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Started by Stefan Werner
Tue, 10 Apr 2012 14:11
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Jack Tramiel gestorben
Author: Stefan Werner
Date: Tue, 10 Apr 2012 14:11
Date: Tue, 10 Apr 2012 14:11
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Der Mann, der den einzigen Computer herstellte, den ich wirklich vollst�ndig verstand: Den C64. R.I.P -stef
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Felix Rauch
Date: Thu, 12 Apr 2012 03:03
Date: Thu, 12 Apr 2012 03:03
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Stefan Werner <009wcqf02@sneakemail.com> wrote:
> Der Mann, der den einzigen Computer herstellte, den ich wirklich
> vollst?ndig verstand: Den C64.
> R.I.P
Und auch den ATARI ST.
In der Tat, R.I.P.
- Felix
--
Felix Rauch, http://www.trash.net/~xilef/
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Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Stefan Werner
Date: Thu, 12 Apr 2012 07:54
Date: Thu, 12 Apr 2012 07:54
49 lines
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Am 12.04.12 05:03, schrieb Felix Rauch: > Stefan Werner<009wcqf02@sneakemail.com> wrote: >> Der Mann, der den einzigen Computer herstellte, den ich wirklich >> vollst?ndig verstand: Den C64. > >> R.I.P > > Und auch den ATARI ST. Wobei TOS/AES/GEM doch immer etwas zusammengeschustert wirkte. Aber ja, stimmt: Verglichen mit den damaligen IBM PC wirkte der ST �usserst modern. Und ausserdem: Mit dem Ataris ST und Aladdin sowie einer gecrackten Mac-Systemdisk hatte man einen bezahlbaren Mac :-) Das Faszinierende am C64 war, dass er so einfach war. Der 6502/6510 Prozessor war im Prinzip einfach ein PLA, nichts mit Microcode und so sondern alles fest verdrahtet. Jede Bitkombination am Eingang gab einen Taktzyklus sp�ter eine entsprechende Reaktion. Manche Eingangskombinationen waren dokumentiert, das waren die "offiziellen" Maschinenbefehle, und manche waren undokumentiert, die erlaubten zum Teil coole Abk�rzungen. Und eine Stufe h�her, das "Betriebssystem", war ebenfalls leicht �berschaubar. 8KB und es gab dokumentierte ROM-Listings. Man konnte das System wirklich /verstehen/. Und mit einer simplen Port-Anweisung konnte man des Betriebssystem ganz ausblenden und hatte den ganzen gigantischen 64KB Adressraum f�r sich :-) Ich denke, der C64 mit ein Grund daf�r, dass die Nerds meiner Generation sich mehr daf�r interessierten, wie ein Programm unter der Haube funktioniert, w�hrend die Nerds der "digital natives" sich vor allem daf�r interessieren, wie man die Eigenschaften eines Programms ausreizt (und nicht, warum es diese Eigenschaften hat). Ich bin noch nicht sicher, ob ich es gut oder schlecht finde, dass ich die Hardware und das Betriebssystem der PC's meiner Kinder viel besser behrrsche als sie, w�hrend ich keinerlei Chance habe mitzukommen, wenn sie ein aktuelles Spiel oder "Facebook" bedienen. Ich sehe nur schnell wechselnde Bildschirminhalte, kann diese aber selber nicht vern�nftig interpretieren oder beeinflussen. Aber wehe, die Grafikkarte oder der Treiber des Gamecontrollers streikt. Dann muss Papa wieder ran. Eigentlich sollte es ihnen doch ein Anliegen sein zu verstehen, /warum/ der Controller nicht das tut was er soll? Ist es aber nicht.... Soweit der philospohische Exkurs zm Abschied von Jack Tramiel, der das Volk zum Computer und den Computer zum Volk brachte. (Denn eigentlich m�sste man die Story ja beim Commodore PET beginnen, dem ersten "personal electronic transactor", sp�ter auch PC genannt.) -stef
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Patrick Kormann
Date: Thu, 12 Apr 2012 13:25
Date: Thu, 12 Apr 2012 13:25
23 lines
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Am 12.04.12 09:54, schrieb Stefan Werner: > Aber wehe, die Grafikkarte oder der Treiber des Gamecontrollers streikt. > Dann muss Papa wieder ran. Eigentlich sollte es ihnen doch ein Anliegen > sein zu verstehen, /warum/ der Controller nicht das tut was er soll? Ist > es aber nicht.... Naja, fr�her hatten halt Leute Computer um des Computers willen. Heute ist er nur noch ein Werkzeug. Und genau so wenig wie jeder Waschmaschinenbenutzer wissen will, wie man die Repariert oder jeder Autofahrer sein Auto verstehen will, wollen deine Kinder halt den Compi verstehen. Das gab's �brigens durchaus auch schon vor 20, 30 Jahren, nur war es seltener. Ich find's auch schade, andererseits w�re es aber auch seltsam, wenn pl�tzlich jeder Mensch ein 'Computerfreak' sein wollte - und benutzten tut die Dinger heute ja fast jeder. Aber ich find's auch lustig... sys 64738, sys 49152, poke 53281,x poke 53280,x das weiss ich alles noch auswendig. Dann war irgendwas von 0,x 0 oder 1,x um das ROM auszublenden...? In HEX kenne ich die Adressen nicht mehr, auch wenn der C64 das einzige System ist, das ich 'ernsthaft' in Assembler programmiert habe.
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Stefan Werner
Date: Fri, 13 Apr 2012 16:37
Date: Fri, 13 Apr 2012 16:37
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Am 12.04.12 15:25, schrieb Patrick Kormann: > Am 12.04.12 09:54, schrieb Stefan Werner: > >> Aber wehe, die Grafikkarte oder der Treiber des Gamecontrollers streikt. >> Dann muss Papa wieder ran. Eigentlich sollte es ihnen doch ein Anliegen >> sein zu verstehen, /warum/ der Controller nicht das tut was er soll? Ist >> es aber nicht.... > > Naja, fr�her hatten halt Leute Computer um des Computers willen. Heute > ist er nur noch ein Werkzeug. Und genau so wenig wie jeder > Waschmaschinenbenutzer wissen will, wie man die Repariert oder jeder > Autofahrer sein Auto verstehen will, wollen deine Kinder halt den Compi > verstehen. Ja, da hast Du schon Recht. Wobei beim Auto find ich's auch schade. Bei meinem ersten Auto konnte ich den Vergaser noch selber zerlegen, durchpusten und neu einstellen, wenn es nicht mehr starten wollte. Beim heutigen Auto w�sste ich nicht mal, wo die Einspritzpumpe genau ist, geschweige denn, dass ich irgendwas daran reparieren k�nnte. Andererseits kommt es allerdings auch gar nicht mehr vor, dass es nicht starten will. Trotzdem: Man wird immer abh�ngiger von Spezialisten und man wird selber immer mehr zum Spezialisten. > Aber ich find's auch lustig... sys 64738, sys 49152, poke 53281,x poke > 53280,x das weiss ich alles noch auswendig. Dann war irgendwas von 0,x 0 > oder 1,x um das ROM auszublenden...? In HEX kenne ich die Adressen nicht > mehr, auch wenn der C64 das einzige System ist, das ich 'ernsthaft' in > Assembler programmiert habe. Naja, aber dass "sys 49152" in C64-Assembler "jmp $C000" war, weisst Du aber schon noch, oder? Sowas vergisst man doch nicht mehr, das ist wie Velofahren :-) -stef
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Patrick Kormann
Date: Sun, 15 Apr 2012 21:35
Date: Sun, 15 Apr 2012 21:35
