FONT
COLOR="#323232" BORDER=greenblinkend>Dir das an</FONT>[nochmal
20KB HTML-Schrott]"
3. application/x-hippes-multimediales-bloedelformat "[Gaanz luuustiges
Zeugs]"
Ist ja noch einfach, aber schwer zu verallgemeinern. Manche Mailer, deren
Name hier mal nicht genannt sei, bringen ja schon einmal keine richtigen
MIME-Parts zusammen. Wenn aber mehrstufige Hierarchien bestehend aus
vielen Einzelteilen (z.B. eine HTML-Mail mit vielen Bildern, Sound,
Flash, die auch gleich in der selben Entity eingebettet sind) auftauchen,
wird's schon schwerer.
Ich bin unschluessig, ob man das wirklich probieren sollte, Bounces Light
zu versenden. Simpel ist es jedenfalls sicher nicht, sich da was solides
einfallen zu lassen - und gerade die Fehlerbehandlung sollte doch simpel
und sehr robust sein.
Was diverse Virenscanner, die ja hinsichtlich der Verstaendigung der
Absender in eine aehnliche Kategorie fallen, so produzieren, klingt
jedenfalls nicht feierlich:
* Mail to: Mailer-Daemon (jedes Vacation weiss, dass man an
Mailer-Daemon, owner-* etc nicht antwortet)
* Antwort (DSN) auf die From:-Adresse statt auf Reverse-Path ist eine
Idee, auf die nur blutige Anfaenger kommen duerften
* Autogenerierte Mail in Reaktion auf eine Mail mit leerem Reverse-Path
* Keine sinnvollen Angaben, welche Mail einen Virus enthalten hat
("Your message to xxx" - oft ohne Subject, kaum je mit Headern)
* Ungueltige Absenderadresse (z.B. "From: Antigen" - fully qualified
Address - was ist das?)
* Ausserdem ist es ohnehin eine Schnapsidee, ausser bei ausgewaehlten
Viren wie dem SirCam, dem angeblichen Absender eine Verstaendigung zu
schicken: grad bei den aktuellen Klez und Yaha steht da ja alles
moegliche drin, nur sicher nicht die Adresse von dem, dessen Computer
befallen ist.
Nachdem diese hm... Artefakte von Software der juengeren Generation
stammen, dreht sich mir bei jedem Gedanken, irgendwelche dynamischen
kreativen Quetschen einen Lightweight-Bouncer schreiben zu lassen, der
Magen um.
Ceterum censeo dass Mail ohnehin nicht mit grossen Attachments
verschickt werden sollte, sondern dass der Fehler war, das File nicht
auf eine Webseite zu setzen und nur den Pointer zu mailen. Ich orte
hier eigentlich schon mal den kapitalen Fehler.
Ciao
Alexander, der wenigstens schon laenger kein MS-TNEF mehr gesehen
hat.
