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71 total messages Page 1 of 2 Started by Stefan Werner Mon, 18 Apr 2011 11:31
Page 1 of 2 • 71 total messages
Mac Resumee
#479
Author: Stefan Werner
Date: Mon, 18 Apr 2011 11:31
117 lines
7548 bytes
Wie der geneigte Leser weiss, bin ich seit ungef�hr einem halben Jahr 
verst�rkt auf dem Apple-Trip. Seit einigen Jahren hatten wir zwar einen 
nicht besonders anspruchsvoll genutzten Mac Mini als Familien-PC, aber 
inzwischen besitze ich privat und beruflich 4 Ger�te dieser Firma (nebst 
5 Windows und 3 Linux Computern). Zeit f�r ein Resumee:

- Die Preise der Apples finde ich nicht mehr �berzogen. das iPad2 ist 
m.E. sogar konkurrenzlos g�nstig. Aber auch das MacBook pro ist zwar 
relativ teuer, aber halt auch wirklich tadellos verarbeitet. Es ist mir 
sogar mal runtergefallen und hat ausser einer Beule keinerlei Schaden... 
Fazit: Die Preise sind der Qualit�t angemessen.

- Apple Zubeh�r ist dagegen eine Frechheit. Speichererweiterung kann man 
bei Apple nur mitbestellen, wenn Geld absolut keine Rolex spielt. Ein 
Ladekabel f�rs iPad kostet soviel wie andernorts ein ganzes Netzteil 
inklusve Kabel.

- Die Bildschirme sind generell eine Zumutung. Wenn ich einen 
Rasierspiegel brauche, kaufe ich einen Rasierspiegel, nicht einen 
Computer. Wieso schafft es Apple nicht, Bildschirme zu bauen, die nicht 
spiegeln?

- Der Systemstart ist generell flott, schneller als bei den nominell 
schnelleren Windows- und Linux-Maschinen. Das Betriebssystem f�hlt sich 
eher fl�ssiger an, als bei den anderen OS. Allerdings wenn es mal h�ngt, 
dann h�ngt es. Unter Windows kann man ein h�ngendes Programm praktisch 
immer mit dem Taskmanager abschiessen, beim Mac bekommt man oft nichtmal 
mehr den Taskmanager in den Vordergrund. Und entgegen anderslautender 
Behauptungen st�rzen Mac-Programme durchaus auch mal ab.
Mein iMac friert sogar ab und zu (so ein bis zweimal pro Woche) v�llig 
ein und l�sst sich dann nur mit dem Netzschalter retten.

- Die Akkulaufzeiten der mobilen Ger�te (iPad2 und MacBook pro) sind 
sensationell. Bei beiden kann man rund 10 Stunden lang arbeiten, wenn 
man nichts allzu Anspruchsvolles macht. Beim MacBook pro ist der Akku 
auch nach inzwischen �ebr 100 Ladezyklen nicht wesentlich schlechter 
geworden. Das iPad2 ist zu neu um etwas dazu zu sagen ;-)

- Die Apples sind allesamt im Betrieb praktisch unh�rbar. Da k�nnten 
sich die Windows- und Linux-Computer eine dicke Scheibe abschneiden. 
(Ok, das OS kann nur am Rande was f�r die Gert�uschentwicklung, aber das 
spricht halt doch f�r die integrierte Hard- und Softwarel�sung, die 
Apple anbietet.)

- TimeMachine finde ich die genialste Backup-L�sung die ich je gesehen 
habe. Einmal einrichten, nie mehr dran denken. Hab auch schon 
erfolgreich ein Komplettrestore aus der TimeMachine gemacht. Alles kein 
Problem.

- iTunes finde ich eines der bescheuertsten Programme �berhaupt. Es 
f�ngt schon bei der Oberfl�che an. Wieso h�lt sich ausgerechnet ein 
Apple-Programm nicht ans einheitliche Apple-UI-Design?
Aber auch die Abl�ufe sind schlicht idiotisch.
-- Man m�chte ein PDF auf iBooks laden? Kein Problem sollte man meinen. 
Aus dem Finder zu ITunes auf das iPad-Symbol ziehen, oder? Fehlanzeige. 
Man muss �bers Menu "Ablage->zu Mediathek hinzuf�gen", dann zum PDF 
navigieren und dann gehts. Wenn man mehrere PDF's �bertragen will, muss 
man alles inklusive Navigieren jedesmal von vorne machen, weil der 
Fileselector sich auch nicht merkt, wo man beim letzten Mal war. 
Drag&Drop ist offenbar ein Fremdwort f�r iTunes.
-- Man hat auf dem iPad ein paar Fotos und sieht die Funktion "Folders". 
Aha, man kann Fotos in Ordnern organisieren, denkt der unbefangene 
Beobachter, das ist ja super. Aber wie geht das? Man kann am iPad 
rumdr�cken wo man will, es l�sst sich kein Folder erstellen. Also muss 
man das Benutzerhandbuch durchlesen. Da steht auch nichts. Eine 
Internet-Recherche ergibt dann: Das geht nur �ber iTunes (w�rg). Soviel 
zum Thema intuitive Bedienung: Man muss also die Fotos vom iPad zu 
iTunes schicken, dann in iTunes ein Album erstellen, die Fotos dort 
hineinkopieren und dieses Album dann auf das iPad synchronisieren, wo es 
wieder als Folder erscheint, wenn man nichts falsch gemacht hat.
-- Man hat in iTunes ein paar Musikst�cke, die man gerne auf dem iPad 
h�tte. Einfach r�berkopieren? Vielleicht sogar mit Drag&Drop? Nix da! 
iTunes hat seine eigenen Regeln. Man /kann/ gar nicht einzelne St�cke 
synchronisieren. Nur Playlists oder ganze Alben.

Auch nachdem mir schon ein paarmal hier(tm) mit iTunes geholfen wurde, 
scheitere ich bei diesem Mistding noch immer an den einfachsten Dingen. 
Es ist einfach jedesmal garantiert anders, als die Intuition sagen w�rde.

- Zum Thema intuitive Bedienung ist auch iWork Pages ein nettes 
Lehrst�ck. Auch dazu nur soviel: Jede Funktion ist garantiert nicht da, 
wo man sie erwarten w�rde. Und: Wenn man eine Funktion aus der Toolbar 
aktiviert, bewirkt sie nicht selten etwas anderes, wie wenn eine 
gleichnamige Funktion aus dem Menu aktiviert.

- Ach ja, das iWork-Update liess sich auf dem iMac nicht installieren. 
Es brach ab mit einem ungeheuer aussagekr�ftigen "Internal Error #23455" 
oder so. Apple lieferte dazu keinerlei Hilfe. In den Foren liest man 
nur, dass andere dasselbe Problem haben. Immerhin: Auf dem MacBook und 
dem Mini konnte ich es installieren (von derselben DVD wohlbemerkt)

- A propos DVD: Der AppStore ist eine coole Sache und macht DVD's 
�berfl�ssig :-)

- Der gr�ne Knopf an den Apple-Fenstern ist eher d�mlich. Man w�rde 
meinen, er tut etwa dasselbe, wie der Maximize-Button an den Windows- 
oder Linux-Fenstern, nicht? Von wegen. Er tut was er will. Manchmal auch 
maximieren. Aber meistens bringt er die Programmfenster einfach auf 
irgendeine unerwartete Gr�sse. Bei ITunes (genau!) tut er sowieso mal 
wieder was ganz anderes, was zun�chst dazu f�hrt, dass man das ITunes 
Fenster �berhaupt nicht mehr findet...

- Immer wieder eine nette Vorf�hrung f�r Leute ohne Apple-Kenntnisse: 
Wenn man beim Mac einen USB-Stick auswerfen will, muss man ihn...
... genau: Ganz intuitiv in den Papierkorb werfen :-) Der unbefangene 
Windows- oder Linux-Anwender w�rde bef�rchten, ihn auf diese Weise zu 
l�schen. Aber das geht wieder anders. Bloss wie?

- Noch was speziell Positives zum Schluss: Die Windows- und 
Linux-Treiberh�lle scheint es nicht zu geben. Egal welchen Drucker, Fax 
oder Scanner man anschliesst, der Mac kennt ihn schon und bindet ihn 
ohne Umst�nde ein.
Das gilt vermutlich nicht f�r ganz exotische Ger�te, aber bei meinen 
habe ich auch schon lange nach Linux-Treibern gesucht und das Schlimmste 
bef�rchtet, als ich auf Mac umstellte. Aber: Null Problemo.

-stef
Re: Mac Resumee
#480
Author: Ueli Lezzi
Date: Mon, 18 Apr 2011 13:18
197 lines
10910 bytes
Hoi Stefan

Stefan Werner schrieb [18.04.11 13:31]:

> Wie der geneigte Leser weiss, bin ich seit ungefähr einem halben Jahr
> verstärkt auf dem Apple-Trip. Seit einigen Jahren hatten wir zwar einen
> nicht besonders anspruchsvoll genutzten Mac Mini als Familien-PC, aber
> inzwischen besitze ich privat und beruflich 4 Geräte dieser Firma (nebst
> 5 Windows und 3 Linux Computern). Zeit für ein Resumee:

Danke für den unterhaltsamen Bericht und die tolle Warnung! ;)
Achtung: Meine Antwort ist nicht todernst, gell.

Du scheinst dich nicht ganz entscheiden zu können, ob du die Geräte mit 
dem angebissenen Obstsymbol nun gut oder schlecht finden willst. 
Vielleicht bist du auch ein Mann, dem es schwerfällt, sich 
einzugestehen, dass er eine Fehlinvestition getätigt hat. Könnte ja sein. ;)

> - Die Preise der Apples finde ich nicht mehr überzogen. das iPad2 ist
> m.E. sogar konkurrenzlos günstig.

... und konkurrenzlos unbrauchbar, falls es mit den Verbindungen zur 
Aussenwelt etwa so ist, wie bei seinem Vorgänger. Deine Details zu 
Eituhns und Ei-was-schon-wieder scheint das zu bestätigen.

> Aber auch das MacBook pro ist zwar
> relativ teuer, aber halt auch wirklich tadellos verarbeitet. Es ist mir
> sogar mal runtergefallen und hat ausser einer Beule keinerlei Schaden...

Versuch's nochmals! Entweder mit Schwung, oder einfach aus grösserer Höhe.

> Fazit: Die Preise sind der Qualität angemessen.
>
> - Apple Zubehör ist dagegen eine Frechheit. Speichererweiterung kann man
> bei Apple nur mitbestellen, wenn Geld absolut keine Rolex spielt. Ein
> Ladekabel fürs iPad kostet soviel wie andernorts ein ganzes Netzteil
> inklusve Kabel.

Seit wann macht man bei einem Tintenstrahldrucker eine Preiskalkulation 
ohne Einbezug der Preise für die Tinte?
Seit wann macht man bei Äpfeln eine Kalkulation ohne Rücksicht auf die 
Preise der einzig dazu passenden Harasse?

> - Die Bildschirme sind generell eine Zumutung. Wenn ich einen
> Rasierspiegel brauche, kaufe ich einen Rasierspiegel, nicht einen
> Computer. Wieso schafft es Apple nicht, Bildschirme zu bauen, die nicht
> spiegeln?

Wie war das mit der total guten Verarbeitung, von dir "tadellos" genannt?

> - Der Systemstart ist generell flott, schneller als bei den nominell
> schnelleren Windows- und Linux-Maschinen. Das Betriebssystem fühlt sich
> eher flüssiger an, als bei den anderen OS. Allerdings wenn es mal hängt,
> dann hängt es. Unter Windows kann man ein hängendes Programm praktisch
> immer mit dem Taskmanager abschiessen, beim Mac bekommt man oft nichtmal
> mehr den Taskmanager in den Vordergrund. Und entgegen anderslautender
> Behauptungen stürzen Mac-Programme durchaus auch mal ab.

Wer hatte denn den die anderslautenden Behauptungen je geglaubt?

> Mein iMac friert sogar ab und zu (so ein bis zweimal pro Woche) völlig
> ein und lässt sich dann nur mit dem Netzschalter retten.

Zum Glück kannst du ihn überhaupt noch retten! ;)
Gib ihm einen Schnaps gegen das Frieren!

> - Die Akkulaufzeiten der mobilen Geräte (iPad2 und MacBook pro) sind
> sensationell. Bei beiden kann man rund 10 Stunden lang arbeiten, wenn
> man nichts allzu Anspruchsvolles macht. Beim MacBook pro ist der Akku
> auch nach inzwischen üebr 100 Ladezyklen nicht wesentlich schlechter
> geworden. Das iPad2 ist zu neu um etwas dazu zu sagen ;-)

Die Laufzeit der Äpfel kommt tatsächlich auch in der c't regelmässig gut 
weg.

> - Die Apples sind allesamt im Betrieb praktisch unhörbar. Da könnten
> sich die Windows- und Linux-Computer eine dicke Scheibe abschneiden.
> (Ok, das OS kann nur am Rande was für die Gertäuschentwicklung, aber das
> spricht halt doch für die integrierte Hard- und Softwarelösung, die
> Apple anbietet.)

Ausser der Rätsche einer Zusatzmaus, die so laut ist, dass man sie als 
Rhythmusinstrument für eine Samba-Gruppe brauchen könnte...
Für eine fremde Person nebenan in einer Bibliothek eine Zumutung.

> - TimeMachine finde ich die genialste Backup-Lösung die ich je gesehen
> habe. Einmal einrichten, nie mehr dran denken. Hab auch schon
> erfolgreich ein Komplettrestore aus der TimeMachine gemacht. Alles kein
> Problem.

Also, nun geht's zur Weichware. Da scheinen Genialität und Wahnsinn 
besonders nahe zusammenzuliegen. ;)

> - iTunes finde ich eines der bescheuertsten Programme überhaupt. Es
> fängt schon bei der Oberfläche an. Wieso hält sich ausgerechnet ein
> Apple-Programm nicht ans einheitliche Apple-UI-Design?
> Aber auch die Abläufe sind schlicht idiotisch.

Ein "/echter/" Fanbub würde damit schon klarkommen. Du musst einfach 
noch üben!
Frag doch den in Spanien mal.

Spass beiseite:
Ich finde deine Analyse und Bewertung sehr informativ. Danke.

> -- Man möchte ein PDF auf iBooks laden? Kein Problem sollte man meinen.
> Aus dem Finder zu ITunes auf das iPad-Symbol ziehen, oder? Fehlanzeige.
> Man muss übers Menu "Ablage->zu Mediathek hinzufügen", dann zum PDF
> navigieren und dann gehts. Wenn man mehrere PDF's übertragen will, muss
> man alles inklusive Navigieren jedesmal von vorne machen, weil der
> Fileselector sich auch nicht merkt, wo man beim letzten Mal war.
> Drag&Drop ist offenbar ein Fremdwort für iTunes.
> -- Man hat auf dem iPad ein paar Fotos und sieht die Funktion "Folders".
> Aha, man kann Fotos in Ordnern organisieren, denkt der unbefangene
> Beobachter, das ist ja super. Aber wie geht das? Man kann am iPad
> rumdrücken wo man will, es lässt sich kein Folder erstellen. Also muss
> man das Benutzerhandbuch durchlesen. Da steht auch nichts. Eine
> Internet-Recherche ergibt dann: Das geht nur über iTunes (würg). Soviel
> zum Thema intuitive Bedienung: Man muss also die Fotos vom iPad zu
> iTunes schicken, dann in iTunes ein Album erstellen, die Fotos dort
> hineinkopieren und dieses Album dann auf das iPad synchronisieren, wo es
> wieder als Folder erscheint, wenn man nichts falsch gemacht hat.
> -- Man hat in iTunes ein paar Musikstücke, die man gerne auf dem iPad
> hätte. Einfach rüberkopieren? Vielleicht sogar mit Drag&Drop? Nix da!
> iTunes hat seine eigenen Regeln. Man /kann/ gar nicht einzelne Stücke
> synchronisieren. Nur Playlists oder ganze Alben.
>
> Auch nachdem mir schon ein paarmal hier(tm) mit iTunes geholfen wurde,
> scheitere ich bei diesem Mistding noch immer an den einfachsten Dingen.
> Es ist einfach jedesmal garantiert anders, als die Intuition sagen würde.

Du bist bloss durch Blödsinn aus anderen Welten verdorben!