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Am 13.04.12 18:37, schrieb Stefan Werner: > Ja, da hast Du schon Recht. Wobei beim Auto find ich's auch schade. Bei > meinem ersten Auto konnte ich den Vergaser noch selber zerlegen, > durchpusten und neu einstellen, wenn es nicht mehr starten wollte. Beim > heutigen Auto w�sste ich nicht mal, wo die Einspritzpumpe genau ist, > geschweige denn, dass ich irgendwas daran reparieren k�nnte. > Andererseits kommt es allerdings auch gar nicht mehr vor, dass es nicht > starten will. > Trotzdem: Man wird immer abh�ngiger von Spezialisten und man wird selber > immer mehr zum Spezialisten. Schade find ich's auch! Ich w�rd mein Auto gern selbst reparieren k�nnen :) ... Mein Vater und mein Bruder sind ja gute Mechaniker, allerdings zumindest der Papa halt eher bei der rustikaleren Technik. Bruder hat glaub ich auch schon mit Fahrzeugelektronik etwas erfahrung, aber naja... Ohne richtige Werkstatt kommst du wohl selbst mit dem Knowhow nicht weiter. Was den Rest angeht, werd ich langsam schon noch zum Heimwerker, ich k�mpf hier mit Elektrik, �lheizung und Elektroboiler gleichzeitig ;) > Naja, aber dass "sys 49152" in C64-Assembler "jmp $C000" war, weisst Du > aber schon noch, oder? Sowas vergisst man doch nicht mehr, das ist wie > Velofahren :-) Ne, das wusste ich nicht mehr. Aus dem Basic hab ich halt eher den sys gebraucht und im Assembler war's ja dann eher ne andere Adresse, an die man springt. ($C020 oder so ;) ) Mit Labels hat man da ja wohl noch nicht gearbeitet? Weiss es nicht mehr ;)
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Mario Rothacher
Date: Mon, 16 Apr 2012 07:46
Date: Mon, 16 Apr 2012 07:46
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Patrick Kormann wrote: > Am 13.04.12 18:37, schrieb Stefan Werner: >> Naja, aber dass "sys 49152" in C64-Assembler "jmp $C000" war, weisst Du >> aber schon noch, oder? Sowas vergisst man doch nicht mehr, das ist wie >> Velofahren :-) > > Ne, das wusste ich nicht mehr. Aus dem Basic hab ich halt eher den sys > gebraucht und im Assembler war's ja dann eher ne andere Adresse, an die > man springt. ($C020 oder so ;) ) Mit Labels hat man da ja wohl noch > nicht gearbeitet? Weiss es nicht mehr ;) Naja, mit Hex scheinst Du wohl auf Kriegsfuss zu stehen, sonst w�sstest Du, so wie Stefan es erw�hnt, dass $C000 eben #49152 entspricht. Und sys war eben das Commodore-Basic-�quivalent f�r den 6510-Befehl jmp. Der C64 war schon ein geniales Kistchen bei welche ich auch beinahe alles verstand. Assembler hab ich mit dem Ding auch gemacht. Aber noch so richtig alles zu Fuss :) Also Assemblercode auf Papier geschrieben. Assembler-Code per Nachschlagewerk in Hex-Ziffern auf Papier umgeschrieben. Die Hex-Werte in Dezimalwerte umgesetzt. Basic-Loader geschrieben: 10 FOR X=1TO105 20 READ A 30 POKE 1000+X,A 40 NEXT A 50 SYS 1001 60 DATA 123,232,123,221,... Ja, das waren noch Zeiten. Aber der VC20 und die Nachfolger waren daf�r verantwortlich, was ich heute bin :) cu Mario
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Patrick Kormann
Date: Mon, 16 Apr 2012 10:47
Date: Mon, 16 Apr 2012 10:47
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Am 16.04.12 09:46, schrieb Mario Rothacher: > Naja, mit Hex scheinst Du wohl auf Kriegsfuss zu stehen, sonst w�sstest > Du, so wie Stefan es erw�hnt, dass $C000 eben #49152 entspricht. Und sys > war eben das Commodore-Basic-�quivalent f�r den 6510-Befehl jmp. Was du nicht sagst. Aber wenn ich ein Programm lade, bin ich im Basic. Dann starte ich das mit sys 49152, wenn es dort im Speicher steht. Im Programm selbst springe ich relativ selten an die aller erste Adresse des Programms, sondern an eine h�here. Darum mein Beispiel mit $C020 (was auch andeuten sollte, dass die Programme nicht allzu lang waren) > Also Assemblercode auf Papier geschrieben. > Assembler-Code per Nachschlagewerk in Hex-Ziffern auf Papier > umgeschrieben. Die Hex-Werte in Dezimalwerte umgesetzt. Basic-Loader > geschrieben: Uff, also so wie die Listings in den Heftchen standen fast. Etwas aufw�ndig. > 10 FOR X=1TO105 > 20 READ A > 30 POKE 1000+X,A > 40 NEXT A > 50 SYS 1001 > 60 DATA 123,232,123,221,... Siehe Zeile 50.. oder stehst du auch mit Hex auf Kriegsfuss ;)
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Mario Rothacher
Date: Tue, 17 Apr 2012 06:48
Date: Tue, 17 Apr 2012 06:48
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Patrick Kormann wrote: > Am 16.04.12 09:46, schrieb Mario Rothacher: >> Also Assemblercode auf Papier geschrieben. >> Assembler-Code per Nachschlagewerk in Hex-Ziffern auf Papier >> umgeschrieben. Die Hex-Werte in Dezimalwerte umgesetzt. Basic-Loader >> geschrieben: > > Uff, also so wie die Listings in den Heftchen standen fast. Etwas > aufw�ndig. > >> 10 FOR X=1TO105 >> 20 READ A >> 30 POKE 1000+X,A >> 40 NEXT A >> 50 SYS 1001 >> 60 DATA 123,232,123,221,... > > Siehe Zeile 50.. oder stehst du auch mit Hex auf Kriegsfuss ;) Nein, aber Commodore Basic :) Sonst h�tte man noch einen Hex-Dez-Umrechner im Basic-Loader einbauen m�ssen. Aber mein Beispiel ist trotzdem nicht so sch�n, ab 1024 schrieb man direkt auf den Bildschirm. Man konnte zwar auch dort Programmcode hinschreiben, aber der wurde dann relativ rasch �berschrieben... Wie hast Du den Assembler programmiert? Hattest Du dazu tats�chlich einen Assemblierer? cu Mario
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Stefan Werner
Date: Tue, 17 Apr 2012 07:20
Date: Tue, 17 Apr 2012 07:20
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Am 17.04.12 08:48, schrieb Mario Rothacher: er der wurde dann relativ rasch �berschrieben... > > Wie hast Du den Assembler programmiert? Hattest Du dazu tats�chlich > einen Assemblierer? Also ich hatte den "Data Becker ProfiMat". Mein erstes grosses Projekt war, den Assembler selber selber zu dissasemblieren und zu patchen, um den Kopierschutz zu knacken. Dieser war n�mlich besonders fies: Wenn man ihn von einer Sicherungskopie startete, st�rzte er nach ca. einer halben Stunde mit der Meldung "Sorry, Hacker" ab und man hatte alles noch Ungesicherte verloren.... Gl�cklicherweise war der Kopierschutz naiv implementiert. Er testete auf einen bestimmten kaputten Sektor auf der Originaldiskette. Man konnte aber den "jsr <testroutine>" einfach mit "nop" �berschreiben, das war's dann :-) Davon abgesehen war es ein gutes Werkzeug. Man konnte richtig grosse Projekte damit erstellen. Und auch der dazugeh�rige Disassembler und Debugger waren richtig gut. Mit Basic konnte ich mich erst viel sp�ter anfreunden, auf dem Atari ST mit GFA-Basic. -stef
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Mario Rothacher
Date: Tue, 17 Apr 2012 07:59
Date: Tue, 17 Apr 2012 07:59
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Stefan Werner wrote: > Davon abgesehen war es ein gutes Werkzeug. Man konnte richtig grosse > Projekte damit erstellen. Und auch der dazugeh�rige Disassembler und > Debugger waren richtig gut. > Mit Basic konnte ich mich erst viel sp�ter anfreunden, auf dem Atari ST > mit GFA-Basic. Mit Basic hab ich �berhaupt angefangen mich mit Computern zu intressieren... Auf dem VC20 hab ich in Basic im zur Verf�gung stehenden RAM von Sage und schreibe 3.5kByte Pac-Man programmiert. Leider hatte es einen Fehler und man konnte den Pac-Man aus dem Bildschirmspeicher laufen lassen :). Der lief dann durch den Speicher und ver�nderte nat�rlich den Basic-Code oder in entgegengesetzter Richtung Systembereiche. Hatte ganz sch�ne Effekte. Heute ist ja schon das d�mmste Programm mindestens 1MByte gross... Damals musste man noch Bit z�hlen :)
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Stefan Werner
Date: Tue, 17 Apr 2012 12:00
Date: Tue, 17 Apr 2012 12:00