Re: zwischen den Fronten - eigener Mailserviceprovider auf Blacklist bei eigenem Zugangsprovider
Author: Thomas Hochstein
Date: Sun, 30 Jun 2002 13:15
Date: Sun, 30 Jun 2002 13:15
20 lines
2216 bytes
2216 bytes
Christof Meerwald <NOSPAM-seeMySig+ub8l@cmeerw.org> scripsit/wrote: > Aber ist hier nicht das eigentliche Problem, dass die ganzen 12 MB gebounced > werden? Ja. > Sollten solche Bounces nicht sowieso auf einige kB beschraenkt > werden, damit solche Probleme nicht auftreten koennen? Ja. -thh PS: In de.comm.provider._webspace_ ist das v�llig offtopic. Ich leite mal in eine passende Gruppe um. -- "Geil, Lutz gibt den Gandalf, Babel ist Sauron und Rolf buckelt als Gollum durch die Lande, auf der Spur des Keys, den es einmal besass und nach dem es immer noch verlangt ..." - Stefanie Teufel, de.alt.arnooo
Re: zwischen den Fronten - eigener Mailserviceprovider auf Blacklist bei eigenem Zugangsprovider
Author: Thomas Hochstein
Date: Sun, 30 Jun 2002 13:22
Date: Sun, 30 Jun 2002 13:22
61 lines
4549 bytes
4549 bytes
at@atat.at (Alexander Talos) scripsit/wrote: >> Aber ist hier nicht das eigentliche Problem, dass die ganzen 12 MB gebounced >> werden? > > Das halte ich fuer eine interessante Frage. > > * Mit einfachem Abschneiden nach n KB ists auf jeden Fall nicht getan, > weil damit die MIME-Struktur (so vorhanden) kaputtgeht. Dann eben nur die Header. - Aber selbst wenn die MIME-Struktur kaputtgeht, wo ist das Problem? Der Bounce soll die Mail ja _identifizierbar_ machen, sie aber nicht zur�ckschicken. > * Wenn ich per Post einen Computer verschicke, mich aber bei der Adresse > verschreibe, dann erwarte ich auch den ganzen Computer zurueckzubekommen > und nicht bloss das Floppy Drive. Da geht es um Ware, hier um Daten (Information). Wenn Du Dich "verfaxt", bekommst Du ggf. noch nicht einmal eine Fehlermeldung; wenn Du Dich beim Telefonieren verw�hlst, bekommst Du das, was Du (evtl. automatisiert) dahin geplappert hast, auch nicht zur�ck. :-) > Die diversen "freundlichen" Fehlermeldungen "Ihre Mail an JHKJHK/EXC > konnte nicht zugestellt werden, weil der interne Konnektor ein illegales > Ergebnis lieferte." - ohne Subject, ohne Header, ohne Message-ID, ohne > Hinweis, wer der Empfaenger haette sein sollen - sind das andere Extrem. Der Header ist das Minimum - eine nicht zustellbar etliche MB (oder GB!) gro�e Mail dann nochmal �bers Netz zu schaufeln, ist aber offensichtlich idiotisch. Insbesondere dann, wenn man die Mail bounced, weil sie zu gro� f�r den Empf�nger ist: die Chance ist ja nun mehr als hoch, da� das dann auch f�r den Bounce gilt. > Einen sinnvollen Mittelweg zu finden, wird fuer den allgemeinen Fall > nicht so einfach sein. Spaetestens dann, wenn ich ein Base64-Monster > daherbekomme, ist der fachgerechte Schnitt schwer hinzubekommen und > setzt sehr viel Wissen ueber alle moeglichen Spielarten von Mail voraus. Header reicht. Ggf. die ersten x Zeilen Body als /text/plain - das schadet jedenfalls nicht und ist ggf. sogar hilfreich. > Ceterum censeo dass Mail ohnehin nicht mit grossen Attachments > verschickt werden sollte, sondern dass der Fehler war, das File nicht > auf eine Webseite zu setzen und nur den Pointer zu mailen. Ich orte > hier eigentlich schon mal den kapitalen Fehler. Sicher. Aber eine Mail kokmplett zu bouncen, weil sie zu gro� ist, d.h. eine dann noch gr��ere Mail selbst zu verschicken, ist schon etwas sehr eigenwillig. -thh PS: In die passende Gruppe umgebogen; ggf. m�ge man at.internet.provider noch mitnehmen, aber nach de.comm.provider.webspace geh�rt das sicher nicht. -- "Es gibt vier Millionen Analphabeten in Deutschland. Also nach Definition Leute, die entweder gar nicht schreiben und lesen k�nnen oder nur so schlecht, dass zumutbarer Schriftverkehr mit ihnen nicht m�glich ist. Nur - was wollen die alle im Usenet, im mittleren Management und im Webdesign?" --- J. E. Guenther,d.a.s.r
Re: zwischen den Fronten - eigener Mailserviceprovider auf Blacklist bei eigenem Zugangsprovider
Author: Jan Bruns
Date: Sun, 30 Jun 2002 13:57
Date: Sun, 30 Jun 2002 13:57
17 lines
1917 bytes
1917 bytes
Christof Meerwald: > Aber ist hier nicht das eigentliche Problem, dass die ganzen 12 MB gebounced > werden? Sollten solche Bounces nicht sowieso auf einige kB beschraenkt > werden, damit solche Probleme nicht auftreten koennen? Würde ich auch so sehen. Gibt es hotmail überhaupt? Ich habe noch nicht eine einzige Mail erhalten, die tatsächlich von Hotmail aus versendet wurde (dafür aber reichlich vergetäuschte). Gruß Jan
Re: zwischen den Fronten - eigener Mailserviceprovider auf Blacklist bei eigenem Zugangsprovider
Author: Alexander Talos
Date: Sun, 30 Jun 2002 14:10
Date: Sun, 30 Jun 2002 14:10
36 lines
2611 bytes
2611 bytes
Hej!