> - Zum Thema intuitive Bedienung ist auch iWork Pages ein nettes
> Lehrstück. Auch dazu nur soviel: Jede Funktion ist garantiert nicht da,
> wo man sie erwarten würde. Und: Wenn man eine Funktion aus der Toolbar
> aktiviert, bewirkt sie nicht selten etwas anderes, wie wenn eine
> gleichnamige Funktion aus dem Menu aktiviert.
>
> - Ach ja, das iWork-Update liess sich auf dem iMac nicht installieren.
> Es brach ab mit einem ungeheuer aussagekräftigen "Internal Error #23455"
> oder so. Apple lieferte dazu keinerlei Hilfe. In den Foren liest man
> nur, dass andere dasselbe Problem haben. Immerhin: Auf dem MacBook und
> dem Mini konnte ich es installieren (von derselben DVD wohlbemerkt)

Und wo ist da genau der Unterschied zur Fensterwelt, wo die "Lösung" der 
Weich- und Hartware /nicht/ intergriert ist? ("das spricht halt doch für 
die integrierte Hard- und Softwarelösung, die Apple anbietet") 
Kryptische Fehlermeldungen werden doch dort genauso beklagt.
Ah, die Wissensdatenbank zu den Fehlern könnte auf der Fensterseite 
besser gepflegt sein.

> - A propos DVD: Der AppStore ist eine coole Sache und macht DVD's
> überflüssig :-)

Da spricht ein Konsument, der konsumieren will. Eine geniale Sache, ein 
solcher Konsument! Der macht sein Flüssiges auch flüssig.

> - Der grüne Knopf an den Apple-Fenstern ist eher dämlich. Man würde
> meinen, er tut etwa dasselbe, wie der Maximize-Button an den Windows-
> oder Linux-Fenstern, nicht? Von wegen. Er tut was er will. Manchmal auch
> maximieren. Aber meistens bringt er die Programmfenster einfach auf
> irgendeine unerwartete Grösse. Bei ITunes (genau!) tut er sowieso mal
> wieder was ganz anderes, was zunächst dazu führt, dass man das ITunes
> Fenster überhaupt nicht mehr findet...

Wir sind uns für Notfälle einen /roten/ Knopf gewohnt. Da besteht also 
Gefahrenpotential, falls es mal schnell gehen muss.

> - Immer wieder eine nette Vorführung für Leute ohne Apple-Kenntnisse:
> Wenn man beim Mac einen USB-Stick auswerfen will, muss man ihn...
> ... genau: Ganz intuitiv in den Papierkorb werfen :-) Der unbefangene
> Windows- oder Linux-Anwender würde befürchten, ihn auf diese Weise zu
> löschen. Aber das geht wieder anders. Bloss wie?
>
> - Noch was speziell Positives zum Schluss: Die Windows- und
> Linux-Treiberhölle scheint es nicht zu geben. Egal welchen Drucker, Fax
> oder Scanner man anschliesst, der Mac kennt ihn schon und bindet ihn
> ohne Umstände ein.

Tja, für 5 bis 8 Drucker einen Treiber anzubieten zu können, darf man 
wohl auch von einem Obstbauern erwarten, nicht?
Ansonsten kenn ich die "Treiberhölle" unter Debian nicht. Aber ich 
verwende auch keine schick-weissen Geräte, sondern nur abgestandenen, 
braunen Kaffee.

> Das gilt vermutlich nicht für ganz exotische Geräte, aber bei meinen
> habe ich auch schon lange nach Linux-Treibern gesucht und das Schlimmste
> befürchtet, als ich auf Mac umstellte. Aber: Null Problemo.

Schön, dass dir zum Schluss noch etwas speziell Positives eingefallen 
ist! ;)

- Ueli
-- 
NOTIZ: '_STOP_', '_TAFEL_' und '.invalid' beachten und allenfalls 
entfernen...
Re: Mac Resumee
#481
Author: Andreas Rutishauser
Date: Mon, 18 Apr 2011 18:25
63 lines
3496 bytes
Salut stef

In article <912lonFjpnU1@mid.individual.net>,
 Stefan Werner <009wcqf02@sneakemail.com> wrote:

> - Apple Zubeh�r ist dagegen eine Frechheit. Speichererweiterung kann man 
> bei Apple nur mitbestellen, wenn Geld absolut keine Rolex spielt. 

Es besteht kein Zwang Arbeitsspeciher oder Festplatten bei Apple zu 
kaufen. Vielfach ist es guenstiger, RAM zuzukaufen und die Originale 
einfach zu behalten...

> - Die Bildschirme sind generell eine Zumutung. Wenn ich einen 
> Rasierspiegel brauche, kaufe ich einen Rasierspiegel, nicht einen 
> Computer. Wieso schafft es Apple nicht, Bildschirme zu bauen, die nicht 
> spiegeln?

Die schaffen das schon (siehe MacBook Pro 15 und 17 Zoll), lassen es 
sich aber bezahlen...
> 
> - Der Systemstart ist generell flott, schneller als bei den nominell 
> schnelleren Windows- und Linux-Maschinen. Das Betriebssystem f�hlt sich 
> eher fl�ssiger an, als bei den anderen OS. Allerdings wenn es mal h�ngt, 
> dann h�ngt es. Unter Windows kann man ein h�ngendes Programm praktisch 
> immer mit dem Taskmanager abschiessen, beim Mac bekommt man oft nichtmal 
> mehr den Taskmanager in den Vordergrund. 

Tipp: das Dienstprogramm Aktivitaets-Anzeige in die Startobjekte legen

> - TimeMachine finde ich die genialste Backup-L�sung die ich je gesehen 
> habe. Einmal einrichten, nie mehr dran denken. Hab auch schon 
> erfolgreich ein Komplettrestore aus der TimeMachine gemacht. Alles kein 
> Problem.

Dies Ansicht kann ich nicht teilen. TM ist ok, solange sie problemlos 
laeuft. wenn's mal ein Problem geben sollte, am Besten von vorn anfangen 
;-)

> - Der gr�ne Knopf an den Apple-Fenstern ist eher d�mlich. Man w�rde 
> meinen, er tut etwa dasselbe, wie der Maximize-Button an den Windows- 
> oder Linux-Fenstern, nicht? 

Nein, er stellt das Fenster in der fuer Steve optimalen Groesse dar.

> - Immer wieder eine nette Vorf�hrung f�r Leute ohne Apple-Kenntnisse: 
> Wenn man beim Mac einen USB-Stick auswerfen will, muss man ihn...
> ... genau: Ganz intuitiv in den Papierkorb werfen :-) Der unbefangene 
> Windows- oder Linux-Anwender w�rde bef�rchten, ihn auf diese Weise zu 
> l�schen. Aber das geht wieder anders. Bloss wie?

Wenn du ihn leeren willst: den Ihnalt des Sticks in den Papierlorb legen 
und dann den Papierkorb leeren.
Wenn du ihn formatieren willst: Festplatten-Dienstproramm (auch z.B. 
fuer CD/DVD-RW). Daemliche deutsche Lokalisierung von "Disk Utility"...

Gruss
Andreas

-- 
MacAndreas Rutishauser, <http://www.MacAndreas.ch> 
EDV-Dienstleistungen, Hard- und Software, Internet und Netzwerk
Beratung, Unterstuetzung und Schulung
<mailto:andreas@MacAndreas.ch>, Fon: 044 / 721 36 47
Re: Mac Resumee
#482
Author: Joerg Lorenz
Date: Mon, 18 Apr 2011 23:46
65 lines
4111 bytes
Am 18.04.11 14:25, schrieb Andreas Rutishauser:
>> - Der Systemstart ist generell flott, schneller als bei den nominell 
>> schnelleren Windows- und Linux-Maschinen. Das Betriebssystem f�hlt sich 
>> eher fl�ssiger an, als bei den anderen OS. Allerdings wenn es mal h�ngt, 
>> dann h�ngt es. Unter Windows kann man ein h�ngendes Programm praktisch 
>> immer mit dem Taskmanager abschiessen, beim Mac bekommt man oft nichtmal 
>> mehr den Taskmanager in den Vordergrund. 

Das sofortige Abschiessen von Programmen funktioniert unter Apfel -
Sofort beenden. Wenn der Zugriff auf das Apfel-Menu nicht m�glich ist,
muss nur ein weitres Prgramm gestartet werden und dann geht der Zugriff,
wenn nicht das problematische Programm aktiv ist.

> 
> Tipp: das Dienstprogramm Aktivitaets-Anzeige in die Startobjekte legen
> 
>> - TimeMachine finde ich die genialste Backup-L�sung die ich je gesehen 
>> habe. Einmal einrichten, nie mehr dran denken. Hab auch schon 
>> erfolgreich ein Komplettrestore aus der TimeMachine gemacht. Alles kein 
>> Problem.
> 
> Dies Ansicht kann ich nicht teilen. TM ist ok, solange sie problemlos 
> laeuft. wenn's mal ein Problem geben sollte, am Besten von vorn anfangen 
> ;-)

Da hast Du wahrscheinlich recht. Doch ich hatte noch nie ein Problem und
das �ber drei Rechner mit dem gleichen Profil. Unbedingt ein
kabelgest�tztes Medium f�r die TM verwenden.

>> - Der gr�ne Knopf an den Apple-Fenstern ist eher d�mlich. Man w�rde 
>> meinen, er tut etwa dasselbe, wie der Maximize-Button an den Windows- 
>> oder Linux-Fenstern, nicht? 
> 
> Nein, er stellt das Fenster in der fuer Steve optimalen Groesse dar.

Und die passt, wenn ich das auch nicht gerne zugebe, f�r sch�tzungsweise
mehr als 99% der Anwender.

>> - Immer wieder eine nette Vorf�hrung f�r Leute ohne Apple-Kenntnisse: 
>> Wenn man beim Mac einen USB-Stick auswerfen will, muss man ihn...
>> ... genau: Ganz intuitiv in den Papierkorb werfen :-) Der unbefangene 
>> Windows- oder Linux-Anwender w�rde bef�rchten, ihn auf diese Weise zu 
>> l�schen. Aber das geht wieder anders. Bloss wie?
> 
> Wenn du ihn leeren willst: den Ihnalt des Sticks in den Papierlorb legen 
> und dann den Papierkorb leeren.
> Wenn du ihn formatieren willst: Festplatten-Dienstproramm (auch z.B. 
> fuer CD/DVD-RW). Daemliche deutsche Lokalisierung von "Disk Utility"...

Stick �ffnen und dann cmd - a und dann den L�sch-Button dr�cken.
Papierkorb leeeren und gut ist. Das Festplatten-Dienstprogramm braucht
man nur zum Formatieren oder Partitionieren.


> 
> Gruss
> Andreas

Gruss,
J�rg


-- 
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Re: Mac Resumee
#483
Author: Christoph Kaufmann
Date: Tue, 19 Apr 2011 11:17
57 lines
3477 bytes
Stefan Werner <009wcqf02@sneakemail.com> wrote:

> beim Mac bekommt man oft nichtmal 
> mehr den Taskmanager in den Vordergrund.

Cmd-Alt-Esc kommt bei mir immer.

> Und entgegen anderslautender 
> Behauptungen st�rzen Mac-Programme durchaus auch mal ab.

Stimmt, sonst w�rde ich obiges auch nicht wissen :-)

> - Die Apples sind allesamt im Betrieb praktisch unh�rbar.

Allesamt im Apple-Sinn: alles, was h�chstens 2-3 Jahre alt ist, dann ist
es ja h�chste Zeit, es wegzuschmeissen und sich neu auszustatten.

Aber toll ist's ja wirklich. Der Mini t�nt nicht, er vibriert nur
leicht, und das merkt man nicht, wenn er nicht auf dem eigenen Tisch
liegt.

> - TimeMachine finde ich die genialste Backup-L�sung die ich je gesehen
> habe.

Nie gebraucht, weil ich nicht permanent eine externe Platte angeh�ngt
haben will. Ich brauch h�ndisch das freundliche iBackup, scheint aus der
Schweiz zu stammen, gibt's jedenfalls bei grapefruit.ch.

> - Der gr�ne Knopf an den Apple-Fenstern ist eher d�mlich. Man w�rde 
> meinen, er tut etwa dasselbe, wie der Maximize-Button an den Windows-
> oder Linux-Fenstern, nicht? Von wegen. Er tut was er will.

Das machen doch alle Kn�pfe, die man nicht selber einstellen kann? Bei
Filemaker und MacSoup wechseln sie bei mir allerdings sinnvollerweise
zwischen maximieren und "alles zeigen".

> Manchmal auch maximieren.

OK, bei Macsoup nicht wirklich, bloss in der L�nge. Aber MacSoup ist ja
auch f�rs Nutznetz, da wollen wir auch keine richtig breiten Zeilen :-)

> - Immer wieder eine nette Vorf�hrung f�r Leute ohne Apple-Kenntnisse:
> Wenn man beim Mac einen USB-Stick auswerfen will, muss man ihn...
> ... genau: Ganz intuitiv in den Papierkorb werfen :-)

Abgesehen von der Frage, ob irgendwas in der Welt ausser der Mutterbrust
intuitiv ist: ich probiere bei EDV mit M�usen jeweils die rechte
Maustaste, das MacOS bietet dann "Auswerfen" an. Nur dass seine Maus von
Haus aus keine rechte Taste hat und der echte Macianer Ctrl dr�cken muss
(ich habe meine Zweitastenmaus von fr�her behalten).

Der Papierkorb h�rt �brigens auf, ein Papierkorb zu sein, wenn das Teil,
das man gepackt hat, ausgeworfen statt gel�scht w�rde. Und L�schen tut
der effiziente Mensch sowieso mit Cmd-Backspace.

-- 
http://clk.ch
Re: Mac Resumee
#484
Author: Stefan Werner
Date: Tue, 19 Apr 2011 14:36
63 lines
3703 bytes
Am 18.04.11 15:18, schrieb Ueli Lezzi:

> Du scheinst dich nicht ganz entscheiden zu können, ob du die Geräte mit
> dem angebissenen Obstsymbol nun gut oder schlecht finden willst.
> Vielleicht bist du auch ein Mann, dem es schwerfällt, sich
> einzugestehen, dass er eine Fehlinvestition getätigt hat. Könnte ja
> sein. ;)

Naja, ich bim zum Schluss gekommen, dass sie ihre Vor- und Nachteile 
haben ;-)
Das MacBook und das iPad2 gebe ich sicher nicht mehr her. Den mini gibt 
meine Frau nicht mehr her. Beim iMac im Büro bin ich mir nicht so 
sicher... Der stresst mich mit seinem Spiegel-Display und den seltsamen 
Hängern.


>> - Die Bildschirme sind generell eine Zumutung. Wenn ich einen
>> Rasierspiegel brauche, kaufe ich einen Rasierspiegel, nicht einen
>> Computer. Wieso schafft es Apple nicht, Bildschirme zu bauen, die nicht
>> spiegeln?
>
> Wie war das mit der total guten Verarbeitung, von dir "tadellos" genannt?

Das widerspricht einander nicht. Das spiegelnde Display ist mitsamt dem 
Computer drumrum tadellos verarbeitet. Bloss spiegelt es halt leider...

>> - Die Akkulaufzeiten der mobilen Geräte (iPad2 und MacBook pro) sind
>> sensationell. Bei beiden kann man rund 10 Stunden lang arbeiten, wenn
>> man nichts allzu Anspruchsvolles macht. Beim MacBook pro ist der Akku
>> auch nach inzwischen üebr 100 Ladezyklen nicht wesentlich schlechter
>> geworden. Das iPad2 ist zu neu um etwas dazu zu sagen ;-)
>
> Die Laufzeit der Äpfel kommt tatsächlich auch in der c't regelmässig gut
> weg.

Das ist für ein Notebook ein ziemlich schlagendes Argument. Ich mache 
öfters längere Bahnreisen, da kann ich jetzt 2. Klasse nehmen, weil ich 
nicht mehr auf Steckdosen angewiesen bin. So hole ich den Preis des 
MacBook schnell wieder rein :-)

>> Auch nachdem mir schon ein paarmal hier(tm) mit iTunes geholfen wurde,
>> scheitere ich bei diesem Mistding noch immer an den einfachsten Dingen.
>> Es ist einfach jedesmal garantiert anders, als die Intuition sagen würde.
>
> Du bist bloss durch Blödsinn aus anderen Welten verdorben!

Ich dachte auch, dass dieses Argument kommen müsste :-)

>> - A propos DVD: Der AppStore ist eine coole Sache und macht DVD's
>> überflüssig :-)
>
> Da spricht ein Konsument, der konsumieren will. Eine geniale Sache, ein
> solcher Konsument! Der macht sein Flüssiges auch flüssig.

Naja, z.B. Aperture kostet im AppStore deutlich weniger als auf DVD. Die 
EInsparung der Vertriebskosten werden dem Kunden also weitergegeben.
>
> Schön, dass dir zum Schluss noch etwas speziell Positives eingefallen
> ist! ;)

Es gibt einiges Positives, aber halt auch Negatives.