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Am 17.04.12 09:59, schrieb Mario Rothacher: > Stefan Werner wrote: >> Davon abgesehen war es ein gutes Werkzeug. Man konnte richtig grosse >> Projekte damit erstellen. Und auch der dazugeh�rige Disassembler und >> Debugger waren richtig gut. >> Mit Basic konnte ich mich erst viel sp�ter anfreunden, auf dem Atari ST >> mit GFA-Basic. > > Mit Basic hab ich �berhaupt angefangen mich mit Computern zu > intressieren... > Auf dem VC20 hab ich in Basic im zur Verf�gung stehenden RAM von Sage > und schreibe 3.5kByte Pac-Man programmiert. Leider hatte es einen Fehler > und man konnte den Pac-Man aus dem Bildschirmspeicher laufen lassen :). > Der lief dann durch den Speicher und ver�nderte nat�rlich den Basic-Code > oder in entgegengesetzter Richtung Systembereiche. Hatte ganz sch�ne > Effekte. Du h�ttest Dir das patentieren lassen sollen ;-). Das Konzept von Programmen, die durch den Speicher marodieren hat sp�ter ja Alex Dewdney mit seinen "core wars" aufgegriffen. Es gab da glaube ich sogar richtige Meisterschaften. Heute ist ja schon das d�mmste Programm mindestens 1MByte gross... > Damals musste man noch Bit z�hlen :) Ja, das hinterliess bei mir gewisse Sch�den. Ich hab auch dann noch viel zuviel Zeit mit Speicher- und Taktzyklen optimieren vergeudet, als das l�ngst nicht mehr n�tig war... -stef
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Mario Rothacher
Date: Tue, 17 Apr 2012 15:08
Date: Tue, 17 Apr 2012 15:08
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Stefan Werner wrote: > Am 17.04.12 09:59, schrieb Mario Rothacher: > Heute ist ja schon das d�mmste Programm mindestens 1MByte gross... >> Damals musste man noch Bit z�hlen :) > Ja, das hinterliess bei mir gewisse Sch�den. Ich hab auch dann noch viel > zuviel Zeit mit Speicher- und Taktzyklen optimieren vergeudet, als das > l�ngst nicht mehr n�tig war... Taktzyklen z�hlen war dann erst wieder in der Elektronikerlehre ein Thema. Als wir mit einem Mikroprozessorkit (Genauer Typ weiss ich nicht mehr, aber Motorola, �hnlich einfach wie 6510) und einem Roboterbausatz ein Assemblerprogramm erstellt haben, welches den Turm zu Hanoi physisch l�ste. Da der Roboterbausatz ziemlich doof war (Widerstandsmessung zur Positionsbestimmung mit reichlich Spiel), hat man die ungef�hre Position mit Vollspeed �berfahren, dann getaktet (somit kontroliert langsamer) zur�ckgefahren bis die Zielposition erreicht wurde. So konnte man das Spiel einwenig aufheben und der Roboter hat Tagaus Tagein Stapel von einer S�ule zur anderen verschoben. Irgendwann war die so erreichte Genauigkeit jedoch trotzdem noch zu ungenau und der Turm st�rzte ein. Seit diesem Programm weiss ich rekursives Programmieren zu sch�tzen :)
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Patrick Kormann
Date: Tue, 17 Apr 2012 18:04
Date: Tue, 17 Apr 2012 18:04
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Am 17.04.12 08:48, schrieb Mario Rothacher: > Aber mein Beispiel ist trotzdem nicht so sch�n, ab 1024 schrieb man > direkt auf den Bildschirm. Man konnte zwar auch dort Programmcode > hinschreiben, aber der wurde dann relativ rasch �berschrieben... Ach, das wusste ich auch nicht mehr. Das gab's ja noch oft, dass Programme 'sich' erst auf den Schirm geschrieben haben und dann von dort ausgef�hrt.. Hatte ich v�llig vergessen. > Wie hast Du den Assembler programmiert? Hattest Du dazu tats�chlich > einen Assemblierer? Aber sicher doch ;) ... Frag mich nicht mehr wie der hiess. Ehrlich gesagt hatte ich auf dem C64 auch praktisch nur Raubkopien. Meine Mama hat mir mal das Game Elite zu Weihnachten geschenkt. Ich war bass erstaunt ab der Geldverschwendung :) ... Aber ich habe das Game dann doch mehr gesch�tzt als jedes andere und irgendwie hat's doch Eindruck hinterlassen. Aber ich bin so ehrlich: Ohne schier endlose Zufuhr an Raubkopien h�tte ich mich wohl gar nie f�r den Compi interessiert. Ich kann mich noch erinnern, dass ich auf nem Sharm MZ 80a oder so Basic programmiert habe (so ne langweilige B�romaschine mit Gr�nstufen-Display) und den C64 gar nie beachtet habe, weil das Basic so grottenschlecht war. Bis da jemand mal das Game 'Benji' geladen hat. Nicht die Graphik hat mich umgehauen (obwohl die auch ganz passabel war), sondern der Sound. Von da an wusste ich, was ich haben musste. Irgendwann hatte ich �brigens ein SFD 1001. Brauchte ein modifiziertes ROM, welches ich in Form eines EPROM-Umschalters im Ger�t hatte. Wow das war heiss, 1 MB pro Diskette sichern, da ging der Platz nie mehr aus. Und relativ schnell war es auch noch, auch wenn gewisse Fastloader aus dem 1541 ja auch schon einiges raus holten ;)
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Felix Rauch
Date: Fri, 20 Apr 2012 11:23
Date: Fri, 20 Apr 2012 11:23
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Stefan Werner <009wcqf02@sneakemail.com> wrote:
> Am 12.04.12 05:03, schrieb Felix Rauch:
> > Stefan Werner<009wcqf02@sneakemail.com> wrote:
> >> Der Mann, der den einzigen Computer herstellte, den ich wirklich
> >> vollst?ndig verstand: Den C64.
> >
> >> R.I.P
> >
> > Und auch den ATARI ST.
> Wobei TOS/AES/GEM doch immer etwas zusammengeschustert wirkte.
Naja, sobald ich Assembler beherrschate, hatte ich die Maschine jeweils
lieber selber uebernommen. Das war noch toll damals, die ganze Hardware
hatte man selber direkt zur Verfuegung :-)
- Felix
--
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Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Felix Rauch
Date: Fri, 20 Apr 2012 11:24
Date: Fri, 20 Apr 2012 11:24
14 lines
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Stefan Werner <009wcqf02@sneakemail.com> wrote:
[...]
> Trotzdem: Man wird immer abh?ngiger von Spezialisten und man wird selber
> immer mehr zum Spezialisten.
Heute reicht's nicht unbedingt mehr einen Spezialisten zu haben, der
muss auch noch die richtige Software haben um das Auto zu debuggen :-/
- Felix
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Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Felix Rauch
Date: Fri, 20 Apr 2012 11:28
Date: Fri, 20 Apr 2012 11:28
16 lines
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Stefan Werner <009wcqf02@sneakemail.com> wrote:
[...]
> Mit Basic konnte ich mich erst viel sp?ter anfreunden, auf dem Atari ST
> mit GFA-Basic.
Ach, Gfa-Basic, das war noch was. Zuerst angefangen hatte ich mit dem
Atari ST Basic, aber Gfa-Basic war natuerlich um einiges besser. Leider
immer noch nicht ausreichend fuer meine Zwecke, deshalb hatte ich dann
Assembler gelernt. 68000er-Assembler war ja eigentlich recht komfortabel.
- Felix
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Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Patrick Kormann
Date: Fri, 20 Apr 2012 12:18
Date: Fri, 20 Apr 2012 12:18
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Am 20.04.12 13:23, schrieb Felix Rauch: > Naja, sobald ich Assembler beherrschate, hatte ich die Maschine jeweils > lieber selber uebernommen. Das war noch toll damals, die ganze Hardware > hatte man selber direkt zur Verfuegung :-) Ja aber der Atari... b�h.. :) Aber ernsthaft, das k�nnte man ja heute genau so machen. Nur irgendwie lohnt es sich einfach nicht mehr. Heute weiss der Compiler wohl einfach besser um die Eigenheiten der Hardware als der Programmierer. Und sp�testens mehrere Cores gleichm�ssig zu befeuern d�rfte manuell echt kompliziert werden.