Jan Bruns <post@janbruns.de> wrote:
>Ich pers�nlich denke, da� im wesentlichen eine Fehlermeldung
>zur�ckgesendet werden mu�, auf den Body-Part meiner Mails kann
>ich pers�nlich gut verzeichten, wenn die eh' nicht angekommen sind.
In 90% der Faelle ja. Die anderen sind aber genau die, wo's interessant
wird. Bei den Pathologischen Faellen, und das sind gerade die wichtigen,
braucht man aber doch sehr oft den Body um herauszufinden, durch welche
kranken Forward- und Gatewaymechanismen der Schlamassel ueberhaupt
zustandegekommen ist.
>Sollte selbst der Header einmal ungeh�rig lang sein, vielleicht
>lediglich eine Receivedzeile,Suject, From, To, Return-Path
>r�ckschicken.
Ein leicht anonymisiertes Beispiel von heute:
Return-Path: <at@sig.at>
From: <at@sig.at>
To: <hugo.bimpelmayer@concentric.net>
Subject: ERROR: Your mail
Received: from tagelectrichou.houston.tagcompanies.com ([208.189.185.156])
by mx1.sig.at (8.12.2/8.12.2) with ESMTP id g5U9NkcN089434;
Sun, 30 Jun 2002 11:23:50 +0200
>Sollte doch reichen.
Bitte erklaere mir, was los ist - ich jedenfalls kenne keinen hugo
bimpelmayer.
Ciao
Alexander
Re: zwischen den Fronten - eigener Mailserviceprovider auf Blacklist bei eigenem Zugangsprovider
Author: Jan Bruns
Date: Sun, 30 Jun 2002 14:51
Date: Sun, 30 Jun 2002 14:51
24 lines
2322 bytes
2322 bytes
Alexander Talos: > Einen sinnvollen Mittelweg zu finden, wird fuer den allgemeinen Fall > nicht so einfach sein. Spaetestens dann, wenn ich ein Base64-Monster > daherbekomme, ist der fachgerechte Schnitt schwer hinzubekommen und > setzt sehr viel Wissen ueber alle moeglichen Spielarten von Mail voraus. Ich persönlich denke, daß im wesentlichen eine Fehlermeldung zurückgesendet werden muß, auf den Body-Part meiner Mails kann ich persönlich gut verzeichten, wenn die eh' nicht angekommen sind. Warum also nicht lediglich den ursprünglichen Header hinten anhängen, das Subject mit vorangestelltem "ERROR:" übernehmen. Sollte selbst der Header einmal ungehörig lang sein, vielleicht lediglich eine Receivedzeile,Suject, From, To, Return-Path rückschicken. Sollte doch reichen. Gruß Jan
Re: zwischen den Fronten - eigener Mailserviceprovider auf Blacklist bei eigenem Zugangsprovider
Author: Jan Bruns
Date: Sun, 30 Jun 2002 16:19
Date: Sun, 30 Jun 2002 16:19
27 lines
2270 bytes
2270 bytes
Alexander Talos: > Ein leicht anonymisiertes Beispiel von heute: > Return-Path: <at@sig.at> > From: <at@sig.at> > To: <hugo.bimpelmayer@concentric.net> > Subject: ERROR: Your mail > Received: from tagelectrichou.houston.tagcompanies.com ([208.189.185.156]) > by mx1.sig.at (8.12.2/8.12.2) with ESMTP id g5U9NkcN089434; > Sun, 30 Jun 2002 11:23:50 +0200 > >Sollte doch reichen. > Bitte erklaere mir, was los ist - ich jedenfalls kenne keinen hugo > bimpelmayer. Also at@sig.at ist deine Mailadresse, ja? Und Du hast also versucht, <hugo.bimpelmayer@concentric.net> zu mailen? Ja und, warum unterschlägst Du die Fehlermeldung? Gruß Jan
Re: zwischen den Fronten - eigener Mailserviceprovider auf Blacklist bei eigenem Zugangsprovider
Author: Heinz Ekker
Date: Sun, 30 Jun 2002 17:40