-stef
Re: Mac Resumee
#485
Author: Ueli Lezzi
Date: Tue, 19 Apr 2011 15:26
46 lines
2847 bytes
Stefan Werner schrieb [19.04.11 16:36]:
> Am 18.04.11 15:18, schrieb Ueli Lezzi:
>
>> Du scheinst dich nicht ganz entscheiden zu können, ob du die Geräte mit
>> dem angebissenen Obstsymbol nun gut oder schlecht finden willst.
>> Vielleicht bist du auch ein Mann, dem es schwerfällt, sich
>> einzugestehen, dass er eine Fehlinvestition getätigt hat. Könnte ja
>> sein. ;)
>
> Naja, ich bim zum Schluss gekommen, dass sie ihre Vor- und Nachteile
> haben ;-)
> Das MacBook und das iPad2 gebe ich sicher nicht mehr her. Den mini gibt
> meine Frau nicht mehr her.

Also: Jeder und jede hockt auf seiner und ihrer Trophäe!


>>> - Die Bildschirme sind generell eine Zumutung. Wenn ich einen
>>> Rasierspiegel brauche, kaufe ich einen Rasierspiegel, nicht einen
>>> Computer. Wieso schafft es Apple nicht, Bildschirme zu bauen, die nicht
>>> spiegeln?
>>
>> Wie war das mit der total guten Verarbeitung, von dir "tadellos" genannt?
>
> Das widerspricht einander nicht. Das spiegelnde Display ist mitsamt dem
> Computer drumrum tadellos verarbeitet. Bloss spiegelt es halt leider...

Ach so: Es ist ein tadellos verarbeiteter Rasierspiegel!


>>> Auch nachdem mir schon ein paarmal hier(tm) mit iTunes geholfen wurde,
>>> scheitere ich bei diesem Mistding noch immer an den einfachsten Dingen.
>>> Es ist einfach jedesmal garantiert anders, als die Intuition sagen
>>> würde.
>>
>> Du bist bloss durch Blödsinn aus anderen Welten verdorben!
>
> Ich dachte auch, dass dieses Argument kommen müsste :-)

Danke für deinen Humor.


- Ueli
-- 
NOTIZ: '_STOP_', '_TAFEL_' und '.invalid' beachten und allenfalls 
entfernen...
Re: Mac Resumee
#486
Author: Markus Ammann
Date: Tue, 19 Apr 2011 16:17
31 lines
2701 bytes
Stefan Werner wrote:

> - Der Systemstart ist generell flott, schneller als bei den nominell 
> schnelleren Windows- und Linux-Maschinen. Das Betriebssystem f�hlt sich 
> eher fl�ssiger an, als bei den anderen OS. Allerdings wenn es mal h�ngt, 
> dann h�ngt es. Unter Windows kann man ein h�ngendes Programm praktisch 
> immer mit dem Taskmanager abschiessen, beim Mac bekommt man oft nichtmal 
> mehr den Taskmanager in den Vordergrund. Und entgegen anderslautender 
> Behauptungen st�rzen Mac-Programme durchaus auch mal ab.
> Mein iMac friert sogar ab und zu (so ein bis zweimal pro Woche) v�llig 
> ein und l�sst sich dann nur mit dem Netzschalter retten.

H�ngendes Programm habe ich nahezu nie. Ansonsten kann man es via
<http://www.howalgonium.ch/screenshots/programmabschiessen.jpg>
abschiessen ;-).

Eher h�ufiger ist ein h�ngendes OS (nennt sich Kernel Panic).
So etwa alle drei Monate oder seltener.

Angenehm ist es unter anderem, wenn nach Aufstarten Desktop da ist,
kann man sofort loslegen. Anders unter Windows, wenn Desktop da ist,
muss man sich noch etwas gedulden, bis das Betriebssystem all die
Systemerweiterungen geladen hat.

Gruss Markus

-- 
Dieser Beitrag entstand durch hirnloses Herumtippen auf der Tastatur.
Jeglicher Sinn und Zusammenhang darin waere rein zufaellig und nicht
beabsichtigt.
DVD-Sammlung: http://www.howalgonium.ch/dvdsammlung.html
Re: Mac Resumee
#487
Author: Felix Rauch
Date: Wed, 20 Apr 2011 03:09
68 lines
4280 bytes
Stefan Werner <009wcqf02@sneakemail.com> wrote:
> Wie der geneigte Leser weiss, bin ich seit ungef?hr einem halben Jahr 
> verst?rkt auf dem Apple-Trip.

Aehnlich hier ;-)

[...]
> - Die Bildschirme sind generell eine Zumutung. Wenn ich einen 
> Rasierspiegel brauche, kaufe ich einen Rasierspiegel, nicht einen 
> Computer. Wieso schafft es Apple nicht, Bildschirme zu bauen, die nicht 
> spiegeln?

Nicht generell. Mein Arbeits-MacBook Pro hat ein tadellos entspiegeltes
Display. Die Variante fuer zu Hause hat das Spiegel-Display. Da wir das
Heim-Teil sowieso meistens am Abend brauchen wenn's dunkel ist, stoert
das aber weniger ;-)

> - Der Systemstart ist generell flott, schneller als bei den nominell 
> schnelleren Windows- und Linux-Maschinen.

Und das Herunterfahren erst: Weniger als 2 Sekunden. Wow. Da kann man
sogar ein Herunterfahren machen, wenn man eigentlich schon aus dem
Zug springen sollte ;-)  Und auch einschlafen und aufwachen funktioniert
auch bestens, sogar mit Wifi.

> Und entgegen anderslautender 
> Behauptungen st?rzen Mac-Programme durchaus auch mal ab.
> Mein iMac friert sogar ab und zu (so ein bis zweimal pro Woche) v?llig 
> ein und l?sst sich dann nur mit dem Netzschalter retten.

Damit hatte ich bisher kaum Probleme. Allerdings verwende ich auch nicht
sehr viele verschiedene Programme (Chrome, Terminal, Picasa, und iTunes
vor allem).

> - Die Apples sind allesamt im Betrieb praktisch unh?rbar. Da k?nnten 
> sich die Windows- und Linux-Computer eine dicke Scheibe abschneiden. 
> (Ok, das OS kann nur am Rande was f?r die Gert?uschentwicklung, aber das 
> spricht halt doch f?r die integrierte Hard- und Softwarel?sung, die 
> Apple anbietet.)

Also mein ChromeOS notebook ist auch unhoerbar ;-)

> - Noch was speziell Positives zum Schluss: Die Windows- und 
> Linux-Treiberh?lle scheint es nicht zu geben. Egal welchen Drucker, Fax 
> oder Scanner man anschliesst, der Mac kennt ihn schon und bindet ihn 
> ohne Umst?nde ein.
> Das gilt vermutlich nicht f?r ganz exotische Ger?te, aber bei meinen 
> habe ich auch schon lange nach Linux-Treibern gesucht und das Schlimmste 
> bef?rchtet, als ich auf Mac umstellte. Aber: Null Problemo.

Genau gleich hier. Ich musste mal was zu Hause drucken als der Mac neu
war und ich dachte schon, der Rest des Tages ginge fuer Treiber-Suche,
-Installation und -Konfiguration drauf, aber denkste: Einfach anstecken
und drucken. Wow. Etwas anders als auf Windows, wo ich das vor ein paar
Monaten mal machen musste und erstmal einen 600 MB Treiber runterladen
durfte.

Was mir im Vergleich zum Linux fehlt: Die ganze Standard-Software, die
ich einfach mal schnell installieren kann. Beispiel: Ich brauche mal GPG.
Auf Linux schnell synpatic starten, GPG auswahlen, installieren, fertig.
Aufm Mac muss ich mir das erstmal irgendwo suchen gehen.

- Felix

-- 
              Felix Rauch, http://www.trash.net/~xilef/
This article contains my personal view only! Use of my addresses for marketing
    purposes is hereby strictly prohibited according to applicable laws.
Re: Mac Resumee
#488
Author: Stefan Werner
Date: Wed, 20 Apr 2011 08:18
45 lines
2932 bytes
Am 20.04.11 05:09, schrieb Felix Rauch:
> Stefan Werner<009wcqf02@sneakemail.com>  wrote:

>> - Die Bildschirme sind generell eine Zumutung. Wenn ich einen
>> Rasierspiegel brauche, kaufe ich einen Rasierspiegel, nicht einen
>> Computer. Wieso schafft es Apple nicht, Bildschirme zu bauen, die nicht
>> spiegeln?
>
> Nicht generell. Mein Arbeits-MacBook Pro hat ein tadellos entspiegeltes
> Display. Die Variante fuer zu Hause hat das Spiegel-Display. Da wir das
> Heim-Teil sowieso meistens am Abend brauchen wenn's dunkel ist, stoert
> das aber weniger ;-)

Ja, aber das MacBook pro 15'' ist mir zu gross zum Mitnehmen...
Und den iMac gibts glaub ich nicht entspiegelt, oder?

>> - Der Systemstart ist generell flott, schneller als bei den nominell
>> schnelleren Windows- und Linux-Maschinen.
>
> Und das Herunterfahren erst: Weniger als 2 Sekunden. Wow. Da kann man
> sogar ein Herunterfahren machen, wenn man eigentlich schon aus dem
> Zug springen sollte ;-)  Und auch einschlafen und aufwachen funktioniert
> auch bestens, sogar mit Wifi.

Ja, genau. Das MacBook fahre ich eigentlich nie runter. Ich klapp es nur 
zu und stecke es in die Tasche. Wenn ich das bei meinem fr�heren 
Notebook (HP/Win 7) so gemacht hab, war der Akku am n�chsten Tag leer, 
ausser wenn ich es auf "hibernate" konfiguriert habe, aber dann ging 
daf�r das Aufwachen "ewig". Das MacBook kann aber tagelang schlummern 
und ist dann trotzdem beim Aufklappen sofort wieder da.

> Also mein ChromeOS notebook ist auch unhoerbar ;-)

Aber nur wenn es nicht l�uft, oder? SCNR

> Was mir im Vergleich zum Linux fehlt: Die ganze Standard-Software, die
> ich einfach mal schnell installieren kann. Beispiel: Ich brauche mal GPG.
> Auf Linux schnell synpatic starten, GPG auswahlen, installieren, fertig.
> Aufm Mac muss ich mir das erstmal irgendwo suchen gehen.

Oder bei Obi, �h, macports schauen.
z.B. http://www.macports.org/ports.php?by=category&substr=security


-stef
Re: Mac Resumee
#489
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Wed, 20 Apr 2011 08:24
46 lines
2990 bytes
Hallo Stefan

On 18.04.2011 13:31, Stefan Werner wrote:
> Wie der geneigte Leser weiss, bin ich seit ungef�hr einem halben Jahr
> verst�rkt auf dem Apple-Trip. Seit einigen Jahren hatten wir zwar einen
> nicht besonders anspruchsvoll genutzten Mac Mini als Familien-PC, aber
> inzwischen besitze ich privat und beruflich 4 Ger�te dieser Firma (nebst
> 5 Windows und 3 Linux Computern). Zeit f�r ein Resumee:
> [...]

Vielen Dank f�r den ausf�hrlichen Bericht!

Als nicht Apple-Benutzer kann ich da nichts Sachliches
beitragen. Meine Gr�nde sind marktpolitischer Natur,
welche den meisten dieser Newsgruppe bekannt sein d�rfte.
Apple wird ihre Anh�nger noch mehr in die "proprit�re"
Falle einsperren als Microsoft es je getr�umt hat.
Apple fehlt nur die kritische Zahl.


Als Linuxer nur ein Kommentar zu den Treibern:
>
> - Noch was speziell Positives zum Schluss: Die Windows- und
> Linux-Treiberh�lle scheint es nicht zu geben.

Da die Hardware und Software vom gleichen Hersteller stammen,
auch kein Wunder, oder.

> Egal welchen Drucker, Fax
> oder Scanner man anschliesst, der Mac kennt ihn schon und bindet ihn
> ohne Umst�nde ein.
> Das gilt vermutlich nicht f�r ganz exotische Ger�te, aber bei meinen
> habe ich auch schon lange nach Linux-Treibern gesucht und das Schlimmste
> bef�rchtet, als ich auf Mac umstellte. Aber: Null Problemo.

Bei externen Ger�ten ist es nat�rlich anderes. F�r Windows wollen/
m�ssen alle Hersteller Treiber liefern. Dass es trotzdem "H�llen"
gibt, daf�r sind M$ schuld. (Inkomptibilit�ten zwischen verschiedenen
Versionen und Service Packs, Sicherheitsmechanismen f�r Unm�ndige, ...)

Druckertreiber unter Linux haben sich massiv verbessert, sp�testens
seit hp komplette Treibersysteme mitentwickeln.


Gruss
Visvanath
Re: Mac Resumee
#490
Author: Stefan Werner
Date: Wed, 20 Apr 2011 09:55
34 lines
2525 bytes
Am 20.04.11 10:24, schrieb Visvanath Ratnaweera:
> Hallo Stefan
>
> On 18.04.2011 13:31, Stefan Werner wrote:
>> Wie der geneigte Leser weiss, bin ich seit ungef�hr einem halben Jahr
>> verst�rkt auf dem Apple-Trip. Seit einigen Jahren hatten wir zwar einen
>> nicht besonders anspruchsvoll genutzten Mac Mini als Familien-PC, aber
>> inzwischen besitze ich privat und beruflich 4 Ger�te dieser Firma (nebst
>> 5 Windows und 3 Linux Computern). Zeit f�r ein Resumee:
>> [...]
>
> Vielen Dank f�r den ausf�hrlichen Bericht!
>
> Als nicht Apple-Benutzer kann ich da nichts Sachliches
> beitragen. Meine Gr�nde sind marktpolitischer Natur,
> welche den meisten dieser Newsgruppe bekannt sein d�rfte.
> Apple wird ihre Anh�nger noch mehr in die "proprit�re"
> Falle einsperren als Microsoft es je getr�umt hat.
> Apple fehlt nur die kritische Zahl.

Naja, MacOS ist relativ offen. Bloss muss man ein wenig unter die Haube 
schauen (wollen). Aber das Terminal des Mach-Kernels ist immer nur einen 
Klick weg. Und Fremdsofware oder selbstgemachte Software kann man auf 
dem Mac genausoleicht laufen lassen, wie auf Linux.

Hingegen sind die iOS-Ger�te von Apple tats�chlich Betonburgen. F�rs 
Handy bevorzuge ich daher Android. Das iPad2 hat mich aber so 
fasziniert, dass ich als Technophiler es einfach haben /musste/. Ich war 
dem hilflos ausgeliefert ;-)
Hier nervt mich die Abh�ngigkeit vom AppStore und iTunes aber 
tats�chlich. Das erste konkurrenzf�hige Android-Pad wird m.E. eine echte 
Bedrohung.

-stef
Re: Mac Resumee
#491
Author: Stefan Werner
Date: Wed, 20 Apr 2011 10:31
54 lines
3255 bytes
Am 19.04.11 13:17, schrieb Christoph Kaufmann:
> Stefan Werner<009wcqf02@sneakemail.com>  wrote:
>
>> beim Mac bekommt man oft nichtmal
>> mehr den Taskmanager in den Vordergrund.
>
> Cmd-Alt-Esc kommt bei mir immer.

Bei mir nicht...
Immer dann wenn das Vordergrundprogramm h�ngt, funktioniert es bei mir 
nicht. Und wenn das Vordergrundprogramm im Vollbildmodus l�uft, schaffe 
ich es auch nicht, ein anderes in den Vordergrund zu bringen.

>> - Die Apples sind allesamt im Betrieb praktisch unh�rbar.
>
> Allesamt im Apple-Sinn: alles, was h�chstens 2-3 Jahre alt ist, dann ist
> es ja h�chste Zeit, es wegzuschmeissen und sich neu auszustatten.

Waren sie fr�her denn lauter? Kann ich nicht beurteilen, mein erster Mac 
war der Mini von etwa 2008. Und der ist schon ziemlich lautlos.

>> - Immer wieder eine nette Vorf�hrung f�r Leute ohne Apple-Kenntnisse:
>> Wenn man beim Mac einen USB-Stick auswerfen will, muss man ihn...
>> ... genau: Ganz intuitiv in den Papierkorb werfen :-)
>
> Abgesehen von der Frage, ob irgendwas in der Welt ausser der Mutterbrust
> intuitiv ist: ich probiere bei EDV mit M�usen jeweils die rechte
> Maustaste, das MacOS bietet dann "Auswerfen" an. Nur dass seine Maus von
> Haus aus keine rechte Taste hat und der echte Macianer Ctrl dr�cken muss
> (ich habe meine Zweitastenmaus von fr�her behalten).