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Mario Rothacher
Date: Fri, 20 Apr 2012 13:32
Date: Fri, 20 Apr 2012 13:32
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Patrick Kormann wrote: > Am 20.04.12 13:23, schrieb Felix Rauch: > >> Naja, sobald ich Assembler beherrschate, hatte ich die Maschine jeweils >> lieber selber uebernommen. Das war noch toll damals, die ganze Hardware >> hatte man selber direkt zur Verfuegung :-) > > Ja aber der Atari... b�h.. :) > Aber ernsthaft, das k�nnte man ja heute genau so machen. Nur irgendwie > lohnt es sich einfach nicht mehr. Heute weiss der Compiler wohl einfach > besser um die Eigenheiten der Hardware als der Programmierer. Und > sp�testens mehrere Cores gleichm�ssig zu befeuern d�rfte manuell echt > kompliziert werden. Normalerweise l�uft ein Programm in n-threads. Jeder einzelner Thread wird wohl kaum auf mehrere Cores verteilt. Jedenfalls wenn ich ein Endlosloop-Programmiere sieht man im Taskmanager dass bei einem Dual-Core die Auslastung eines einzelnen Cores auf 100% ansteigt... Das mit dem mehrere Cores gleichm�ssig zu befeuern passiert eben quasi automatisch, da selten nur ein Prozess auf einer Kiste l�uft. Insofern sollte das nicht so wirklich kompliziert sein. Aber so tief mit Hardware habe ich mich seit �ber 20 Jahren eigentlich nicht mehr befasst. Damals als die Prozessoren noch im 1-2 stelligen MHz-Bereich getaktet wurden, spielte die Ausf�hrungszeit nat�rlich noch eine viel wichtigere Rolle als heute... Da darf man ruhig in Hochsprachen entwickeln die dann wieder interpretiert werden (Analog Commodore Basic) wie zum Beispiel Java. Ein Compiler der in Maschinencode �bersetzt ist meiner Meinung trotzdem vorzuziehen, zum Beispiel C,C++ oder das untersch�tzte Delphi. cu Mario
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Patrick Kormann
Date: Fri, 20 Apr 2012 14:21
Date: Fri, 20 Apr 2012 14:21
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Am 20.04.12 15:32, schrieb Mario Rothacher: > Normalerweise l�uft ein Programm in n-threads. Jeder einzelner Thread > wird wohl kaum auf mehrere Cores verteilt. Jedenfalls wenn ich ein > Endlosloop-Programmiere sieht man im Taskmanager dass bei einem > Dual-Core die Auslastung eines einzelnen Cores auf 100% ansteigt... Ja richtig. Aber mach nur schon mal mehrere Threads und handle die... Ohne OS, mein ich. > Das mit dem mehrere Cores gleichm�ssig zu befeuern passiert eben quasi > automatisch, da selten nur ein Prozess auf einer Kiste l�uft. Insofern > sollte das nicht so wirklich kompliziert sein. Wir hatten es gerade von 'totaler Kontrolle' am OS vorbei. Da stell ich mir das auch noch irgendwie kompliziert vor. Ausserdem meinte ich auch andere Dinge. Mal schauen ob ich die richtigen Begriffe zusammenkriege. Der Compiler sortiert ja z.B. je nach dem Befehle, die voneinander unabh�ngig sind so um, dass m�glichst wenige Wartezyklen entstehen (der Pentium 4 hatte ja irgendwie ne unendlich lange prefetch Queue) , sorgt daf�r, dass Funktionseinheiten, die parallel betrieben werden k�nnen (das ist nicht dasselbe wie Multithreading) auch dementsprechend Daten kriegen etc. etc. Ich stell mir das schon noch sau kompliziert vor. > Aber so tief mit Hardware habe ich mich seit �ber 20 Jahren eigentlich > nicht mehr befasst. Damals als die Prozessoren noch im 1-2 stelligen > MHz-Bereich getaktet wurden, spielte die Ausf�hrungszeit nat�rlich noch > eine viel wichtigere Rolle als heute... Da darf man ruhig in > Hochsprachen entwickeln die dann wieder interpretiert werden (Analog > Commodore Basic) wie zum Beispiel Java. Ein Compiler der in > Maschinencode �bersetzt ist meiner Meinung trotzdem vorzuziehen, zum > Beispiel C,C++ oder das untersch�tzte Delphi. Ich weiss nicht, Java fand ich immer schon grottig. Ich les mich (mal wieder) in Objective C ein, das ist schon noch elegant. Delphi, ja, da war mal was... Ehrlich gesagt k.a. mehr ob ich damit wirklich was gemacht habe oder nicht. Ich weiss nur noch, dass es eigentlich immer als untersch�tzt galt ;)
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Stefan Werner
Date: Fri, 20 Apr 2012 16:35
Date: Fri, 20 Apr 2012 16:35
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Am 20.04.12 15:32, schrieb Mario Rothacher: > Patrick Kormann wrote: >> Am 20.04.12 13:23, schrieb Felix Rauch: >> >>> Naja, sobald ich Assembler beherrschate, hatte ich die Maschine jeweils >>> lieber selber uebernommen. Das war noch toll damals, die ganze Hardware >>> hatte man selber direkt zur Verfuegung :-) >> >> Ja aber der Atari... b�h.. :) >> Aber ernsthaft, das k�nnte man ja heute genau so machen. Nur irgendwie >> lohnt es sich einfach nicht mehr. Heute weiss der Compiler wohl einfach >> besser um die Eigenheiten der Hardware als der Programmierer. Und >> sp�testens mehrere Cores gleichm�ssig zu befeuern d�rfte manuell echt >> kompliziert werden. > > Normalerweise l�uft ein Programm in n-threads. Jeder einzelner Thread > wird wohl kaum auf mehrere Cores verteilt. Jedenfalls wenn ich ein Aeh, Threads sind aber ein OS-Konzept. Also wenn Du die Maschine ganz �bernimmst, also das OS aussen vor l�sst (d.h. eigentlich: Dein eigenes Programm als OS bootest), dann hast Du kein Thread-Management. Ich weiss nichtmal mehr, was dann auf einem aktuellen Intel- oder AMD-Prozessor passiert. Vermutlich l�uft das Programm dann nur auf einem Core und die anderen h�ngen faul in der Gegend rum. Oder liege ich da jetzt v�llig falsch? (Wie gesagt, der C64 war der einzige Computer, den ich vollst�ndig verstand. Heute kenne ich mich nur noch mit Java und Scala aus und den Rest �berlasse ich dem Compiler und dem OS. Was den netten Nebeneffekt hat, dass es letztlich auch egal ist, ob auf dem Computer nun Linux, Windows oder MacOS l�uft :-)) -stef
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Peter Rohrer
Date: Fri, 20 Apr 2012 18:16
Date: Fri, 20 Apr 2012 18:16
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Stefan Werner wrote: > Am 20.04.12 15:32, schrieb Mario Rothacher: >> Patrick Kormann wrote: >>> Am 20.04.12 13:23, schrieb Felix Rauch: >>> >>>> Naja, sobald ich Assembler beherrschate, hatte ich die Maschine jeweils >>>> lieber selber uebernommen. Das war noch toll damals, die ganze Hardware >>>> hatte man selber direkt zur Verfuegung :-) >>> >>> Ja aber der Atari... b�h.. :) >>> Aber ernsthaft, das k�nnte man ja heute genau so machen. Nur irgendwie >>> lohnt es sich einfach nicht mehr. Heute weiss der Compiler wohl einfach >>> besser um die Eigenheiten der Hardware als der Programmierer. Und >>> sp�testens mehrere Cores gleichm�ssig zu befeuern d�rfte manuell echt >>> kompliziert werden. >> >> Normalerweise l�uft ein Programm in n-threads. Jeder einzelner Thread >> wird wohl kaum auf mehrere Cores verteilt. Jedenfalls wenn ich ein > > Aeh, Threads sind aber ein OS-Konzept. Also wenn Du die Maschine ganz > �bernimmst, also das OS aussen vor l�sst (d.h. eigentlich: Dein eigenes > Programm als OS bootest), dann hast Du kein Thread-Management. Ich weiss > nichtmal mehr, was dann auf einem aktuellen Intel- oder AMD-Prozessor > passiert. Vermutlich l�uft das Programm dann nur auf einem Core und die > anderen h�ngen faul in der Gegend rum. > Vermutlich, h�ngt davon ab wie das BIOS die CPU konfiguriert hat (SMP aktiviert?, SMT [Hyperthreading] aktiviert?, etc). Moderne CPUs sind immerhin so intelligent nicht benutze Funktionseinheiten schlafen zu legen (weiss jetzt nicht, ob das auch erst vom Bios aktiviert werden muss). > Oder liege ich da jetzt v�llig falsch? > (Wie gesagt, der C64 war der einzige Computer, den ich vollst�ndig > verstand. > Ich bin zu jung um je einen vollst�ndig verstanden zu haben :-) Gruss, Peter
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Peter Rohrer
Date: Fri, 20 Apr 2012 18:16
Date: Fri, 20 Apr 2012 18:16