Date: Sun, 30 Jun 2002 17:40
72 lines
4748 bytes
4748 bytes
F'Up to at.internet.provider gesetzt, obwohl in beiden Gruppen OT. In at.internet.provider Alexander Talos <at@atat.at> wrote: > Hej! > Christof Meerwald <NOSPAM-seeMySig+ub8l@cmeerw.org> wrote: >>Aber ist hier nicht das eigentliche Problem, dass die ganzen 12 MB gebounced >>werden? > Das halte ich fuer eine interessante Frage. > * Mit einfachem Abschneiden nach n KB ists auf jeden Fall nicht getan, > weil damit die MIME-Struktur (so vorhanden) kaputtgeht. Die MIME-Struktur ist in dem Fall wurscht. Zurueckgeschickt werden einfach die ersten n kB der Mail. Da sind im Normalfall die Header enthalten, die die notwendigen Informationen zur Idenfikation der Mail reichen. Mehr brauche ich nicht, weil... > * Wenn ich per Post einen Computer verschicke, mich aber bei der Adresse > verschreibe, dann erwarte ich auch den ganzen Computer zurueckzubekommen > und nicht bloss das Floppy Drive. Bekanntlich ist nicht alles, was hinkt, > ein Vergleich und manchmal stimmt schon nichtmal das Gegenteil, aber die > Analogie wurde traditionell gemacht: Wenn's nicht ankommt, bekomme ich > es zurueck. ... vom weggeschickten Computer habe ich selten eine Kopie im Sent-Folder, aus dem ich die Mail, egal ob sie angekommen ist, an mich zurueckgebounced oder als Double-Bounce verschluckt wurde, jederzeit wieder modifizieren und neu verschicken kann - auf jeden Fall schmerzfreier, als das Message/RFC822-Attachment aus dem Bounce rauszupulen. Wenn ich ueberhaupt das Glueck habe, dass die urspruengliche Elektropost als solches angehaengt und nicht einfach in den Bounce kopiert wurde. > * Der MTA (Mail Transfer Agent) hat den Inhalt der Mail nicht anzuschauen, > zu bearbeiten oder sonstwas. Waer ja zu bloed, wenn der Bounce nicht > ankommt, bloss weil der Bounce-Beschnipsler bei einem nicht > vorhergesehenen zEnc-Attachment in UTF-9 auf die Nase geflogen ist und > core gedumpt hat. Egal. Der SMTP-Daemon ist entweder nicht 8 bit clean, woraufhin der sendende MTA konvertiert, oder er kuendigt seine Faehigkeit mit allem Schrott umzugehen im EHLO an. In der MIME-Struktur bzw. an der Kodierung herumfudeln braucht er sowieso nicht. Der "Bounce-Beschnipsler" hat sowieso keine anspruchsvolle Taetigkeit: Kopiere die 1. 4096 Byte, egal was drinsteht, in den Bounce. IMHO sogar *noch* robuster und fehleresistenter, als die Fehlermeldung als Multipart-MIME zu bauen und die alte Post per Message/RFC822 anzuhaengen. Dann gibt's ja wieder die Mailer, die den ganzen Schrott so wie er ist, an den den text/plain-Bounce anhaengen - damit faengst du dann erst recht wieder nix an... > Ceterum censeo dass Mail ohnehin nicht mit grossen Attachments > verschickt werden sollte, sondern dass der Fehler war, das File nicht > auf eine Webseite zu setzen und nur den Pointer zu mailen. Ich orte > hier eigentlich schon mal den kapitalen Fehler. http://cr.yp.to/im2000.html? Prinzipiell gebe ich dir recht, es sollte nur ein DAU-taugliches Interface dafuer geben. Ich erinnere mich zu gut an das Geweine, das ich in Support-Zeiten ertragen musste (*waeh*, warum nehmen eure Mailserver keine Mails >20MB?), und das Unverstaendnis, als ich auf oben genannte Loesung hinwies. Ausserdem orte *ich* hier Sicherheitsprobleme - Passwortschutz und automatisierte Loeschung nach Abruf muessten ebenfalls bedacht werden. Obwohl plain Email fuer vertrauliche Dinge ja auch nicht das Gelbe vom Ei ist. lg,he