Als iPad-Afficionado habe ich nat�rlich keine Maus, sondern das Magic 
Trackpad. Und tats�chlich kann man mit zwei-Finger-Tip "auswerfen". Aber 
die Sache mit dem Papierkorb kommt einfach cooler r�ber ;-)

>
> Der Papierkorb h�rt �brigens auf, ein Papierkorb zu sein, wenn das Teil,
> das man gepackt hat, ausgeworfen statt gel�scht w�rde. Und L�schen tut
> der effiziente Mensch sowieso mit Cmd-Backspace.

Ja, die Shortcuts sind auch so ein Thema. Allein die Zahl der 
Tastenkombinationen, die man beim Systemstart dr�cken kann, um dies oder 
jenes zu erreichen, sind f�r einen �lteren Menschen wie mich kaum zu 
memorieren:

http://support.apple.com/kb/ht1533

Da ist doch das F1 oder del um bei Wintel-Maschinen ins BIOS zu kommen, 
viel einfacher zu merken....

Ganz zu schweigen von den im Betrieb n�tigen Shortcuts, wenn man 
irgendwas per Tastatur erledigen will.

-stef
Re: Mac Resumee
#492
Author: Felix Rauch
Date: Thu, 21 Apr 2011 02:43
22 lines
2047 bytes
Stefan Werner <009wcqf02@sneakemail.com> wrote:
[...]
> Ja, die Shortcuts sind auch so ein Thema. Allein die Zahl der 
> Tastenkombinationen, die man beim Systemstart druecken kann, um dies oder 
> jenes zu erreichen, sind fuer einen aelteren Menschen wie mich kaum zu 
> memorieren:

> http://support.apple.com/kb/ht1533

Das haette mich interessiert, aber:

"Due to a scheduled upgrade of Apple's support systems, some features
 of the website are currently unavailable. We apologize for any inconvenience"

Es erstaunt mich etwas, dass Apple noch planmaessige Ausfaelle macht...

- Felix

-- 
              Felix Rauch, http://www.trash.net/~xilef/
This article contains my personal view only! Use of my addresses for marketing
    purposes is hereby strictly prohibited according to applicable laws.
Re: Mac Resumee
#493
Author: Willy Lusti
Date: Thu, 21 Apr 2011 02:53
22 lines
2026 bytes
Felix Rauch schrieb:
> Stefan Werner<009wcqf02@sneakemail.com>  wrote:
> [...]
>> Ja, die Shortcuts sind auch so ein Thema. Allein die Zahl der
>> Tastenkombinationen, die man beim Systemstart druecken kann, um dies oder
>> jenes zu erreichen, sind fuer einen aelteren Menschen wie mich kaum zu
>> memorieren:
>
>> http://support.apple.com/kb/ht1533
>
> Das haette mich interessiert, aber:
>
> "Due to a scheduled upgrade of Apple's support systems, some features
>   of the website are currently unavailable. We apologize for any inconvenience"
>
> Es erstaunt mich etwas, dass Apple noch planmaessige Ausfaelle macht...
>
> - Felix
>

Apple's Ahnung von Netzwerken beschr�nkt sich imho immer noch nur
auf Geld machen �bers iNet. ;-)
Re: Mac Resumee
#494
Author: Felix Rauch
Date: Thu, 21 Apr 2011 02:54
46 lines
2971 bytes
Stefan Werner <009wcqf02@sneakemail.com> wrote:
> Am 20.04.11 05:09, schrieb Felix Rauch:
> > Stefan Werner<009wcqf02@sneakemail.com>  wrote:

> >> - Die Bildschirme sind generell eine Zumutung. Wenn ich einen
> >> Rasierspiegel brauche, kaufe ich einen Rasierspiegel, nicht einen
> >> Computer. Wieso schafft es Apple nicht, Bildschirme zu bauen, die nicht
> >> spiegeln?
> >
> > Nicht generell. Mein Arbeits-MacBook Pro hat ein tadellos entspiegeltes
> > Display. Die Variante fuer zu Hause hat das Spiegel-Display. Da wir das
> > Heim-Teil sowieso meistens am Abend brauchen wenn's dunkel ist, stoert
> > das aber weniger ;-)

> Ja, aber das MacBook pro 15'' ist mir zu gross zum Mitnehmen...

Geschmackssache. Ich habe gerne einen rechten Bildschirm, wenn ich damit
richtig arbeiten soll.

> Und den iMac gibts glaub ich nicht entspiegelt, oder?

Sorry, keine Ahnung.

> > Also mein ChromeOS notebook ist auch unhoerbar ;-)

> Aber nur wenn es nicht l?uft, oder? SCNR

Nein, natuerlich im Betrieb.

> > Was mir im Vergleich zum Linux fehlt: Die ganze Standard-Software, die
> > ich einfach mal schnell installieren kann. Beispiel: Ich brauche mal GPG.
> > Auf Linux schnell synpatic starten, GPG auswahlen, installieren, fertig.
> > Aufm Mac muss ich mir das erstmal irgendwo suchen gehen.

> Oder bei Obi, ?h, macports schauen.
> z.B. http://www.macports.org/ports.php?by=category&substr=security

Danke, kannte ich nicht. Ich habe nun ein Installationspaket bei SourceForge
runtergeladen.

- Felix

-- 
              Felix Rauch, http://www.trash.net/~xilef/
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Re: Mac Resumee
#495
Author: Andreas Rutishauser
Date: Thu, 21 Apr 2011 04:43
38 lines
2206 bytes
Salut stef

In article <917r04F9hfU1@mid.individual.net>,
 Stefan Werner <009wcqf02@sneakemail.com> wrote:

> Am 19.04.11 13:17, schrieb Christoph Kaufmann:
> > Stefan Werner<009wcqf02@sneakemail.com>  wrote:
> >
> >> beim Mac bekommt man oft nichtmal
> >> mehr den Taskmanager in den Vordergrund.
> >
> > Cmd-Alt-Esc kommt bei mir immer.
> 
> Bei mir nicht...
> Immer dann wenn das Vordergrundprogramm h�ngt, funktioniert es bei mir 
> nicht. Und wenn das Vordergrundprogramm im Vollbildmodus l�uft, schaffe 
> ich es auch nicht, ein anderes in den Vordergrund zu bringen.

Befehl (cmd) + Tab koennte hier helfen, ev. kombiniert mit meinem 
frueheren Tipp, die Aktivitaets-Anzeige mitlaufen zu lassen.
> 
> >> - Die Apples sind allesamt im Betrieb praktisch unh�rbar.
> >
> > Allesamt im Apple-Sinn: alles, was h�chstens 2-3 Jahre alt ist, dann ist
> > es ja h�chste Zeit, es wegzuschmeissen und sich neu auszustatten.
> 
> Waren sie fr�her denn lauter? 

Ja, diejenigen, die mit Luefter arbeiten, definitiv.

Gruss
Andreas

-- 
MacAndreas Rutishauser, <http://www.MacAndreas.ch> 
EDV-Dienstleistungen, Hard- und Software, Internet und Netzwerk
Beratung, Unterstuetzung und Schulung
<mailto:andreas@MacAndreas.ch>, Fon: 044 / 721 36 47
Re: Mac Resumee
#496
Author: Andreas Rutishauser
Date: Thu, 21 Apr 2011 04:49
38 lines
2306 bytes
Salut stef

In article <917j6qFg36U1@mid.individual.net>,
 Stefan Werner <009wcqf02@sneakemail.com> wrote:

> Am 20.04.11 05:09, schrieb Felix Rauch:
> > Stefan Werner<009wcqf02@sneakemail.com>  wrote:
> 
> >> - Die Bildschirme sind generell eine Zumutung. Wenn ich einen
> >> Rasierspiegel brauche, kaufe ich einen Rasierspiegel, nicht einen
> >> Computer. Wieso schafft es Apple nicht, Bildschirme zu bauen, die nicht
> >> spiegeln?
> >
> > Nicht generell. Mein Arbeits-MacBook Pro hat ein tadellos entspiegeltes
> > Display. Die Variante fuer zu Hause hat das Spiegel-Display. Da wir das
> > Heim-Teil sowieso meistens am Abend brauchen wenn's dunkel ist, stoert
> > das aber weniger ;-)
> 
> Ja, aber das MacBook pro 15'' ist mir zu gross zum Mitnehmen...
> Und den iMac gibts glaub ich nicht entspiegelt, oder?

in meiner Erfahrung gewoehnt sich der Benutzer schnell an die 
Glasscheibe und schaut durch sie hindurch auf den Monitor. Die 
Speigelungen werden nicht mehr wahrgenommen, ausser bei sehr 
unguenstigen Lichtverhaeltnissen.

Und natuerlich spielt der Markt und bietet "antoglare" Folien zur 
Selbstmontage an;
<http://www.photodon.com/c/Apple.html>

Gruss
Andreas

-- 
MacAndreas Rutishauser, <http://www.MacAndreas.ch> 
EDV-Dienstleistungen, Hard- und Software, Internet und Netzwerk
Beratung, Unterstuetzung und Schulung
<mailto:andreas@MacAndreas.ch>, Fon: 044 / 721 36 47
Re: Mac Resumee
#497
Author: Ueli Lezzi
Date: Thu, 21 Apr 2011 07:32
20 lines
2009 bytes
Andreas Rutishauser schrieb [21.04.11 06:49]:
> In article<917j6qFg36U1@mid.individual.net>,
>   Stefan Werner<009wcqf02@sneakemail.com>  wrote:

>> Ja, aber das MacBook pro 15'' ist mir zu gross zum Mitnehmen...
>> Und den iMac gibts glaub ich nicht entspiegelt, oder?
>
> in meiner Erfahrung gewoehnt sich der Benutzer schnell an die
> Glasscheibe und schaut durch sie hindurch auf den Monitor. Die
> Speigelungen werden nicht mehr wahrgenommen, ausser bei sehr
> unguenstigen Lichtverhaeltnissen.

Das ist das sensationellste Argument gegen die Problematik störender 
Lichtreflexe, das ich je gehört habe!
Du solltest in der Werbebranche arbeiten. Oder tust du das etwa schon?

- Ueli
-- 
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entfernen...
Re: Mac Resumee
#498
Author: Stefan Werner
Date: Thu, 21 Apr 2011 09:25
34 lines
2586 bytes
Am 21.04.11 06:49, schrieb Andreas Rutishauser:

> in meiner Erfahrung gewoehnt sich der Benutzer schnell an die
> Glasscheibe und schaut durch sie hindurch auf den Monitor. Die
> Speigelungen werden nicht mehr wahrgenommen, ausser bei sehr
> unguenstigen Lichtverhaeltnissen.

Hab ich auch schon geh�rt. Aber ich muss immer noch den Storen 
runterlassen und den iMac so stellen, dass ich schr�g drauf schaue, weil 
ich sonst nach kurzer Zeit schmerzende Augen bekomme. (Benutze den iMac 
jetzt seit 6 Monaten)

> Und natuerlich spielt der Markt und bietet "antoglare" Folien zur
> Selbstmontage an;
> <http://www.photodon.com/c/Apple.html>

Ja klar, 70 Dollar zus�tzlich bezahlen und es dann wom�glich nicht plan 
und blasenfrei draufkriegen, weil man kein Talent f�r derartige Arbeiten 
hat... c't hat diese Folien mal getestet und war not amused. Vor allem, 
weil die Scheibe immer noch drauf ist. Am besten war das Bild, wenn man 
die Glasscheibe ganz entfernte und die Anti-Glare-Folie direkt auf den 
Bildschirm klebte. Aber dann war nat�rlich der Rand ziemlich h�sslich, 
und man musste Sperrholzbasteleien oder so machen, damit er wieder 
ansehnlich wird.

http://www.heise.de/artikel-archiv/ct/2010/25/168_kiosk

Besser w�re es, Apple w�rde sich diesbez�glich mal bei Dell oder HP 
inspirieren lassen, wie man sowas herstellerseitig l�st....

Obwohl mir der iMac sonst gut gef�llt sind das Einfrieren und das 
Spiegeln zwei starke Gr�nde gegen weitere iMacs...

-stef
Re: Mac Resumee
#499
Author: Willy Lusti
Date: Thu, 21 Apr 2011 11:38
46 lines
3354 bytes
Stefan Werner schrieb:
> Am 21.04.11 06:49, schrieb Andreas Rutishauser:
>
>> in meiner Erfahrung gewoehnt sich der Benutzer schnell an die
>> Glasscheibe und schaut durch sie hindurch auf den Monitor. Die
>> Speigelungen werden nicht mehr wahrgenommen, ausser bei sehr
>> unguenstigen Lichtverhaeltnissen.
>
> Hab ich auch schon geh�rt. Aber ich muss immer noch den Storen
> runterlassen und den iMac so stellen, dass ich schr�g drauf schaue, weil
> ich sonst nach kurzer Zeit schmerzende Augen bekomme. (Benutze den iMac
> jetzt seit 6 Monaten)
>
>> Und natuerlich spielt der Markt und bietet "antoglare" Folien zur
>> Selbstmontage an;
>> <http://www.photodon.com/c/Apple.html>
>
> Ja klar, 70 Dollar zus�tzlich bezahlen und es dann wom�glich nicht plan
> und blasenfrei draufkriegen, weil man kein Talent f�r derartige Arbeiten
> hat... c't hat diese Folien mal getestet und war not amused. Vor allem,
> weil die Scheibe immer noch drauf ist. Am besten war das Bild, wenn man
> die Glasscheibe ganz entfernte und die Anti-Glare-Folie direkt auf den
> Bildschirm klebte. Aber dann war nat�rlich der Rand ziemlich h�sslich,
> und man musste Sperrholzbasteleien oder so machen, damit er wieder
> ansehnlich wird.
>
> http://www.heise.de/artikel-archiv/ct/2010/25/168_kiosk
>
> Besser w�re es, Apple w�rde sich diesbez�glich mal bei Dell oder HP
> inspirieren lassen, wie man sowas herstellerseitig l�st....

<imho berechtigt Sarcasm>
Das kommt! wenn sich Jobs reinkarinieren l�sst mit einem vorhergehenden
Total Reset und vorhergehender Installation von 'No-Bad-Asshole' v14.8
sowie 'Echt Gescheites, Ausgereiftes liefern, vor Abkassieren v.15.8'.
</imho berechtigt Sarcasm>

>
> Obwohl mir der iMac sonst gut gef�llt sind das Einfrieren und das
> Spiegeln zwei starke Gr�nde gegen weitere iMacs...
>
> -stef

  --
w�ren die �pfel echt geniessbar, w�ren sie aufgegessen worden und nicht
nach dem ersten Bissen angewidert liegen gelassen worden.
Re: Mac Resumee
#500
Author: Andreas Rutishauser
Date: Fri, 22 Apr 2011 05:12
52 lines
3091 bytes
Salut stef

In article <91abh7Ftt9U1@mid.individual.net>,
 Stefan Werner <009wcqf02@sneakemail.com> wrote:

> Am 21.04.11 06:49, schrieb Andreas Rutishauser:
> 
> > in meiner Erfahrung gewoehnt sich der Benutzer schnell an die
> > Glasscheibe und schaut durch sie hindurch auf den Monitor. Die
> > Speigelungen werden nicht mehr wahrgenommen, ausser bei sehr
> > unguenstigen Lichtverhaeltnissen.
> 
> Hab ich auch schon geh�rt. Aber ich muss immer noch den Storen 
> runterlassen und den iMac so stellen, dass ich schr�g drauf schaue, weil 
> ich sonst nach kurzer Zeit schmerzende Augen bekomme. (Benutze den iMac 
> jetzt seit 6 Monaten)
> 
> > Und natuerlich spielt der Markt und bietet "antoglare" Folien zur
> > Selbstmontage an;
> > <http://www.photodon.com/c/Apple.html>
> 
> Ja klar, 70 Dollar zus�tzlich bezahlen und es dann wom�glich nicht plan 
> und blasenfrei draufkriegen, weil man kein Talent f�r derartige Arbeiten 
> hat... c't hat diese Folien mal getestet und war not amused. Vor allem, 
> weil die Scheibe immer noch drauf ist. Am besten war das Bild, wenn man 
> die Glasscheibe ganz entfernte und die Anti-Glare-Folie direkt auf den 
> Bildschirm klebte. Aber dann war nat�rlich der Rand ziemlich h�sslich, 
> und man musste Sperrholzbasteleien oder so machen, damit er wieder 
> ansehnlich wird.
> 
> http://www.heise.de/artikel-archiv/ct/2010/25/168_kiosk

bin leider nicht ct Abonnent (das Lesen des Artikels kostet)
> 
> Besser w�re es, Apple w�rde sich diesbez�glich mal bei Dell oder HP 
> inspirieren lassen, wie man sowas herstellerseitig l�st....
> 
> Obwohl mir der iMac sonst gut gef�llt sind das Einfrieren und das 
> Spiegeln zwei starke Gr�nde gegen weitere iMacs...