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Patrick Kormann wrote: > Am 20.04.12 15:32, schrieb Mario Rothacher: > >> Das mit dem mehrere Cores gleichm�ssig zu befeuern passiert eben quasi >> automatisch, da selten nur ein Prozess auf einer Kiste l�uft. Insofern >> sollte das nicht so wirklich kompliziert sein. > > Ausserdem meinte ich auch andere Dinge. Mal schauen ob ich die richtigen > Begriffe zusammenkriege. Der Compiler sortiert ja z.B. je nach dem > Befehle, die voneinander unabh�ngig sind so um, dass m�glichst wenige > Wartezyklen entstehen (der Pentium 4 hatte ja irgendwie ne unendlich > lange prefetch Queue) , sorgt daf�r, dass Funktionseinheiten, die > Der P4 war auch ne Elektroheizung mit Abrechenleistung, die Verantwortlichen die DAS verbrochen haben m�ssten echt mal �ffentlich bestraft werden :-| > parallel betrieben werden k�nnen (das ist nicht dasselbe wie > Superskalare CPUs > Multithreading) auch dementsprechend Daten kriegen etc. etc. > Ich stell mir das schon noch sau kompliziert vor. > Der Compiler ist das eine, vieles wird aber immer noch von der CPU optimiert, merkt man gut am Atom. Der hat keine Out of Order Execution (Das heisst die CPU kann Befehle nicht umsortieren um die Auslastung der Pipeline zu verbessern), dementsprechend bringt Hyperthreading (welches einen zweiten CPU-Kern simuliert, welcher die freien Funktionseinheiten nutzt) viel mehr (relativ gesehen) als auf anderen Intel-Chips. Allgemein kann man sagen, das heutige CPUs extrem gut sind darin das was an Code ankommt optimal umzusortieren und bei Spr�ngen richtig zu sch�tzen. Ansonsten w�rde wesentlich weniger von der theoretischen Rechenleistung beim Anwender ankommen. Ich habe mal ein interessantes Paper zu dem ganzen gelesen, finde es aber nicht mehr. Als Nicht-Proprammierer liest sich das immer sehr interessant, aber hat wenig Einfluss auf meine Arbeit als Sysadmin. Was heute zusehends wichtiger wird sind die ganzen SSE-Instruktionen als Erg�nzung zu x86, da muss man glaub ich aber auch Quellcode teilweise etwas pr�parieren, damit der Compiler das nutzt. Abgesehen von wenigen Ausnahmen (Irgendwie muss Intel ja demonstrieren, wozu man das braucht) werden die Funktionen im Massenmarkt gesch�tzt 10 Jahre nach Markteinf�hrung genutzt, damit garantiert jeder potentielle Kunde auch kompatible Hardware hat. Eine interessante Ausnahme ist die AES-Verschl�sselung, welche Intel in den Core i eingef�hrt hat, und welche vom Markt sehr schnell aufgenommen wurde. >> Aber so tief mit Hardware habe ich mich seit �ber 20 Jahren eigentlich >> nicht mehr befasst. Damals als die Prozessoren noch im 1-2 stelligen >> MHz-Bereich getaktet wurden, spielte die Ausf�hrungszeit nat�rlich noch >> eine viel wichtigere Rolle als heute... Da darf man ruhig in >> Hochsprachen entwickeln die dann wieder interpretiert werden (Analog >> Commodore Basic) wie zum Beispiel Java. Ein Compiler der in >> Maschinencode �bersetzt ist meiner Meinung trotzdem vorzuziehen, zum >> Beispiel C,C++ oder das untersch�tzte Delphi. > > Ich weiss nicht, Java fand ich immer schon grottig. > Ich wundere mich immer, wieso die ganzen Hersteller von Hardware Java nicht noch mehr pushen. Das Zeugs scheint immer wahnsinnig viel CPU und Ram zu fressen, zumindest verglichen mit C-Programmen. Gruss, Peter
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Patrick Kormann
Date: Fri, 20 Apr 2012 22:26
Date: Fri, 20 Apr 2012 22:26
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Am 20.04.12 18:35, schrieb Stefan Werner: > Aeh, Threads sind aber ein OS-Konzept. Also wenn Du die Maschine ganz > �bernimmst, also das OS aussen vor l�sst (d.h. eigentlich: Dein eigenes > Programm als OS bootest), dann hast Du kein Thread-Management. Ich weiss > nichtmal mehr, was dann auf einem aktuellen Intel- oder AMD-Prozessor > passiert. Vermutlich l�uft das Programm dann nur auf einem Core und die > anderen h�ngen faul in der Gegend rum. Irgendwie muss man die Cores ja per Befehl bef�llen k�nnen, sonst k�nnte das OS das auch nicht. Aber ich habe keine Ahnung, wie das geht. INTEL Assembler fand ich sowieso immer... scheusslich.
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Patrick Kormann
Date: Fri, 20 Apr 2012 22:29
Date: Fri, 20 Apr 2012 22:29
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Am 20.04.12 20:16, schrieb Peter Rohrer: > Ich wundere mich immer, wieso die ganzen Hersteller von Hardware Java nicht > noch mehr pushen. Das Zeugs scheint immer wahnsinnig viel CPU und Ram zu > fressen, zumindest verglichen mit C-Programmen. Ich spreche aber nicht unbedingt nur von der Performance, sondern davon, dass Java meist benutzt wird um OS-Unabh�ngige Programme zu schreiben. Die sehen dann auf *jedem* OS aus wie ein 20 j�hriger Fremdk�rper. In wiefern man mit Java z.B. an die ganze Cocoa API �berhaupt ran k�me weiss ich wiederum nicht. Aber IMHO spielt es eh keine Rolle, ob man da nun Java oder Objective C nimmt. Die Sprache ist ja nicht das Problem. Das API zu verstehen, das ist die grosse Kunst. OS X kann in etwa alles schon, nur ist der API-Aufruf teilweise so komplex wie ein mittelkompliziertes Programm ;) Und vor allem muss man erst mal WISSEN dass es den Aufruf schon gibt und dann muss man ihn noch finden...
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Stefan Werner
Date: Sat, 21 Apr 2012 05:43
Date: Sat, 21 Apr 2012 05:43
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Am 21.04.12 00:29, schrieb Patrick Kormann: > Am 20.04.12 20:16, schrieb Peter Rohrer: > >> Ich wundere mich immer, wieso die ganzen Hersteller von Hardware Java >> nicht >> noch mehr pushen. Das Zeugs scheint immer wahnsinnig viel CPU und Ram zu >> fressen, zumindest verglichen mit C-Programmen. > > Ich spreche aber nicht unbedingt nur von der Performance, sondern davon, > dass Java meist benutzt wird um OS-Unabh�ngige Programme zu schreiben. > Die sehen dann auf *jedem* OS aus wie ein 20 j�hriger Fremdk�rper. In > wiefern man mit Java z.B. an die ganze Cocoa API �berhaupt ran k�me > weiss ich wiederum nicht. Also da muss ich jetzt doch mal eine Lanze brechen: Das h�ngt doch sehr davon ab, welches Grafik-Toolkit man verwendet. Was Du schreibst, stimmt f�r AWT. Wenn ein Programm aber z.B. mit SWT programmiert ist, dann sieht dasselbe Programm unter Windows aus wie ein Windows-Programm und unter MacOS wie ein Mac-Programm. Inlusive Mac-spezifische UI-Details wie die abgerundeten Suchfelder oder die angedockten modalen Dialoge etc. Man muss dazu nicht ans Cocoa-API (Soll man ja nicht, sonst w�re es nicht mehr systemunabh�ngig) Und @Peter zum Ressourcenhunger: Kann man so eigentlich nicht mehr sagen. Aktuelle Java-Compiler und JVM's sind ziemlich effizient geworden. Nat�rlich nie ganz so, wie f�r den verwendeten Prozessor optimierter Maschinencode eines C-Compilers, klar. Spielt aber eigentlich f�r die meisten Zwecke eh keine Rolle, da bei den meisten Standardaufgaben die CPU 90% ihrer Zeit mit Warten verbringt und Speichermangel nicht mehr wirklich ein Problem ist. Was hingegen einschenkt ist die eingesparte Entwicklungszeit. Ein nichttriviales Programm in C/C++ zu entwickeln, zu debuggen und auf mehrere Plattformen zu portieren braucht locker das 5-fache an Entwicklerstunden, wie in Java. Und da freie Entwickler zwischen 100.- und 150.- pro Stunde kosten, kann die Differenz zwischen 50 und 250 Stunden schon ziemlich matchentscheidend sein. Nat�rlich kommt es auch immer aufs Umfeld an, in dem man sich bewegt. Bei IT-Dienstleistern liegt Java klar vorne (S. z.B. hier: http://www.heise.de/developer/meldung/Umfrage-Java-ist-verbreitetste-Programmiersprache-bei-IT-Dienstleistern-1198249.html), w�hrend im high performance computing Bereich C/C++ vermutlich seinen Platz noch lange halten wird. -stef
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Stefan Werner
Date: Sat, 21 Apr 2012 05:46
Date: Sat, 21 Apr 2012 05:46
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Am 20.04.12 13:24, schrieb Felix Rauch: > Stefan Werner<009wcqf02@sneakemail.com> wrote: > [...] >> Trotzdem: Man wird immer abh?ngiger von Spezialisten und man wird selber >> immer mehr zum Spezialisten. > > Heute reicht's nicht unbedingt mehr einen Spezialisten zu haben, der > muss auch noch die richtige Software haben um das Auto zu debuggen :-/ Meine Werkstatt hat da einen ganz pragmatischen Ansatz: Wenn eine Warnmeldung kommt, das Auto aber problemlos l�uft, dann st�pseln sie ihren Computer ein, setzen die Warnmeldung zur�ck und sagen, es sei jetzt repariert :-) Gl�cklicherweise verlangen sie daf�r auch nichts.... Entspricht wohl dem obligaten Neustart bei Windows, wenn irgendwas nicht geht. Ist in 90% der F�lle die beste Reparaturmethode :-) -stef
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Patrick Kormann
Date: Sat, 21 Apr 2012 14:40
Date: Sat, 21 Apr 2012 14:40
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Am 21.04.12 07:43, schrieb Stefan Werner: > Also da muss ich jetzt doch mal eine Lanze brechen: Das h�ngt doch sehr > davon ab, welches Grafik-Toolkit man verwendet. Was Du schreibst, stimmt > f�r AWT. Wenn ein Programm aber z.B. mit SWT programmiert ist, dann > sieht dasselbe Programm unter Windows aus wie ein Windows-Programm und > unter MacOS wie ein Mac-Programm. Inlusive Mac-spezifische UI-Details > wie die abgerundeten Suchfelder oder die angedockten modalen Dialoge > etc. Man muss dazu nicht ans Cocoa-API (Soll man ja nicht, sonst w�re es > nicht mehr systemunabh�ngig) Hast du mir ein Beispiel f�r ne App, die darin geschrieben ist?