Re: zwischen den Fronten - eigener Mailserviceprovider auf Blacklist bei eigenem Zugangsprovider
Author: Wolfgang Breyha
Date: Mon, 01 Jul 2002 08:37
Date: Mon, 01 Jul 2002 08:37
19 lines
2140 bytes
2140 bytes
"Jan Bruns" <post@janbruns.de> wrote in news:afmuu5$go5$04$1@news.t-online.com: > f'up2 a.i.p set > Ich pers�nlich denke, da� im wesentlichen eine Fehlermeldung > zur�ckgesendet werden mu�, auf den Body-Part meiner Mails kann > ich pers�nlich gut verzeichten, wenn die eh' nicht angekommen > sind. Sendmail tut exakt dieses seit 8.10.0, wenn man "nobodyreturn" konfiguriert. mfg, Wolfgang Breyha -- / recursive, adj.; see recursive. -- Unknown \ ( Wolfgang Breyha <wbreyha@gmx.net> - http://mash.nwy.at ) \ System Engineering UTA/netway - Vienna - Austria /
Re: zwischen den Fronten - eigener Mailserviceprovider auf Blacklist bei eigenem Zugangsprovider
Author: Herbert Grantmeyer
Date: Mon, 01 Jul 2002 10:58
Date: Mon, 01 Jul 2002 10:58
14 lines
1807 bytes
1807 bytes
"Peter Gruendler" <usenet@hnet.at> schrieb im Newsbeitrag news:3d1dee6f$0$20648$91cee783@newsreader02.highway.telekom.at... > Bei uns ist was richtig dumm gelaufen. > > Wir haben seit kurzem inode (www.inode.at) als Zugangsprovider und > schon seit l�ngerem netdiscounter (www.netdiscounter.de) als hosting- > und mailservicesprovider. fordere inode.at auf, die ma�nahme r�ckg�ngig zu machen und schick zur not einen RA mit dem wunsch los verbunden mit schadenersatzforderungen. rechtlich sind die eingriffe in den emailverkehr schwerlich zu rechtfertigen - vor allem, wenn der betroffene host kein offenes relay ist.einstweilige verf�gungen wirken wunder. herbert
Re: zwischen den Fronten - eigener Mailserviceprovider auf Blacklist bei eigenem Zugangsprovider
Author: Roland M. Kreutzer
Date: Mon, 01 Jul 2002 11:48
Date: Mon, 01 Jul 2002 11:48
16 lines
1815 bytes
1815 bytes
Herbert Grantmeyer wrote: > fordere inode.at auf, die ma�nahme r�ckg�ngig zu machen und schick > zur not einen RA mit dem wunsch los verbunden mit > schadenersatzforderungen. rechtlich sind die eingriffe in den > emailverkehr schwerlich zu rechtfertigen - vor allem, wenn der > betroffene host kein offenes relay ist.einstweilige verf�gungen also das sind schon kanonen auf spatzen, oder? ;-)) ein freundliches email reicht da wohl schon. solange kein grund besteht, "st�rend" einzugreifen, wird das kein provider machen - schon garnicht, wenn es kunden gibt, die es anders haben wollen. -- lg. ;-) Roland M. Kreutzer www.aufzack.com
Re: zwischen den Fronten - eigener Mailserviceprovider auf Blacklist bei eigenem Zugangsprovider
Author: Franz Georg Köhler
Date: Tue, 02 Jul 2002 19:42
Date: Tue, 02 Jul 2002 19:42
46 lines
2854 bytes
2854 bytes
Alexander Talos <at@atat.at> wrote:
> Hej!