Das Einfrieren hat sicher seine Ursachen, die sich moeglicherweise durch 
Analyse der Logs feststellen und moeglicherweise beheben laesst. Das 
Dienstprogramm Konsole ist dein Freund...

Gruss
Andreas

-- 
MacAndreas Rutishauser, <http://www.MacAndreas.ch> 
EDV-Dienstleistungen, Hard- und Software, Internet und Netzwerk
Beratung, Unterstuetzung und Schulung
<mailto:andreas@MacAndreas.ch>, Fon: 044 / 721 36 47
Re: Mac Resumee
#501
Author: Andreas Rutishauser
Date: Fri, 22 Apr 2011 05:14
19 lines
1476 bytes
Sali Ueli

In article <6108c$4dafddaa$544bb85a$22832@news.hispeed.ch>,
 Ueli Lezzi <lezzi_STOP_@_TAFEL_soziologie.unizh.ch.invalid> wrote:


> Du solltest in der Werbebranche arbeiten. Oder tust du das etwa schon?

dein Newsreader scheint keine Signaturen anzuzeigen, sondern nur zu 
generieren...

Gruss
Andreas

-- 
MacAndreas Rutishauser, <http://www.MacAndreas.ch> 
EDV-Dienstleistungen, Hard- und Software, Internet und Netzwerk
Beratung, Unterstuetzung und Schulung
<mailto:andreas@MacAndreas.ch>, Fon: 044 / 721 36 47
Die Open Source Debatte (war Mac Resumee)
#287
Author: Nanda Gomez
Date: Mon, 25 Apr 2011 07:32
107 lines
5388 bytes
Hallo Stefan und alle anderen

Da wir vom Thema abkommen, habe ich diese Nebendiskussion
umgetauft.

On 25.04.2011 07:48, Stefan Werner wrote:
> Am 24.04.11 10:31, schrieb Visvanath Ratnaweera:
>> [...]
>> sondern a) dass Mac-Software weder Frei noch Open sind
>> nach http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software
>> http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Source_Software sind
>> b) dass sie Software und Dienste zusammenpacken wie im Fall von
>> iTunes.
>
> Aber ob ein Pogramm frei oder open ist, entscheidet ja nicht der
> Hersteller des Betriebssystems oder der Hardware, sondern der Autor des
> Programms.

In diesem Fall gilt der Punkt a f�r die Software vom Hause
Apple. Ich kenne mich zu wenig in der Apple-Branche aus um
die Beispiele zu erweitern.


> Es steht wie oben ausgef�hrt jedem frei, OpenSource Software
> f�r Mac zu schreiben,

oder eben nicht zu schreiben. ;-(

> und es gibt auch eine Menge davon.

Wie gesagt, ich kenne mich da nicht aus. Ich frage mich nur,
wie sie die Frage der Abh�ngigkeit ihrer OS-Software von
proprit�ter Basissoftware regeln.

> Dass Apple
> selber keine OpenSource Software publiziert ist eine unternehmerische
> Entscheidung, die die meisten kommerziellen Unternehmen teilen.

Ist richtig. Ich weiss nur nicht, warum der Mensch das machen soll,
was die meisten Menschen machen. Kommt das aus der Demokratie?
:-(

Hier beginnt eben die neue Diskussion, die Open Source Debatte.
Ich habe sie viele Male gef�hrt und bin nicht mehr geneigt viel
Zeit in eine _Debatte_ zu investieren. H�re aber gerne Meinungen
von anderen.

> Die Erfahrung hat gezeigt, dass es schwierig ist, ein erfolgreiches
> Gesch�ftsmodell mit OpenSource aufzubauen.

Die Erfahrung von wem? Wir sind wieder bei der Sache mit der
"Demoratie" vorhin. Es muss jeder f�r sich wissen, f�nde ich.

> Das hat selbst IBM
> realisiert, die ja -zig Millionen in freie Software investiert hat.

Na, ja, ich bin kein IBM ...

> So auf Anhieb fallen mir nur zwei Konzerne ein, die mit OpenSource einen
> gewissen Erfolg erzielen: RedHat und Novell/SuSE.

... noch RedHat, noch Novell.

> �berall sonst erwartet der Kunde von OpenSource,
> dass alles gratis ist...

Klar, das gibt's. Ich nenne es, "Wenn billig, dann dreckbillig."

> Und entsprechend sieht es halt auf der Angebotsseite aus.

Immer relativ. In der Gr�ssenordnung der Grosskonzerne gibt
es nat�rlich nicht. Braucht es das? Schon wieder die "Demokratie"
Frage: Suche ich was f�r mich oder f�r die Menschheit?

> Initiaiven wie
> FOSS oder ch/open d�mpeln vor sich hin, am Leben gehalten nur von einer
> handvoll Idealisten wie Dir, die sich das aber auch nur leisten k�nnen,
> weil sie ihren Lebensunterhalt anderweitig verdienen.

Merci! ("Idealist" betrachte ich als ein Kompliment.)

Wenn das f�r mich stimmt, warum nicht?

> Ok ich �berzeichne hier bewusst ein wenig (zum Beispiel unterschlage ich
> einige kleinere Dienstleistungsunternehmen, die auf OpenSource als
> Gesch�ftsgrundlage setzen), aber im Grunde ist es doch schon so, nicht?

Die Fragen sind immer dieselben: Bin ich gross oder klein? Muss
ich das machen, was die Mehrheit macht?

>> Ich m�chte keine Mac-Bashing anfangen, f�r mich pers�nlich sehe
>> ich keinen Grund, warum ich mich Mac Ger�ten und/oder Software
>> besch�ftigen soll.
>
> Klar, es gibt gute Gr�nde f�r und gegen Mac. Ich finde es auch durchaus
> ok das Gesch�ftsgebaren von Apple zu kritisieren. Im Prinzip sagt Apple
> dem Kunden einfach: "Gib uns Dein Geld, sei happy, stell keine Fragen
> und halte auch sonst die Klappe".
> Aber sie sagen das halt auf eine charmante Art :-)

Und das machst du mit? Na ja. Wenn man von der Freiheit spricht,
muss man konsequenterweise die Freiheit dem anderen akzeptieren,
seine Freiheit freiwillig abzugeben.
:-)

Gruss
Visvanath
Re: Mac Resumee
#288
Author: Peter Rohrer
Date: Mon, 25 Apr 2011 08:31
80 lines
5418 bytes
Stefan Werner wrote:

> Am 24.04.11 10:31, schrieb Visvanath Ratnaweera:
>> On 20.04.2011 11:55, Stefan Werner wrote:
> 
>>> Naja, MacOS ist relativ offen. Bloss muss man ein wenig unter die Haube
>>> schauen (wollen). Aber das Terminal des Mach-Kernels ist immer nur einen
>>> Klick weg. Und Fremdsofware oder selbstgemachte Software kann man auf
>>> dem Mac genausoleicht laufen lassen, wie auf Linux.
>>
>> Unter "marktpolitischer Natur" meinte nicht was Technisches wie eine
>> Commandschnittstelle oder die M�glichkeit selber Programme f�r Mac zu
>> schreiben, sondern a) dass Mac-Software weder Frei noch Open sind
>> nach http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software
>> http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Source_Software sind
>> b) dass sie Software und Dienste zusammenpacken wie im Fall von
>> iTunes.
> 
Ich bin kein Fan von Apple (Die Leute sind immer mal wieder �berrascht wenn
ich nach 5 Minuten erfolglosem GUI-klicken im OS X das Terminal starte),
und die Hardwarequalit�t �berzeugt mich auch nicht, aber Apple hat durchaus
Opensource-Komponenten und f�rdert auch die Entwicklung von z.B. CUPS
(vermutlich haben sie das gemacht, nachdem sie bei 10.4 feststellten dass
sie es immer noch nicht anst�ndig hingekriegt haben CUPS ins System
einzubauen).

> Aber ob ein Pogramm frei oder open ist, entscheidet ja nicht der
> Hersteller des Betriebssystems oder der Hardware, sondern der Autor des
> Programms. Es steht wie oben ausgef�hrt jedem frei, OpenSource Software
> f�r Mac zu schreiben, und es gibt auch eine Menge davon. Dass Apple
> selber keine OpenSource Software publiziert ist eine unternehmerische
> Entscheidung, die die meisten kommerziellen Unternehmen teilen.
> 
Die Frage ist mehr, ob man seine OpenSource-Software auf ein
ClosedSource-System aufsetzen will. Praktisch gesehen ist allerdings auch
ein reiner OpenSource Linux-Desktop nicht ganz einfach, Grafikkarten machen
h�ufig nur mit den propriet�ren Treibern vom Hersteller halbwegs Spass.

> Die Erfahrung hat gezeigt, dass es schwierig ist, ein erfolgreiches
> Gesch�ftsmodell mit OpenSource aufzubauen. Das hat selbst IBM
> realisiert, die ja -zig Millionen in freie Software investiert hat. (Zum
> Beispiel hat IBM den Abbau ihres Engangements bei Eclipse etwas
> frustriert so kommentiert, dass es einfach zuviele Trittbrettfahrer und
> zuwenig contributors gibt).
> 
Trotzdem nutzen die meisten Firmen OpenSource, und jene mit einer gewissen
Gr�sse und einem Verst�ndnis f�r OpenSource geben auch etwas zur�ck, indem
Sie direkt oder indirekt Entwickler bezahlen oder ihren Mitarbeitern
erm�glichen einen gewissen Teil ihrer Zeit f�r solche Projekte aufzuwenden,
und sei es nur das Schreiben von Bugreports. Google engagiert sich z.B.
sehr stark in einigen Projekten, und ihr Browser ist auch OpenSource.

> So auf Anhieb fallen mir nur zwei Konzerne ein, die mit OpenSource einen
> gewissen Erfolg erzielen: RedHat und Novell/SuSE. Und die sind beide in
> einem Nischenmarkt t�tig, in der Kunde auf Zuverl�ssigkeit und Services
> angewiesen und darum auch f�r OpenSource etwas zu zahlen bereit ist:
> Unternehmensserver. �berall sonst erwartet der Kunde von OpenSource,
> dass alles gratis ist...
> 
Bei RedHat zahlen die Leute teilweise nur, damit Sie mit dem Finger auf
jemanden zeigen k�nnen wenn etwas schief geht, deren Support ist teilweise
nicht so hilfreich. Man braucht wohl einen guten Humor um das zu ertragen,
wenn einem der Support sagt dass sie ein Problem nicht fixen, dass man es
aber auch nicht selber fixen darf, weil man sonst den Support verliert,
weil durch den Fix nicht mehr alles original RedHat ist.

> Ok ich �berzeichne hier bewusst ein wenig (zum Beispiel unterschlage ich
> einige kleinere Dienstleistungsunternehmen, die auf OpenSource als
> Gesch�ftsgrundlage setzen), aber im Grunde ist es doch schon so, nicht?
> 
Du vergisst z.B. den Webbereich, in dem sich ein ganzes �kosystem an
Agenturen bewegt, die auf verschiedene Opensource-CMSen und Shopl�sungen
aufsetzten und teilweise auch massiv eigene Entwicklungszeit in die
Weiterentwicklung investieren. Im Webbereich ist auch Kommerz-Software
h�ufig in dem Sinne "open source", dass der Code z.B. auf php basiert und
frei einsehbar ist, auch wenn die Lizenz dann nat�rlich ein freies
weitergeben verbietet.

Gruss,
Peter
Re: Mac Resumee
#289
Author: Patrick Kormann
Date: Mon, 25 Apr 2011 08:31
8 lines
1506 bytes
Am 25.04.11 07:48, schrieb Stefan Werner:

> Dass Apple
> selber keine OpenSource Software publiziert ist eine unternehmerische
> Entscheidung, die die meisten kommerziellen Unternehmen teilen.

Naja, immerhin gehen doch sowohl Darwin, wie auch Webkit schon ziemlich 
in die Richtung, oder?
Re: Mac Resumee
#290
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Mon, 25 Apr 2011 10:34
29 lines
1968 bytes
Hi

On 25.04.2011 10:31, Patrick Kormann wrote:
> Am 25.04.11 07:48, schrieb Stefan Werner:
>
>> Dass Apple
>> selber keine OpenSource Software publiziert ist eine unternehmerische
>> Entscheidung, die die meisten kommerziellen Unternehmen teilen.
>
> Naja, immerhin gehen doch sowohl Darwin, wie auch Webkit schon ziemlich
> in die Richtung, oder?

Bei diesem Thema ein Muss:

  "Debunking Mac OS Myths"
  24th Chaos Communication Congress

  Speakers     lucy
  Day          Day 2 (2007-12-28)
  Start time   21:45
  Duration     01:00

http://events.ccc.de/congress/2007/Fahrplan/events/2303.en.html

Eine Stunde Geek-video, meisterhaft pr�sentiert!

Mit dem Torrent habe ich gerade kein Gl�ck. Hat jemand sie?

Visvanath
Re: Mac Resumee
#291
Author: Patrick Kormann
Date: Mon, 25 Apr 2011 10:47
8 lines
1496 bytes
Am 25.04.11 07:50, schrieb Stefan Werner:

> Und offenbar sind die neuen MacBook pro ebenfalls wieder lauter geworden
> :-(. Da hoffe ich, das meines noch eine Weile h�lt. Oder sonst muss das
> n�chste dann halt ein Air sein.

M�sste man mal testen. Ich hab irgendwie das Gef�hl die ersten Ger�te 
wurden zusammengeschustert, mit zu viel W�rmeleitpaste etc.
Re: Mac Resumee
#292
Author: Joerg Lorenz
Date: Mon, 25 Apr 2011 12:25
28 lines
2457 bytes
Am 25.04.11 01:50, schrieb Stefan Werner:
> Und offenbar sind die neuen MacBook pro ebenfalls wieder lauter geworden 
> :-(. Da hoffe ich, das meines noch eine Weile h�lt. Oder sonst muss das 
> n�chste dann halt ein Air sein.

Habe eines - 11" - das g�be ich nicht mehr her. Gekauft habe ich es mir
als Zweitger�t, das ich immer auf mir habe. Das l�ste ein PB G4 ab, das
diese Funktion inne hatte.

Das Ger�t startet in 15 Sekunden auf den Anmeldebildschirm, ist absolut
ger�uschlos und hat eine Beatterie-Standzeit im WLAN-Betrieb von rund 7
Stunden und im HSDPA-Betrieb von ca 5 Stunden. Dabei wiegt das ganze
weniger als ein Kilogramm.

Als einziges Manko sehe ich, und das kann man nicht dem Ger�t anlasten,
dass die Schrift unter gewissen Umst�nden etwas klein ist. Das liegt
daran, dass man mit �ber 50 halt so die ersten kleinen Handicaps
akzeptieren muss.

> 
> -stef
> 

Gruss, J�rg

-- 
http://www.albasani.net/index.html.de
Ein freier und kostenloser Server f�r Usenet/NetNews (NNTP)
Re: Mac Resumee
#293
Author: Joerg Lorenz
Date: Mon, 25 Apr 2011 12:33
28 lines
2530 bytes
Am 25.04.11 01:48, schrieb Stefan Werner:
> Am 24.04.11 10:31, schrieb Visvanath Ratnaweera:
>> Ich m�chte keine Mac-Bashing anfangen, f�r mich pers�nlich sehe
>> ich keinen Grund, warum ich mich Mac Ger�ten und/oder Software
>> besch�ftigen soll.
> 
> Klar, es gibt gute Gr�nde f�r und gegen Mac. Ich finde es auch durchaus 
> ok das Gesch�ftsgebaren von Apple zu kritisieren. Im Prinzip sagt Apple 
> dem Kunden einfach: "Gib uns Dein Geld, sei happy, stell keine Fragen 
> und halte auch sonst die Klappe".
> Aber sie sagen das halt auf eine charmante Art :-)

Das sehe ich bisher eigentlich genau gleich. Aber die arrogante Art von
Apple nervt mich halt schon und zwar zunehmend. Letztlich h�lt mich die
Qualit�t der Hardware und die Stabilit�t des OS bei Apple. Und so geht
es doch den meisten Usern: Funktionieren soll es und zwar immer und
�berall; und eine Bedienung, die einen nicht vor technische R�tsel
stellt (z.Bsp. Treiber-Probleme uvm).