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Patrick Kormann
Date: Sat, 21 Apr 2012 16:27
Date: Sat, 21 Apr 2012 16:27
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Am 21.04.12 07:46, schrieb Stefan Werner: > Meine Werkstatt hat da einen ganz pragmatischen Ansatz: Wenn eine > Warnmeldung kommt, das Auto aber problemlos l�uft, dann st�pseln sie > ihren Computer ein, setzen die Warnmeldung zur�ck und sagen, es sei > jetzt repariert :-) > Gl�cklicherweise verlangen sie daf�r auch nichts.... Bei uns geht der Fehler meist irgendwann von selbst wieder weg. �rgerlicher all die getauschten Gl�hbirnen, die gar nicht durchgebrannt waren, sondern nur vom Bordcomputer gemeldet werden. Man kann das beim Anmelden des Autos noch so oft sagen, die wechseln es trotzdem. Wenn daf�r dann noch die Hundebox ausgebaut wird, um so schlimmer. Das ganze kam von einem schlechten Kontakt bei der Fassung her, inkl. weggeschmortem Kontakt. Irgendwann hab ich das dann mal irgendwie 'geflickt'. > Entspricht wohl dem obligaten Neustart bei Windows, wenn irgendwas nicht > geht. Ist in 90% der F�lle die beste Reparaturmethode :-) Aber unbefriedigend, irgendwie. Vor allem wenn man dann im Internet so tips liest wie 'wenn pl�tzlich ein Fehler des ESP gemeldet wird, liegt das meist am Bremsschalter'.
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Markus Grob
Date: Sat, 21 Apr 2012 22:53
Date: Sat, 21 Apr 2012 22:53
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Patrick Kormann schrieb: > Und relativ schnell war es auch noch, auch wenn gewisse Fastloader aus > dem 1541 ja auch schon einiges raus holten ;) Turbo Copy. Der kopierte so schnell, dass man gleich schnell war wie auf dem PC eine 3.5" zu kopieren. Das ratterte richtig die Sektoren ab :-) Gruss, Markus, den Keller noch gef�llt haben mit Hard- und Software.
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Markus Grob
Date: Sat, 21 Apr 2012 22:59
Date: Sat, 21 Apr 2012 22:59
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Stefan Werner schrieb: > Also da muss ich jetzt doch mal eine Lanze brechen: Das h�ngt doch sehr > davon ab, welches Grafik-Toolkit man verwendet. Was Du schreibst, stimmt > f�r AWT. Wenn ein Programm aber z.B. mit SWT programmiert ist, dann Ich stimme f�r Qt ;-) Gruss, Markus, Java nicht so sehr liebend, da er mit Objekten seine liebe M�he hat ;-)
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Patrick Kormann
Date: Sat, 21 Apr 2012 23:03
Date: Sat, 21 Apr 2012 23:03
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Am 22.04.12 00:53, schrieb Markus Grob: > Turbo Copy. Der kopierte so schnell, dass man gleich schnell war wie auf > dem PC eine 3.5" zu kopieren. Das ratterte richtig die Sektoren ab :-) Naja, waren auch einige Daten weniger ;) Aber ich meinte mehr so Hardwarel�sungen die das Laden etc. verschnellerten. Das hatte ich nie. Es gab ja sowas L�sungen die Disketten komplett in ein RAM luden. So viel brauchte das ja eigentich auch nicht, was passte nochmal drauf? 144 KB?
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Markus Grob
Date: Sun, 22 Apr 2012 00:36
Date: Sun, 22 Apr 2012 00:36
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Patrick Kormann schrieb: > Am 22.04.12 00:53, schrieb Markus Grob: > >> Turbo Copy. Der kopierte so schnell, dass man gleich schnell war wie auf >> dem PC eine 3.5" zu kopieren. Das ratterte richtig die Sektoren ab :-) > > Naja, waren auch einige Daten weniger ;) Nene, hochgerechnet. > Es gab ja sowas L�sungen die Disketten komplett in ein RAM luden. So > viel brauchte das ja eigentich auch nicht, was passte nochmal drauf? 144 > KB? Das waren 360kB f�r beide Seiten. Eine Seite hatte also um die 180kB. Evtl. auch nur 170. Gruss, Markus
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Stefan Werner
Date: Sun, 22 Apr 2012 05:35
Date: Sun, 22 Apr 2012 05:35
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Am 21.04.12 16:40, schrieb Patrick Kormann: > Am 21.04.12 07:43, schrieb Stefan Werner: > >> Also da muss ich jetzt doch mal eine Lanze brechen: Das h�ngt doch sehr >> davon ab, welches Grafik-Toolkit man verwendet. Was Du schreibst, stimmt >> f�r AWT. Wenn ein Programm aber z.B. mit SWT programmiert ist, dann >> sieht dasselbe Programm unter Windows aus wie ein Windows-Programm und >> unter MacOS wie ein Mac-Programm. Inlusive Mac-spezifische UI-Details >> wie die abgerundeten Suchfelder oder die angedockten modalen Dialoge >> etc. Man muss dazu nicht ans Cocoa-API (Soll man ja nicht, sonst w�re es >> nicht mehr systemunabh�ngig) > > Hast du mir ein Beispiel f�r ne App, die darin geschrieben ist? > Eclipse (www.eclipse.org)
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Stefan Werner
Date: Sun, 22 Apr 2012 05:39
Date: Sun, 22 Apr 2012 05:39
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Am 22.04.12 00:59, schrieb Markus Grob: > Stefan Werner schrieb: > >> Also da muss ich jetzt doch mal eine Lanze brechen: Das h�ngt doch sehr >> davon ab, welches Grafik-Toolkit man verwendet. Was Du schreibst, stimmt >> f�r AWT. Wenn ein Programm aber z.B. mit SWT programmiert ist, dann > > Ich stimme f�r Qt ;-) > > Gruss, Markus, Java nicht so sehr liebend, da er mit Objekten seine > liebe M�he hat ;-) Und ich dachte, Qt sei ein C++ - Framework (also objektorientiert). Darf man inzwischen denn selbstgeschriebene Qt-Anwendungen unter eigenen Lizenzen vertreiben oder muss man immer noch die Trolltech-Lizenz �bernehmen? -stef
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Patrick Kormann
Date: Sun, 22 Apr 2012 11:17
Date: Sun, 22 Apr 2012 11:17
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Am 22.04.12 02:36, schrieb Markus Grob: > Nene, hochgerechnet. Ach so. Naja, Disketten waren IMHO immer ne PITA, egal auf welchem System. > Das waren 360kB f�r beide Seiten. Eine Seite hatte also um die 180kB. > Evtl. auch nur 170. Laut Wiki 165. Naja, laut englischem 170. Whatever ;)
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Patrick Kormann
Date: Sun, 22 Apr 2012 11:18
Date: Sun, 22 Apr 2012 11:18
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Am 22.04.12 07:35, schrieb Stefan Werner: > Eclipse (www.eclipse.org) Hab da die Tage kurz reingeschaut aber wusste schon nicht welche Version ich runterladen soll. Aber ich meinte mehr ne 'Enduser' APP und nicht die Entwicklungsumgebung ;)
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Felix Rauch
Date: Mon, 23 Apr 2012 03:14
Date: Mon, 23 Apr 2012 03:14
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Patrick Kormann <sirdir@hotmail.com> wrote:
> Am 22.04.12 02:36, schrieb Markus Grob:
[...]
> > Das waren 360kB f?r beide Seiten. Eine Seite hatte also um die 180kB.
> > Evtl. auch nur 170.