>
> Claus Lenke <noreply@peek.de> wrote:
>
>>und was spricht dagegen, den smtp-Server vom anderen Provider zu
>>verwenden? Wenn ich mit einem Provider seinem SMTP-Server ein Problem
>
> (Mal angenommen, es gibt hier kein Problem mit offenen Relays)
>
> Darunter leiden Postmaster und Zuverlaessigkeit des Mediums eMail. Das
> geht so:
>
> From: bumsti@hotmail.com
> To: wopsi@hotmail.com
> Subject: Warum Frauen die schlechteren Autofahrer sind
>
> Halo Wopsi, des must da gebn, a waunsinn!
>
> Attachment: 12MB Powerpoint
>
> Das wird abgeliefert bei mail.andererprovid.er. Dieser schickts an
> Hotmail - hotmail sagt: "Quota exceeded und ueberhaupt, so lange mail
> nehmen wir eh prinzipiell nicht". Na gut, geht der Bounce an den
> Absender. Der ist auch bei hotmail, also schicken wir ihn an hotmail.
> Dieser sagt nun ebenfalls. "Quota exceeded und ueberhaupt". Die Mail
> landet mangels anderer Alternativen als Doublebounce beim Postmaster
> von andererprovid.er.
Deswegen schneiden Mailserver in der Regel die ursprüngliche Nachricht
im Bounce bei Erreichen einer bestimmten Größe ab.
> Es spricht also schon einiges dafuer, wenn jeder bei "seinem" Server
> Mail verschickt.
Nein, Jeder sollte den Server seines IP-Access-Providers nehmen, dieser
ist netztopologisch gesehen der Nächste.
--
Warning: You are not root
-- nmap V. 2.54BETA31
Re: zwischen den Fronten - eigener Mailserviceprovider auf Blacklist bei eigenem Zugangsprovider
Author: Peter Gruendler
Date: Tue, 02 Jul 2002 19:46
Date: Tue, 02 Jul 2002 19:46
14 lines
1804 bytes
1804 bytes
>> Es spricht also schon einiges dafuer, wenn jeder bei "seinem" Server >> Mail verschickt. > >Nein, Jeder sollte den Server seines IP-Access-Providers nehmen, dieser >ist netztopologisch gesehen der N�chste. Stimmt, es war mein schwerer Denkfehler. Der Traffic geht ja in jedem Fall �ber meinen ISP. Schlimm w�re es nur, wenn mein ISP A ist, mein Mailserviceprovider B und ich den ganzen outbound traffic �ber C schicke. Gru�, daPeda
Re: zwischen den Fronten - eigener Mailserviceprovider auf Blacklist bei eigenem Zugangsprovider
Author: Claus Lenke
Date: Tue, 02 Jul 2002 21:46
Date: Tue, 02 Jul 2002 21:46
11 lines
1755 bytes
1755 bytes
Dazu, was Peter Gruendler meinte, muss ich auch meinen Senf geben: >Stimmt, es war mein schwerer Denkfehler. Der Traffic geht ja in jedem >Fall �ber meinen ISP. >Schlimm w�re es nur, wenn mein ISP A ist, mein Mailserviceprovider B >und ich den ganzen outbound traffic �ber C schicke. Bl�d wird es nur, wenn du von deinem ISP �ber deinem Mailprovider eine Mail verschickst an jemanden der bei ISP seine Mailbox hat. Claus
Thread Navigation
This is a paginated view of messages in the thread with full content displayed inline.
Messages are displayed in chronological order, with the original post highlighted in green.
Use pagination controls to navigate through all messages in large threads.
Back to All Threads