> 
> -stef

J�rg


-- 
http://www.albasani.net/index.html.de
Ein freier und kostenloser Server f�r Usenet/NetNews (NNTP)
Re: Mac Resumee
#294
Author: Patrick Kormann
Date: Mon, 25 Apr 2011 13:14
18 lines
2326 bytes
Am 25.04.11 14:33, schrieb Joerg Lorenz:

> Das sehe ich bisher eigentlich genau gleich. Aber die arrogante Art von
> Apple nervt mich halt schon und zwar zunehmend. Letztlich h�lt mich die
> Qualit�t der Hardware und die Stabilit�t des OS bei Apple. Und so geht
> es doch den meisten Usern: Funktionieren soll es und zwar immer und
> �berall; und eine Bedienung, die einen nicht vor technische R�tsel
> stellt (z.Bsp. Treiber-Probleme uvm).

Mich nervt die Bevormundung auch (ich weiss genau wovon ich rede, 
nachdem ich gestern ca 1 Stunde versucht habe das AppleTV in den DFU 
Mode zu bringen, um es Jailbreaken zu k�nnen). Andererseits ist die 
Bevormundung zu einem guten Teil auch das, was das 'Apple Wohlgef�hl' 
ausmacht. Klar, an manchen Stellen wird es �bertrieben, aber es ist halt 
schwierig den richtigen Mix zu finden. Immerhin hat Steve wohl 
eingesehen, dass der User selbst entscheiden kann, ob der Schalter am 
iPad nun Mute oder Rotation Lock sein soll - eigentlich mehr, als ich 
von ihm erwartet h�tte ;)
Re: Die Open Source Debatte (war Mac Resumee)
#295
Author: Stefan Werner
Date: Mon, 25 Apr 2011 20:46
105 lines
5894 bytes
Am 25.04.11 09:32, schrieb Nanda Gomez:

Neues Pseudonym?

> Hallo Stefan und alle anderen
>
> Da wir vom Thema abkommen, habe ich diese Nebendiskussion
> umgetauft.

Naja, aber in ch.comp sollte das ja doch immerhin on topic sein, nicht?

>> Es steht wie oben ausgef�hrt jedem frei, OpenSource Software
>> f�r Mac zu schreiben,
>
> oder eben nicht zu schreiben. ;-(

Genau. F�r beide Entscheidungen gibt es achtenswerte Gr�nde. 
OpenSource-Fundamentalismus ist auch nicht alleinseligmachend.

>> und es gibt auch eine Menge davon.
>
> Wie gesagt, ich kenne mich da nicht aus. Ich frage mich nur,
> wie sie die Frage der Abh�ngigkeit ihrer OS-Software von
> proprit�ter Basissoftware regeln.
>
>> Dass Apple
>> selber keine OpenSource Software publiziert ist eine unternehmerische
>> Entscheidung, die die meisten kommerziellen Unternehmen teilen.
>
> Ist richtig. Ich weiss nur nicht, warum der Mensch das machen soll,
> was die meisten Menschen machen. Kommt das aus der Demokratie?
> :-(

Tja, es ist halt so: Wenn man seinen Lebensunterhalt damit verdient, 
dann ist es eine schlechte Idee, ein Gesch�ftsmodell zu w�hlen, bei dem 
man mehr ausgibt, als man einnimmt. Das hat nichts mit Demokratie zu tun 
sondern eher mit freier Marktwirtschaft. Ein staatliches Institut kann 
es sich leisten, jahrelang Verlust zu machen, ein Privatunternehmen nicht.

> Hier beginnt eben die neue Diskussion, die Open Source Debatte.
> Ich habe sie viele Male gef�hrt und bin nicht mehr geneigt viel
> Zeit in eine _Debatte_ zu investieren. H�re aber gerne Meinungen
> von anderen.

Du darfst Dich gerne der Diskussion verweigern, aber das �ndert 
letztlich nichts. Ich verdiene einen Teil meines Lebensunterhalts mit 
OpenCore Software im KMU-Bereich. Fr�her war es OpenSource, aber da die 
Zahl derjenigen, die Gratis-Software und Gratis-Support haben wollten, 
sehr viel gr�sser war als die Zahl derjenigen, die freiwillig etwas 
zur�ckgaben (so ca. 1:200), hat sich das nicht gerechnet. Es frass nur 
meine ganze Freizeit auf, das war alles. Mit OpenCore kann man den 
Leuten sagen, Ihr bekommt einen Mehrwert, wenn Ihr zahlt. Nun rechnet es 
sich schon eher.
So und jetzt steigen die Anspr�che der User. Sie wollen mehr Features, 
weniger Bugs, besseren Support. Also muss das Produkt schonmal 
mindestens 300'000.- pro Jahr abwerfen, nur schon um die Infrastruktur 
und die L�hne von 2 Angestellten abzudecken. Wie will man das mit 
OpenSource schaffen? Keine Chance, ausser vielleicht mit einem 
Massenprodukt. Aber nicht bei einem Produkt mit einem Markthorizont von 
vielleicht 50000 Kunden (Man rechne: 1 von 200 zahlen freiwillig, das 
sind dann noch maximal 250, und auch die muss man erst mal aquirieren). 
Also macht man immer weitere Teile closed und verlangt immer h�here 
Preise daf�r. Schliesslich ist man dann auf einem durchaus �hnlichen 
Niveau wie die ach so verachtenswerte reinkommerzielle Konkurrenz und 
lernt auf die harte Tour, wie die ihre Preise kalkuliert haben.

So l�uft das, wenn man versucht, OpenSource nicht nur als Hobby zu 
betreiben.

Und ja, ich habe auch schon auf der OpenExpo ausgestellt. Und die 
Erfahrung der anderen Aussteller dort waren durchaus gleich wie meine. 
Niemand verdient Geld mit reiner OpenSource. Nichtmal die OpenExpo 
selber g�be es ohne die ClosedSource-Konkurrenz, die das ganze letztlich 
�ber den Umweg TopSoft finanziert.


>> Initiaiven wie
>> FOSS oder ch/open d�mpeln vor sich hin, am Leben gehalten nur von einer
>> handvoll Idealisten wie Dir, die sich das aber auch nur leisten k�nnen,
>> weil sie ihren Lebensunterhalt anderweitig verdienen.
>
> Merci! ("Idealist" betrachte ich als ein Kompliment.)

Ist auch als Kompliment gemeint. Den Nebensatz finde ich aber auch 
wichtig. Wer kann schon von OpenSource leben?

>> dem Kunden einfach: "Gib uns Dein Geld, sei happy, stell keine Fragen
>> und halte auch sonst die Klappe".
>> Aber sie sagen das halt auf eine charmante Art :-)
>
> Und das machst du mit? Na ja. Wenn man von der Freiheit spricht,
> muss man konsequenterweise die Freiheit dem anderen akzeptieren,
> seine Freiheit freiwillig abzugeben.

Genau. Ungef�hr gleich lief es �brigens auch mit der einen oder anderen 
Freundin fr�her: Sie hat mich um den Finger gewickelt, um das zu 
erreichen, was sie wollte, aber ich habe es trotzdem genossen, weil sie 
es eben auf diese spezielle Art tat :-)

Ist Dir sowas nie passiert?
In solchen F�llen gibt man eine Teil seiner Freiheit im Tausch gegen, 
naja, Wellness, auf. Ist nicht so schlimm, solange man die Freiheit 
beh�lt, sich wieder abzusetzen, wenn man von der Wellness genug hat.

-stef
Re: Mac Resumee
#296
Author: Stefan Werner
Date: Mon, 25 Apr 2011 21:03
57 lines
4153 bytes
Am 25.04.11 10:31, schrieb Peter Rohrer:

> Die Frage ist mehr, ob man seine OpenSource-Software auf ein
> ClosedSource-System aufsetzen will. Praktisch gesehen ist allerdings auch

Gibt es irgendetwas was dagegen spricht? W�rdest Du es auch ablehnen, 
privat aufgenommene Musik auf einem patentgesch�tzten Player 
abzuspielen? Oder ein Public Domain Essay auf einem Kindle zu lesen?

Das hat �berhaupt nichts miteinander zu tun. Wenn jemand von OpenSource 
leben will, br�uchte es eine geh�rige Portion Masochismus, gemischt mit 
Dummheit, freiwillig und nur um des heiligen Prinzipes Willen auf >90% 
der potentiellen Kundschaft zu verzichten, bloss weil die halt ein OS 
von Microsoft oder Apple nutzt.

> Trotzdem nutzen die meisten Firmen OpenSource, und jene mit einer gewissen
> Gr�sse und einem Verst�ndnis f�r OpenSource geben auch etwas zur�ck, indem
> Sie direkt oder indirekt Entwickler bezahlen oder ihren Mitarbeitern
> erm�glichen einen gewissen Teil ihrer Zeit f�r solche Projekte aufzuwenden,
> und sei es nur das Schreiben von Bugreports. Google engagiert sich z.B.
> sehr stark in einigen Projekten, und ihr Browser ist auch OpenSource.

Google ist ein gutes Beispiel. Ihr Gesch�ftsmodell ist ein anderes. Sie 
leben nicht von OpenSource, sondern von data mining und Werbung. 
OpenSource ist ein Abfallprodukt, und das data mining funktioniert um so 
besser, je weiter verbreitet Software ist, die Googles Datensenken 
bedient. Es ist darum marktwirtschaftlich logisch, sie gratis zu verteilen.

Ob Googles Absichten wirklich soviel edler und reiner sind als die von 
Apple oder Microsoft, sei dahingestellt. Ich mag Googles Dienste ebenso 
wie die Computer von Apple, aber bei beiden habe ich eine gewisse 
Portion Misstrauen.


> Bei RedHat zahlen die Leute teilweise nur, damit Sie mit dem Finger auf
> jemanden zeigen k�nnen wenn etwas schief geht,

Ein durchaus akzeptables Motiv im Gesch�ftsumfeld. Fr�her sagte man bei 
Hardwarek�ufen in Grossfirmen: "Kauf bei IBM, denn es wurde noch niemand 
gefeuert, weil er bei IBM gekauft hat".  Bei der Software gibt es 
denselben Spruch mit Microsoft. Da geht es wirklich nicht mehr so sehr 
um die wirkliche Qualit�t, das stimmt.

> Du vergisst z.B. den Webbereich, in dem sich ein ganzes �kosystem an
> Agenturen bewegt, die auf verschiedene Opensource-CMSen und Shopl�sungen
> aufsetzten und teilweise auch massiv eigene Entwicklungszeit in die
> Weiterentwicklung investieren. Im Webbereich ist auch Kommerz-Software
> h�ufig in dem Sinne "open source", dass der Code z.B. auf php basiert und
> frei einsehbar ist, auch wenn die Lizenz dann nat�rlich ein freies
> weitergeben verbietet.

Stimmt. Bei Massenprodukten wie Apache oder Joomla oder so kann es zum 
�berleben ausreichen, wenn ein Promille der Anwender etwas zur�ckgibt. 
Aber es will ja nicht jeder Massensoftware herstellen und es will auch 
nicht jeder nur mit Massensoftware arbeiten.

-stef
Re: Mac Resumee
#297
Author: Stefan Werner
Date: Mon, 25 Apr 2011 21:06
18 lines
1915 bytes
Am 25.04.11 10:31, schrieb Patrick Kormann:
> Am 25.04.11 07:48, schrieb Stefan Werner:
>
>> Dass Apple
>> selber keine OpenSource Software publiziert ist eine unternehmerische
>> Entscheidung, die die meisten kommerziellen Unternehmen teilen.
>
> Naja, immerhin gehen doch sowohl Darwin, wie auch Webkit schon ziemlich
> in die Richtung, oder?

Darwin und Webkit basieren meines Wissens selber auf freier Software und 
d�rfen darum nicht von Apple geschlossen werden. Gerade bei Darwin gibt 
sich Apple aber schon alle M�he, es einzuz�unen. Darum ist es auch so 
schwierig, OS-X auf nicht-Apple-Hardware laufen zu lassen. Daf�r gibt es 
ja eigentlich keinen technischen Grund mehr, seit OS-X auf Intel 
portiert wurde.

-stef
Re: Mac Resumee
#298
Author: Stefan Werner
Date: Mon, 25 Apr 2011 21:10
34 lines
2859 bytes
Am 25.04.11 15:14, schrieb Patrick Kormann:
> Am 25.04.11 14:33, schrieb Joerg Lorenz:
>
>> Das sehe ich bisher eigentlich genau gleich. Aber die arrogante Art von
>> Apple nervt mich halt schon und zwar zunehmend. Letztlich h�lt mich die
>> Qualit�t der Hardware und die Stabilit�t des OS bei Apple. Und so geht
>> es doch den meisten Usern: Funktionieren soll es und zwar immer und
>> �berall; und eine Bedienung, die einen nicht vor technische R�tsel
>> stellt (z.Bsp. Treiber-Probleme uvm).
>
> Mich nervt die Bevormundung auch (ich weiss genau wovon ich rede,
> nachdem ich gestern ca 1 Stunde versucht habe das AppleTV in den DFU
> Mode zu bringen, um es Jailbreaken zu k�nnen). Andererseits ist die
> Bevormundung zu einem guten Teil auch das, was das 'Apple Wohlgef�hl'
> ausmacht. Klar, an manchen Stellen wird es �bertrieben, aber es ist halt
> schwierig den richtigen Mix zu finden. Immerhin hat Steve wohl
> eingesehen, dass der User selbst entscheiden kann, ob der Schalter am
> iPad nun Mute oder Rotation Lock sein soll - eigentlich mehr, als ich
> von ihm erwartet h�tte ;)
>


Ich denke auch, dass das eng verbunden ist. Wenn man dem Kunden ein fix 
zusammengeschn�rtes Paket verkauft und auch weitgehend verhindert, dass 
er etwas an der Zusammensetzung des Pakets ver�ndert, ist es wesentlich 
leichter, Performanz und Stabilit�t zu gew�hrleisten, als wenn man mit 
einer un�berblickbaren Vielzahl von Hardware- und Softwarekombinationen 
zurechtkommen muss.

Trotzde h�tte Apple dem iPad doch wirklich einen MicroSD-Steckplatz und 
einen standardm�ssigen USB-Anschluss spendieren k�nnen. Sowas verstehe 
ich wirklich nicht.

-stef
Re: Mac Resumee
#300
Author: Patrick Kormann
Date: Mon, 25 Apr 2011 22:26
18 lines
2099 bytes
Am 25.04.11 23:10, schrieb Stefan Werner:

> Ich denke auch, dass das eng verbunden ist. Wenn man dem Kunden ein fix
> zusammengeschn�rtes Paket verkauft und auch weitgehend verhindert, dass
> er etwas an der Zusammensetzung des Pakets ver�ndert, ist es wesentlich
> leichter, Performanz und Stabilit�t zu gew�hrleisten, als wenn man mit
> einer un�berblickbaren Vielzahl von Hardware- und Softwarekombinationen
> zurechtkommen muss.

Genau. Und je weniger du verkonfigurieren kannst, desto weniger 
Probleme, desto weniger verwirrte Benutzer.

> Trotzde h�tte Apple dem iPad doch wirklich einen MicroSD-Steckplatz und
> einen standardm�ssigen USB-Anschluss spendieren k�nnen. Sowas verstehe
> ich wirklich nicht.

Das brauch ich nicht. Ohne Jailbreak Software installieren k�nnen, die 
nicht aus dem AppStore kommt, das w�rde mir schon reichen ;)
Re: Mac Resumee
#299
Author: Patrick Kormann
Date: Mon, 25 Apr 2011 22:28
20 lines
2064 bytes
Am 25.04.11 23:06, schrieb Stefan Werner:

> Darwin und Webkit basieren meines Wissens selber auf freier Software und
> d�rfen darum nicht von Apple geschlossen werden. Gerade bei Darwin gibt

Kann sein, aber jedenfalls sind sie die treibende Kraft bei der 
Weiterentwicklung.

> sich Apple aber schon alle M�he, es einzuz�unen. Darum ist es auch so
> schwierig, OS-X auf nicht-Apple-Hardware laufen zu lassen. Daf�r gibt es
> ja eigentlich keinen technischen Grund mehr, seit OS-X auf Intel
> portiert wurde.