> Laut Wiki 165. Naja, laut englischem 170. Whatever ;)
Englische kB sind eben etwas kleiner, wie yards vs Meter und so ;-)
- Felix
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Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Felix Rauch
Date: Mon, 23 Apr 2012 03:20
Date: Mon, 23 Apr 2012 03:20
27 lines
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Stefan Werner <009wcqf02@sneakemail.com> wrote:
> Am 20.04.12 13:24, schrieb Felix Rauch:
> > Stefan Werner<009wcqf02@sneakemail.com> wrote:
> > [...]
> >> Trotzdem: Man wird immer abh?ngiger von Spezialisten und man wird selber
> >> immer mehr zum Spezialisten.
> >
> > Heute reicht's nicht unbedingt mehr einen Spezialisten zu haben, der
> > muss auch noch die richtige Software haben um das Auto zu debuggen :-/
> Meine Werkstatt hat da einen ganz pragmatischen Ansatz: Wenn eine
> Warnmeldung kommt, das Auto aber problemlos l?uft, dann st?pseln sie
> ihren Computer ein, setzen die Warnmeldung zur?ck und sagen, es sei
> jetzt repariert :-)
Meine eine Reparaturwerkstatt hat auch schon gesagt, dass sie das
Problem nicht weiter debuggen koennen, weil Holden die dazu noetige
Software noch nicht zur Verfuegung stellt. Anscheinend machen sie
das erst nach einigen Jahren. Allerdings war das auch eine lokale
Werkstatt, die nicht auf Holden spezialisiert war.
- Felix
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Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Felix Rauch
Date: Mon, 23 Apr 2012 03:24
Date: Mon, 23 Apr 2012 03:24
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Patrick Kormann <sirdir@hotmail.com> wrote:
> Am 20.04.12 13:23, schrieb Felix Rauch:
> > Naja, sobald ich Assembler beherrschate, hatte ich die Maschine jeweils
> > lieber selber uebernommen. Das war noch toll damals, die ganze Hardware
> > hatte man selber direkt zur Verfuegung :-)
> Ja aber der Atari... b?h.. :)
> Aber ernsthaft, das k?nnte man ja heute genau so machen. Nur irgendwie
> lohnt es sich einfach nicht mehr. Heute weiss der Compiler wohl einfach
> besser um die Eigenheiten der Hardware als der Programmierer.
Nicht nur das, auch die Hardware ist schwieriger anzusprechen, denke
ich mal. Damals konnte man noch einfach das, was man gerne angzeigt
haben moechte in den Bildschirmspeicher schreiben und das war's
dann schon.
> Und
> sp?testens mehrere Cores gleichm?ssig zu befeuern d?rfte manuell echt
> kompliziert werden.
Ich denke man gibt jedem core einen Pointer auf den Code, den er
ausfuehren soll und dann machen die Cores das eben. Natuerlich muss
man mit beiden Cores etwas geistreiches und gegebenenfalls aufeinander
abgestimmtes machen. Hyperthreading sinnvoll auszunuetzen duerfte
dann schon etwas komplizierter werden.
- Felix
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Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Felix Rauch
Date: Mon, 23 Apr 2012 03:30
Date: Mon, 23 Apr 2012 03:30
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Stefan Werner <009wcqf02@sneakemail.com> wrote:
> Am 20.04.12 15:32, schrieb Mario Rothacher:
> > Patrick Kormann wrote:
> >> Am 20.04.12 13:23, schrieb Felix Rauch:
> >>
> >>> Naja, sobald ich Assembler beherrschate, hatte ich die Maschine jeweils
> >>> lieber selber uebernommen. Das war noch toll damals, die ganze Hardware
> >>> hatte man selber direkt zur Verfuegung :-)
> >>
> >> Ja aber der Atari... b?h.. :)
> >> Aber ernsthaft, das k?nnte man ja heute genau so machen. Nur irgendwie
> >> lohnt es sich einfach nicht mehr. Heute weiss der Compiler wohl einfach
> >> besser um die Eigenheiten der Hardware als der Programmierer. Und
> >> sp?testens mehrere Cores gleichm?ssig zu befeuern d?rfte manuell echt
> >> kompliziert werden.
> >
> > Normalerweise l?uft ein Programm in n-threads. Jeder einzelner Thread
> > wird wohl kaum auf mehrere Cores verteilt. Jedenfalls wenn ich ein
> Aeh, Threads sind aber ein OS-Konzept. Also wenn Du die Maschine ganz
> ?bernimmst, also das OS aussen vor l?sst (d.h. eigentlich: Dein eigenes
> Programm als OS bootest), dann hast Du kein Thread-Management. Ich weiss
> nichtmal mehr, was dann auf einem aktuellen Intel- oder AMD-Prozessor
> passiert. Vermutlich l?uft das Programm dann nur auf einem Core und die
> anderen h?ngen faul in der Gegend rum.
Grundsaetzlich hat doch jeder Core einen unabhaengigen PC (program
counter). Wenn der auf etwas sinnvolles zeigt, dann fuehrt der core
das dort stehende Programm aus. Was beim booten passiert, bin ich
allerdings nicht ganz sicher. Ob nur ein core per default anfaengt
etwas auszufuehren, oder alle gleichzeitig bei Adresse 0 starten
und dann aufgrund ihrer core-Nummer irgendwann stoppen, weiss ich
nicht mehr (ich hatte mir den entsprechenden boot-code im Linux kernel
mal angeschaut, ist aber schon lange her).
- Felix
--
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Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Stefan Werner
Date: Mon, 23 Apr 2012 05:09
Date: Mon, 23 Apr 2012 05:09
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Am 22.04.12 13:18, schrieb Patrick Kormann: > Am 22.04.12 07:35, schrieb Stefan Werner: > >> Eclipse (www.eclipse.org) > > Hab da die Tage kurz reingeschaut aber wusste schon nicht welche Version > ich runterladen soll. Aber ich meinte mehr ne 'Enduser' APP und nicht > die Entwicklungsumgebung ;) > > Eclipse ist nicht nur eine Entwicklungsumgebung, sondern auch eine Plattform. RCP - Rich Client Platform. Hier sind einige Beispiele f�r darauf basierende Apps: http://www.eclipse.org/community/rcpos.php (Frei/OpenSource) http://www.eclipse.org/community/rcpcp.php (Kommerziell) Prominent ist z.B. Lotus Symphony (Ich wette Du h�ttest das nicht als Java-Anwendung bezeichnet) Relativ bekannt ist auch Azureus. Aus der Schweiz das bsi-crm http://www.bsiag.com/de/produkte/bsi-crm.html Ich weiss ja nicht was f�r eine Art von Enduser-Apps Du gerne h�ttest. Actionspiele in Java wird es eher nicht geben, aber sonst vermutlich aus fast jedem Bereich was. Von nat�rlich sehr unterschiedlicher Qualit�t, klar. -stef
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Stefan Werner
Date: Mon, 23 Apr 2012 05:20
Date: Mon, 23 Apr 2012 05:20
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Am 23.04.12 07:09, schrieb Stefan Werner: > Ich weiss ja nicht was f�r eine Art von Enduser-Apps Du gerne h�ttest. > Actionspiele in Java wird es eher nicht geben, aber sonst vermutlich aus > fast jedem Bereich was. Von nat�rlich sehr unterschiedlicher Qualit�t, > klar. Um Dir die n�chste Entt�uschung zu ersparen: Auf MacOS Lion ist die Java Runtime nicht mehr standardm�ssig dabei. Die Apps werden also vermutlich nicht laufen. Man kann es aber leicht nachinstallieren: http://support.apple.com/kb/DL1515?viewlocale=en_US&locale=en_US Dann m�sste es gehen. -stef
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Stefan Werner
Date: Mon, 23 Apr 2012 09:39
Date: Mon, 23 Apr 2012 09:39
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Am 23.04.12 05:14, schrieb Felix Rauch: > Patrick Kormann<sirdir@hotmail.com> wrote: >> Am 22.04.12 02:36, schrieb Markus Grob: > [...] >>> Das waren 360kB f?r beide Seiten. Eine Seite hatte also um die 180kB. >>> Evtl. auch nur 170. > >> Laut Wiki 165. Naja, laut englischem 170. Whatever ;) > > Englische kB sind eben etwas kleiner, wie yards vs Meter und so ;-) Ja, es heisst aber auch nicht kilobyte, sondern poundbyte und quarterbyte, wobei 12 qb ein pb sind oder umgekehrt und 928 qb sind dann ein mb (megabyte) und eine billion mb sind ein tb. Und das wiegt getrocknet exakt 238 Unzen. Dies nur zur Klarstellung. -stef
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Patrick Kormann
Date: Mon, 23 Apr 2012 11:06
Date: Mon, 23 Apr 2012 11:06
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Am 23.04.12 07:09, schrieb Stefan Werner: > Prominent ist z.B. Lotus Symphony (Ich wette Du h�ttest das nicht als > Java-Anwendung bezeichnet) Ja, kenne ich zwar nicht, aber das k�nnte ich mir vorstellen, dass ich das nicht als Java App bezeichnen w�rde. > Relativ bekannt ist auch Azureus. Das kenne ich. Dem glaub ich die Java App allerdings wieder sofort. > Ich weiss ja nicht was f�r eine Art von Enduser-Apps Du gerne h�ttest. > Actionspiele in Java wird es eher nicht geben, aber sonst vermutlich aus > fast jedem Bereich was. Von nat�rlich sehr unterschiedlicher Qualit�t, > klar. Ne, halt einfach ne normale Desktop App, die nicht von weitem nach Java stinkt. Zu deinem anderen Posting: Nat�rlich hab ich die Java Runtime installiert (installieren m�ssen...). Ich w�rde ja nicht gegen Java meckern, wenn ich nicht allzu oft darunter leiden w�rde ;)
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Patrick Kormann
Date: Mon, 23 Apr 2012 11:09
Date: Mon, 23 Apr 2012 11:09
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Am 23.04.12 05:24, schrieb Felix Rauch: > Nicht nur das, auch die Hardware ist schwieriger anzusprechen, denke > ich mal. Damals konnte man noch einfach das, was man gerne angzeigt > haben moechte in den Bildschirmspeicher schreiben und das war's > dann schon. Naja, ohne OS kannst du das immer noch - nur nicht so einfach, wenn's dann 3D beschleunigt sein soll und so... :) .. Und vor allem muss man halt die Hardware kennen. > Ich denke man gibt jedem core einen Pointer auf den Code, den er > ausfuehren soll und dann machen die Cores das eben. Natuerlich muss > man mit beiden Cores etwas geistreiches und gegebenenfalls aufeinander > abgestimmtes machen. Hyperthreading sinnvoll auszunuetzen duerfte > dann schon etwas komplizierter werden. Das auch, aber auch 4 Cores jederzeit mit unabh�ngigem Code so zu befeuern, dass man auch was davon hat.. Das m�chte ich nicht managen...