IMHO l�uft Darin problemlos auf nicht Macs, nur ist das ohne den Rest 
von OS X relativ langweilig.
Nun soll es ja relativ einfach sein, OS X auf geeigneter nicht 
Apple-Hardware laufen zu lassen. Ich habe es nicht ausprobiert, ich bin 
ja nicht auf OS X umgestiegen um dann noch mehr zu basteln als vorher, 
bei jedem Update zu zittern etc.
Re: Mac Resumee
#301
Author: Peter Rohrer
Date: Tue, 26 Apr 2011 05:52
31 lines
2589 bytes
Stefan Werner wrote:

> Am 25.04.11 15:14, schrieb Patrick Kormann:
>> Am 25.04.11 14:33, schrieb Joerg Lorenz:
>>
>>> Das sehe ich bisher eigentlich genau gleich. Aber die arrogante Art von
>>> Apple nervt mich halt schon und zwar zunehmend. Letztlich h�lt mich die
>>> Qualit�t der Hardware und die Stabilit�t des OS bei Apple. Und so geht
>>> es doch den meisten Usern: Funktionieren soll es und zwar immer und
>>> �berall; und eine Bedienung, die einen nicht vor technische R�tsel
>>> stellt (z.Bsp. Treiber-Probleme uvm).
>>
>> Mich nervt die Bevormundung auch (ich weiss genau wovon ich rede,
>> nachdem ich gestern ca 1 Stunde versucht habe das AppleTV in den DFU
>> Mode zu bringen, um es Jailbreaken zu k�nnen). Andererseits ist die
>> Bevormundung zu einem guten Teil auch das, was das 'Apple Wohlgef�hl'
>> ausmacht. Klar, an manchen Stellen wird es �bertrieben, aber es ist halt
>> schwierig den richtigen Mix zu finden. Immerhin hat Steve wohl
>> eingesehen, dass der User selbst entscheiden kann, ob der Schalter am
>> iPad nun Mute oder Rotation Lock sein soll - eigentlich mehr, als ich
>> von ihm erwartet h�tte ;)
>>
> Trotzde h�tte Apple dem iPad doch wirklich einen MicroSD-Steckplatz und
> einen standardm�ssigen USB-Anschluss spendieren k�nnen. Sowas verstehe
> ich wirklich nicht.
> 
Wo denkst du hin? Da k�nnten die Skla^W Kunden das kleinste Modell kaufen
und dann per MicroSD oder USB preiswert Speicher nachr�sten.

Gruss,
Peter
Re: Mac Resumee
#302
Author: Patrick Kormann
Date: Tue, 26 Apr 2011 07:50
19 lines
2323 bytes
Am 26.04.11 07:52, schrieb Peter Rohrer:

> Wo denkst du hin? Da k�nnten die Skla^W Kunden das kleinste Modell kaufen
> und dann per MicroSD oder USB preiswert Speicher nachr�sten.

Zu kompliziert f�r den Nutzer. Aus sicht von Steve. Aber ganz unrecht 
hat er damit wohl nicht. Wenn ich sehe, wie z.B. meine Eltern mit dem 
Compi umgehen... oder auch andere Leute... Arbeiten seit Jahren t�glich 
8 Stunden daran, wissen aber nicht, was ein Pfad ist. Ich w�rde ihnen am 
liebsten ein iPad in die Finger dr�cken im Wissen, dass sie da gar nicht 
erst in Versuchung kommen... ;)
Aber dummerweise ist das iPad in Sachen Schriftgr�sse etc. wohl nicht 
das Richtige f�r sie.
Nebenbei, Kartenleser und USB-Anschluss (naja, ein Micro sicher...) 
haben wahrscheinlich nun wirklich nicht mehr so problemlos Platz in den 
kleinen Geh�usen.
H�tte ja selbst nicht gedacht, dass ich das mal sage, aber wenn ich mir 
anschaue was andere Hersteller f�r h�ssliche, dicke Kl�tze bauen... kauf 
halt so einen ;)
Re: Mac Resumee
#303
Author: Stefan Werner
Date: Tue, 26 Apr 2011 09:09
16 lines
1799 bytes
Am 26.04.11 07:52, schrieb Peter Rohrer:
> Stefan Werner wrote:

>> Trotzde h�tte Apple dem iPad doch wirklich einen MicroSD-Steckplatz und
>> einen standardm�ssigen USB-Anschluss spendieren k�nnen. Sowas verstehe
>> ich wirklich nicht.
>>
> Wo denkst du hin? Da k�nnten die Skla^W Kunden das kleinste Modell kaufen
> und dann per MicroSD oder USB preiswert Speicher nachr�sten.

Tats�chlich hatte ich diesen ketzerischen Gedanken kurz, als ich die 
Unterschiede der verschiedenen iPad-Varianten studierte.

Aber Steve hat mich ausgetrickst :-)

-stef
Re: Die Open Source Debatte (war Mac Resumee)
#304
Author: Visvanath Ratnaweera
Date: Tue, 26 Apr 2011 09:45
84 lines
4801 bytes
Hallo Stefan

On 25.04.2011 22:46, Stefan Werner wrote:
> Am 25.04.11 09:32, schrieb Nanda Gomez:
>
> Neues Pseudonym?

Habe aus einem anderen Konto geantwortet, sorry!

>>> Dass Apple
>>> selber keine OpenSource Software publiziert ist eine unternehmerische
>>> Entscheidung, die die meisten kommerziellen Unternehmen teilen.
>>
>> Ist richtig. Ich weiss nur nicht, warum der Mensch das machen soll,
>> was die meisten Menschen machen. Kommt das aus der Demokratie?
>> :-(
>
> Tja, es ist halt so: Wenn man seinen Lebensunterhalt damit verdient,
> dann ist es eine schlechte Idee, ein Gesch�ftsmodell zu w�hlen, bei dem
> man mehr ausgibt, als man einnimmt. Das hat nichts mit Demokratie zu tun
> sondern eher mit freier Marktwirtschaft. Ein staatliches Institut kann
> es sich leisten, jahrelang Verlust zu machen, ein Privatunternehmen nicht.

Dazu zwei Gedanken:
- Im Markt kann es auch ein Vorteil sein, wenn man was anderes
anbietet als alle anderen. Wie heisst es sch�n, die Marktl�cke?

- Es stimmt schon, dass "Freie Marktwirtschaft" ihre Gesetze hat, auch
wie brutal und einfach die manchmal sind. Ein aktuelles Beispiel:
Die kriminellen Machanschaften von UBS und andere Grossbanken
alleine haben zu keinem Geldabfluss im grossen Stil gef�hrt. Als
die US-amerikanische Beh�rde und EU sauer wurden, dann schon.

Jetzt meldet UBS
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/UBS-mit-einem-Reingewinn-von-18-Milliarden-Franken/story/18885972
man liesst
"Positiv �berrascht hat die UBS bei der Zunahme an Kundengeldern"

Ihre S�nden wurden vergeben?

>> Hier beginnt eben die neue Diskussion, die Open Source Debatte.
>> Ich habe sie viele Male gef�hrt und bin nicht mehr geneigt viel
>> Zeit in eine _Debatte_ zu investieren. H�re aber gerne Meinungen
>> von anderen.
>
> Du darfst Dich gerne der Diskussion verweigern, aber das �ndert
> letztlich nichts.

"Verweigert" habe ich nicht, wie du siehst. Nach vielen Diskussionen
ist es einfach langweilig zu sehen wie sie gleich verlaufen.

> Ich verdiene einen Teil meines Lebensunterhalts mit
> OpenCore Software im KMU-Bereich. Fr�her war es OpenSource,
 > [...]

Das alles habe ich nicht gewusst. Ich hoffe, du findest wenigstens
eine Teill�sug.

>>> dem Kunden einfach: "Gib uns Dein Geld, sei happy, stell keine Fragen
>>> und halte auch sonst die Klappe".
>>> Aber sie sagen das halt auf eine charmante Art :-)
>>
>> Und das machst du mit? Na ja. Wenn man von der Freiheit spricht,
>> muss man konsequenterweise die Freiheit dem anderen akzeptieren,
>> seine Freiheit freiwillig abzugeben.
>
> Genau. Ungef�hr gleich lief es �brigens auch mit der einen oder anderen
> Freundin fr�her: Sie hat mich um den Finger gewickelt, um das zu
> erreichen, was sie wollte, aber ich habe es trotzdem genossen, weil sie
> es eben auf diese spezielle Art tat :-)

Ich hoffe, die aktuelle liesst nicht mit, sonst w�re sie gleich
die "Ex"! :-(

> Ist Dir sowas nie passiert?
> In solchen F�llen gibt man eine Teil seiner Freiheit im Tausch gegen,
> naja, Wellness, auf. Ist nicht so schlimm, solange man die Freiheit
> beh�lt, sich wieder abzusetzen, wenn man von der Wellness genug hat.

Nein. Ich meine, ich habe die Freiheit nie als Tauschware angeschaut.
Wenn du es so formulierst, f�llt mir die Antwort schwer. ;-(

Gruss
Visvanath
Re: Die Open Source Debatte (war Mac Resumee)
#305
Author: Stefan Werner
Date: Tue, 26 Apr 2011 10:58
56 lines
4061 bytes
Am 26.04.11 11:45, schrieb Visvanath Ratnaweera:
> Jetzt meldet UBS
> http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/UBS-mit-einem-Reingewinn-von-18-Milliarden-Franken/story/18885972
>
> man liesst
> "Positiv �berrascht hat die UBS bei der Zunahme an Kundengeldern"
>
> Ihre S�nden wurden vergeben?

Ich schreibe hier nichts zur UBS, sonst heisst es dann gleich wieder aus 
einer anderen Ecke, "der Stefan ist wieder bei seinem Lieblingsthema" :-)

>> Genau. Ungef�hr gleich lief es �brigens auch mit der einen oder anderen
>> Freundin fr�her: Sie hat mich um den Finger gewickelt, um das zu
>> erreichen, was sie wollte, aber ich habe es trotzdem genossen, weil sie
>> es eben auf diese spezielle Art tat :-)
>
> Ich hoffe, die aktuelle liesst nicht mit, sonst w�re sie gleich
> die "Ex"! :-(

Ich bin nun seit etlichen Jahren verheiratet und habe eine gr�ssere 
Anzahl Kinder :). Von denen lasse ich mich �brigens ebenfalls manchmal 
mit einem gewissen Amusement um den Finger wickeln.

>> Ist Dir sowas nie passiert?
>> In solchen F�llen gibt man eine Teil seiner Freiheit im Tausch gegen,
>> naja, Wellness, auf. Ist nicht so schlimm, solange man die Freiheit
>> beh�lt, sich wieder abzusetzen, wenn man von der Wellness genug hat.
>
> Nein. Ich meine, ich habe die Freiheit nie als Tauschware angeschaut.
> Wenn du es so formulierst, f�llt mir die Antwort schwer. ;-(

Das ist eine interessante Aussage, wenn auch das Thema nun eher 
philosophisch wird und somit hier off-topic. Aber trotzdem: Meinst Du 
das wirklich? Hast Du denn nicht jedesmal, wenn Du eine Arbeitsstelle 
angetreten oder Dich an jemanden gebunden hast, einen Teil Deiner 
Freiheit eingetauscht gegen etwas anderes? Schliesslich kannst Du in den 
meisten F�llen als Berufst�tiger nicht einfach morgens um 10 
beschliessen, jetzt lieber einen Waldspaziergang zu machen. Du bist also 
weniger frei, als wenn Du nicht arbeiten w�rdest. Und als 
Partner/Ehemann kannst Du auch nicht mehr ohne weiteres beschliessen, 
jetzt mal alle Br�cken abzubrechen und z.B. auszuwandern. Auch hier hast 
Du also Freiheit verloren.

Meines Erachtens ist Freiheit im /immer/ Tauschware. Jeder Schritt den 
man im Leben geht, schliesst ein paar T�ren, durch die man wegen diesem 
Schritt nicht mehr gehen kann. Man braucht das nicht unbedingt zu 
bedauern, wenn man insgesamt dein Eindruck hat, den richtigen Weg zu 
gehen, aber trotzdem ist es ein Verlust an Freiheit. Mit 20 konnte ich 
mit solider Schulbildung und ohne eigene Familie noch praktisch alles 
machen (inklusive Dummheiten), jetzt mit bald 50 sind meine Optionen 
doch deutlich geringer und jede meiner Dummheiten w�rde andere Menschen 
mit belasten. Das ist m.E. eine normale Entwicklung im Leben. Siehst Du 
das nicht so?

-stef
Freiheit als Tauschmedium (was: Die Open Source Debatte (war Mac Resumee))
#306
Author: Ueli Lezzi
Date: Tue, 26 Apr 2011 11:58
80 lines
5304 bytes
Stefan Werner schrieb [26.04.11 12:58]:
> Am 26.04.11 11:45, schrieb Visvanath Ratnaweera:

>>> Genau. Ungefähr gleich lief es übrigens auch mit der einen oder anderen
>>> Freundin früher: Sie hat mich um den Finger gewickelt, um das zu
>>> erreichen, was sie wollte, aber ich habe es trotzdem genossen, weil sie
>>> es eben auf diese spezielle Art tat :-)
>>
>> Ich hoffe, die aktuelle liesst nicht mit, sonst wäre sie gleich
>> die "Ex"! :-(
>
> Ich bin nun seit etlichen Jahren verheiratet und habe eine grössere
> Anzahl Kinder :). Von denen lasse ich mich übrigens ebenfalls manchmal
> mit einem gewissen Amusement um den Finger wickeln.
>
>>> Ist Dir sowas nie passiert?
>>> In solchen Fällen gibt man eine Teil seiner Freiheit im Tausch gegen,
>>> naja, Wellness, auf. Ist nicht so schlimm, solange man die Freiheit
>>> behält, sich wieder abzusetzen, wenn man von der Wellness genug hat.
>>
>> Nein. Ich meine, ich habe die Freiheit nie als Tauschware angeschaut.
>> Wenn du es so formulierst, fällt mir die Antwort schwer. ;-(
>
> Das ist eine interessante Aussage, wenn auch das Thema nun eher
> philosophisch wird und somit hier off-topic. Aber trotzdem: Meinst Du
> das wirklich? Hast Du denn nicht jedesmal, wenn Du eine Arbeitsstelle
> angetreten oder Dich an jemanden gebunden hast, einen Teil Deiner
> Freiheit eingetauscht gegen etwas anderes? Schliesslich kannst Du in den
> meisten Fällen als Berufstätiger nicht einfach morgens um 10
> beschliessen, jetzt lieber einen Waldspaziergang zu machen. Du bist also
> weniger frei, als wenn Du nicht arbeiten würdest. Und als
> Partner/Ehemann kannst Du auch nicht mehr ohne weiteres beschliessen,
> jetzt mal alle Brücken abzubrechen und z.B. auszuwandern. Auch hier hast
> Du also Freiheit verloren.
>
> Meines Erachtens ist Freiheit im /immer/ Tauschware. Jeder Schritt den
> man im Leben geht, schliesst ein paar Türen, durch die man wegen diesem
> Schritt nicht mehr gehen kann. Man braucht das nicht unbedingt zu
> bedauern, wenn man insgesamt dein Eindruck hat, den richtigen Weg zu
> gehen, aber trotzdem ist es ein Verlust an Freiheit. Mit 20 konnte ich
> mit solider Schulbildung und ohne eigene Familie noch praktisch alles
> machen (inklusive Dummheiten), jetzt mit bald 50 sind meine Optionen
> doch deutlich geringer und jede meiner Dummheiten würde andere Menschen
> mit belasten. Das ist m.E. eine normale Entwicklung im Leben. Siehst Du
> das nicht so?

Vollkommen soziologisch argumentiert. Davon ausgehend kannst du Stunden 
verbringen...
Beim zweiten Abschnitt, Freiheitsverlust im Laufe des Alterns, müsste 
man noch schauen, was der verlorenen Freiheit als Gewinn gegenübersteht 
- sonst ist es kein Tausch.

<http://de.wikipedia.org/wiki/Symbolisch_generalisierte_Kommunikationsmedien>
http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Interaktion
http://de.wikipedia.org/wiki/Tausch_%28Soziologie%29

http://de.wikipedia.org/wiki/Tausch
http://de.wikipedia.org/wiki/Gabe
http://de.wikipedia.org/wiki/Geschenk
http://de.wikipedia.org/wiki/Tauschwert
http://de.wikipedia.org/wiki/Marcel_Mauss

In <http://de.wikipedia.org/wiki/Tausch_%28Soziologie%29> wird auch 
darauf verwiesen, dass Tauch nach diesem Konzept sozial ganz anders 
wahrgenommen werden kann:
"Dass Tauschformen sozial anders wahrgenommen und kommuniziert werden, 
als eine soziologische (auch anthropologische) Analyse ergäbe, ist 
anzunehmen. Wie auch die Frage nach der Gerechtigkeit (auch Äquivalenz) 
eines Tausches, richtet dies sich nach herrschenden Werten, oder es wird 
bei Vertretern einander bekämpfender Werthaltungen unterschiedlich 
beurteilt."

http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Wahrnehmung

Gute Unterhaltung wünscht ;)

- Ueli
-- 
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entfernen...
Re: Freiheit als Tauschmedium
#307
Author: Stefan Werner
Date: Tue, 26 Apr 2011 12:28
56 lines
3978 bytes
Am 26.04.11 13:58, schrieb Ueli Lezzi:
> Stefan Werner schrieb [26.04.11 12:58]:

>> das wirklich? Hast Du denn nicht jedesmal, wenn Du eine Arbeitsstelle
>> angetreten oder Dich an jemanden gebunden hast, einen Teil Deiner
>> Freiheit eingetauscht gegen etwas anderes? Schliesslich kannst Du in den
>> meisten Fällen als Berufstätiger nicht einfach morgens um 10
>> beschliessen, jetzt lieber einen Waldspaziergang zu machen. Du bist also
>> weniger frei, als wenn Du nicht arbeiten würdest. Und als
>> Partner/Ehemann kannst Du auch nicht mehr ohne weiteres beschliessen,
>> jetzt mal alle Brücken abzubrechen und z.B. auszuwandern. Auch hier hast
>> Du also Freiheit verloren.
>>
>> Meines Erachtens ist Freiheit im /immer/ Tauschware. Jeder Schritt den
>> man im Leben geht, schliesst ein paar Türen, durch die man wegen diesem
>> Schritt nicht mehr gehen kann. Man braucht das nicht unbedingt zu
>> bedauern, wenn man insgesamt dein Eindruck hat, den richtigen Weg zu
>> gehen, aber trotzdem ist es ein Verlust an Freiheit. Mit 20 konnte ich
>> mit solider Schulbildung und ohne eigene Familie noch praktisch alles
>> machen (inklusive Dummheiten), jetzt mit bald 50 sind meine Optionen
>> doch deutlich geringer und jede meiner Dummheiten würde andere Menschen
>> mit belasten. Das ist m.E. eine normale Entwicklung im Leben. Siehst Du
>> das nicht so?
>
> Vollkommen soziologisch argumentiert. Davon ausgehend kannst du Stunden
> verbringen...
> Beim zweiten Abschnitt, Freiheitsverlust im Laufe des Alterns, müsste
> man noch schauen, was der verlorenen Freiheit als Gewinn gegenübersteht
> - sonst ist es kein Tausch.

Nun gut, Netto geht es ab 25 eher abwärts. Die grenzenlosen 
Möglichkeiten und die Schnelligkeit und Leichtigkeit des Denkens von 
damals habe ich nicht eingetauscht, sondern verloren :-/

Gewonnen habe ich dafür an Selbsterkenntnis und Selbstsicherheit. Was 
ich bin und was ich kann wusste ich mit 25 noch nicht so genau wie heute 
:-) Also doch ein Tausch? Ein Lehrer sagte mir mal, dass es vier Phasen 
im Leben gibt:

(1) Die Zeit der gerechtfertigten Unsicherheit
(2) Die Zeit der ungerechtfertigten Sicherheit
(3) Die Zeit der ungerechtfertigten Unsicherheit, und schliesslich
(4) Die Zeit der gerechtfertigten Sicherheit.

Phase 2 durchlebt man idR als sich allmächtig und unsterblich fühlender 
junger Erwachsener, danach kommt die eher schmerzhafte Phase 3 (aka 
Midlife-Crisis), und Phase 4 wird dann wieder angenehmer :-)

Dem Freiheitsverlust steht somit ein Stabilitätsgewinn gegenüber. 
Scheint unterm Strich doch ein Tausch gewesen zu sein...

> Gute Unterhaltung wünscht ;)

Danke sehr :-)

-stef
Re: Freiheit als Tauschmedium
#308
Author: Ueli Lezzi
Date: Tue, 26 Apr 2011 15:37
37 lines
2925 bytes
Stefan Werner schrieb [26.04.11 14:28]:
> Am 26.04.11 13:58, schrieb Ueli Lezzi:

>> Beim zweiten Abschnitt, Freiheitsverlust im Laufe des Alterns, müsste
>> man noch schauen, was der verlorenen Freiheit als Gewinn gegenübersteht
>> - sonst ist es kein Tausch.
>
> Nun gut, Netto geht es ab 25 eher abwärts. Die grenzenlosen
> Möglichkeiten und die Schnelligkeit und Leichtigkeit des Denkens von
> damals habe ich nicht eingetauscht, sondern verloren :-/
>
> Gewonnen habe ich dafür an Selbsterkenntnis und Selbstsicherheit. Was
> ich bin und was ich kann wusste ich mit 25 noch nicht so genau wie heute
> :-) Also doch ein Tausch? Ein Lehrer sagte mir mal, dass es vier Phasen
> im Leben gibt:
>
> (1) Die Zeit der gerechtfertigten Unsicherheit
> (2) Die Zeit der ungerechtfertigten Sicherheit
> (3) Die Zeit der ungerechtfertigten Unsicherheit, und schliesslich
> (4) Die Zeit der gerechtfertigten Sicherheit.

Oh, das gefällt mir! :)

> Phase 2 durchlebt man idR als sich allmächtig und unsterblich fühlender
> junger Erwachsener, danach kommt die eher schmerzhafte Phase 3 (aka
> Midlife-Crisis), und Phase 4 wird dann wieder angenehmer :-)
>
> Dem Freiheitsverlust steht somit ein Stabilitätsgewinn gegenüber.
> Scheint unterm Strich doch ein Tausch gewesen zu sein...

Stimmt. Ist konsequent gedacht.
:)

- Ueli
-- 
NOTIZ: '_STOP_', '_TAFEL_' und '.invalid' beachten und allenfalls 
entfernen...
Re: Mac Resumee
#309
Author: Peter Rohrer
Date: Tue, 26 Apr 2011 16:41
31 lines
2564 bytes
Patrick Kormann wrote:

> Am 26.04.11 07:52, schrieb Peter Rohrer:
> 
>> Wo denkst du hin? Da k�nnten die Skla^W Kunden das kleinste Modell kaufen
>> und dann per MicroSD oder USB preiswert Speicher nachr�sten.
> 
> Nebenbei, Kartenleser und USB-Anschluss (naja, ein Micro sicher...)
> haben wahrscheinlich nun wirklich nicht mehr so problemlos Platz in den
> kleinen Geh�usen.
Ich hatte heute ein Motorola Xoom in der Hand, das hat micro-USB, Micro-HDMI
und einen MicroSD-Slot. Ehrlicherweise muss man allerdings erw�hnen dass
der Cardreader von der Software im Moment noch nicht unterst�tzt wird.

> H�tte ja selbst nicht gedacht, dass ich das mal sage, aber wenn ich mir
> anschaue was andere Hersteller f�r h�ssliche, dicke Kl�tze bauen... kauf
> halt so einen ;)
> 
Ich habe ein Nokia N900, das ist nicht besonders elegant (andere w�rden es
als h�sslichen, dicken Klotz bezeichnen), aber es l�sst mir die Freiheit so
zu arbeiten wie ich es will.
Tablets sind irgendwie nicht so mein Ding, da fehlt mir irgendwie die
Tastatur.
Das letzte Apple-Ger�t, das ich wirklich �berraschend fand war �brigens der
Newton, und das hat Steve Jobs auf die Halde verfrachtet (Recycling war
damals offenbar noch kein Thema). Und, ach ja, der neue Mac Mini erinnert
etwas an die alten "Pizza-Box" Unix-Workstations, nur das OS ist immer noch
komisch.

Gruss,
Peter
Re: Mac Resumee
#311
Author: Patrick Kormann
Date: Tue, 26 Apr 2011 19:52
30 lines
2922 bytes
Am 26.04.11 18:41, schrieb Peter Rohrer:

> Ich hatte heute ein Motorola Xoom in der Hand, das hat micro-USB, Micro-HDMI
> und einen MicroSD-Slot. Ehrlicherweise muss man allerdings erw�hnen dass
> der Cardreader von der Software im Moment noch nicht unterst�tzt wird.

... und es ist ein dicker, h�sslicher Klotz ;)

> Ich habe ein Nokia N900, das ist nicht besonders elegant (andere w�rden es
> als h�sslichen, dicken Klotz bezeichnen), aber es l�sst mir die Freiheit so
> zu arbeiten wie ich es will.
> Tablets sind irgendwie nicht so mein Ding, da fehlt mir irgendwie die
> Tastatur.

Naja, immerhin besser als die Vorg�nger (kann mit noch an die 
Ziegelsteine erinnern). F�r mich war das iPhone das erste Handy, mit dem 
ich surfen und E-Mails lesen konnte - wirklich. Pseudom�ssig ging's 
schon vorher, irgendwie. Hat aber keinen Spass gemacht. Klar haben jetzt 
andere aufgeholt, aber jetzt steig ich sicher nicht mehr um.

> Das letzte Apple-Ger�t, das ich wirklich �berraschend fand war �brigens der
> Newton, und das hat Steve Jobs auf die Halde verfrachtet (Recycling war
> damals offenbar noch kein Thema). Und, ach ja, der neue Mac Mini erinnert
> etwas an die alten "Pizza-Box" Unix-Workstations, nur das OS ist immer noch
> komisch.

Nen Newton hatte ich mal 'beruflich'. Ich finde das iPhone wesentlich 
n�tzlicher. Und was das komische OS angeht: Immerhin ist es eines der 
wenigen POSIX-Konformen, so komisch kann es also gar nicht sein, wenn du 
schon ne Unix-Workstation suchst.
Re: Mac Resumee
#310
Author: Peter Rohrer
Date: Tue, 26 Apr 2011 20:02
98 lines
6317 bytes
Stefan Werner wrote:

> Am 25.04.11 10:31, schrieb Peter Rohrer:
> 
>> Die Frage ist mehr, ob man seine OpenSource-Software auf ein
>> ClosedSource-System aufsetzen will. Praktisch gesehen ist allerdings auch
> 
> Gibt es irgendetwas was dagegen spricht? W�rdest Du es auch ablehnen,
> privat aufgenommene Musik auf einem patentgesch�tzten Player
> abzuspielen? Oder ein Public Domain Essay auf einem Kindle zu lesen?
> 
Wenn ich die M�glichkeit habe zu w�hlen, dann nehme ich das
Opensource-Produkt. Erfahrungsgem�ss wird man dort vom Hersteller weniger
eingeschr�nkt. Ich mache aber keine Religion daraus (und versuche auch
niemanden [mehr :-)] zu bekehren).

> Das hat �berhaupt nichts miteinander zu tun. Wenn jemand von OpenSource
> leben will, br�uchte es eine geh�rige Portion Masochismus, gemischt mit
> Dummheit, freiwillig und nur um des heiligen Prinzipes Willen auf >90%
> der potentiellen Kundschaft zu verzichten, bloss weil die halt ein OS
> von Microsoft oder Apple nutzt.
> 
Oder man entwickelt Software f�r Bereiche, in denen M$ so gut wie
bedeutungslos ist, z.B. Webserver oder High Performance Computing :-)

>> Trotzdem nutzen die meisten Firmen OpenSource, und jene mit einer
>> gewissen Gr�sse und einem Verst�ndnis f�r OpenSource geben auch etwas
>> zur�ck, indem Sie direkt oder indirekt Entwickler bezahlen oder ihren
>> Mitarbeitern erm�glichen einen gewissen Teil ihrer Zeit f�r solche
>> Projekte aufzuwenden, und sei es nur das Schreiben von Bugreports. Google
>> engagiert sich z.B. sehr stark in einigen Projekten, und ihr Browser ist
>> auch OpenSource.
> 
> Google ist ein gutes Beispiel. Ihr Gesch�ftsmodell ist ein anderes. Sie
> leben nicht von OpenSource, sondern von data mining und Werbung.
> OpenSource ist ein Abfallprodukt, und das data mining funktioniert um so
> besser, je weiter verbreitet Software ist, die Googles Datensenken
> bedient. Es ist darum marktwirtschaftlich logisch, sie gratis zu
> verteilen.
> 
Es hilft wohl auch bei der Rekrutierung von Leuten, ein halbwegs cooles
Image zu haben und zu zeigen, dass man was zur�ckgibt. Es spart auch
Kosten, wenn man versucht z.B. einen Videocodec einzusetzen, bei dem man
nicht an jeder Ecke Schutzg^W Lizenzgeb�hren f�r einen Patentpool bezahlen
muss.

> Ob Googles Absichten wirklich soviel edler und reiner sind als die von
> Apple oder Microsoft, sei dahingestellt. Ich mag Googles Dienste ebenso
> wie die Computer von Apple, aber bei beiden habe ich eine gewisse
> Portion Misstrauen.
> 
Ich betrachte alle drei Unternehmen mit einen gewissen Argwohn. Von
Microsoft kann ich allerdings sagen dass sie in den letzten Jahren etwas
dazugelernt haben (auch was z.B. den Umgang mit Sicherheitsl�chern
anbelangt). Bei Apple bin ich nicht so sicher, und bei Google wird sich
zeigen wie sie sich verhalten wenn sie pl�tzlich nicht mehr die extremen
Wachstumszahlen haben.

>> Bei RedHat zahlen die Leute teilweise nur, damit Sie mit dem Finger auf
>> jemanden zeigen k�nnen wenn etwas schief geht,
> 
> Ein durchaus akzeptables Motiv im Gesch�ftsumfeld. Fr�her sagte man bei
> Hardwarek�ufen in Grossfirmen: "Kauf bei IBM, denn es wurde noch niemand
> gefeuert, weil er bei IBM gekauft hat".  Bei der Software gibt es
> denselben Spruch mit Microsoft. Da geht es wirklich nicht mehr so sehr
> um die wirkliche Qualit�t, das stimmt.
> 
Auf genau das wollte ich hinaus, ich wollte es blos nicht so hart
ausdr�cken :-)

>> Du vergisst z.B. den Webbereich, in dem sich ein ganzes �kosystem an
>> Agenturen bewegt, die auf verschiedene Opensource-CMSen und Shopl�sungen
>> aufsetzten und teilweise auch massiv eigene Entwicklungszeit in die
>> Weiterentwicklung investieren. Im Webbereich ist auch Kommerz-Software
>> h�ufig in dem Sinne "open source", dass der Code z.B. auf php basiert und
>> frei einsehbar ist, auch wenn die Lizenz dann nat�rlich ein freies
>> weitergeben verbietet.
> 
> Stimmt. Bei Massenprodukten wie Apache oder Joomla oder so kann es zum
> �berleben ausreichen, wenn ein Promille der Anwender etwas zur�ckgibt.
> Aber es will ja nicht jeder Massensoftware herstellen und es will auch
> nicht jeder nur mit Massensoftware arbeiten.
> 
Du musst offenbar von deiner Software leben. Es gibt auch Entwickler die
sagen, dass sie von ihrer Software nicht leben k�nnen weil sie ein sehr
spezielles Gebiet abdecken f�r welches es kaum Anwender gibt, und das halt
eben nur als Hobby machen. Diese Entwickler haben dann halt eben einen
bezahlten Vollzeitjob und sehen ihr Projekt als Hobby.
Es verlangt ja niemand gratis-Support f�r ein Gratis-Produkt (zumindest kann
man diese Forderung in keinster Weise durchsetzen). Es gibt auch Projekte,
deren Entwickler sich mit Schulung und Support oder bezahlten Erweiterungen
offenbar ganz gut �ber Wasser halten k�nnen. Wie es bei deinem Produkt
aussieht kann ich nat�rlich nicht beurteilen. Ich weiss nicht wie der
Verdient bei B�chern ist, aber einige Entwickler sind auch bei
Buchprojekten mitbeteiligt.

Gruss,
Peter
Re: Mac Resumee
#312
Author: Felix Rauch
Date: Wed, 27 Apr 2011 02:30
14 lines
1972 bytes
Willy Lusti <no_spams@gmx.ch> wrote:
[...]
> Ja du bist dir ja zu nix zu schade.
> Magst dich hier ja auch selbst zum Bl?del machen.

Ich mische mich ja ungern in euer Geplaenkel ein, aber Patrick ist in
diesem Thread hier nicht derjenige, der sich zum Bloedel macht.

- Felix

-- 
              Felix Rauch, http://www.trash.net/~xilef/
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Re: Mac Resumee
#313
Author: Stefan Werner
Date: Fri, 29 Apr 2011 04:55
9 lines
1051 bytes
Am 18.04.11 13:31, schrieb Stefan Werner:

[...]

... umd hier noch der Apple-Hasser-Film :-)

(Achtung, stellenweise, �h, disgusting...)

-stef
Re: Mac Resumee
#314
Author: Stefan Werner
Date: Fri, 29 Apr 2011 04:57
15 lines
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Am 29.04.11 06:55, schrieb Stefan Werner:
> Am 18.04.11 13:31, schrieb Stefan Werner:
>
> [...]
>
> ... umd hier noch der Apple-Hasser-Film :-)

Ups, Link vergessen:

http://www.southpark.de/alleEpisoden/1501/

>
> (Achtung, stellenweise, �h, disgusting...)
>
> -stef
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