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Markus Grob
Date: Mon, 23 Apr 2012 14:32
Date: Mon, 23 Apr 2012 14:32
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Stefan Werner schrieb: > Am 22.04.12 00:59, schrieb Markus Grob: >> Ich stimme f�r Qt ;-) >> >> Gruss, Markus, Java nicht so sehr liebend, da er mit Objekten seine >> liebe M�he hat ;-) > > Und ich dachte, Qt sei ein C++ - Framework (also objektorientiert). Dies stimmt, doch eben c und nicht java ;-) > Darf man inzwischen denn selbstgeschriebene Qt-Anwendungen unter eigenen > Lizenzen vertreiben oder muss man immer noch die Trolltech-Lizenz > �bernehmen? Ich meine, es ist dual lizenziert. http://de.wikipedia.org/wiki/Qt_%28Bibliothek%29 GPL oder kommerziell. Gruss, Markus
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Stefan Werner
Date: Tue, 24 Apr 2012 06:32
Date: Tue, 24 Apr 2012 06:32
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Am 23.04.12 16:32, schrieb Markus Grob: > Stefan Werner schrieb: > > Ich meine, es ist dual lizenziert. > http://de.wikipedia.org/wiki/Qt_%28Bibliothek%29 > GPL oder kommerziell. Ok, Seit 4.5 scheint es LGPL zu sein, dann ist es jetzt einfacher. Vorher brauchte man praktisch einen Anwalt, um rauszufinden, ob man Qt f�r ein bestimmtes Projekt nun verwenden darf oder nicht, deswegen habe ich es seinerzeit nach einem Blick auf die Lizenzbedingungen nie mehr n�her angeschaut. -stef
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Felix Rauch
Date: Wed, 25 Apr 2012 04:05
Date: Wed, 25 Apr 2012 04:05
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Patrick Kormann <sirdir@hotmail.com> wrote:
> Am 23.04.12 05:24, schrieb Felix Rauch:
> > Nicht nur das, auch die Hardware ist schwieriger anzusprechen, denke
> > ich mal. Damals konnte man noch einfach das, was man gerne angzeigt
> > haben moechte in den Bildschirmspeicher schreiben und das war's
> > dann schon.
> Naja, ohne OS kannst du das immer noch - nur nicht so einfach, wenn's
> dann 3D beschleunigt sein soll und so... :) .. Und vor allem muss man
> halt die Hardware kennen.
Haben denn moderne Grafikkarten ueberhaupt noch einen Bildschirmspeicher,
den man vom Hauptprozessor aus direkt schreiben und lesen kann? Muss
das nicht irgendwie in speziellen Kommandos ueber den (PCI?)-Bus
geschickt werden? Ich dachte, dass die heutigen Karten nicht mehr
direkt einen Speicherbereich aus dem Hauptspeicher auf dem Bildschirm
abbilden, aber ich bin da kein Experte...
> > Ich denke man gibt jedem core einen Pointer auf den Code, den er
> > ausfuehren soll und dann machen die Cores das eben. Natuerlich muss
> > man mit beiden Cores etwas geistreiches und gegebenenfalls aufeinander
> > abgestimmtes machen. Hyperthreading sinnvoll auszunuetzen duerfte
> > dann schon etwas komplizierter werden.
> Das auch, aber auch 4 Cores jederzeit mit unabh?ngigem Code so zu
> befeuern, dass man auch was davon hat.. Das m?chte ich nicht managen...
Hm ja, das braucht ein Bisschen was... aber mit mutexes und so kommen sich
die Prozessoren dann schonmal nicht mehr in die Quere in kritischen
Bereichen und wie man die Arbeit sonst aufteilt, kommt halt auf die
Anwendung drauf an.
- Felix
--
Felix Rauch, http://www.trash.net/~xilef/
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Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Patrick Kormann
Date: Wed, 25 Apr 2012 11:19
Date: Wed, 25 Apr 2012 11:19
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Am 25.04.12 06:05, schrieb Felix Rauch: > Haben denn moderne Grafikkarten ueberhaupt noch einen Bildschirmspeicher, > den man vom Hauptprozessor aus direkt schreiben und lesen kann? Muss > das nicht irgendwie in speziellen Kommandos ueber den (PCI?)-Bus > geschickt werden? Ich dachte, dass die heutigen Karten nicht mehr > direkt einen Speicherbereich aus dem Hauptspeicher auf dem Bildschirm > abbilden, aber ich bin da kein Experte... Hm, war es nicht so, dass in der Intel-Welt das Zeugs noch nie 'memory mapped' war? Auch schon zu XT Zeiten nicht? Mir war da was. Da gibt's doch irgendwelche speziellen I/O Kommandos. Jedenfalls m�sste man heute noch genau so im Textmodus was auf die Karte kriegen wie damals. DOS weiss schliesslich nichts von PCI... > Hm ja, das braucht ein Bisschen was... aber mit mutexes und so kommen sich > die Prozessoren dann schonmal nicht mehr in die Quere in kritischen > Bereichen und wie man die Arbeit sonst aufteilt, kommt halt auf die > Anwendung drauf an. Ja, multi-Core macht ja auch nicht f�r jede Anwendung Sinn.
Re: Jack Tramiel gestorben
Author: Stefan Werner
Date: Wed, 25 Apr 2012 20:26
Date: Wed, 25 Apr 2012 20:26
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Am 25.04.12 13:19, schrieb Patrick Kormann: > Am 25.04.12 06:05, schrieb Felix Rauch: > >> Haben denn moderne Grafikkarten ueberhaupt noch einen Bildschirmspeicher, >> den man vom Hauptprozessor aus direkt schreiben und lesen kann? Muss >> das nicht irgendwie in speziellen Kommandos ueber den (PCI?)-Bus >> geschickt werden? Ich dachte, dass die heutigen Karten nicht mehr >> direkt einen Speicherbereich aus dem Hauptspeicher auf dem Bildschirm >> abbilden, aber ich bin da kein Experte... > > Hm, war es nicht so, dass in der Intel-Welt das Zeugs noch nie 'memory > mapped' war? Auch schon zu XT Zeiten nicht? Mir war da was. Da gibt's > doch irgendwelche speziellen I/O Kommandos. > Jedenfalls m�sste man heute noch genau so im Textmodus was auf die Karte > kriegen wie damals. DOS weiss schliesslich nichts von PCI... Also ich hab vor einigen Monaten mal spasseshalber meine treue DOS 3.3 Disk ins Laufwerk eines aktuellen Windows-PC geschoben und neu gestartet. DOS bootete nicht. Ich weiss allerdings nicht woran es lag und hatte auch nicht wirklich Lust lang rumzuprobieren. Aber k�nnte es nicht sein, dass DOS einen aktuellen PC tats�chlich gar nicht mehr booten kann? -stef
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